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Schulmedizin
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Low Birth Weight (P05.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Low birth weight (LBW) bezeichnet Neugeborene mit einem Geburtsgewicht < 2500 g, unabhängig von der Schwangerschaftsdauer. Weltweit liegt die Prävalenz bei etwa 15 % aller Lebendgeburten; in Deutschland beträgt sie rund 7 %. LBW ist ein …
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Neonatale Hypokalzämie (ICD‑10 P71) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Neonatale Hypokalzämie bezeichnet einen zu niedrigen Serum‑Kalziumspiegel bei Neugeborenen und wird häufig in den ersten Lebenstagen diagnostiziert. Die Prävalenz liegt je nach Definition zwischen 0,5 % und 2 % der Früh- sowie …
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Neonatale G‑Streptokokken‑Infektion (P36.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Group‑B‑Streptococcus (GBS, Streptococcus agalactiae) ist ein häufiger Erreger der neonatalen Sepsis und verursacht sowohl Früh- als auch Spätbeginninfektionen. Die Inzidenz variiert weltweit, liegt jedoch in hochentwickelten Ländern im …
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Postpartale Psychose (F53.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Postpartale Psychose ist ein akuter, schwerwiegender psychiatrischer Notfall, der typischerweise innerhalb von zwei Wochen nach Entbindung auftritt. Die Prävalenz liegt bei etwa 1–2 Prozent pro 1000 Geburten und betrifft vor allem Frauen …
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Intraventrikuläre Blutung (perinatal) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Intraventrikuläre Blutungen (IVH) stellen eine schwerwiegende Komplikation perinataler Ursachen dar und betreffen vornehmlich Frühgeborene im ersten Lebensmonat. Die Inzidenz ist stark abhängig vom Gestationsalter, wobei bei extremen …
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Toxische Gastroenteritis und Kolitis (ICD‑10 K52.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Toxische Gastroenteritis und Kolitis beschreiben entzündliche Darmerkrankungen, die durch exogene Toxine oder medikamentöse Nebenwirkungen ausgelöst werden. Sie gehören zu den häufigsten gastrointestinalen Komplikationen bei onkologischen …
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Carcinoma in situ des Verdauungstrakts Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 D01.9)
Carcinoma in situ (CIS) des Verdauungstraktes bezeichnet ein nicht invasives, epithelschicht‑beschränktes Malignom, das histologisch bereits klare dysplastische Veränderungen aufweist, jedoch die Basalmembran nicht durchdrungen hat. Die …
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Rhesus‑Isoimmunisation in der Schwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (O36.0)
Rhesus‑Isoimmunisation bezeichnet die Bildung von Anti‑D‑Antikörpern bei einer Rh‑negativen Schwangeren nach Sensibilisierung gegenüber Rh‑positiven roten Blutkörperchen des Fötus. Die Prävalenz ist abhängig vom Anteil der Rh‑positiven …
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Multiple Schwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 O30.9)
Multiple Schwangerschaften – also das gleichzeitige Vorhandensein von zwei oder mehr Föten – stellen ein bedeutendes obstetrisches Risiko dar. In industrialisierten Ländern liegt die Prävalenz bei etwa 1 % aller Geburten, wobei die Zunahme …
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Pseudo-Cushing-Syndrom (ICD‑10 E24.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Pseudo‑Cushing’s syndrome bezeichnet einen nicht‑neoplastischen Zustand mit klinisch und biochemisch gehormonell bedingter Hypercortisolismus, der jedoch nicht auf ein endokrines Neoplasma zurückzuführen ist. Die Prävalenz ist schwer zu …
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HIV und Schwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard (ICD‑10 O98.7)
Humanes Immundefizienzvirus (HIV) stellt weltweit eine bedeutende Ursache für Morbidität und Mortalität dar. Die Prävalenz von HIV-Infektionen bei schwangeren Frauen ist in den letzten Jahren durch systematische Übersichtsarbeiten genauer …
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Thorakales Aortenaneurysma Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Thorakale Aortenaneurysmen (TAA) sind lokalisierte Dilatationen der thorakalen Aorta, die das Risiko einer akuten Dissektion oder Ruptur erheblich erhöhen. Epidemiologische Daten zeigen eine Prävalenz von etwa 5–10 pro 100 000 Personen, …
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Renale Ektopie bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standards (ICD‑10 Q63.2)
Renale Ektopie bezeichnet das Vorhandensein einer Niere an einem atypischen anatomischen Ort, häufig verbunden mit Fehlentwicklungen der Harnleiter‑ und Gefäßanatomie. Die häufigste Form ist die gekreuzte (crossed) Ektopie, bei der beide …
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Macrotia (Q17.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Macrotia bezeichnet eine überdurchschnittliche Vergrößerung der Ohrmuschel (Auricula) und wird in der Regel als aurikulare Größe definiert, die mehr als zwei Standardabweichungen über dem Mittelwert für das jeweilige Alter und Geschlecht …
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Ulkus des Ösophagus (K22.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ein Ösophagusulkus bezeichnet eine erosive Läsion der Speiseröhre, die tiefer als eine oberflächliche Erosion reicht und das Schleimhaut‑ bis Submukosa‑Layer durchdringen kann. Die Prävalenz ist im Kontext von nicht‑variköser oberer …
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Pulmonale Tularämie (A21.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Pulmonale Tularemie ist eine seltene zoonotische Infektion des Lungenparenchyms, verursacht durch das gramnegative Bakterium Francisella tularensis. Die Erkrankung tritt vorwiegend in ländlichen Gebieten mit exponiertem Kontakt zu …
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Exanthema subitum (Sechste Krankheit) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Exanthema subitum, auch bekannt als die sechste Krankheit oder Roseola infantum, ist ein meist selbstlimitierender viraler Exanthem im Säuglings- und Kleinkindalter, verursacht durch Humanes Herpesvirus‑6 (HHV‑6) bzw. seltener HHV‑7. Die …
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Lipkarzinom (C00.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Liposarkome sind maligne Tumoren des Fettgewebes, die selten auftreten und häufig im retroperitonealen Raum oder an tiefen Weichteilen zu finden sind. Die Inzidenz liegt bei etwa ein bis zwei Fällen pro Million Einwohner jährlich. Klinisch …
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Vordere zwei Drittel der Zunge (ICD‑10 C02.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der vordere Bereich der Zunge umfasst etwa die beiden Drittel des Lingual‑Körpers und ist anatomisch durch die Papillenzunge mit zahlreichen Geschmacksknospen sowie einer ausgeprägten Muskulatur gekennzeichnet. Pathologische Veränderungen …
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Kolonkarzinom (ICD‑10 C18.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Das Kolon, als wesentlicher Teil des Dickdarms, ist häufig von neoplastischen und nicht‑neoplastischen Erkrankungen betroffen. Die Inzidenz kolorektaler Karzinome liegt in Deutschland bei mehreren zehntausend Neuerkrankungen pro Jahr, …
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Retroperitoneale Tumoren (ICD‑10 C48.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Retroperitoneum ist der anatomische Raum hinter dem Peritoneum, begrenzt anterior durch die parietale Peritonealschicht und posterior durch die hintere Bauchwand sowie die Lendenwirbelkörper. Es umfasst das retroperitoneale Fettgewebe, …
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Cervix uteri Karzinom C53.8 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Begriff Cervix uteri umfasst die anatomische Struktur des Gebärmutterhalses sowie die damit verbundenen pathologischen Prozesse, insbesondere präkanzeröse und kanzeröse Läsionen. Die Inzidenz von zervikalen Präkanzerosen ist weltweit …
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Ziliarkörper-Tumoren (C69.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Ziliarkörper ist ein wesentlicher Bestandteil des Uveasystems und bildet zusammen mit der Iris sowie dem Ziliarmuskel die strukturelle Basis für die Produktion von Kammerwasser und die Akkommodation. Pathologien des Ziliarkörpers sind …
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Melanoma in situ der unteren Extremität Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Melanoma in situ (MIS) der unteren Extremität, einschließlich der Hüftregion, bezeichnet die früheste Form des kutanen malignen Melanoms, bei dem die atypischen Melanozyten auf die Epidermis beschränkt bleiben. Die Inzidenz von MIS hat in …
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Carcinoma in situ der Brustdrüse (ICD‑10 D05.7) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Carcinoma in situ der Brustdrüse (DCIS) bezeichnet ein nicht-invasives Mammakarzinom, das auf die epitheliellen Strukturen des Milchdrüsengangs beschränkt ist. Die Prävalenz steigt im Zuge verbreiteter Screening-Programme; epidemiologische …
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Schilddrüsenneoplasien Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Die Schilddrüse ist das zentrale Organ der Schilddrüsenhormonproduktion und reguliert den Grundumsatz, die Thermogenese sowie die Entwicklung des Nervensystems. Neben ihr umfassen die endokrinen Drüsen das …
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Carcinoma in situ sonstiger näher bezeichneter Lokalisationen (ICD‑10 D09.7) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Carcinoma in situ (CIS) bezeichnet ein präinvasives Malignom, das die Basalmembran noch nicht durchbrochen hat. Es kann an verschiedenartigen Organen auftreten; in den geprüften Quellen werden insbesondere CIS der Harnblase, von …
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Cervix uteri Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (D26.0)
Der Cervix uteri ist der untere Teil des Uterus, welcher den Gebärmutterkörper mit der Vaginalöffnung verbindet und eine zentrale Rolle in der Reproduktion spielt. Anatomisch besteht er aus einem zylindrischen Kanal, umgeben von …
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Mehrdrüsenbeteiligung bei benignen endokrinen Neoplasien Diagnostik & Therapie‑Standard
Die Beteiligung mehrerer endokriner Drüsen tritt vor allem im Kontext von erblichen Tumorsyndromen wie dem Multiple Endocrine Neoplasia Typ I (MEN‑1) und Typ V (MEN‑5) auf. Diese Syndromformen sind durch germline Mutationen in spezifischen …
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Rektum‑Neoplasie D37.5 Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Das Rektum ist der distale Abschnitt des Dickdarms und erstreckt sich vom Übergang zum Sigmoidkolon bis zum Analkanal. Es umfasst etwa 12 cm in der Länge und spielt eine zentrale Rolle bei der Speicherung und kontrollierten Ausscheidung …
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