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Schulmedizin
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Visusminderung im Alter Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (H54)
Visusminderung im höheren Lebensalter ist ein häufiges klinisches Problem, das primär durch altersbedingte Katarakte, aber auch durch sekundäre Ursachen wie Netzhautpathologien nach vitreoretinalen Eingriffen mit Silikonöl‑Tamponade …
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Benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel (BPLS) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der benigne paroxysmale Lagerungsschwindel (BPLS) ist die häufigste periphere vestibuläre Störung und verursacht plötzlich auftretende, kurzzeitig wiederkehrende Drehschwindelattacken, die durch bestimmte Kopfpositionen ausgelöst werden. …
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Cholesteatom (H71) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard im HNO‑Bereich
Das Cholesteatom ist eine epidermale Zyste‑ähnliche Läsion des Mittel- und Innenohrs, die durch hyperplastische Verhornung des epitheliären Linings entsteht und zu einer destruktiven Osteolyse führen kann. Es tritt überwiegend bei …
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Knochenmarködem‑Syndrom (M87) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Knochenmarködem‑Syndrom (KMS) bezeichnet ein lokales, meist transientes Ödembild im spongiösen Knochen, das häufig im Kniegelenk, aber auch an anderen Gelenken wie dem Fuß auftreten kann. Epidemiologisch wird es vor allem bei …
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Knochenmarkpunktion bei Myelodysplastischen Syndromen Indikationen & Differenzialdiagnostik
Die Knochenmarkpunktion dient der Gewinnung von hämatopoetischem Gewebe für diagnostische und therapeutische Zwecke. Sie wird weltweit in onkologischen, hämatologischen und seltenen Stoffwechselerkrankungen eingesetzt. Die Häufigkeit …
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Bluttransfusion Indikationen, Schwellenwerte und diagnostische Algorithmen
Bluttransfusionen stellen ein zentrales therapeutisches Verfahren zur akuten Korrektur von Blutverlust und schwerer Anämie dar. In der klinischen Praxis werden sie vor allem bei lebensbedrohlichen Situationen eingesetzt, etwa bei …
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Altersspezifische retinalen Erkrankungen seltene Manifestationen und aktuelle Studien
Augenerkrankungen im Alter umfassen ein breites Spektrum von Erkrankungen, die primär durch altersbedingte strukturelle und funktionelle Veränderungen des Auges sowie durch kumulative Exposition gegenüber Risikofaktoren entstehen. …
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Candida-Endokarditis Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 B37.6)
Candida‑Endokarditis ist eine seltene, aber potenziell fulminante Infektion der Herzklappen und des Endokards, die durch Hefepilze aus dem Gattungsnamen Candida verursacht wird. Die Inzidenz liegt weltweit im einstelligen Prozentbereich …
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Kretinismus (E00) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Kretinismus bezeichnet eine Gruppe von Entwicklungsstörungen, die durch schwere Schilddrüsenhormondefizienz in der frühen Kindheit entstehen. Historisch wird zwischen endemischem Kretinismus, der vor allem in jodarmen Regionen auftritt, …
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Morbus Cushing (E24.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Morbus Cushing bezeichnet das klinische Syndrom einer chronisch erhöhten Kortisolkonzentration, die unabhängig von physiologischen Stresssituationen besteht. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Bereich pro 100 000 Einwohner und …
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Pubertas praecox Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (E30.1)
Pubertas praecox bezeichnet das Auftreten sekundärer Geschlechtsmerkmale vor dem üblichen Alter, definiert als < 8 Jahre bei Mädchen und < 9 Jahre bei Jungen. Die Prävalenz variiert geografisch; in westlichen Populationen wird ein Anstieg …
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Vorzeitige Thelarche Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (E30.8)
Premature Thelarche (PT) bezeichnet das vorzeitige Auftreten einer isolierten Brustentwicklung bei Mädchen ohne weitere Anzeichen einer Pubertätsaktivierung. Die Prävalenz liegt im Kindesalter bei etwa 5 % und ist häufig zwischen dem 6. …
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Avitaminose (E56.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Avitaminose bezeichnet einen pathologischen Mangel an essentiellen Vitaminen, der zu klinisch relevanten Störungen führt. Die Prävalenz variiert stark je nach Vitamin und Population; bei Vitamin‑B12-Defizienz ist insbesondere die Infantile …
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Aminosäuretransportdefekte (ICD‑10 E72.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Aminosäuretransportdefekte umfassen eine heterogene Gruppe von erblichen Stoffwechselstörungen, bei denen Mutationen in Genen für spezialisierte Transporter den intra‑ und extrazellulären Aminosäurehaushalt beeinträchtigen. Die Prävalenz …
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Depressive Episode F32.2 Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine depressive Episode ist ein klinisch bedeutsamer Krankheitszustand, der durch das Auftreten von mindestens zwei Wochen anhaltender Niedergeschlagenheit oder Interessenverlust gekennzeichnet ist und erhebliche Beeinträchtigungen in …
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Bickerstaff-Enzephalitis Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 G04.8)
Bickerstaff-Enzephalitis ist eine seltene, entzündliche Erkrankung des Hirnstamms, die klinisch durch akute ophthalmoplegische Lähmungen und Bewusstseinsstörungen gekennzeichnet ist. Sie wird häufig als Teil der anti‑GQ1b‑assoziierten …
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Intentionstremor (G25.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Intentionstremor ist ein tremorartiges Bewegungsphänomen, das bei zielgerichteten Bewegungen – insbesondere beim Erreichen eines Zieles – in die Gegenrichtung des intendierten Ziels ausbricht und mit zunehmender Nähe zum Ziel an …
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Rolandische Epilepsie (G40.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Rolando‑Epilepsie bezeichnet eine Form der fokalen Epilepsie, bei der im EEG charakteristische hochfrequente Spike‑Wellen (Rolando‑Spikes) aus dem frontalen oder zentralen Cortex hervortreten. Sie tritt überwiegend im Kindes- und …
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Idiopathische Hypersomnie (G47.12) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Idiopathische Hypersomnie (IH) ist eine primäre Schlafstörung, die durch übermäßige Tagesschläfrigkeit trotz ausreichender nächtlicher Schlafdauer gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich und wird …
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Kataplexie Diagnostik, Differentialdiagnosen & Therapie‑Standard (G47.4)
Kataplexie ist ein plötzliches, kurzzeitiges Muskeltonus‑ und Kraftverlustphänomen, das typischerweise durch starken emotionalen Stimulus ausgelöst wird und als pathognomonisches Merkmal der Narkolepsie gilt. Die Prävalenz liegt im Rahmen …
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Lähmung (G80.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Lähmung bezeichnet den Verlust oder die erhebliche Einschränkung der motorischen Funktion eines Muskels oder Muskelkomplexes infolge einer Störung des zentralen oder peripheren Nervensystems. Die Prävalenz variiert stark je nach Ätiologie: …
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Parese (G82) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Parese bezeichnet eine partielle Lähmung, bei der die Muskelkraft reduziert, jedoch nicht vollständig aufgehoben ist. Sie kann einseitig (hemiparese) oder beidseits (biparese) auftreten und betrifft unterschiedliche Körperregionen. …
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Zentraler Schmerz (ICD‑10 G89.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Zentraler Schmerz bezeichnet eine Schmerzwahrnehmung, die primär durch Fehlfunktionen der zentralen Schmerzverarbeitung im Rückenmark oder Gehirn entsteht und nicht durch periphere Gewebeschädigung erklärt werden kann. Er tritt häufig bei …
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Syringomyelie (G95.0) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Syringomyelie bezeichnet das Vorhandensein einer zystischen Raumforderung (Syrinx) im Rückenmark, die meist im Bereich der zentralen Kanäle entsteht und zu einer progressiven Erweiterung des Spinalkanals führen kann. Die Prävalenz ist …
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Rückenmarkssyndrom (G95.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Rückenmarkssyndrom bezeichnet ein klinisches Bild, das durch eine akute oder subakute Funktionsstörung des Rückenmarks gekennzeichnet ist und zu motorischen, sensiblen sowie autonomen Ausfällen führen kann. In der Praxis tritt es …
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Pellucid marginal degeneration (H18.7) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Pelluzide Randdegeneration bezeichnet eine periphere, schrittweise Verschlechterung der Netzhautrandzellen, die häufig mit altersbedingten Veränderungen assoziiert ist. Die Prävalenz steigt im höheren Lebensalter, wobei ein signifikanter …
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Retinopathia centralis serosa (H35.7) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Retinopathia centralis serosa (auch als zentrale seröse Retinopathie bezeichnet) ist eine netzhautbedingte Erkrankung, bei der sich subretinale Flüssigkeit im Bereich des Makulas sammelt und zu einer transiente Visusverschlechterung führt. …
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Makulaödem (H35.8) Differenzialdiagnostik und evidenzbasierte Therapie‑Standard
Makulaödem bezeichnet eine pathologische Flüssigkeitsansammlung im retinalen Inneren der Makula, die zu einer Verdickung und Funktionsstörung des zentralen Sehfeldes führt. Es tritt in unterschiedlichen Krankheitskontexten auf, …
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Optikusneuropathie (H46) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Optikusneuropathie umfasst eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, bei denen der Sehnerv (Nervus opticus) geschädigt ist. Sie kann in nicht‑arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION), arteritische Formen (z. B. …
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Nystagmus (H81.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Nystagmus ist ein unwillkürlicher, rhythmischer Augenbewegungsphänomen, das durch abnorme Aktivität des vestibulären oder okulomotorischen Systems entsteht. Er tritt in allen Altersgruppen auf und kann sowohl physiologisch (z. B. bei …
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