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Schulmedizin
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Hernien (ICD‑10 K46) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Eine Hernie bezeichnet das Durchtritt von intraabdominellen Strukturen durch eine anatomische Schwachstelle der Bauchwand oder des Zwerchfells. In Deutschland beträgt die Lebenszeitprävalenz für Leistenhernien etwa 27 % bei Männern und 3 % …
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Chronische intestinale Pseudoobstruktion (ICD‑10 K59.88) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Chronische intestinale Pseudoobstruktion (CIP) ist eine seltene motilitätsbezogene Erkrankung des Dünndarms, die durch funktionelle Obstruktionszeichen ohne mechanische Blockade gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt im niedrigen …
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Morbus Grover (L11.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Morbus Grover, auch als transient acantholytic dermatosis bezeichnet, ist eine kutane Erkrankung, die durch plötzlich auftretende papulovesikuläre Läsionen gekennzeichnet ist. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren; sie tritt …
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Morbus Hallopeau (L40.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Morbus Hallopeau ist eine seltene, lokalisierte Form der pustulösen Psoriasis, die durch isolierte, sterile Pusteln an den Extremitäten gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt im Vergleich zu klassischer Plaque‑Psoriasis deutlich …
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Scleroedema adultorum Buschke (ICD‑10 M34.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Scleroedema adultorum Buschke ist eine seltene kutane Komplikation, die vorwiegend bei Patienten mit langjährigem Diabetes mellitus auftritt. Es handelt sich um eine verdickte, feste Hautveränderung, meist an Rücken, Schultern und Nacken, …
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Nierenzyste (ICD‑10 N28) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Nierenzysten sind flüssigkeitsgefüllte, meist benigne Läsionen der Niere, die häufig im Rahmen bildgebender Untersuchungen zufällig entdeckt werden. Die Prävalenz steigt mit dem Alter und liegt bei Personen über 50 Jahren bei etwa 30 % bis …
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Hydrosalpinx (N70.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hydrosalpinx bezeichnet die distale Dilatation einer oder beider Eileiter durch Flüssigkeitsansammlung, meist infolge von chronischer Entzündung oder tubarer Obstruktion. Die Prävalenz liegt bei Frauen im reproduktionsfähigen Alter …
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Fehlgeburt (O03) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Fehlgeburt bezeichnet das spontane Ende einer Schwangerschaft vor der vollendeten 22. Woche bzw. einem fetalen Gewicht von ≤500 g. Epidemiologisch kommt sie in etwa 10–15 % aller klinisch festgestellten Schwangerschaften vor und stellt …
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Dammriss (ICD‑10 O70) Diagnostik, Differentialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein Dammriss bezeichnet eine Verletzung des perianalen Gewebes, die typischerweise während der vaginalen Geburt entsteht. Die Inzidenz liegt in den meisten europäischen Geburtenkohorten zwischen 5 % und 15 %, wobei das Risiko mit …
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Singuläre Umbilikalarterie (P02.6) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die singuläre Umbilikalarterie (SUA) bezeichnet das Vorhandensein einer einzigen Arterie in der Nabelschnur, wobei die übliche zweite Arterie fehlt. Prenatale Diagnosen zeigen, dass diese Anomalie mit einem erhöhten Risiko für fetale …
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Neugeborenensepsis (ICD‑10 P36) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Neugeborenensepsis bezeichnet eine systemische Infektion bei Säuglingen in den ersten Lebenswochen, die mit einer hohen Morbidität und Mortalität einhergeht. Die Inzidenz variiert stark je nach Region und Risikofaktoren, liegt jedoch im …
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Pterygium colli Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Pterygium colli, umgangssprachlich als „Halskrause“ bezeichnet, ist eine angeborene Fehlbildung des Nacken‑ bzw. Halsbereichs, die durch ein laterales Haut‑ und Bindegewebsfaltenbild gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt im europäischen …
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Gefäßmalformationen (ICD‑10 Q28) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard in der Pädiatrie
Gefäßmalformationen (VM) umfassen strukturelle Anomalien von Arterien, Venen oder Kapillaren, die bereits während der Embryogenese entstehen und zu abnormen Gefäßverbindungen führen. Sie können in nahezu jedem Organ auftreten; klinisch …
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Hymenalatresie (Q52.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Hymenalatresie bezeichnet das angeborene Fehlen einer durchgängigen Vaginalhymenmembran, wodurch der normale Durchtritt von Menstruationsblut und die Möglichkeit des vaginalen Geschlechtsverkehrs verhindert werden kann. Die Prävalenz ist …
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Brachydaktylie (ICD‑10 Q68.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Brachydaktylie bezeichnet eine angeborene Verkürzung der Finger- bzw. Zehenknochen, die meist durch verkürzte Mittel- oder Endphalanx entsteht. Die Prävalenz ist nicht exakt quantifiziert; sie tritt sporadisch in Familien auf und kann Teil …
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Fibulare Hemimelie (Q72.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Fibulare Hemimelie ist eine seltene kongenitale Fehlbildung, bei der ein Teil oder die gesamte Fibula fehlt oder stark verkürzt ist. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich von angeborenen Extremitätenfehlbildungen. …
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Syndrom der unkämmbaren Haare (Q84.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Syndrom der unkämmbaren Haare (Uncombable Hair Syndrome, UHS) ist eine seltene, angeborene Störung der Haarstruktur, die durch Mutationen in Genen verursacht wird, welche für die Bildung des Haarschafts essentiell sind. Die Prävalenz …
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Phakomatose (Q85) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Phakomatose bezeichnet eine seltene, meist kongenitale Anomalie der Linse, bei der multiple kutane und okuläre Phako‑Läsionen auftreten. Die Literatur zu diesem Krankheitsbild ist äußerst begrenzt; die vorhandenen Fallberichte stammen aus …
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Katzenaugen‑Syndrom (Q92.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Das Katzenaugen‑Syndrom (Cat‑Eye Syndrome, CES) ist eine seltene chromosomale Fehlbildung, die durch eine partielle Trisomie oder tetrasomie des kurzen Arms von Chromosom 22 (pteroduplication 22q11.2) entsteht. Es zeichnet sich durch ein …
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Thalliumvergiftung (ICD‑10 T60.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard in der Orthopädie
Thallium (Tl) ist ein hochgiftiges Schwermetall, das bei akuter Aufnahme zu einer schweren Multisystemvergiftung führen kann. Die Inzidenz in Deutschland ist äußerst gering und beschränkt sich überwiegend auf seltene Unfälle oder …
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Trichobacteriosis axillaris Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Trichobacteriosis axillaris, auch als Trichomycosis axillaris bezeichnet, ist eine seltene bakterielle Infektion der Haarfollikel in den Achseln, die durch grampositive Kokken der Gattung Corynebacterium verursacht wird. Die Erkrankung …
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Crystalluria Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 R82.9)
Crystalluria bezeichnet das Vorhandensein von Kristallen im Urin, die bei mikroskopischer Untersuchung nachgewiesen werden. Sie ist ein häufiges Phänomen in der nephrologischen Praxis und kann sowohl physiologisch (z. B. bei hoher …
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Pestis minor Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Pestis minor bezeichnet die milde klinische Ausprägung der durch Yersinia pestis verursachten Pest, die vorwiegend als septikämisches oder pneumonisches Krankheitsbild auftritt und im Vergleich zur klassischen Bubonenpest einen geringeren …
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El Tor‑Cholera (A00.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
El Tor‑Cholera bezeichnet die durch das Bakterium Vibrio cholerae des Serotyps O1 verursachte Cholera, die in der Region El Torre (Mittelamerika) endemisch ist. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch akuten, voluminösen wässrigen …
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Vaginale Adenose bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Vaginale Adenose bezeichnet das Vorhandensein von mütterlich‑typischer Drüsenepithel‑ bzw. Mazerationszellen in der normalerweise squamösen Vaginalepithelfläche. Sie entsteht häufig als Folge einer intrauterinen Exposition gegenüber …
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Reactive Perforating Collagenosis Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Reactive perforating collagenosis (RPC) ist eine seltene, chronisch‑rezidivierende Hauterkrankung der Gruppe der perforierenden Dermatosen. Sie zeichnet sich durch das transepidermale Ausstoßen von kollagenhaltigen Materiales aus. Die …
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Pseudopelade of Brocq Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Pseudopelade of Brocq ist eine seltene, primäre sklerotisierende Alopezustandsform, die durch langsamen, fortschreitenden Haarausfall mit unscharfen, runden oder ovalen kahlen Stellen gekennzeichnet ist. Die Prävalenz ist gering und …
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Cryptotia Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard (ICD‑10 Q17.8)
Cryptotia, auch als „versteckte Ohrmuschel“ bezeichnet, ist eine seltene angeborene Fehlbildung des äußeren Ohres, bei der die Helix nach hinten über den Mastoid drückt und das vordere Ohrteil teilweise oder vollständig verdeckt. Die …
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Hereditärer Faktor‑XII‑Mangel (ICD‑10 D68.25) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Der hereditäre Faktor‑XII-Mangel (Faktor‑XII-Defizienz) ist eine seltene autosomal rezessive Gerinnungsstörung, die durch einen signifikanten Mangel an koagulativem Faktor XII (Hageman‑Faktor) gekennzeichnet ist. Die Prävalenz wird in …
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Sekundärer Laktasemangel (ICD‑10 E73.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der sekundäre Laktasemangel beschreibt einen erworbenen Verlust der Lactase‑Aktivität im Dünndarm, meist als Folge von Schleimhautverletzungen oder entzündlichen Darmerkrankungen. Im Gegensatz zur kongenitalen Form entsteht er im späteren …
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