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Seite 38 für „MERR“
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Schulmedizin
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Angeborene Tuberkulose (P37.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Angeborene Tuberkulose bezeichnet die perinatale Infektion des Neugeborenen mit Mycobacterium tuberculosis, meist durch transplacentäre Übertragung oder während der Passage durch den Geburtskanal. Historisch ist das Auftreten selten und …
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Angeborene Toxoplasmose (P37.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Angeborene Toxoplasmose ist eine Infektion des Fötus oder Neugeborenen mit Toxoplasma gondii, die durch transplacentäre Übertragung einer primären mütterlichen Infektion während der Schwangerschaft entsteht. Die Prävalenz variiert weltweit …
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Neugeborenenlisteriose (disseminiert) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (P37.2)
Neugeborenenlisteriose ist eine seltene, aber potenziell fulminante Infektion des Neugeborenen durch Listeria monocytogenes. Sie tritt überwiegend in den ersten Lebenstagen auf und kann als disseminierte Form mit Beteiligung mehrerer …
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Neugeborenenikterus durch mütterliche oder neonatale Arzneimittel/Toxine (ICD‑10 P58.4)
Der Neugeborenenikterus, der durch Arzneimittel oder toxische Substanzen ausgelöst wird, die entweder transplazental von der Mutter übertragen oder dem Neugeborenen selbst verabreicht werden, stellt ein relevantes klinisches Problem dar. …
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Gestationsdiabetes neonatales Syndrom P70.0: Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Kinder von Müttern mit gestationsbedingtem Diabetes mellitus (GDM) stellen eine spezielle neonatologische Risikogruppe dar. Die Prävalenz von GDM liegt in Deutschland bei etwa 5 % aller Schwangerschaften, wodurch jährlich mehrere tausend …
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Transitorische Hyperthyreose im Neugeborenen (ICD‑10 P72.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die transitorische Hyperthyreose beim Neugeborenen ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches endokrinologisches Syndrom, das primär durch die mütterliche Autoimmunthyreoiditis (Graves‑Krankheit) ausgelöst wird. Durch den …
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Metabolische Spätazidose beim Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnose und Therapie‑Standard (P74.0)
Metabolische Spätazidose beim Neugeborenen bezeichnet eine anhaltende oder wiederkehrende Stoffwechselazidose, die nach der ersten Lebenswoche auftritt und nicht durch primäre respiratorische Störungen bedingt ist. Sie ist selten, wird …
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Hämatemesis und Meläna beim Neugeborenen nach Verschlucken mütterlichen Blutes (ICD‑10 P78.2)
Hämatemesis und Meläna beim Neugeborenen, ausgelöst durch das Verschlucken mütterlichen Blutes, stellen ein seltenes, aber klinisch relevantes Phänomen dar. Das neonatale Verdauungssystem ist bei der Aufnahme von Blut aus dem oralen Kanal …
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Neonatale Hypothermie (ICD‑10 P80.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hypothermie beim Neugeborenen beschreibt einen pathologischen Abfall der Körperkerntemperatur unter 36 °C bei Säuglingen im ersten Lebensmonat. Sie ist insbesondere in den ersten Lebensstunden häufig und kann durch unzureichende …
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Umbilikaler Polyp beim Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 P83.6)
Der umbilikale Polyp ist eine seltene, benigne Läsion der Nabelregion bei Neugeborenen, die aus persistierenden embryonalen Reststrukturen resultiert. Die Inzidenz liegt im Bereich einzelner Fälle pro Jahrtausendgeburten, sodass robuste …
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Zerebrale Übererregbarkeit im Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 P91.3)
Zerebrale Übererregbarkeit des Neugeborenen beschreibt ein pathophysiologisches Syndrom, bei dem die neuronale Erregungsgrenze bereits im perinatalen Zeitraum deutlich gesenkt ist. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da klinische …
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Zerebrale Störung beim Neugeborenen (ICD‑10 P91.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Neonatale Enzephalopathie bezeichnet eine heterogene Gruppe von neurologischen Störungen, die innerhalb der ersten Lebenstage bei Neugeborenen auftreten und durch akute zerebrale Funktionsstörung gekennzeichnet sind. Die Inzidenz liegt …
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Entzugssymptome des Neugeborenen bei mütterlichem Substanzkonsum Diagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 P96.1)
Neonataler Entzug (Neonatal Abstinence Syndrome, NAS) beschreibt das klinische Bild von Neugeborenen, die nach intrauteriner Exposition gegenüber abhängigkeitserzeugenden Substanzen – insbesondere Opioiden, aber auch anderen zentral …
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Entzugssymptome bei Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 P96.2)
Entzugssymptome bei therapeutischer Anwendung von Arzneimitteln beim Neugeborenen umfassen ein klinisches Syndrom, das nach intrauterinem oder postnatalem Kontakt mit bestimmten Substanzen auftreten kann. Die Prävalenz variiert stark je …
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Weite Schädelnähte beim Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Weite Schädelnähte (auch als persistierende Fontanellen oder offene Suturen bezeichnet) stellen bei Neugeborenen eine anatomische Variante dar, die häufig physiologisch ist und im Rahmen der normalen Kopffortsatzentwicklung auftritt. Die …
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P96.9 Zustände aus der Perinatalperiode: Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der hier behandelte Zustand zeichnet sich dadurch aus, dass seine Ätiologie bereits in der Perinatalperiode liegt. In den vorliegenden Studien wird ein Zusammenhang zwischen perinatalen Risikofaktoren und späteren neuropsychiatrischen …
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Okzipitale Enzephalozele Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die okzipitale Enzephalozele ist eine seltene Form der Neuralrohrdefekte, bei der ein lokaler Defekt im Okzipitalbereich des Schädeldachs zu einer protrahierenden Hirnmenge mit umgebender Meningenhaut führt. In den geprüften Fallserien …
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Angeborenes Ektropium (ICD‑10 Q10.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Angeborenes Ektropium (auch als kongenitaler Ektropium uveae bezeichnet) ist eine seltene Fehlbildung der Vordersegmentstruktur, bei der die Uvea über den Rand der Pupille hinausragt. Es tritt im Kontext verschiedener Syndrome und …
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Iriskolobom (Q13.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Iriskolobom bezeichnet ein angeborenes Defektbild des Irisgewebes, das häufig im Kontext von komplexen Syndromen auftritt. Die Prävalenz ist nicht exakt quantifiziert; die meisten Beschreibungen stammen aus Einzelfallberichten und kleinen …
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Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen des Auges (ICD‑10 Q15.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen des Auges umfassen seltene strukturelle Anomalien wie periorbitale venöse Malformationen, komplexe orbital‑venolymphatische Malformationen und assoziierte Gefäßstörungen im Rahmen von …
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Angeborene Fehlbildung des Ohres (ICD‑10 Q16.9) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Angeborene Fehlbildungen des äußeren Ohres (z. B. Mikrotia, Anotia oder komplexe Ohrmalformationen) stellen eine heterogene Gruppe struktureller Anomalien dar, die bereits im Embryonalstadium entstehen und häufig mit einer Beeinträchtigung …
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Angeborene Herzseptumdefekte (ICD‑10 Q21.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Angeborene Fehlbildungen des Herzseptums umfassen ein breites Spektrum von strukturellen Anomalien, die bereits im Fetalstadium entstehen und das interatriale bzw. interventrikuläre Septum betreffen. Die Prävalenz liegt bei etwa 0,5 % …
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Pulmonalklappenatresie (Q22.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Pulmonalklappenatresie (PA) ist ein angeborener Herzfehler, bei dem die Pulmonalklappe nicht vollständig ausgebildet ist und zu einer rechtsventrikulären Drucküberlastung führt. Die Prävalenz liegt weltweit bei etwa 1‑2 pro 10 000 …
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Angeborene Fehlbildung großer Vene (ICD‑10 Q26.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Angeborene Fehlbildungen großer Venen – häufig als venöse Malformationen (VM) bezeichnet – gehören zu den komplexen Gefäßanomalien, die bereits im Embryonalstadium entstehen. Die Prävalenz liegt im unteren einstelligen Prozentbereich der …
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Angeborene präzerebrale Gefäßfistel Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard (Q28.11)
Angeborene Fisteln der präzerebralen Gefäße sind extrem seltene vaskuläre Fehlbildungen, die bereits zum Zeitpunkt der Geburt bestehen und das arterio‑venöse System im Bereich vor dem Schädel (präzerebral) betreffen. Aufgrund ihrer …
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Angeborene Fehlbildung der präzerebralen Gefäße (ICD‑10 Q28.19) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Angeborene Fehlbildungen der präzerebralen Gefäße umfassen ein breites Spektrum vaskulärer Anomalien, die bereits im Embryonalstadium entstehen und das arterielle Netzwerk vor dem zentralen Sulcus betreffen. Die Prävalenz ist schwer zu …
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Angeborene zerebrale Gefäßfistel (Q28.31) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die angeborene Fistel der zerebralen Gefäße (cerebrovaskuläre arteriovenöse Fistel, AVF) ist ein seltener vaskulärer Fehlbau, bei dem arterielle und venöse Gefäßsysteme ohne dazwischenliegende Kapillaren direkt miteinander verbunden sind. …
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Nasenfurche, Naseneinkerbung und Spaltnase Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (Q30.2)
Die Nasenfurche, Naseneinkerbung und Spaltnase gehören zu den kongenitalen Fehlbildungen des äußeren Nasenapparates. Sie resultieren aus einer gestörten Fusion der nasalen Primordien während der embryonalen Entwicklung. Epidemiologisch …
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Spalte des weichen Gaumens mit beidseitiger Lippenspalte (ICD‑10 Q37.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Spalte des weichen Gaumens bei gleichzeitiger beidseitiger Lippenspalte ist eine komplexe orofaziale Fehlbildung, die sowohl funktionelle als auch ästhetische Probleme verursacht. Epidemiologisch tritt diese Kombination häufiger im …
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Einseitige Lippen-Spalte mit harten und weichen Gaumen-Spalten Diagnostik & Therapie-Standard (ICD‑10 Q37.5)
Die Spalte des harten und weichen Gaumens bei einseitiger Lippenspalte bezeichnet die anatomische Trennung zwischen dem vorderen harten Gaumen und dem hinteren weichen Gaumen, die häufig im Kontext einer unilateral ausgeprägten …
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