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Schulmedizin
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Genitalprolaps bei Frauen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 N81.9)
Der Genitalprolaps bei der Frau beschreibt das Absinken von vaginalen oder vulvären Strukturen außerhalb des Introitus. Er gehört zu den urogenitalen Beckenbodenerkrankungen und ist mit einer signifikanten Belastung der Lebensqualität …
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Fistel zwischen Vagina und Pouch als Rektumersatz Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (N82.80)
Eine Fistel zwischen Vagina und Ileal‑Pouch (nach Rektumresektion) stellt eine seltene, aber klinisch bedeutsame Komplikation dar. Sie entsteht häufig im Kontext einer angeborenen Fehlbildung des unteren Gastrointestinaltrakts oder nach …
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Erworbene Atrophie des Ovars und der Tuba uterina Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 N83.3)
Erworbene Atrophie des Ovars und der Tuba uterina beschreibt den sekundären Verlust von funktionellem Ovar- und Eileitergewebe nach einer pathologischen Belastung, die nicht primär genetisch bedingt ist. Die Prävalenz ist schwer zu …
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Ovarial‑ und Tuba‑Hernien (ICD‑10 N83.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein Prolaps bzw. eine Hernie des Ovars und der Tuba uterina bezeichnet das Austreten von Eierstock und ggf. Eileiter aus dem normalen Beckenraum durch ein anatomisches Defektfenster, häufig im Leisten- oder Inguinalbereich. Die Häufigkeit …
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Polyp des weiblichen Genitaltraktes (ICD‑10 N84.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Polypen des weiblichen Genitaltraktes umfassen eine heterogene Gruppe von gutartigen Wucherungen, die am Vulva‑ oder Vaginalbereich auftreten können. Sie sind selten und werden häufig erst im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung …
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Elongatio cervicis uteri (hypertrophisch) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die elongation des Gebärmutterhalses (Elongatio cervicis uteri) in hypotropher Ausprägung ist ein selten beschriebenes Phänomen, das insbesondere im Kontext einer uterinen Prolapse während der Schwangerschaft beobachtet wurde. …
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Sonstige näher bezeichnete nichtentzündliche Krankheiten der Cervix uteri (ICD‑10 N88.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete nichtentzündliche Krankheiten der Cervix uteri umfassen ein heterogenes Spektrum von benignen Läsionen, strukturellen Anomalien und pränatalen Fehlbildungen, die nicht durch infektiöse oder entzündliche Prozesse …
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Zyste der Vulva (ICD‑10 N90.7) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Zysten der Vulva umfassen primär Zysten der Bartholin-Drüse sowie seltene embryonale Reststrukturen wie die Nuck‑Zyste. Sie treten überwiegend bei erwachsenen Frauen im reproduktiven Alter auf und können zu lokalen Beschwerden oder …
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Primäre Oligomenorrhoe (ICD‑10 N91.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Primäre Oligomenorrhoe bezeichnet das Auftreten von Menstruationszyklen mit einer Länge von mehr als 35 Tagen, die nicht sekundär zu bekannten gynäkologischen oder systemischen Erkrankungen auftreten. Sie ist epidemiologisch relevant, weil …
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Starke Menstruation im Jugendalter Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standards (ICD‑10 N92.2)
Zu starke Menstruation im Pubertätsalter, häufig als menorrhagische Blutungen bezeichnet, ist gekennzeichnet durch ein monatliches Blutungsvolumen, das die üblichen Schwellenwerte überschreitet und/oder eine Dauer von mehr als sieben Tagen …
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Abnorme Uterus‑ oder Vaginalblutung (ICD‑10 N93.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Abnorme Uterus- oder Vaginalblutung (AUB) bezeichnet jede von der physiologischen Menstruation abweichende Blutungsstörung des weiblichen Genitaltrakts, die nicht durch eine eindeutige Ursache wie Schwangerschaft, hormonelle Therapie oder …
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Sterilität zervikalen Ursprungs bei Frauen Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 N97.3)
Sterilität zervikalen Ursprungs beschreibt die Unfähigkeit einer Frau, schwanger zu werden, weil die Zervixfunktion gestört ist. Sie umfasst pathologische Veränderungen der Zervikalflüssigkeit, des Mikroumfelds und strukturelle Anomalien, …
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Komplikationen nach assistierter Reproduktion Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 N98.9)
Künstliche Befruchtung (Assistierte Reproduktionstechniken, ART) ist mit einer Reihe von potenziellen Komplikationen verbunden, die sowohl die Mutter als auch das ungeborene Kind betreffen können. Bildgebende Verfahren zeigen häufige …
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Vaginalcuff‑Prolaps nach Hysterektomie Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 N99.3)
Der Prolaps des Scheidenstumpfes (vaginale Vault‑Prolapse) ist eine späte Komplikation nach totaler oder supracervikaler Hysterektomie, bei der die vaginale Schleimhaut und das umgebende Bindegewebe den Beckenboden nicht mehr ausreichend …
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Funktionsstörung eines äußeren Harnstomas (ICD‑10 N99.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Funktionsstörung eines äußeren Harntrakts-Stomas, wie dem Ileal‑Conduit oder Mitrofanoff‑Stoma, bezeichnet die Unfähigkeit des Stomas, Urin adäquat abzuleiten. Epidemiologisch wird die Komplikationsrate nach urologischen Diversionen …
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Extrauteringravidität O00.9 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Extrauteringravidität (EUG) bezeichnet jede Schwangerschaft, die außerhalb der uterinen Kavität implantiert ist. Sie umfasst interstitielle, abdominale, tubale, ovarielle und zervikale Formen sowie seltene Lokationen wie einseitige …
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Blasenmole (O01.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Blasenmole ist ein seltenes, benignes, fibroepitheliales Polypenwachstum der Harnblase. Sie tritt überwiegend im Kindes- und Jugendalter auf, kann jedoch in jedem Alter vorkommen. Klinisch relevant wird sie durch rezidivierende …
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Misslungene ärztliche Aborteinleitung (ICD‑10 O07.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Misslungene ärztliche Aborteinleitung bezeichnet das Versagen einer intendierten medikamentösen oder chirurgischen Intervention zur Beendigung einer Schwangerschaft im ersten bzw. zweiten Trimester, wobei keine vollständige Abortation …
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Abnormer biochemischer Befund im pränatalen Screening Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (O28.1)
Ein abnormer biochemischer Befund bei der pränatalen Screeninguntersuchung der Mutter bezieht sich auf deviierende Werte von Serummarkern wie Alpha‑Fetoprotein (AFP), humanes Choriongonadotropin (hCG) oder Estriol. Solche Abweichungen …
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Abnormer zytologischer Befund beim pränatalen Screening Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (O28.2)
Ein abnormer zytologischer Befund bei der pränatalen Screeninguntersuchung beschreibt das Vorhandensein von Zellveränderungen, die auf chromosomale oder strukturelle Anomalien des Fötus hinweisen können. Solche Befunde entstehen häufig im …
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Abnormer radiologischer Befund bei pränatalem Screening Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ein abnormer radiologischer Befund bei der pränatalen Screeninguntersuchung umfasst jede Bildgebung, die von den erwarteten anatomischen Normwerten im frühen Schwangerschaftsverlauf abweicht. Solche Befunde können strukturelle …
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Abnorme Chromosomen‑ oder Genbefunde im pränatalen Screening Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Abnorme chromosomale oder genetische Befunde bei der pränatalen Screeninguntersuchung umfassen strukturelle Chromosomenanomalien, Submikrodelettionen/‑duplikationen und komplexe Umlagerungen, die im Rahmen von nicht-invasiven Pränataltests …
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Anomaler Befund bei pränatalem Screening Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 O28.9)
Ein anomaler Befund bei der pränatalen Screeninguntersuchung bezeichnet jede von den etablierten Referenzwerten abweichende Messgröße, die im Rahmen des Ersttrimester‑Screenings (z. B. kombinierter Test aus Serummarkern und Ultraschall) …
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Drillingsschwangerschaft (ICD‑10 O30.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Drillingsschwangerschaft bezeichnet das gleichzeitige Vorhandensein von drei embryonalen Implantationen, wobei mindestens eine davon ektopisch verläuft. Ektopische Implantationen können interstitiell, abdominal oder im Narbengewebe …
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Fortbestehen der Schwangerschaft nach Fehlgeburt Diagnostik und Therapie-Standard (ICD‑10 O31.1)
Das Fortbestehen einer Schwangerschaft nach einer Fehlgeburt eines oder mehrerer Föten, insbesondere bei Mehrlingsschwangerschaften, ist ein seltenes klinisches Szenario mit begrenzter Evidenzlage. Epidemiologisch wird die Inzidenz von …
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Wechselnde Kindslage (ICD‑10 O32.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Betreuung von Müttern, deren Säuglinge unterschiedliche Liege‑ bzw. Sitzpositionen einnehmen, ist im Kontext der kindlichen Entwicklung und möglicher orthopädischer Komplikationen relevant. Beobachtungen zu typischen Bewegungsabläufen …
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Betreuung der Mutter bei Gesichts‑, Stirn‑ und Kinnlage Diagnostik & Therapie‑Standard (O32.3)
Die Betreuung der Mutter bei Gesichts‑, Stirn‑ und Kinnlage bezieht sich auf die perinatale Positionierung des Fetus sowie auf postpartale Maßnahmen, die das Risiko von Fehlbildungen im craniofacialen Bereich beeinflussen können. Während …
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Betreuung der Mutter bei Mehrlingsschwangerschaft mit Lage‑ und Einstellungsanomalie (ICD‑10 O32.5)
Mehrlingsschwangerschaften sind mit einer erhöhten Inzidenz von Lage‑ und Einstellungsanomalien der Föten assoziiert. Die Prävalenz liegt deutlich über der bei Einlingsschwangerschaften, wobei Fehlstellungen wie Beckenlage, Querlage oder …
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Betreuung der Mutter bei kombinierten Lage‑ und Einstellungsanomalien (O32.6)
Kombinierte Lage‑ und Einstellungsanomalien umfassen das gleichzeitige Vorliegen von mütterlichen Uterusanomalien (z. B. bikornuter oder didelfischer Uterus) und abnormen fetalen Präsentationen (z. B. Beckenendlage, Querlage). …
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Betreuung der Mutter bei sonstigen Lage‑ und Einstellungsanomalien des Fetus (ICD‑10 O32.8)
Lage‑ und Einstellungsanomalien des Fetus umfassen strukturelle Fehlstellungen, die bereits im Ultraschall sichtbar werden und das posturale Muster des ungeborenen Kindes betreffen. Zu den häufigsten Formen zählen ventrale oder dorsale …
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