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Seite 35 für „Labor“
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Schulmedizin
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Barbiturat-Überdosierung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (F13)
Barbituratvergiftungen stellen ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches klinisches Problem dar. Die Inzidenz ist in den letzten Jahrzehnten rückläufig, da die Verordnung von Barbituraten stark eingeschränkt wurde. Dennoch kommen …
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Toxikomanie (F13.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Toxikomanie bezeichnet das pathologische Muster des anhaltenden Konsums von illegalen oder missbräuchlich verwendeten Substanzen trotz negativer körperlicher, psychischer und sozialer Folgen. Epidemiologisch zeigen historische Studien aus …
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Agitated Emergence bei Substanzgebrauch Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Agitated emergence beschreibt das Auftreten von Unruhe, motorischer Erregung und psychomotorischen Symptomen unmittelbar nach dem Aufwachen aus einer Allgemeinanästhesie. Die Inzidenz ist besonders bei älteren Patienten und nach komplexen …
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Substanzbezogene Störung F14 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Substanzbezogene Störungen (SUD) umfassen ein breites Spektrum von Mustern problematischen Konsums psychoaktiver Substanzen, die zu klinisch signifikanten Beeinträchtigungen führen. Die Prävalenz variiert stark nach Substanzgruppe und …
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Toxikomanie (F15.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Toxikomanie bezeichnet ein chronisches Muster des missbräuchlichen Konsums von illegalen oder verschreibungspflichtigen Substanzen, das mit körperlicher und psychischer Abhängigkeit einhergeht. Historische Beobachtungen aus den 1960er‑ und …
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Toxikomanie (F18.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Toxikomanie bezeichnet das pathologische Muster des wiederholten Konsums von psychoaktiven Substanzen trotz negativer physischer, psychischer und sozialer Konsequenzen. Historische Studien aus den 1960‑1970er Jahren belegen die Existenz …
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Drogenentzug (F19) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Drogenentzug bezeichnet das kontrollierte Absetzen bzw. die Reduktion von psychoaktiven Substanzen unter medizinischer Aufsicht. Epidemiologisch wird der Entzug häufig im Kontext von Alkohol- und Mehrstoffabhängigkeit durchgeführt; in …
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Toxikomanie (F19.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Toxikomanie bezeichnet die anhaltende, pathologische Nutzung von psychoaktiven Substanzen trotz negativer körperlicher, psychischer und sozialer Konsequenzen. Epidemiologisch zeigen aktuelle Analysen, dass Substanzgebrauchsstörungen in der …
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Post‑SSRI Sexual Dysfunction Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Post‑SSRI sexual dysfunction (PSSD) bezeichnet ein persistierendes sexuelles Funktionsdefizit, das nach dem Absetzen von selektiven Serotonin‑Wiederaufnahmehemmern (SSRIs) fortbesteht. Epidemiologische Daten zeigen, dass die Prävalenz …
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Undifferenzierte Schizophrenie (ICD‑10 F20.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Undifferenzierte Schizophrenie bezeichnet die klassische Form der Schizophrenie, bei der keine klaren Subtypen nach klinischer Symptomatik (z. B. paranoide oder katatone Formen) vorliegen. Sie ist eine schwere psychotische Erkrankung mit …
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Pseudopsychopathische Schizophrenie (F21.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Pseudopsychopathische Schizophrenie bezeichnet ein klinisches Bild, bei dem Patienten psychotische Symptome zeigen, die jedoch nicht den klassischen neuropathologischen Befunden einer organisch begründeten Schizophrenie entsprechen. Die …
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Morgellons Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Psychiatrie)
Morgellons ist ein umstrittenes Krankheitsbild, das durch das Auftreten von faserähnlichen Materialien in der Haut sowie stark ausgeprägte Hautsensationen gekennzeichnet ist. Die epidemiologische Datenlage ist fragmentarisch; Fälle werden …
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Paranoide Schizophrenie (F22.82) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Paranoide Schizophrenie ist eine Subtype der Schizophrenie, gekennzeichnet durch vorherrschende Wahnvorstellungen und Halluzinationen mit paranoidem Inhalt. Die Prävalenz liegt weltweit bei etwa 0,3 % bis 0,5 % der Bevölkerung; in …
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Paranoide Psychose (ICD‑10 F23.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Paranoide Psychosen sind schwere psychotische Störungen, die durch ausgeprägte Wahnvorstellungen und Misstrauen gekennzeichnet sind. Sie treten sowohl im Rahmen primärer Schizophreniespektren als auch sekundär nach pharmakologischen …
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Pibloktoq (Arktische Hysterie) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (F44.7)
Pibloktoq, auch als „Arctic hysteria“ bezeichnet, ist ein kulturgebundenes Syndrom, das vorwiegend bei Inuit‑Populationen beobachtet wird. Die Prävalenz ist regional stark variabel und wird in der Literatur nur sporadisch quantifiziert. …
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Cardiophobie (F45.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Cardiophobie bezeichnet die übersteigerte Angst vor Herzschlag, Palpitationen oder kardialen Ereignissen. Sie gehört zu den somatoformen bzw. angstbezogenen Störungen und kann zu erheblichem Leidensdruck sowie funktionellen Einschränkungen …
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Scheinschwangerschaft (F45.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Scheinschwangerschaft bezeichnet das Auftreten einer klinisch vollständigen Schwangerschaftssymptomatik ohne Befruchtung und Implantation eines Embryos. Sie kann sowohl psychische als auch organische Ursachen haben und ist in der …
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Binge‑Eating‑Störung (ICD‑10 F50.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Binge‑Eating‑Störung (BED) ist gekennzeichnet durch wiederholte Episoden von unkontrolliertem, übermäßigem Essen ohne anschließende kompensatorische Verhaltensweisen. Epidemiologische Daten zeigen eine Prävalenz von etwa 1–3 % in der …
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Vermeidend-restriktive Essstörung (ICD‑10 F50.82) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard Stufe 2
Die vermeidend-restriktive Ernährungsstörung (Avoidant/Restrictive Food Intake Disorder, ARFID) ist gekennzeichnet durch ein anhaltendes Muster von Nahrungsaufnahmevermeidung oder -einschränkung, das zu signifikanten gesundheitlichen …
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EDNOS (F50.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
EDNOS (Eating Disorder Not Otherwise Specified) bezeichnet klinische Präsentationen von Essstörungen, die nicht vollständig die diagnostischen Kriterien für Anorexia nervosa, Bulimia nervosa oder Binge‑Eating‑Störung erfüllen, jedoch …
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Parasomnie (F51.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Parasomnien umfassen eine heterogene Gruppe von Schlafstörungen, die durch abnormalen motorischen oder sensorischen Aktivitäten während des Schlafs gekennzeichnet sind. Sie treten vorwiegend im REM‑Schlaf (z. B. …
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Frigidität (F52.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Frigidity bezeichnet ein anhaltendes sexuelles Funktionsdefizit bei Frauen, das sich durch fehlende oder stark verminderte sexuelle Erregung und Lust äußert, ohne dass organische Ursachen vorliegen. Historisch wurde der Begriff in den …
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Sexuelle Aversion (F52.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Sexuelle Aversion bezeichnet das wiederholte Erleben von starkem Unbehagen oder Angst beim Gedanken an sexuelle Aktivitäten, was zu einem aktiven Vermeiden von sexuellen Kontakten führt. In der aktuellen Klassifikation wird sie als Teil …
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Erektile Dysfunktion (ICD‑10 F52.2) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Erektile Dysfunktion (ED) bezeichnet die wiederholte Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Die Prävalenz steigt mit dem Lebensalter und beträgt in Studien bei Männern über …
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Anorgasmie (F52.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Anorgasmie bezeichnet das wiederholte oder anhaltende Unvermögen, trotz ausreichender sexueller Erregung einen Orgasmus zu erreichen. Die Prävalenz variiert stark je nach Definition und Befragungsmethode; Studien aus europäischen Kontexten …
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Tablettenabhängigkeit (F55) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Tablettenabhängigkeit bezeichnet den schrittweisen Übergang von einer rein therapeutischen Einnahme zu einem zwanghaften Konsummuster, das klinische Kriterien einer Substanzgebrauchsstörung erfüllt. Die Epidemiologie ist in Deutschland nur …
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Laxantienabusus (ICD‑10 F55.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Laxantienabusus bezeichnet den chronischen Missbrauch von abführenden Substanzen zur Gewichtsreduktion oder aus psychischer Motivation. Epidemiologisch ist der Missbrauch vor allem bei jungen Frauen verbreitet, wobei die Prävalenz in …
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Schizoide Persönlichkeitsstörung (F60.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die schizoidale Persönlichkeitsstörung (SPD) ist gekennzeichnet durch ein tiefgreifendes Muster von sozialer Isolation, eingeschränkter emotionaler Ausdrucksfähigkeit und einem geringen Bedürfnis nach zwischenmenschlichen Beziehungen. …
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Emotionale Instabile Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typ (F60.30) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung, häufig als Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) bezeichnet, umfasst mehrere Subtypen; der impulsive Typ ist durch stark ausgeprägte Impulsivität und affektive Instabilität gekennzeichnet. …
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Transsexualität (ICD‑10 F64.0) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Transsexualität bezeichnet die Diskrepanz zwischen dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht und der tief empfundene geschlechtliche Identität, die nicht mit diesem Geschlecht übereinstimmt. Die Prävalenz wird in europäischen Studien auf …
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