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Seite 35 für „vorklinisch“
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Schulmedizin
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Stottern (F98.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Stottern (Flüssigkeitsstörung der Sprache) ist gekennzeichnet durch wiederholte oder verlängerte Laut- und Silbenproduktionen, Blockaden sowie sichtbare Anspannungen im Sprechvorgang. Epidemiologische Daten zeigen, dass Stottern vorwiegend …
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Stottern (Poltern) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (F98.6)
Poltern bezeichnet eine fluktuierende Sprechstörung, bei der das Reden von plötzlich auftretenden, unkontrollierten Lautausbrüchen („Polterkomponente“) begleitet wird. Die Literatur verknüpft Poltern eng mit dem klassischen Stottern und …
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Nasenbohren (Rhinotillexomanie) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Nasenbohren bezeichnet das wiederholte Einführen von Fingern oder anderen Gegenständen in die Nasenhöhle zum Entfernen von Sekret oder Krusten. Epidemiologisch ist das Verhalten verbreitet, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, jedoch …
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Tuberkulöse Meningitis Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (G01)
Die tuberkulöse Meningitis ist die schwerste Manifestation einer Mycobacterium‑tuberculosis‑Infektion des Zentralnervensystems und stellt trotz moderner Therapie eine bedeutende Ursache für Morbidität und Mortalität dar. Sie tritt vor …
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Bickerstaff-Enzephalitis Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 G04.8)
Bickerstaff-Enzephalitis ist eine seltene, entzündliche Erkrankung des Hirnstamms, die klinisch durch akute ophthalmoplegische Lähmungen und Bewusstseinsstörungen gekennzeichnet ist. Sie wird häufig als Teil der anti‑GQ1b‑assoziierten …
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Myelitis (G05) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Myelitis bezeichnet eine entzündliche Schädigung des Rückenmarks, die zu einer akuten oder subakuten neurologischen Dysfunktion führt. Die Inzidenz liegt im niedrigen einstelligen Bereich pro 100 000 Einwohner jährlich; sowohl Kinder als …
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Kleinhirnataxie (G11.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Kleinhirnataxie bezeichnet eine Gruppe von neurodegenerativen und -entzündlichen Erkrankungen, bei denen das Kleinhirn primär betroffen ist. Sie führt zu Störungen der Koordination, des Gleichgewichts und der Feinmotorik. Epidemiologisch …
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Kleinhirnataxie (G11.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Kleinhirnataxie bezeichnet eine heterogene Gruppe von Störungen des Kleinhirns, die zu einer gestörten Koordination von Bewegungen führen. Die Prävalenz ist gering, jedoch werden viele Fälle im Rahmen neurodegenerativer Erkrankungen oder …
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Limbische Enzephalitis (ICD‑10 G13.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Limbische Enzephalitis ist eine entzündliche Erkrankung des limbischen Systems, die sich häufig als Teil eines paraneoplastischen Syndroms manifestiert. Sie tritt selten auf, wird jedoch klinisch relevant durch ihre potenziell reversible …
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Malignes Neuroleptika‑Syndrom (G21.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das maligne neuroleptische Syndrom (MNS) ist ein potenziell lebensbedrohlicher Arzneimittelnebenwirkungszustand, der durch die Blockade von Dopaminrezeptoren hervorgerufen wird. Es tritt überwiegend nach dem Einsatz von Neuroleptika oder …
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Akathisie (ICD‑10 G21.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Akathisie ist ein motorisch‑psychomotorisches Syndrom, das durch ein starkes inneres Bewegungsbedürfnis und begleitende Unruhe gekennzeichnet ist. Sie tritt häufig im Kontext von Neuroleptika‑Therapien auf, kann aber auch bei anderen …
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Spätdyskinesie (ICD‑10 G24.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Spätdyskinesie bezeichnet das Auftreten von dyskinetischen Bewegungsstörungen nach längerfristiger Exposition gegenüber Neuroleptika, häufig erst nach mehreren Jahren Therapie oder im Rahmen einer Reduktion bzw. einem Absetzen des …
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Ziehen‑Oppenheim‑Syndrom (G24.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Ziehen-Oppenheim‑Syndrom ist eine seltene, primär genetisch bedingte Dystonie, die sich durch ausgeprägte, unwillkürliche Muskelkontraktionen manifestiert. Epidemiologische Daten sind aufgrund der Seltenheit und fehlender …
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Oromandibuläre Dystonie (ICD‑10 G24.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Oromandibuläre Dystonie (OMD) ist eine fokale Bewegungsstörung, die durch anhaltende oder intermittierende, meist schmerzhaft wirkende Kontraktionen der Kaumuskulatur, des Kiefers und der Zungenmuskulatur gekennzeichnet ist. Sie tritt …
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Intentionstremor (G25.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Intentionstremor ist ein tremorartiges Bewegungsphänomen, das bei zielgerichteten Bewegungen – insbesondere beim Erreichen eines Zieles – in die Gegenrichtung des intendierten Ziels ausbricht und mit zunehmender Nähe zum Ziel an …
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Muskelzuckungen (Faszinationen) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Muskelzuckungen (Faszikulationen) sind spontane, unwillkürliche Kontraktionen einzelner Muskelfasern oder kleiner Muskelgruppen, die klinisch als feine, flimmernde Bewegungen wahrgenommen werden. Sie treten in allen Altersgruppen auf und …
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Frontotemporale Demenz (FTD) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Frontotemporale Demenz (FTD) umfasst eine heterogene Gruppe neurodegenerativer Erkrankungen, die primär die Frontallappen und das Temporallappen‑beteiligte Netzwerk betreffen. Die Prävalenz liegt im mittleren einstelligen Prozentbereich …
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Hirnatrophie (G31.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hirnatrophie bezeichnet den Verlust von neuronaler und glialer Substanz, der sich in einer Volumenreduktion des Gehirns manifestiert. Sie tritt im Rahmen physiologischer Alterungsprozesse auf, kann jedoch auch pathologisch beschleunigt …
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Funikuläre Myelose (G32.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Funikuläre Myelose bezeichnet eine entzündliche Schädigung der Rückenmarksfaserbündel (Funikel) mit daraus resultierender neurologischer Dysfunktion. Sie tritt selten auf, ist jedoch klinisch relevant wegen des potenziell progressiven …
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Transverse Myelitis Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Transverse Myelitis (TM) bezeichnet eine entzündliche Läsion des Rückenmarks, die zu einer segmentalen Funktionsstörung führt. Die Inzidenz liegt im europäischen Kontext bei wenigen Fällen pro 100 000 Einwohner jährlich und betrifft sowohl …
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Temporallappenepilepsie (ICD‑10 G40.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Temporallappenepilepsie (TLE) ist die häufigste fokale Epilepsieform und zeichnet sich durch wiederkehrende Anfälle mit Ursprung im medialen oder lateralen Temporallappen aus. Die Prävalenz liegt in der Allgemeinbevölkerung bei etwa 0,5 % …
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Temporallappenepilepsie (ICD‑10 G40.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Temporallappenepilepsie ist die häufigste fokale Epilepsieform bei Erwachsenen und zeichnet sich durch wiederholte, meist unilaterale Anfälle aus dem medialen oder lateralen Temporallappen aus. Epidemiologische Daten zeigen eine Prävalenz …
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Paroxysmale Hemikranie (ICD‑10 G44.03) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Paroxysmale Hemikranie (PH) ist ein primärer Kopfschmerztyp, der durch kurze, hochintensive, einseitige Schmerzattacken gekennzeichnet ist und häufig mit autonomer Begleiterscheinung auftritt. Die Prävalenz liegt deutlich unter der von …
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Hemicrania continua Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (G44.80)
Hemicrania continua (HC) ist eine primäre Kopfschmerzerkrankung der Gruppe der Trigeminus‑autonomen Cephalalgien (TAC). Sie zeichnet sich durch einen seit mindestens drei Monaten anhaltenden, ununterbrochenen einseitigen Kopfschmerz aus, …
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Moyamoya-Syndrom Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (G46.0)
Der Myokardinfarkt (MI) ist ein akutes Koronarsyndrom, das durch eine plötzlich auftretende Ischämie des Herzmuskels infolge einer Thrombose in einem koronaren Gefäß entsteht. Epidemiologisch zeigen Registerdaten aus Augsburg einen …
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Idiopathische Hypersomnie (G47.12) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Idiopathische Hypersomnie (IH) ist eine primäre Schlafstörung, die durch übermäßige Tagesschläfrigkeit trotz ausreichender nächtlicher Schlafdauer gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich und wird …
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Schlafapnoe-Syndrom (G47.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das obstruktive Schlafapnoe‑Syndrom (OSAS) ist gekennzeichnet durch wiederholte Atemwegsobstruktionen während des Schlafes, die zu fragmentiertem Schlaf und nächtlicher Hypoxämie führen. Epidemiologische Studien aus europäischen …
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Kataplexie Diagnostik, Differentialdiagnosen & Therapie‑Standard (G47.4)
Kataplexie ist ein plötzliches, kurzzeitiges Muskeltonus‑ und Kraftverlustphänomen, das typischerweise durch starken emotionalen Stimulus ausgelöst wird und als pathognomonisches Merkmal der Narkolepsie gilt. Die Prävalenz liegt im Rahmen …
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Narcolepsie (G47.41) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Narkolepsie ist eine chronische neurologische Erkrankung, die durch pathologische Tagesschläfrigkeit und Störungen der Schlaf‑Wach-Regulation gekennzeichnet ist. Epidemiologisch liegt die Prävalenz bei etwa 0,02 % bis 0,05 % in …
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Kleine-Levin-Syndrom (G47.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Das Kleine-Levin-Syndrom (KLS) ist ein seltenes, episodisches Schlaf‑ und Verhaltensstörungsspektrum, das durch wiederkehrende Phasen extremer Somnolenz, hyperphagischer Ernährung und veränderter kognitiver Funktionen gekennzeichnet ist. …
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