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Schulmedizin
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Burn‑out (ICD‑10 Z73.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Burn‑out wird als ein arbeitsbezogenes Syndrom definiert, das durch emotionale Erschöpfung, Depersonalisation bzw. Zynismus und ein verringertes berufliches Leistungsgefühl gekennzeichnet ist. Systematische Übersichtsarbeiten zeigen eine …
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Hyperosmolarer hyperglykämischer Zustand (HHS) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der hyperosmolare hyperglykämische Zustand (HHS) ist eine schwere Stoffwechselentgleisung, die vorwiegend bei Patienten mit Typ‑2-Diabetes auftritt. Er zeichnet sich durch extreme Hyperglykämie, ausgeprägte Osmolalitätserhöhung und …
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Susto (F45.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Susto ist ein kulturübergreifendes Krankheitskonzept, das vor allem in lateinamerikanischen und karibischen Populationen verbreitet ist und als plötzliches Erschrecken oder Schockereignis definiert wird, das zu einem tiefgreifenden …
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Opioid‑Überdosierung (ICD‑10 T40.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard in der Orthopädie
Opioid‑Überdosierung bezeichnet das klinische Syndrom, das durch eine toxische Konzentration von Opioiden im Zentralnervensystem entsteht und zu einer lebensbedrohlichen Atemdepression führen kann. Die Inzidenz ist in den letzten Jahren in …
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Maternal Distress (O75.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Maternal distress bezeichnet das Auftreten von psychischen Belastungszuständen wie Angst, Depression und Stress während der Schwangerschaft. Epidemiologische Daten zeigen, dass ein signifikanter Anteil schwangerer Frauen – je nach Studie …
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Bipolare Störung, nicht näher bezeichnet (F31.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Major Depressive Disorder (MDD) ist die häufigste schwere affektive Störung und stellt weltweit eine bedeutende Ursache für Morbidität und Mortalität dar. Epidemiologische Erhebungen zeigen, dass im Lebensverlauf etwa ein Drittel der …
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Grand mal status epilepticus Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Grand mal status epilepticus (SE) bezeichnet einen anhaltenden tonisch-klonischen Anfall von mehr als fünf Minuten Dauer oder das wiederholte Auftreten solcher Anfälle ohne vollständige Erholung dazwischen. Die Inzidenz bei Erwachsenen …
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Chronische respiratorische Insuffizienz (J96.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Chronische respiratorische Insuffizienz (CRI) bezeichnet das anhaltende Versagen des Atmungssystems, die pulmonale Ventilation oder den Gasaustausch über einen Zeitraum von mindestens mehrere Wochen zu erhalten. Sie resultiert häufig aus …
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Testikulärer Samenstrang (C63.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Der Samenstrang (Cordus spermaticus) ist ein anatomisches Komplex aus Vas deferens, Gefäßbündelungen, Lymphgefäßen und Nerven, der die Hoden mit dem Leistenkanal verbindet. Kalkablagerungen im Samenstrang („calcified spermatic cord“) …
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C63.8 Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard bei malignen Tumoren der männlichen Genitalorgane
Männliche Genitalorgane umfassen Penis, Skrotum und die inneren Geschlechtsdrüsen (Prostata, Samenbläschen, Samenleiter). Sie spielen zentrale Rollen in der Fortpflanzung, dem Hormonhaushalt und der sexuellen Funktion. Erkrankungen dieses …
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Carcinoma in situ der Atemwege (ICD‑10 D02.4) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Das Atmungssystem umfasst die oberen und unteren Luftwege sowie das pulmonale Gasaustauschsystem. Störungen reichen von funktionellen Atemmusterstörungen über neonatale Atemwegserkrankungen bis hin zu schlafbezogenen Atmungsstörungen. …
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Delir ohne Demenz (ICD‑10 F05.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Delir ohne gleichzeitige Demenz beschreibt ein akutes neuropsychiatrisches Syndrom, das durch plötzlich auftretende Aufmerksamkeitsstörungen, Desorientierung und gestörte Wahrnehmung gekennzeichnet ist. Die Prävalenz bei hospitalisierten …
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Organische psychische Störungen (F06.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Organische psychische Störungen, die durch eine Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns bzw. einer körperlichen Erkrankung verursacht werden, umfassen ein breites Spektrum neuropsychiatrischer Manifestationen. Sie sind epidemiologisch …
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Manische Episode (F30.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Manische Episoden stellen ein zentrales Merkmal bipolarer Störungen dar und sind durch eine ausgeprägte Hochstimmung, gesteigerte Aktivität sowie Denk‑ und Sprachbeschleunigung gekennzeichnet. Epidemiologisch treten sie weltweit in etwa 1 …
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Depressive Episode, nicht näher bezeichnet (ICD‑10 F32.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine depressive Episode, nicht näher bezeichnet, ist ein klinisches Syndrom, das durch mindestens zwei Wochen anhaltende depressive Stimmung oder Interessenverlust gekennzeichnet ist und zu einer signifikanten Beeinträchtigung der …
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Rezidivierende depressive Störung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Die rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig mittelgradiger Episode ist gekennzeichnet durch das wiederholte Auftreten depressiver Phasen, die mindestens zwei Kriterien aus den diagnostischen Leitlinien erfüllen und mindestens …
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Sonstige rezidivierende depressive Störungen (F33.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige rezidivierende depressive Störungen (F33) umfassen wiederkehrende depressive Episoden bei Patienten, die zwischen den Episoden weitgehend symptomfrei sind. Die Prävalenz liegt im mittleren einstelligen Prozentbereich in der …
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Rezidivierende depressive Störung F33.9 Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die rezidivierende depressive Störung, nicht näher bezeichnet (F33.0), ist gekennzeichnet durch wiederkehrende Episoden einer Major Depression ohne eindeutige Klassifizierung nach Schweregrad oder psychotischen Merkmalen. Epidemiologische …
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Anhaltende affektive Störung (F34.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Anhaltende affektive Störung, nicht näher bezeichnet (F34.1 nach ICD‑10) beschreibt eine länger anhaltende depressive oder gemischte affektive Symptomatik ohne die Kriterien einer spezifischen Major Depression oder bipolaren Störung zu …
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Panikstörung (ICD‑10 F40.01) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Panikstörung ist eine häufige Angststörung, die durch wiederholte, unerwartete Panikattacken gekennzeichnet ist und oft mit anhaltender Sorge um weitere Attacken einhergeht. Epidemiologische Daten zeigen, dass sie in der …
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Phobische Störung, nicht näher bezeichnet (F40.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Phobische Störungen, nicht näher bezeichnet, gehören zu den Angststörungen und zeichnen sich durch anhaltende, übersteigerte Angst vor spezifischen Situationen oder Objekten aus, die in der Realität keine erhebliche Gefahr darstellen. Die …
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Gemischte Angststörung (F41.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Andere gemischte Angststörungen umfassen klinische Bilder, bei denen mehrere Angstsymptome gleichzeitig auftreten, ohne dass eine einzelne spezifische Angststörung dominiert. Die Prävalenz liegt im europäischen Raum bei etwa 2 % bis 4 % …
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Spezifische Angststörungen (ICD‑10 F41.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Spezifische Angststörungen, die nicht unter den klassischen Kategorien der Panik‑ oder Sozialphobie subsumiert werden, umfassen unter anderem Agoraphobie, generalisierte Angststörung mit vorwiegend somatischer Ausprägung und spezifische …
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Zwangsgedanken und -handlungen (ICD‑10 F42.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Zwangsgedanken und -handlungen (Obsessive‑Compulsive Disorder, OCD) stellen ein häufiges psychiatrisches Störungsbild dar, das durch das Auftreten von persistierenden, unerwünschten Gedanken (Obsessionen) sowie wiederholter, ritualisierter …
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Sonstige Zwangsstörungen (ICD‑10 F42.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Sonstige Zwangsstörungen umfassen eine heterogene Gruppe von Obsessionen und Kompensationshandlungen, die nicht den klassischen Kriterien einer Kontaminations‑ oder Waschzwangstörung entsprechen. Epidemiologische Daten aus europäischen …
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Zwangsstörung (F42.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Zwangsstörungen (Obsessive-Compulsive Disorder, OCD) sind durch das Vorhandensein von Obsessionen und/oder Kompulsionen gekennzeichnet, die als unkontrollierbare, wiederkehrende Gedanken bzw. Handlungsimpulse erlebt werden. …
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Transitorische dissoziative Störungen (F44.82) im Kindes‑ und Jugendalter Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Transitorische dissoziative Störungen (auch als Konversionsstörungen bezeichnet) manifestieren sich in Kindheit und Jugend durch plötzlich auftretende neurologisch‑ähnliche Symptome, die nicht durch organische Befunde erklärt werden …
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Konversionsstörung (F44.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Dissoziative Störung (nicht näher bezeichnet), häufig als Konversionsstörung bezeichnet, ist gekennzeichnet durch neurologisch scheinbare Symptome ohne organische Basis. Sie tritt überwiegend im jungen Erwachsenenalter auf und betrifft …
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Essattacken bei anderen psychischen Störungen Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 F50.4)
Essattacken (binge eating) treten häufig im Kontext verschiedener psychischer Störungen auf und stellen sowohl für Betroffene als auch für behandelnde Ärztinnen und Ärzte eine bedeutende klinische Herausforderung dar. Epidemiologische …
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F53.8 Sonstige psychische und Verhaltensstörungen im Wochenbett – Diagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige psychische und Verhaltensstörungen im Wochenbett, die nicht anderweitig klassifiziert sind, umfassen ein heterogenes Spektrum von Symptomen, die nach der Entbindung auftreten und nicht den Kriterien etablierter Diagnosen wie …
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