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Seite 3 für „Geschlecht“
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Schulmedizin
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Pneumonie durch RSV (J12.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Respiratory‑Syncytial‑Virus (RSV) ist ein bedeutender Erreger von Pneumonien sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Die Inzidenz ist besonders hoch in den ersten Lebensjahren und bei älteren, immunsupprimierten Patienten. Klinisch …
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Akutes und subakutes alkoholisches Leberversagen (K70.40) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Akutes und subakutes alkoholisches Leberversagen (ALV) bezeichnet ein plötzliches Auftreten von hepatischer Funktionsstörung bis hin zu Leberinsuffizienz bei Patienten mit signifikanter Alkoholbelastung. Epidemiologisch ist ALV in Regionen …
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Erythema toxicum Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Erythema toxicum neonatorum (ETN) ist ein akuter, selbstlimitierender Hautausschlag, der typischerweise in den ersten Lebenstagen bei Neugeborenen auftritt. Die Inzidenz liegt bei etwa 30–70 % aller termingerecht geborenen Säuglinge, wobei …
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Polytrichie (L68.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Polytrichie bezeichnet ein pathologisches Übermaß an Körperbehaarung, das über die physiologische Norm hinausgeht und häufig mit zugrundeliegenden genetischen Syndromen assoziiert ist. In der klinischen Praxis tritt Polytrichie am …
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Primäre beidseitige Koxarthrose (M16.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Primäre Koxarthrose bezeichnet das degenerative Gelenkverschleißsyndrom des Hüftgelenks ohne sekundären Ursprung (z. B. Traumata, entzündliche Erkrankungen). Sie ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Schmerzen im unteren Rücken- …
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Sonstige für das Gestationsalter zu schwere Neugeborene (ICD‑10 P08.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Neugeborene, die im Vergleich zum erwarteten Gestationsalter ein übermäßiges Körpergewicht aufweisen, gelten als „large for gestational age“ (LGA). Sie stellen einen relevanten Risikofaktor für perinatale Komplikationen sowie für …
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Pseudohermaphroditismus masculinus (Q56.1) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Pseudohermaphroditismus masculinus bezeichnet eine Störung der sexuellen Entwicklung bei genetisch männlichen (46,XY) Individuen, bei denen die äußere Genitalentwicklung nicht dem üblichen männlichen Muster entspricht. In den vorliegenden …
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X‑chromosomal‑rezessive Ichthyose (ICD‑10 Q80.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
X‑chromosomal-rezessive Ichthyose (XRI) ist eine seltene erblich bedingte Hauterkrankung, die durch einen Defekt im Steroid‑Sulfat‑Hydrolase‑Gen (STS) verursacht wird. Sie tritt fast ausschließlich bei Männern auf und manifestiert sich …
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Männlicher Phänotyp mit Gonosomen-Strukturanomalie (ICD‑10 Q98.6) Diagnostik & Therapie‑Standard
Der männliche Phänotyp mit einer Strukturanomalie der Gonosomen umfasst seltene genetische Defekte, die zu einer Diskrepanz zwischen chromosomalem Geschlecht und äußerem Erscheinungsbild führen. Die Prävalenz ist sehr gering; die meisten …
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Pars spongiosa Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 S37.32)
Die Pars spongiosa bezeichnet das schwammartige, trabekuläre Knochengewebe, das vorwiegend im inneren Teil langer Röhrenknochen und in den Epiphysen vorkommt. Sie ist wesentlich für die mechanische Belastbarkeit des Knochens und spielt …
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Androgene und anabole Steroide Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Androgene und verwandte anabole Steroide (AAS) sind synthetische Derivate des Testosterons, die eine ausgeprägte androgenetische sowie anabolische Wirkung entfalten. Sie werden medizinisch in definierten Indikationen eingesetzt, finden …
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Versorgung einer künstlichen Vagina Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Z43.7)
Die Versorgung einer künstlichen Vagina umfasst chirurgische Verfahren zur Neuschaffung eines funktionalen Vaginalkanals bei Patienten mit angeborenen Fehlbildungen (z. B. Mayer‑Rokitansky‑Küster‑Hauser‑Syndrom) oder nach …
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Osteoporose ohne pathologische Fraktur Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Osteoporose ohne pathologische Fraktur bezeichnet eine verminderte Knochenmasse und -struktur, die das Risiko für Frakturen erhöht, jedoch zum Zeitpunkt der Diagnose noch keine klinisch manifestierte Fraktur vorliegt. Epidemiologisch …
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Steine in den unteren Harnwegen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ein Stein in den unteren Harnwegen umfasst distal gelegene Uretersteine (unterhalb der Sakral‑bifurcierenden Ebene) sowie Blasensteine. In Deutschland liegt die Lebenszeitprävalenz für urolithiasis bei etwa 5 % und ein signifikanter Anteil …
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Sonstige Gonosomen-Anomalien beim weiblichen Phänotyp Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Sonstige Anomalien der Gonosomen bei weiblichem Phänotyp umfassen seltene Chromosomenkonstellationen und Genmutationen, die zu einer Diskrepanz zwischen chromosomalem Geschlecht und äußerem Erscheinungsbild führen, ohne dass sie in …
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Übelkeit und Erbrechen Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Übelkeit und Erbrechen (N/V) sind häufige perioperative Komplikationen, die das postoperative Wohlbefinden stark beeinträchtigen und das Risiko für weitere Morbidität erhöhen. Die Inzidenz variiert je nach Operationsart, …
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Abnorme Befunde aus männlichen Genitalorganen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Abnorme Befunde in Untersuchungsmaterialien aus den männlichen Genitalorganen umfassen pathologische Veränderungen, die bei histologischer, mikrobiologischer oder bildgebender Untersuchung entdeckt werden. Die epidemiologische Datenlage …
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Oberflächliche Verletzung der Knöchel‑ und Fußregion Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Oberflächliche Verletzungen der Knöchelregion und des Fußes umfassen primär akute Bänderdehnungen, Teilrupturen sowie Kontusionen von Weichteilen. Sie gehören zu den häufigsten sportmedizinischen Problemen, insbesondere bei Athleten in …
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Adipositas bei Kindern Diagnostik, Differentialdiagnosen & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Adipositas bei Kindern ist definiert als ein übermäßiges Körperfett, das die Gesundheit gefährdet und anhand von alters- und geschlechtsspezifischen Perzentilen des Body‑Mass‑Index (BMI) beurteilt wird. Die Prävalenz hat in den letzten …
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Sarkopenie und Frailty‑Syndrom Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Sarkopenie bezeichnet den altersassoziierten Verlust von Muskelmasse und -funktion, während das Frailty‑Syndrom ein multidimensionales Gerontologisches Konzept ist, das neben muskulärer Schwäche auch Erschöpfung, Gewichtsverlust, …
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Alkohol und Typ‑2‑Diabetes Interaktion, Diagnostik und Therapie‑Standard
Alkohol und Diabetes mellitus stehen in einer komplexen Wechselwirkung, die sowohl das Risiko für die Entstehung von Typ‑2-Diabetes als auch den Krankheitsverlauf bei bereits diagnostizierten Patientinnen beeinflusst. Epidemiologische …
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CKD‑assoziierte Anämie Differenzialdiagnostik und i.v.-Eisentherapie (Stufe 2)
Chronische Nierenerkrankung (CKD) ist eine häufige Ursache für sekundäre Anämie, da die Erythropoeseinsuffizienz durch reduzierte renale Produktion von Erythropoetin und gestörte Eisenhomöostase entsteht. Die Prävalenz einer …
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Anorexia nervosa (ICD‑10 F50.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Anorexia nervosa ist eine schwere Essstörung, gekennzeichnet durch absichtlichen Gewichtsverlust trotz physiologischer Notwendigkeit. Die Prävalenz liegt in Deutschland im niedrigen einstelligen Prozentbereich, wobei das Erkrankungsalter …
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Ernährung
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Kohlenhydrate
Kohlenhydrate stellen die wichtigste Energiequelle in der humanen Ernährung dar und machen etwa 45‑60 % der täglichen Energiezufuhr aus, gemessen an den Referenzwerten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Sie werden nach ihrer …
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Cholin
Cholin ist ein essentieller, wasserlöslicher Nährstoff, der als Vorstufe des Neurotransmitters Acetylcholin und als Bestandteil von Phospholipiden (z. B. Phosphatidylcholin) im Zellmembranaufbau dient. In der Ernährung wird Cholin …
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Obstkonsum
Obstkonsum umfasst den Verzehr von frischem, getrocknetem oder verarbeitetem Obst als Quelle von Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen (insbesondere Vitamin C und verschiedene B‑Vitamine), Mineralstoffen sowie sekundären …
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Ernährungstherapie bei Adipositas
Ernährungstherapie ist ein zentraler Baustein im multimodalen Management von Adipositas. Sie umfasst die gezielte Modulation der Makro‑ und Mikronährstoffzufuhr, den Einsatz spezifischer Ernährungsformen (z. B. kalorienreduzierte Diäten, …
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Enterale Ernährung
Enterale Ernährung umfasst die Zufuhr von Nährstoffen über einen Tubus direkt in das Magen‑ oder Darmtrakt. Sie wird eingesetzt, wenn orale Aufnahme unzureichend, gefährdet oder unmöglich ist. Klinisch relevant ist sie sowohl bei akuten …
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Heimparenterale Ernährung
Heimparenterale Ernährung (HPN) stellt eine lebenswichtige Therapieoption für Patientinnen dar, bei denen die enterale Nahrungsaufnahme langfristig nicht möglich ist und ein intravenöser Zugang über einen zentralvenösen Katheter gesichert …
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Arginin in der Ernährung
Arginin ist eine semi-essentielle Aminosäure, die sowohl über die Nahrung als auch endogen aus Citrullin synthetisiert wird. Sie kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Nüssen und Hülsenfrüchten vor. In der klinischen …
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