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Schulmedizin
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EDNOS (F50.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
EDNOS (Eating Disorder Not Otherwise Specified) bezeichnet klinische Präsentationen von Essstörungen, die nicht vollständig die diagnostischen Kriterien für Anorexia nervosa, Bulimia nervosa oder Binge‑Eating‑Störung erfüllen, jedoch …
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Sexuelle Aversion (F52.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Sexuelle Aversion bezeichnet das wiederholte Erleben von starkem Unbehagen oder Angst beim Gedanken an sexuelle Aktivitäten, was zu einem aktiven Vermeiden von sexuellen Kontakten führt. In der aktuellen Klassifikation wird sie als Teil …
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Laxantienabusus (ICD‑10 F55.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Laxantienabusus bezeichnet den chronischen Missbrauch von abführenden Substanzen zur Gewichtsreduktion oder aus psychischer Motivation. Epidemiologisch ist der Missbrauch vor allem bei jungen Frauen verbreitet, wobei die Prävalenz in …
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Schizoide Persönlichkeitsstörung (F60.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die schizoidale Persönlichkeitsstörung (SPD) ist gekennzeichnet durch ein tiefgreifendes Muster von sozialer Isolation, eingeschränkter emotionaler Ausdrucksfähigkeit und einem geringen Bedürfnis nach zwischenmenschlichen Beziehungen. …
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Emotionale Instabile Persönlichkeitsstörung (F60.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung (EIPS), im ICD‑10 unter F60.3 klassifiziert, ist gekennzeichnet durch ein tiefgreifendes Muster von Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen, Selbstbild und Affektivität sowie …
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Emotionale Instabile Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typ (F60.30) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung, häufig als Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) bezeichnet, umfasst mehrere Subtypen; der impulsive Typ ist durch stark ausgeprägte Impulsivität und affektive Instabilität gekennzeichnet. …
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Zwanghafte Persönlichkeitsstörung (F60.5) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die zwanghafte Persönlichkeitsstörung (ZPS) ist eine tiefgreifende und anhaltende Störung der Persönlichkeit, die durch ein starkes Bedürfnis nach Ordnung, Perfektionismus und Kontrolle gekennzeichnet ist. Epidemiologische Studien zeigen, …
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Transsexualität (ICD‑10 F64.0) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Transsexualität bezeichnet die Diskrepanz zwischen dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht und der tief empfundene geschlechtliche Identität, die nicht mit diesem Geschlecht übereinstimmt. Die Prävalenz wird in europäischen Studien auf …
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Paraphilie (ICD‑10 F65) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Paraphilien umfassen atypische sexuelle Interessen, die über das gesellschaftlich übliche Maß hinausgehen und häufig mit wiederholten, intensiven Fantasien, Impulsen oder Verhaltensweisen einhergehen. Die Prävalenz variiert stark je nach …
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Aphasie (F80.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Leitfaden für Fachpersonal
Aphasie bezeichnet eine erworbene Störung der sprachlichen Ausdrucks‑ und/oder Auffassungsfähigkeit, die primär durch Läsionen im kortikalen Sprachnetz entsteht. Sie tritt am häufigsten nach ischämischem oder hämorrhagischem Schlaganfall …
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Wernicke-Aphasie Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Die Wernicke‑Aphasie ist eine rezeptive Sprachstörung, die durch Schädigung des posterioren superioren Temporallappens entsteht und typischerweise im Kontext eines zerebrovaskulären Insults auftritt. Epidemiologische Daten zeigen, dass …
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Atypischer Autismus (F84.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Atypischer Autismus bezeichnet eine klinische Variante des Autismus‑Spektrum‑Störungs (ASD), bei der die diagnostischen Kriterien für das klassische Profil nicht vollständig erfüllt sind, jedoch dennoch signifikante Beeinträchtigungen in …
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Asperger‑Syndrom (F84.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Asperger‑Syndrom (AS) wird als Teil der Autismus‑Spektrum‑Störungen (ASS) klassifiziert und ist gekennzeichnet durch ausgeprägte Defizite in sozialer Interaktion sowie restriktive, repetitive Verhaltensmuster, wobei die kognitive …
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Bindungsstörung (F94.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Bindungsstörung bezeichnet ein pathologisches Muster gestörter emotionaler Bindungen, das sich in der frühen Kindheit entwickelt und langfristige psychische sowie soziale Funktionsbeeinträchtigungen nach sich ziehen kann. Epidemiologische …
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Malignes Neuroleptika‑Syndrom (G21.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das maligne neuroleptische Syndrom (MNS) ist ein potenziell lebensbedrohlicher Arzneimittelnebenwirkungszustand, der durch die Blockade von Dopaminrezeptoren hervorgerufen wird. Es tritt überwiegend nach dem Einsatz von Neuroleptika oder …
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Ziehen‑Oppenheim‑Syndrom (G24.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Ziehen-Oppenheim‑Syndrom ist eine seltene, primär genetisch bedingte Dystonie, die sich durch ausgeprägte, unwillkürliche Muskelkontraktionen manifestiert. Epidemiologische Daten sind aufgrund der Seltenheit und fehlender …
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Frontotemporale Demenz (FTD) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Frontotemporale Demenz (FTD) umfasst eine heterogene Gruppe neurodegenerativer Erkrankungen, die primär die Frontallappen und das Temporallappen‑beteiligte Netzwerk betreffen. Die Prävalenz liegt im mittleren einstelligen Prozentbereich …
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Hirnatrophie (G31.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hirnatrophie bezeichnet den Verlust von neuronaler und glialer Substanz, der sich in einer Volumenreduktion des Gehirns manifestiert. Sie tritt im Rahmen physiologischer Alterungsprozesse auf, kann jedoch auch pathologisch beschleunigt …
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Kleine-Levin-Syndrom (G47.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Das Kleine-Levin-Syndrom (KLS) ist ein seltenes, episodisches Schlaf‑ und Verhaltensstörungsspektrum, das durch wiederkehrende Phasen extremer Somnolenz, hyperphagischer Ernährung und veränderter kognitiver Funktionen gekennzeichnet ist. …
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Komplexes regionales Schmerzsyndrom (ICD‑10 G56.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS) ist ein chronisches Schmerzzustandsbild, das nach einem lokalen Trauma oder einer Nervenverletzung auftreten kann und durch ausgeprägte sensorische, autonome und motorische Dysfunktionen …
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Brody-Erkrankung (G71.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Brody‑Myopathie ist eine seltene autosomal rezessiv vererbte Muskelerkrankung, die durch Mutationen im ATP2A1‑Gen verursacht wird und zu einer Funktionsstörung der SERCA1‑Pumpe führt. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Bereich …
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Babinski‑Nageotte‑Syndrom Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Babinski‑Nageotte‑Syndrom ist ein seltenes zerebrovaskuläres Befundbild, das durch eine kombinierte Schädigung der dorsalen Medulla oblongata und des seitlich verlaufenden Pyramidenbahntrakts entsteht. Es wird häufig im Kontext einer …
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GLUT1‑Defizit‑Syndrom (G93.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Glukosetransporter‑1‑Defizit‑Syndrom (GLUT‑1‑DS) ist eine seltene, meist autosomal dominante Erkrankung, die durch einen Funktionsverlust des glialen Glukosetransporters 1 verursacht wird. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen …
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Günal‑Seber‑Başaran‑Syndrom (H04.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Günal‑Seber‑Başaran‑Syndrom (GSBS) ist eine seltene autosomal rezessiv vererbte Multicentric‑Osteolyse, Nodulosis und Arthropathie (MONA). Es wurde erstmals 2014 durch die Identifikation einer MMP2‑Mutation charakterisiert. Die …
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Pellucid marginal degeneration (H18.7) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Pelluzide Randdegeneration bezeichnet eine periphere, schrittweise Verschlechterung der Netzhautrandzellen, die häufig mit altersbedingten Veränderungen assoziiert ist. Die Prävalenz steigt im höheren Lebensalter, wobei ein signifikanter …
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Endophthalmitis (H44.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Endophthalmitis bezeichnet eine akute Entzündung des Glaskörpers und der angrenzenden Strukturen, die in der Regel durch infektiöse Erreger ausgelöst wird. Die Inzidenz liegt weltweit im einstelligen pro 100 000 Eingriffen‑Bereich, wobei …
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Ophthalmoplegie (H49.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ophthalmoplegie bezeichnet die Funktionsstörung der Augenmuskulatur, die zu einer Einschränkung oder dem Verlust der okulären Beweglichkeit führt. Sie kann isoliert auftreten oder im Rahmen verschiedener neuro‑ophthalmologischer Syndrome. …
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Konvergenzinsuffizienz (H51.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Konvergenzinsuffizienz bezeichnet eine Störung der binokularen Fusion, bei der die Fähigkeit des visuellen Systems zur Nahkonvergenz eingeschränkt ist. Epidemiologische Daten aus deutschsprachigen Quellen liegen nicht vor; internationale …
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Mikrovaskuläre Angina pectoris (ICD‑10 I20.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Mikrovaskuläre Angina pectoris (MVA) beschreibt eine ischämische Brustschmerzsymptomatik, die trotz unauffälliger epicardialer Koronararterien auf eine Funktionsstörung der koronaren Mikrozirkulation zurückzuführen ist. Epidemiologisch …
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Trikuspidalklappenstenose Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Die Trikuspidalklappenstenose (TS) ist ein seltenes Krankheitsbild der rechten Herzhöfe, das durch eine pathologische Verengung der Trikuspidalklappe gekennzeichnet ist. Epidemiologisch macht sie weniger als 0,1 % aller valvulären …
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