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Seite 3 für „Leitlinie“
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Schulmedizin
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Prellung des Unterschenkels (S80.1) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Eine Prellung sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile des Unterschenkels (ICD‑10 S80.8) bezeichnet ein kontuzielles Weichteilverletzungsbild, das ohne eindeutige anatomische Zuordnung im Unterschenkelbereich entsteht. Epidemiologisch …
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Zerquetschungen mit Thorax‑Abdomen‑, Thorax‑Lumbosakral‑ und Thorax‑Beckenbeteiligung Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 T04.1)
Zerquetschungen mit gleichzeitiger Beteiligung von Thorax und Abdomen, von Thorax und Lumbosakralgegend oder von Thorax und Becken stellen komplexe polytraumatische Verletzungsmuster dar, die häufig im Kontext von Verkehrsunfällen, Stürzen …
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Intrathorakale und intraabdominelle Verletzungen (ICD‑10 T06.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Verletzungen, bei denen gleichzeitig intrathorakale Organe (z. B. Lunge, Herz, große Gefäße) und intraabdominelle oder Beckenorgane (z. B. Leber, Milz, Darm, Blase) betroffen sind, stellen ein komplexes klinisches Bild dar. Sie entstehen …
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Verbrennung der Hüfte und des Beins (ICD‑10 T24.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Verbrennungen nicht näher bezeichneten Grades der Hüfte und des Beines (exklusive Knöchelregion und Fuß) gehören zu den häufigsten oberflächlichen thermischen Verletzungen im klinischen Alltag. Sie entstehen vorwiegend durch Kontakt mit …
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Verätzung von Augen und Anhangsgebilden Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (ICD‑10 T26.8)
Eine Verätzung sonstiger Teile des Auges und seiner Anhangsgebilde umfasst chemische Verletzungen der Bindehaut, des Augenlides, der Tränendrüsen sowie der Orbita. Epidemiologisch stellen chemische Augenverletzungen etwa 5 % aller …
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Verätzung sonstiger Teile des Verdauungstraktes Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 T28.7)
Eine Verätzung sonstiger Teile des Verdauungstraktes beschreibt die Schleimhaut- und Gewebeschädigung durch chemische Ätzmittel, die nicht den Magen oder das Ösophagus betreffen. Epidemiologisch sind solche Verletzungen selten, treten …
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Aminoglykoside Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (T36.5)
Aminoglykoside sind eine Gruppe von antibiotischen Wirkstoffen, die vor allem gegen gramnegative Bakterien wirksam sind und durch ihre Fähigkeit zur Hemmung der bakteriellen Proteinsynthese charakterisiert werden. Sie finden breite …
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Antimykotika, Antiinfektiva & Antiphlogistika zur lokalen Anwendung Diagnostik & Therapie‑Standard (T49.0)
Antimykotika, Antiinfektiva und Antiphlogistika zur lokalen Anwendung, die in den gängigen Klassifikationssystemen nicht anderweitig eingeordnet sind, stellen eine heterogene Gruppe von Wirkstoffen dar, die primär für die topische Therapie …
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Pestizidexposition im orthopädischen Kontext Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Schädlingsbekämpfungsmittel stellen ein relevantes Umweltexpositionsrisiko dar, das insbesondere bei Kindern mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen assoziiert sein kann. Epidemiologische Daten aus europäischen und internationalen …
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Giftige Reptilienbisse Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (T63.1)
Gift anderer Reptilien umfasst das Spektrum von toxischen Sekreten, die nicht ausschließlich von Schlangen stammen, sondern auch von Krokodilen, Eidechsen und Schildkröten produziert werden. In Europa sind klinisch relevante Fälle vor …
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Mechanische Komplikationen von Pankreas‑Prothesen und -Implantaten (ICD‑10 T85.54)
Mechanische Komplikationen im Zusammenhang mit Pankreas‑Prothesen, Implantaten oder Transplantaten umfassen Fehlpositionen, Migration, Obstruktion und strukturelle Verletzungen des Organs. Die Inzidenz variiert stark nach Interventionsart: …
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Komplikationen nach chirurgischen Eingriffen (ICD‑10 T98.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Komplikationen nach chirurgischen Eingriffen und medizinischer Behandlung umfassen ein breites Spektrum von unerwünschten Ereignissen, die nicht eindeutig einer bestehenden Klassifikation zugeordnet werden können. Epidemiologische Daten …
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Nachuntersuchung nach nicht näher bezeichneter Behandlung Diagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 Z09.9)
Die Nachuntersuchung nach nicht näher bezeichneter Behandlung wegen anderer Krankheitszustände umfasst alle klinischen und laborchemischen Kontrollen, die nach einer Therapie durchgeführt werden, deren Indikation nicht explizit im Rahmen …
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Implantierter Kardioverter-Defibrillator Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein implantierter Kardioverter-Defibrillator (ICD) ist ein lebensrettendes Gerät, das bei Patienten mit hohem Risiko für ventrikuläre Tachykardien oder Kammerflimmern zur primären bzw. sekundären Prophylaxe eingesetzt wird. In Deutschland …
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Korneaspender (Z52.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Korneaspender sind gesunde Spender von Hornhautgewebe, das nach strenger Qualitätskontrolle für die Transplantation (Penetrating Keratoplasty, lamellare Keratoplastik) bereitgestellt wird. In Deutschland werden jährlich etwa 1 000 …
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Bandscheibenprothese (Z96.67) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Bandscheibenprothese (Diskusprothese) ist ein chirurgisches Implantat, das die natürliche intervertebrale Diskusstruktur ersetzen soll, um bei fortgeschrittener degenerativer Discopathie Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit des …
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Pankreasstörungen bei sonstigen ICD‑10‑Kategorien (K87) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Störungen des Pankreas, die primär im Rahmen anderer klassifizierter Erkrankungen auftreten, werden im ICD‑10‑Kapitel K unter dem Code K87 zusammengefasst. Sie umfassen sowohl strukturelle als auch funktionelle Anomalien, die sekundär zu …
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Carcinoma in situ der Cervix uteri Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Carcinoma in situ der Cervix uteri, auch als hochgradige zervikale intraepitheliale Neoplasie (CIN III) bezeichnet, stellt die präkanzeröse Phase einer invasiven Zervixkarzinom-Entwicklung dar. Die Prävalenz variiert weltweit, ist jedoch …
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Ernährung
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Vitamin D
Vitamin D ist ein fettlösliches Prohormon, das vor allem durch Hautsynthese unter UV‑B‑Einfluss und in geringer Menge über die Nahrung (z. B. fetter Fisch, Lebertran, angereicherte Lebensmittel) aufgenommen wird. Es gehört zu den …
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Vitamin B2 (Riboflavin)
Riboflavin (Vitamin B2) ist ein wasserlösliches Vitamin, das in einer Vielzahl von Lebensmitteln vorkommt, darunter Milchprodukte, Eier, Fleisch, grünes Blattgemüse und angereicherte Getreideprodukte. Es fungiert als Vorstufe der Coenzyme …
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Omega-6-Fettsäuren
Omega‑6‑Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren (PUFA) und kommen vorwiegend in pflanzlichen Ölen, Nüssen und Samen vor. Sie stehen im physiologischen Gleichgewicht mit Omega‑3‑Fettsäuren und beeinflussen …
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Gesättigte Fettsäuren
Gesättigte Fettsäuren (SFA) gehören zu den wichtigsten Makronährstoffen und kommen vorwiegend in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Milchprodukten und Eiern sowie in einigen pflanzlichen Quellen (z. B. Kokos‑ und Palmöl) vor. Sie dienen …
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Nahrungsprotein
Nahrungsprotein ist ein essentieller Makronährstoff, der als Quelle von Aminosäuren für den anabolen und katabolen Stoffwechsel dient. Es wird über tierische (Fleisch, Milchprodukte, Eier) und pflanzliche Lebensmittel (Hülsenfrüchte, …
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Resistente Stärke
Resistente Stärke ist ein physiologisch nicht verdaulicher Kohlenhydratanteil, der im Dünndarm enzymatisch unbeeinflusst bleibt und erst im Dickdarm durch bakterielle Fermentation zu kurzkettigen Fettsäuren (SCFA) abgebaut wird. Sie kommt …
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Präbiotika
Präbiotika sind nicht‑verdauliche Nahrungsbestandteile, die selektiv das Wachstum und die Aktivität von nützlichen Darmbakterien fördern. Sie gehören zu den fermentierbaren Ballaststoffen und kommen vor allem in Pflanzenkost wie …
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Ernährung bei nichtalkoholischer Fettleber
Die nichtalkoholische Fettleber (NAFLD) ist eng mit einer überschüssigen Kalorienzufuhr, insbesondere aus gesättigten Fettsäuren und einfachen Zuckern, verknüpft. Ernährungsinterventionen zielen darauf ab, die intrahepatische …
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Ernährung bei Osteoporose
Eine ausgewogene Ernährung ist ein zentraler Baustein im Management der Osteoporose. Wesentliche Nährstoffe umfassen Calcium, Vitamin D, Magnesium, Vitamin K2, Protein und sekundäre Pflanzenstoffe wie Isoflavone. Die aktuelle Leitlinie der …
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Proteinbedarf im Sport
Proteine sind zentrale Makronährstoffe für den Muskelaufbau, die Regeneration und die Immunfunktion von Sportlerinnen. Im sportlichen Kontext wird zwischen Grundbedarf (Erhaltungsbedarf) und zusätzlichem Bedarf zur Optimierung von Leistung …
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Immunonutrition
Immunonutrition bezeichnet die gezielte Zufuhr von Nährstoffen, die immunmodulierende Eigenschaften besitzen und perioperativ oder bei kritisch kranken Patienten eingesetzt werden können. Zu den am häufigsten untersuchten Komponenten …
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Ernährung bei Histaminintoleranz
Histaminintoleranz (HI) ist ein Funktionsstörungsbild, das durch eine unzureichende Aktivität der Diaminoxidase (DAO) oder anderer histamin‑abbauender Enzyme entsteht und zu einer pathologischen Akkumulation von Histamin nach …
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