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Schulmedizin
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Verner‑Morrison‑Syndrom (ICD‑10 E16.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Verner‑Morrison‑Syndrom, auch als VIPoma‑Syndrom bezeichnet, ist ein seltenes endokrines Tumorsyndrom, das durch die exzessive Sekretion von vasoaktivem intestinalem Peptid (VIP) gekennzeichnet ist. Es tritt überwiegend bei Erwachsenen …
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Hypergenitalismus (E29.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hypergenitalismus bezeichnet eine pathologische Vergrößerung der äußeren Genitalien, die über das physiologische Entwicklungsniveau hinausgeht und häufig mit hormoneller Dysregulation einhergeht. Die Prävalenz ist nicht genau …
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Riesenwuchs (Gigantismus) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Riesenwuchs bezeichnet ein extremes Übermaß an Körpergröße, das meist durch eine pathologische Stimulation des Wachstumshormon‑Achsen-Systems entsteht. Historische Fallberichte aus der Mitte des 20. Jahrhunderts beschreiben sowohl …
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Enzymdefekt (ICD‑10 E90) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Enzymdefekte, insbesondere solche mit hereditärer Vererbung, stellen eine heterogene Gruppe metabolischer Erkrankungen dar, die durch den Verlust oder die Reduktion spezifischer enzymatischer Aktivitäten gekennzeichnet sind. Sie kommen in …
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Barbiturat-Überdosierung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (F13)
Barbituratvergiftungen stellen ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches klinisches Problem dar. Die Inzidenz ist in den letzten Jahrzehnten rückläufig, da die Verordnung von Barbituraten stark eingeschränkt wurde. Dennoch kommen …
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Hebephrene Schizophrenie (F20.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die hebephrene Schizophrenie ist eine Unterform der Schizophrenie, die durch einen frühen Beginn im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter sowie durch stark desorganisierte Denk‑ und Verhaltensmuster gekennzeichnet ist. Epidemiologisch macht …
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Schizophrenes Residuum (F20.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Residuum der Schizophrenie bezeichnet das klinische Bild von Patienten, bei denen nach einer akuten Episode persistierende negative Symptome und kognitive Defizite bestehen, während positive Psychosen weitgehend remittiert sind. …
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Morgellons Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Psychiatrie)
Morgellons ist ein umstrittenes Krankheitsbild, das durch das Auftreten von faserähnlichen Materialien in der Haut sowie stark ausgeprägte Hautsensationen gekennzeichnet ist. Die epidemiologische Datenlage ist fragmentarisch; Fälle werden …
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Psychogene Amnesie (F44.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Psychogene Amnesie bezeichnet ein plötzliches, meist abrupt auftretendes Gedächtnisdefizit, das primär psychischer Ätiologie zugeordnet wird und nicht durch strukturelle Hirnschädigungen erklärt werden kann. Die Prävalenz ist schwer zu …
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Somnambulismus (F51.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Somnambulismus, auch als Schlafwandeln bezeichnet, ist ein parasomniisches Phänomen, das im Nicht-REM‑Schlaf (vorwiegend in den N3‑Phasen) auftritt. Betroffene führen komplexe motorische Handlungen aus, bleiben jedoch bewusstlos und haben …
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Bickerstaff-Enzephalitis Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 G04.8)
Bickerstaff-Enzephalitis ist eine seltene, entzündliche Erkrankung des Hirnstamms, die klinisch durch akute ophthalmoplegische Lähmungen und Bewusstseinsstörungen gekennzeichnet ist. Sie wird häufig als Teil der anti‑GQ1b‑assoziierten …
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Kleinhirnataxie (G11.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Kleinhirnataxie bezeichnet eine Gruppe von neurodegenerativen und -entzündlichen Erkrankungen, bei denen das Kleinhirn primär betroffen ist. Sie führt zu Störungen der Koordination, des Gleichgewichts und der Feinmotorik. Epidemiologisch …
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Kleinhirnataxie (G11.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Kleinhirnataxie bezeichnet eine heterogene Gruppe von Störungen des Kleinhirns, die zu einer gestörten Koordination von Bewegungen führen. Die Prävalenz ist gering, jedoch werden viele Fälle im Rahmen neurodegenerativer Erkrankungen oder …
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Marchiafava‑Bignami‑Syndrom Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Marchiafava‑Bignami‑Syndrom (MBS) ist eine seltene, primär die Hinterhaupthirnsubstanz betreffende demyelinisierende Enzephalopathie, die überwiegend mit chronischem Alkoholmissbrauch assoziiert wird. Die Prävalenz ist nicht genau …
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Temporallappenepilepsie (ICD‑10 G40.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Temporallappenepilepsie (TLE) ist die häufigste fokale Epilepsieform und zeichnet sich durch wiederkehrende Anfälle mit Ursprung im medialen oder lateralen Temporallappen aus. Die Prävalenz liegt in der Allgemeinbevölkerung bei etwa 0,5 % …
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Obliquus‑superior‑Myokymie (G51.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Obliquus‑superior‑Myokymie bezeichnet ein intermittierendes, feines Zucken des Musculus obliquus superior, das typischerweise als plötzliches, rhythmisches Flimmern im peripheren Gesichtsfeld wahrgenommen wird. Die Literatur berichtet über …
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Post-Zoster-Neuralgie (G53.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Post‑Zoster‑Neuralgie (PZN) bezeichnet einen chronischen neuropathischen Schmerz, der nach einer Herpes‑zoster-Infektion persistiert und länger als drei Monate nach dem Auftreten des Hautausschlags anhält. Epidemiologisch betrifft sie etwa …
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Wurzelkompressionssyndrom (G55) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Wurzelkompressionssyndrom bezeichnet die pathologische Einengung einer spinalen Nervenwurzel, meist durch benachbarte strukturelle Veränderungen wie Bandscheibenprotrusionen, zervikale Gefäßanomalien oder synoviale Zysten. …
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Becker‑Kiener‑Muskeldystrophie (G71.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Becker‑Kiener‑Muskeldystrophie (BMD) ist eine X‑chromosomal rezessive Erkrankung, die durch Mutationen im Dystrophin‑Gen hervorgerufen wird und ein milderes klinisches Bild als die Duchenne‑Muskeldystrophie aufweist. Die Prävalenz liegt in …
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Lähmung (G81) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard im Überblick
Lähmung bezeichnet den Funktionsverlust eines oder mehrerer Nerven, wodurch die betroffenen Muskulatur nicht mehr aktiv kontrahieren kann. In der Neurologie und Otolaryngologie ist insbesondere die ein- bzw. beidseitige Lähmung des Nervus …
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Babinski‑Nageotte‑Syndrom Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Babinski‑Nageotte‑Syndrom ist ein seltenes zerebrovaskuläres Befundbild, das durch eine kombinierte Schädigung der dorsalen Medulla oblongata und des seitlich verlaufenden Pyramidenbahntrakts entsteht. Es wird häufig im Kontext einer …
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Gittrige Hornhautdystrophie (Lattice Corneal Dystrophy) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die gittrige Hornhautdystrophie (GHD) ist eine seltene, autosomal-dominant vererbte Störung der Kornea, die durch das Auftreten von feinen, netzartigen Oberflächenstrukturen gekennzeichnet ist. Sie gehört zu den epithelialen Dystrophien …
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Aphakie (H27.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Aphakie bezeichnet das Fehlen der natürlichen Linse im Augapfel, sei es nach Kataraktoperation, Lensentrümmerung oder sekundärem Linsenausfall. Die Prävalenz ist in entwickelten Ländern vor allem bei postoperativem Patientenklientel …
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Linsenluxation (H27.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Linsenluxation bezeichnet die teilweise oder vollständige Dislokation der kristallinen Linse aus ihrer physiologischen Lage im Ziliarkörper. Sie kann angeboren, häufig als Ausdruck einer genetisch bedingten Bindegewebserkrankung, oder …
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Makulaödem (H35.8) Differenzialdiagnostik und evidenzbasierte Therapie‑Standard
Makulaödem bezeichnet eine pathologische Flüssigkeitsansammlung im retinalen Inneren der Makula, die zu einer Verdickung und Funktionsstörung des zentralen Sehfeldes führt. Es tritt in unterschiedlichen Krankheitskontexten auf, …
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Endophthalmitis (H44.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Endophthalmitis bezeichnet eine intraokulare Entzündung des Glaskörpers und/oder der Netzhaut, die meist durch infektiöse Erreger ausgelöst wird. Die Inzidenz liegt im europäischen Kontext bei wenigen Fällen pro 100 000 Eingriffe, wobei …
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Endophthalmitis (H44.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Endophthalmitis bezeichnet eine akute Entzündung des Glaskörpers und der angrenzenden Strukturen, die in der Regel durch infektiöse Erreger ausgelöst wird. Die Inzidenz liegt weltweit im einstelligen pro 100 000 Eingriffen‑Bereich, wobei …
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Ophthalmoplegie (H49.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Ophthalmoplegie bezeichnet die Funktionsstörung der Augenmuskulatur mit teilweiser oder vollständiger Einschränkung aller oder mehrerer Blickrichtungen. Sie kann akut, subakut oder chronisch verlaufen und ist ein wichtiger Hinweis auf …
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Hörsturz (Plötzlicher sensorineuraler Hörverlust) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der plötzliche Hörsturz (idiopathischer sensorineuraler Hörverlust innerhalb von 72 h) ist ein akutes otologisches Notfallphänomen, das vorwiegend im mittleren Lebensalter auftritt. Epidemiologische Angaben aus deutschen Studien zeigen …
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Perikarditis (I01.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Perikarditis bezeichnet die Entzündung des Perikards, der serösen Hülle des Herzens. Sie ist eine häufige kardiovaskuläre Erkrankung und kann in akuter, subakuter oder chronischer Form auftreten. Die Inzidenz liegt im europäischen Kontext …
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