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Schulmedizin
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Autoimmunhämolytische Anämie (AIHA) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die autoimmun hämolytische Anämie (AIHA) ist eine seltene hämatologische Erkrankung, bei der auto‑generierte Antikörper an den Erythrozyten binden und deren Zerstörung auslösen. Epidemiologisch liegt die Inzidenz im niedrigen einstelligen …
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Beatmung und Intensivmedizin im höheren Lebensalter Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Beatmung und intensivmedizinische Versorgung im höheren Lebensalter stellen eine wachsende Herausforderung dar, da die demografische Entwicklung zu einem steigenden Anteil älterer Intensivpatienten führt. Zentrale Aspekte umfassen …
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Mykoplasmen-Infektionen (ICD‑10 A49.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Mykoplasmen sind kleinste, zellwandlose Bakterien, die vor allem respiratorische und urogenitale Infektionen beim Menschen verursachen. Die häufigsten humanpathogenen Arten sind Mycoplasma pneumoniae, M. genitalium und seltener …
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Enzephalitis (ICD‑10 A86) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Enzephalitis bezeichnet eine entzündliche Erkrankung des Gehirns, die durch Infektionen, Autoimmunprozesse oder paraneoplastische Mechanismen ausgelöst werden kann. In Deutschland beträgt die jährliche Inzidenz für infektiöse Formen etwa …
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Maul- und Klauenseuche (B08.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Die Maul‑ und Klauenseuche (Foot‑and‑Mouth Disease, FMD) ist eine hochansteckende Viruserkrankung der Wiederkäuer, die durch ein Picornavirus der Gattung Aphthovirus ausgelöst wird. Sie tritt weltweit in Endemiegebieten auf und kann bei …
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Eisengluconat bei Eisenmangelanämie Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Eisengluconat ist ein wasserlösliches Eisenpräparat, das vor allem zur oralen Ersatztherapie bei Eisenmangel und eisenbedingter Anämie eingesetzt wird. In Deutschland wird es häufig im Rahmen der pädiatrischen Versorgung von Säuglingen und …
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Pubertas praecox Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (E30.1)
Pubertas praecox bezeichnet das Auftreten sekundärer Geschlechtsmerkmale vor dem üblichen Alter, definiert als < 8 Jahre bei Mädchen und < 9 Jahre bei Jungen. Die Prävalenz variiert geografisch; in westlichen Populationen wird ein Anstieg …
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Hyperoxalurie (ICD‑10 E74.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hyperoxalurie bezeichnet eine übermäßige Ausscheidung von Oxalat im Urin, die primär durch genetische Defekte des Glyoxylat‑Stoffwechsels (primäre Hyperoxalurie) oder sekundär durch erhöhte oxalatreiche Nahrungsaufnahme bzw. malabsorptive …
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Fettstoffwechselstörung (E78.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Fettstoffwechselstörungen (hyperlipidämische Zustände) umfassen eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen die Regulation von Lipiden im Blut gestört ist. Sie gehören zu den häufigsten nicht‑communicable diseases und erhöhen das …
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Enzephalo-kranio-kutane Lipomatose (ICD‑10 E88.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Enzephalo-kranio-kutane Lipomatose ist eine seltene, meist kongenitale Fehlbildung, die durch diffuse subkutane und tiefere Fettgewebsproliferation im Bereich von Kopf, Schädel und Gesicht gekennzeichnet ist. Die Prävalenz wird auf weniger …
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Familiäre Alzheimer-Krankheit (F00.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die familiäre Alzheimer‑Krankheit (FAD) ist eine autosomal-dominant vererbte Form der Alzheimer‑Demenz, die durch pathogene Mutationen in den Genen APP, PSEN1 oder PSEN2 verursacht wird. Epidemiologisch macht sie nur einen kleinen Teil …
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Agitated Emergence bei Substanzgebrauch Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Agitated emergence beschreibt das Auftreten von Unruhe, motorischer Erregung und psychomotorischen Symptomen unmittelbar nach dem Aufwachen aus einer Allgemeinanästhesie. Die Inzidenz ist besonders bei älteren Patienten und nach komplexen …
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Manische Episode (ICD‑10 F30.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine manische Episode ist ein charakteristisches klinisches Bild einer ausgeprägten Stimmungserhöhung oder Reizbarkeit, die mindestens eine Woche andauert und mit gesteigerten Aktivitäten, vermindertem Schlafbedarf sowie einem erhöhten …
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Hyperkinetische Störungen (ICD‑10 F90.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hyperkinetische Störungen, zu denen insbesondere Aufmerksamkeitsdefizit‑/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zählt, sind durch ein persistierendes Muster von Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität gekennzeichnet, das die …
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Geschwisterrivalität bei Kindern Diagnostik, Differentialdiagnosen und Therapie‑Standard
Geschwisterrivalität beschreibt das wiederkehrende Muster von Konkurrenz und Konflikt zwischen biologischen oder adoptierten Geschwistern innerhalb einer Familie. In den vorliegenden Quellen wird sie primär aus sozial‑anthropologischer und …
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Post-Zoster-Neuralgie (G53.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Post‑Zoster‑Neuralgie (PZN) bezeichnet einen chronischen neuropathischen Schmerz, der nach einer Herpes‑zoster-Infektion persistiert und länger als drei Monate nach dem Auftreten des Hautausschlags anhält. Epidemiologisch betrifft sie etwa …
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Optikusneuropathie (H46) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Optikusneuropathie umfasst eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, bei denen der Sehnerv (Nervus opticus) geschädigt ist. Sie kann in nicht‑arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION), arteritische Formen (z. B. …
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Hörsturz (Plötzlicher sensorineuraler Hörverlust) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der plötzliche Hörsturz (idiopathischer sensorineuraler Hörverlust innerhalb von 72 h) ist ein akutes otologisches Notfallphänomen, das vorwiegend im mittleren Lebensalter auftritt. Epidemiologische Angaben aus deutschen Studien zeigen …
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Ototoxizität Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Ototoxizität bezeichnet die schädigende Wirkung von Substanzen auf das auditorische System, insbesondere auf Haarzellen der Cochlea und den vestibulären Apparat. Sie ist klinisch relevant, weil sie zu irreversiblen Hörverlusten oder …
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Taubstummheit (H91.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Taubstummheit bezeichnet das gleichzeitige Fehlen von Hör- und Sprachfähigkeit, häufig im Zusammenhang mit angeborenen Fehlbildungen des Schädels und der Halswirbelsäule. Historische Fallserien aus den 1960er‑Jahren beschreiben die …
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Angina pectoris (ICD‑10 I20) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Angina pectoris bezeichnet ein wiederkehrendes, belastungsabhängiges Brustschmerzsyndrom, das durch eine vorübergehende Myokardischämie verursacht wird. Epidemiologisch ist sie die häufigste Manifestation koronarer Herzkrankheit und stellt …
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Orthostatische Hypotonie (ICD‑10 I95.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Orthostatische Hypotonie (OH) ist definiert als ein systolischer Blutdruckabfall von mindestens 20 mmHg oder ein diastolischer Abfall von mindestens 10 mmHg innerhalb von drei Minuten nach dem Aufstehen aus der liegenden Position. Sie …
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Sonnenbrand (ICD‑10 L55) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Sonnenbrand bezeichnet eine akute kutane Schädigung durch übermäßige ultraviolette Strahlung, insbesondere UV‑B. Die Inzidenz ist in sonnenreichen Regionen und während der Sommermonate besonders hoch; er stellt eine häufige dermatologische …
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Acne aestivalis Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Acne aestivalis, heute meist als Actinic Folliculitis bezeichnet, ist eine saisonal auftretende, lichtinduzierte Entzündung der Haarfollikel. Sie tritt vorwiegend im Sommer auf, wenn die UV‑Exposition erhöht ist, und betrifft häufig junge …
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Sommersprossen (L81.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Sommersprossen, medizinisch als Epheliden bezeichnet, sind kleine, hyperpigmentierte Hautareale, die vornehmlich bei Personen mit hellem Hauttyp und starker UV-Exposition auftreten. Epidemiologisch zeigen sich Sommersprossen besonders …
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Lipogranulom (L92.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Lipogranulom ist eine seltene, benigne entzündliche Läsion, die durch die Akkumulation von Lipiden und die Bildung granulomatöser Reaktionen gekennzeichnet ist. Historisch wurde es in pathologischen Beschreibungen von sclerosing …
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Polyp (ICD‑10 N84) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Polypen sind benigne, projektil wachsende Gewebemassen, die an Schleimhautoberflächen von Hohlorganen auftreten können. Sie gehören zu den häufigsten Befunden in der Kolon- und Nasennebenhöhlenendoskopie. Epidemiologisch zeigen sich …
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Agalaktie (ICD‑10 O92.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Agalaktie bezeichnet das vollständige Fehlen von Milchsekretion trotz voll ausgebildeter Brustdrüsen nach der Geburt. In der Humanmedizin ist sie selten und wird häufig im Kontext des Mastitis‑Metritis‑Agalactia‑Syndroms (MMA) bei …
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Fetaler Alkoholeffekt (ICD‑10 P04.3) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der fetale Alkoholeffekt (FAE) umfasst ein Kontinuum von strukturellen und funktionellen Störungen, die durch pränatale Alkoholexposition entstehen. Die schwerste Ausprägung ist das Fetal Alcohol Syndrome (FAS), gekennzeichnet durch …
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Unterbrochener Aortenbogen (Q25.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Der unterbrochene Aortenbogen (Interrupted Aortic Arch, IAA) ist ein seltenes angeborenes Fehlbild des großvaskulären Kreislaufs, bei dem die Kontinuität der Aorta zwischen dem linken Unterarm und dem Ductus arteriosus fehlt. In der …
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