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Schulmedizin
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Detrusor‑Sphinkter‑Dyssynergie bei Rückenmarksverletzungen Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Detrusor‑Sphinkter‑Dyssynergie (DSD) ist ein neurogener Funktionsfehler des unteren Harntraktes, der nach Läsionen des Rückenmarks häufig auftritt. Die Störung entsteht durch eine unkoordinierte Kontraktion von Detrusor und externem …
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Deafferentierungsschmerz nach Rückenmarksschädigung Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Deafferentierungsschmerz entsteht durch Verlust oder Funktionsstörung afferenter Nervenfasern, wobei insbesondere bei Rückenmarksschädigungen die zentrale Verarbeitung sensorischer Signale gestört ist. Die Prävalenz von chronischem …
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Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Rückenmarks (G95.88) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
„Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Rückenmarks“ umfassen seltene, heterogene Pathologien, die nicht zu den klassischen entzündlichen Myelopathien oder traumatischen Läsionen zählen. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da …
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Intrakranielle Druckminderung nach ventrikulärem Shunt Diagnostik & Therapie‑Standard (G97.2)
Intrakranielle Druckminderung nach ventrikulärem Shunt ist ein zentrales Ziel in der neurochirurgischen Therapie von Hydrozephalus und anderen Zuständen mit erhöhtem intrakraniellen Druck (ICP). Die Intervention reduziert den …
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Lähmung des N. oculomotorius (III. Hirnnerv) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Lähmung des Nervus oculomotorius (III. Hirnnerv) ist ein seltenes neuro‑ophthalmologisches Syndrom, das durch eine Störung der motorischen Versorgung der meisten extraokularen Augenmuskeln sowie des Levator palpebrae superioris …
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Rheumatische Chorea mit Herzbeteiligung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Rheumatische Chorea ist eine neurologische Manifestation des akuten rheumatischen Fiebers, die durch eine immunvermittelte Kreuzreaktion nach einer Infektion mit Gruppe‑A‑β‑hämolysierenden Streptokokken (GABHS) ausgelöst wird. Sie tritt …
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Sonstiger Faszikelblock (I44.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Begriff „sonstiger und nicht näher bezeichneter Faszikelblock“ wird in der klinischen Praxis selten verwendet und umfasst peri‑operative Nervenblockaden, die nicht eindeutig einer etablierten anatomischen Region zugeordnet werden …
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Subarachnoidalblutung aus der A. communicans anterior (ICD‑10 I60.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Subarachnoidalblutung (SAB) aus einem Aneurysma der Arteria communicans anterior ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche zerebrovaskuläre Notfallsituation. Das aneurysmatische Leck führt zu einer Blutung in den …
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Folgen des Hirninfarkts Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (I69.3)
Ein Hirninfarkt (ischämischer Schlaganfall) ist ein plötzliches Auftreten von neurologischen Defiziten infolge einer zerebralen Durchblutungsstörung, die zu einem lokalen Gewebeuntergang führt. In Deutschland liegt die jährliche Inzidenz …
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Arterielle Embolie und Thrombose der oberen Extremität Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie-Standard (I74.2)
Arterielle Embolien und Thrombosen der oberen Extremitäten stellen seltene, aber potenziell lebens- bzw. funktionsbedrohliche Ereignisse dar. Sie betreffen vorwiegend junge bis mittelalte Patienten ohne klassische kardiovaskuläre …
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Arterielle Embolie und Thrombose der unteren Extremität Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 I74.3)
Eine arterielle Embolie der unteren Extremitäten beschreibt das plötzliche Verschlussereignis einer peripheren Arterie durch ein fremdes Material, meist ein Thrombus oder seltene Emboliaten wie Hydatidzystenmaterial. Epidemiologisch treten …
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Embolie und Thrombose der Arteria iliaca Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (I74.5)
Eine Embolie oder Thrombose der Arteria iliaca stellt eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Form der arteriellen Insuffizienz der unteren Extremität dar. Die Prävalenz ist im Vergleich zu tiefen Venenthrombosen deutlich geringer; …
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K14.9 Erkrankungen der Zunge: Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Krankheiten der Zunge umfassen ein breites Spektrum von benignen bis malignen Läsionen, die sowohl lokalisierte Beschwerden als auch systemische Implikationen hervorrufen können. Epidemiologisch zeigen sich orale Malignome – insbesondere …
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Sonstige zervikale Bandscheibendegeneration (M50.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige zervikale Bandscheibendegeneration bezeichnet degenerative Veränderungen der intervertebralen Halswirbelsäulen‑Discs, die nicht primär durch Trauma oder systemische Erkrankungen bedingt sind. Epidemiologisch treten solche …
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Fetale und neonatale Schädigung durch mütterliche Noxen (ICD‑10 P04.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die pränatale Exposition gegenüber nicht näher bezeichneten Noxen, insbesondere toxischen Schwermetallen wie Blei, stellt ein bedeutendes Risiko für die fetale und neonatale Entwicklung dar. Epidemiologische Daten aus europäischen und …
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Chronische Querschnittlähmung (ICD‑10 P11.51) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Chronische Querschnittlähmung (cSCI) bezeichnet die dauerhafte motorische und sensorische Ausfallerscheinung infolge einer Rückenmarksverletzung, die mindestens zwölf Monate nach dem Ereignis besteht. Die Prävalenz liegt in …
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Kernikterus (P57.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Kernikterus, auch als Kernikterus‑Spektrum‑Störung bezeichnet, ist eine irreversible neurologische Schädigung des zentralen Nervensystems, die durch stark erhöhte unkonjugierte Bilirubinwerte im Blut neonataler oder seltener erwachsener …
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Transitorische Stoffwechselstörung im Neugeborenen (ICD‑10 P74.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Transitorische Stoffwechselstörungen beim Neugeborenen umfassen vorübergehende Dysregulationen von Glukose, Elektrolyten und Fettsäureoxidation, die typischerweise innerhalb der ersten Lebenstage auftreten und häufig eine rasche …
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Enzephalozele (Q01.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Enzephalozele bezeichnet das kongenitale oder erworbene Hervortreten von Hirngewebe durch eine knöcherne Defektstelle des Schädels. Die Prävalenz ist selten und variiert je nach Region; in hochentwickelten Ländern wird sie vorwiegend im …
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Thorakale Spina bifida mit Hydrozephalus Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 Q05.1)
Thorakale Spina bifida ist eine seltene Variante der Neuralrohrdefekterkrankung, bei der ein offenes Rückenmarksegment im thorakalen Wirbelbereich vorliegt. In Kombination mit einem Hydrozephalus entsteht häufig ein komplexes …
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Lumbale Spina bifida mit Hydrozephalus Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (ICD‑10 Q05.2)
Lumbale Spina bifida (SB) mit begleitendem Hydrozephalus ist eine angeborene Fehlbildung des Neuralrohrs, die primär im unteren Lendenbereich auftritt und häufig von einer zerebralen Flüssigkeitsstauung begleitet wird. Die Prävalenz liegt …
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Spina bifida mit Hydrozephalus (ICD‑10 Q05.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Pädiatrie
Nicht näher bezeichnete Spina bifida (SB) mit begleitendem Hydrozephalus ist eine angeborene Fehlbildung des Neuralrohrs, bei der ein offenes Rückenmarksegment und eine übermäßige Zerebrospinalflüssigkeitsansammlung im Ventrikelsystem …
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Angeborene Fehlbildung des Innenohrs (Q16.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Angeborene Fehlbildungen des Innenohres umfassen ein breites Spektrum struktureller Anomalien, die bereits im Embryonalstadium entstehen und das vestibuläre sowie das cochleäre System betreffen. Die Prävalenz ist gering, jedoch stellt …
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Angeborenes Aneurysma der präzerebralen Gefäße Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (ICD‑10 Q28.10)
Ein angeborenes Aneurysma der präzerebralen Gefäße bezeichnet eine fokale, lokalisierte Dilatation einer zerebralen Arterie im vorderen Teil des Zerebralcirkels, die bereits zum Zeitpunkt der Geburt besteht. Die Prävalenz ist sehr gering; …
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Angeborene Fehlbildung der präzerebralen Gefäße (ICD‑10 Q28.19) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Angeborene Fehlbildungen der präzerebralen Gefäße umfassen ein breites Spektrum vaskulärer Anomalien, die bereits im Embryonalstadium entstehen und das arterielle Netzwerk vor dem zentralen Sulcus betreffen. Die Prävalenz ist schwer zu …
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Sonstige angeborene arteriovenöse Fehlbildungen der zerebralen Gefäße (ICD‑10 Q28.28) Diagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige angeborene arteriovenöse Fehlbildungen (AVF) der zerebralen Gefäße umfassen seltene, strukturelle Anomalien des Gehirngefäßsystems, die nicht zu den klassischen Angiomen, Fisteln oder Vein of Galen-Malformationen zählen. Sie …
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Spalthand (Q71.6) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Die Spalthand (Split‑Hand) bezeichnet ein charakteristisches morphologisches Phänomen, bei dem die thenaren und ulnaren Digitus‑Segmente reduziert oder fehlen, während der zentrale Bereich weitgehend erhalten bleibt. Dieses Muster wird …
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Anästhesie der Haut Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 R20.0)
Die Anästhesie der Haut umfasst die gezielte Unterdrückung von Nervenimpulsen in den kutanen Nervenfasern, um Schmerzempfindungen zu verhindern. Sie findet Anwendung sowohl im operativen Kontext (z. B. kleinere dermatologische Eingriffe) …
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Rhinophonia (aperta/clausa) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 R49.2)
Rhinophonia aperta bezeichnet eine offene Nasalität, die durch einen unzureichenden Verschluss des Velopharynx während der Phonation entsteht. Sie tritt überwiegend bei Erwachsenen auf und kann zu sozialer Belastung sowie Beeinträchtigung …
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Abnorme Funktionsprüfungen des peripheren Nervensystems Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 R94.1)
Abnorme Befunde bei Funktionsprüfungen des peripheren Nervensystems (PNS) und ausgewählter Sinnesorgane spiegeln häufig eine kombinierte zentrale und periphere Neuropathologie wider. In der klinischen Praxis treten solche Befunde besonders …
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