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Schulmedizin
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Unspezifische reaktive Hepatitis (K75.2) Diagnostik, Differenzialdiagnose und Therapie-Standard
Unspezifische reaktive Hepatitis bezeichnet eine akute Leberentzündung, bei der trotz umfangreicher Diagnostik keine eindeutige Ätiologie (z. B. Hepatitis‑A‑E-Viren, Autoimmunhepatitis, medikamentöse Toxizität) nachgewiesen werden kann. …
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Primär sklerosierende Cholangitis (PSC) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Primär sklerosierende Cholangitis (PSC) ist eine chronisch‑progrediente cholangitische Erkrankung, die durch fibroöses Narbengewebe der intra- und extrahepatischen Gallenwege gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt in europäischen …
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Sonstige näher bezeichnete bullöse Dermatosen (ICD‑10 L13.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete bullöse Dermatosen umfassen eine heterogene Gruppe von Autoimmun‑ und entzündlichen Hauterkrankungen, die durch subepidermale oder intraepidermale Blasenbildung gekennzeichnet sind. Die Prävalenz ist insgesamt …
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Alopecia areata (L63.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Alopecia areata ist eine autoimmunvermittelte, nicht narbige Alopezie, die durch plötzlich auftretenden, kreisrunden Haarausfall gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt weltweit bei etwa 0,1–0,2 % der Bevölkerung; ein höheres Auftreten …
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Anomalie der Haarfarbe und des Haarschaftes (ICD‑10 L67.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Anomalien der Haarfarbe und des Haarschaftes umfassen ein heterogenes Spektrum von erblich bedingten, erworbenen und syndromalen Störungen, bei denen die Pigmentierung oder die Morphologie des Haarschafts vom physiologischen Normalwert …
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Sonstige sekundäre Gonarthrose beidseitig (M17.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige sekundäre Gonarthrose, beidseitig bezeichnet eine degenerative Kniegelenksveränderung, die nicht primär durch idiopathische Arthrose entsteht, sondern als Folge anderer systemischer oder lokaler Erkrankungen auftritt. Die …
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Patellarsehnen‑Tendinitis (M76.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Patellarsehnenentzündung (Tendinitis der Patellarsehne) ist eine häufige Überlastungsstörung des muskuloskelettalen Systems, die insbesondere bei Sportlern mit wiederholter Sprungbelastung auftritt. Die Prävalenz liegt im jugendlichen und …
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Sonstige juvenile Osteochondrose der oberen Extremität Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (M92.3)
Sonstige juvenile Osteochondrose der oberen Extremität umfasst seltene knöcherne Läsionen wie die Osteochondritis dissecans (OCD) des Capitatum sowie die Kienböck‑Krankheit (avaskuläre Nekrose des Lunatum). Beide Erkrankungen betreffen …
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Hydronephrose durch Nieren‑ und Ureterstein Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 N13.29)
Hydronephrose bezeichnet die pathologische Dilatation des Nierenbeckens infolge einer Hindernisbildung im Harntrakt, häufig verursacht durch Nieren- oder Uretersteine. Die Prävalenz von Steinobstruktionen als Auslöser variiert regional, …
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Toxische Nephropathie (ICD‑10 N14.4) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Toxische Nephropathie bezeichnet eine Schädigung der Niere durch exogene Toxine, die nicht zu den klassischen, bereits klassifizierten Formen (z. B. akutes Nierenversagen infolge von Kontrastmittel) gehört. In Deutschland und der EU wird …
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Nierenabszess Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 N15.10)
Ein Nierenabszess ist eine lokalisierte, eitrige Raumforderung innerhalb des Nierenparenchyms, die häufig durch bakterielle Infektionen entsteht. Er tritt vorwiegend bei Patienten mit urologischen Vorbedingungen oder systemischer …
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Tubuläre Nierenerkrankung (ICD‑10 N25.9) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Krankheiten, die aus einer Schädigung der tubulären Nierenfunktion resultieren, umfassen ein breites Spektrum von akuten bis chronischen tubulopathischen Prozessen, bei denen primär die Tubuli und nicht das glomeruläre Filtrationssystem …
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Kleine Niere einseitig (N27.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Eine einseitig verkleinerte Niere unbekannter Ursache stellt bei Erwachsenen und Kindern eine diagnostische Herausforderung dar. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da die meisten Fälle im Rahmen bildgebender Untersuchungen …
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Persistierende Proteinurie (N39.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Persistierende Proteinurie, nicht näher bezeichnet, beschreibt das anhaltende Vorhandensein von Eiweiß im Urin über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten ohne eindeutige Zuordnung zu einer spezifischen Nierenerkrankung. …
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Sonstiger Genitalprolaps bei Frauen Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 N81.8)
Der sonstige Genitalprolaps (SGP) bei der Frau bezeichnet das Vorfallen von nicht‑uterinen Strukturen des Beckens, insbesondere des Vaginalwalls oder des Introitus, ohne gleichzeitiges Vorliegen eines uterinen Prolapses. In den …
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Dysplasie des Cervix uteri (ICD‑10 N87.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Dysplasie der Cervix uteri, nicht näher bezeichnet, umfasst histopathologische Veränderungen des Zervixe, die das epithelielle Muster von einer benignen Hyperplasie bis zu hochgradigen intraepithelialen Neoplasien (CIN III) reichen können, …
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Betreuung der Mutter bei Gesichts‑, Stirn‑ und Kinnlage Diagnostik & Therapie‑Standard (O32.3)
Die Betreuung der Mutter bei Gesichts‑, Stirn‑ und Kinnlage bezieht sich auf die perinatale Positionierung des Fetus sowie auf postpartale Maßnahmen, die das Risiko von Fehlbildungen im craniofacialen Bereich beeinflussen können. Während …
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Fetale Wachstumsretardierung (ICD‑10 O36.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Fetale Wachstumsretardierung (FWR) bezeichnet ein signifikant vermindertes fetales Wachstum im Vergleich zu den altersentsprechenden Normwerten. Sie tritt in etwa 5–10 % aller Schwangerschaften auf und ist mit einer erhöhten Morbidität für …
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Komplikationen im Fetus (ICD‑10 O36.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Komplikationen der Mutter im Zusammenhang mit fetalen Erkrankungen stellen ein zentrales Problem in der perinatalen Medizin dar. Sie umfassen sowohl obstetrische Komplikationen wie Präeklampsie und vorzeitige Wehen als auch systemische …
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Intrapartale Blutung (ICD‑10 O67.9) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Intrapartale Blutungen umfassen sämtliche Blutungsereignisse während der Geburt, die nicht durch eine spezifische Pathologie wie Placenta praevia oder -abruptio definiert sind. Sie stellen weltweit eine bedeutende Ursache für mütterliche …
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Komplikationen bei Wehen und Entbindung durch fetalen Distress Diagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 O68.8)
Komplikationen bei Wehen und Entbindung, die durch fetalen Distress ausgelöst werden, stellen ein zentrales Problem der geburtshilflichen Versorgung dar. Fetaler Distress bezeichnet eine pathologische Beeinträchtigung des fetalen …
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Neonatale Atemnot (P22.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Atemnot (respiratory distress) beim Neugeborenen ist ein häufiges klinisches Problem, das sowohl durch physiologische Reifungsdefizite als auch durch strukturelle oder metabolische Störungen ausgelöst werden kann. Die Inzidenz variiert …
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Interstitielles Emphysem aus perinataler Herkunft (ICD‑10 P25.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Interstitielle Emphyseme mit Ursprung in der Perinatalperiode zählen zu den seltenen pulmonalen Entwicklungsstörungen, bei denen eine übermäßige Dilatation von Alveolarräumen bereits im frühesten Lebensabschnitt auftritt und später mit …
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Primäre Atelektase beim Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 P28.0)
Primäre Atelektase beim Neugeborenen bezeichnet das vollständige oder teilweise Kollabieren von Lungenlappen ohne erkennbare mechanische Obstruktion. Sie tritt vor allem in den ersten Lebenstagen auf und ist epidemiologisch selten, wobei …
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Sepsis beim Neugeborenen durch sonstige Staphylokokken (ICD‑10 P36.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Neonatale Sepsis, ausgelöst durch sonstige und nicht näher bezeichnete Staphylokokken, stellt eine bedeutende Ursache für Morbidität und Mortalität in der Intensivversorgung von Neugeborenen dar. In den untersuchten Regionen Osteuropas und …
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Intraventrikuläre Blutung 3. Grades im Fetus und Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Intraventrikuläre (nichttraumatische) Blutungen 3. Grades beim Fetus und Neugeborenen stellen eine schwere zerebrale Komplikation dar, die durch massive Blutansammlungen in den Ventrikeln gekennzeichnet ist und häufig mit einer sekundären …
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Zerebrale Übererregbarkeit im Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 P91.3)
Zerebrale Übererregbarkeit des Neugeborenen beschreibt ein pathophysiologisches Syndrom, bei dem die neuronale Erregungsgrenze bereits im perinatalen Zeitraum deutlich gesenkt ist. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da klinische …
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Zerebrale Störung beim Neugeborenen (ICD‑10 P91.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Neonatale Enzephalopathie bezeichnet eine heterogene Gruppe von neurologischen Störungen, die innerhalb der ersten Lebenstage bei Neugeborenen auftreten und durch akute zerebrale Funktionsstörung gekennzeichnet sind. Die Inzidenz liegt …
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Sonstiger angeborener Hydrozephalus (Q03.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Sonstiger angeborener Hydrozephalus bezeichnet eine Gruppe von nicht‑syndromalen, bereits bei der Geburt vorhandenen Erweiterungen der Hirnventrikel, die nicht durch bekannte genetische Syndrome wie Aqueductalstenose oder Spina bifida …
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Lumbale Spina bifida mit Hydrozephalus Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (ICD‑10 Q05.2)
Lumbale Spina bifida (SB) mit begleitendem Hydrozephalus ist eine angeborene Fehlbildung des Neuralrohrs, die primär im unteren Lendenbereich auftritt und häufig von einer zerebralen Flüssigkeitsstauung begleitet wird. Die Prävalenz liegt …
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