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Schulmedizin
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Posttraumatische Arthrose (M19.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Posttraumatische Arthrose (PTA) bezeichnet das Auftreten einer degenerativen Gelenkerkrankung nach einem akuten oder chronischen Traumen. Sie ist insbesondere im Glenohumeralgelenk häufig, da dieses Gelenk durch seine hohe Beweglichkeit …
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Cubitalarthrose (M19.92) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Cubitalarthrose bezeichnet die degenerative Gelenkverschleißerscheinung des Ellenbogengelenks, insbesondere der ulnohumeralen Kompartimentes. Sie tritt vorwiegend im mittleren Lebensalter auf und ist eine häufige Ursache für Schmerzen und …
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Knickfuß (M21.5) Diagnostik, Differentialdiagnosen und Therapie‑Standard
Der Knickfuß (Pes cavus varus) bezeichnet eine pathologische Fußdeformität, bei der das Vorfuß‑ bzw. Mittelfußsegment nach innen geknickt ist und die Längsachse des Fußes nach oben verläuft. Historische Beschreibungen aus dem frühen 20. …
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Genu recurvatum Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Genu recurvatum bezeichnet eine pathologische Überstreckung des Kniegelenks in Sagittalebene, häufig definiert als Hyperextension über 10 Grad. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da die Störung primär im Rahmen neurologischer oder …
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Patellaluxation (M22.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Patellaluxation bezeichnet das vollständige oder teilweise Herausrutschen der Patella aus ihrer trochlearen Spur. Sie ist eine häufige Ursache für akute Knieverletzungen, insbesondere bei sportlich aktiven Personen. Die Inzidenz liegt im …
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Habituale Luxation Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (M24.4)
Habituelle Luxation bezeichnet das wiederholte, meist traumatisch bedingte Ausgleiten einer Sehne oder eines Gelenkteils aus seiner anatomischen Lage. In der Orthopädie und Handchirurgie wird häufig die habituelle Luxation der Extensor …
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Gelenkinstabilität (ICD‑10 M25.3) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Gelenkinstabilität bezeichnet die pathologische Überbeweglichkeit eines Gelenks, die zu einer unphysiologischen Belastung der periartikulären Strukturen führt. Epidemiologisch treten akute Instabilitäten am häufigsten nach traumatischen …
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Hypermobilitätssyndrom (M35.7) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Hypermobilitätssyndrom (HMS) ist ein komplexes Krankheitsbild, das durch eine ausgeprägte Gelenkhypermobilität und häufig begleitende multisystemische Beschwerden gekennzeichnet ist. Epidemiologische Daten aus europäischen Kohorten …
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Spondylarthrose (M40) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Spondylarthrose bezeichnet die degenerative Veränderung der Wirbelgelenke, insbesondere der Facettengelenke. Sie tritt im höheren Lebensalter vermehrt auf und kann zu Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen führen. Die klinische Relevanz …
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Knochentuberkulose (M49.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Knochentuberkulose, auch tuberkulöse Osteomyelitis genannt, ist eine seltene Manifestation der Mycobacterium‑tuberculosis‑Infektion, die primär das Knochengewebe betrifft. Die Inzidenz liegt weltweit bei etwa 1 % aller Tuberkulosefälle; in …
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Schmorl‑Knorpelknötchen (M51.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Schmorl‑Knorpelknötchen (auch als Schmorl‑Knoten bezeichnet) sind intravertebrale Herniationen von Bandscheibenmaterial in das angrenzende Wirbelkörperendplate‑ und -markgewebe. Sie treten häufig im thorakalen und lumbalen Bereich auf und …
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Lunatummalazie (M87.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard in der Orthopädie
Lunate‑Malazie bezeichnet eine degenerative Schwächung und Verformung des Mondbeins, die häufig mit struktureller Instabilität des Handgelenks einhergeht. Epidemiologische Daten aus bevölkerungsbasierten Studien zeigen, dass diese …
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Osteolyse (M89.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Osteolyse bezeichnet den pathologischen Abbau von Knochengewebe, der durch verschiedene systemische oder lokalisierte Erkrankungen ausgelöst werden kann. Epidemiologisch ist die Prävalenz stark abhängig von der zugrunde liegenden Ursache; …
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Osteochondropathie (M93.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Osteochondropathien bezeichnen Fehlentwicklungen des knöchernen und knorpeligen Skelettsystems, die häufig an akzessorischen Knochenstrukturen auftreten. Historisch wurden einzelne Varianten beschrieben, etwa das Os subtibiale am Malleolus …
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Pseudarthrose (M96.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Pseudarthrose bezeichnet das klinische und radiologische Bild einer nicht heilenden Fraktur oder Osteotomie, bei der ein falsches Gelenk entsteht. Sie tritt vorwiegend nach unzureichender Frakturversorgung, insbesondere an belasteten …
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Schockniere (N17.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Schockniere (auch „shock kidney“ genannt) bezeichnet eine akute Nierenschädigung, die im Kontext eines hämodynamisch schweren Schocks entsteht. Historische Studien aus den späten 1960er‑ und frühen 1970er‑Jahren beschreiben …
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Unnütze Wehen (O47) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Unnütze Wehen (auch als Pseudo‑uterine Contractions bezeichnet) stellen ein klinisches Phänomen dar, bei dem uterine Kontraktionen ohne den physiologischen Kontext einer bevorstehenden oder bereits eingetretenen Geburt auftreten. Die …
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Uterusruptur (ICD‑10 O71.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Uterusruptur ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Ereignis, das durch einen kompletten Riss der myometrialen Schicht des Uters während der Schwangerschaft oder im Rahmen einer geburtshilflichen Intervention entsteht. …
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Embryotomie bei intrauterinem Fruchtwasserverlust Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Embryotomie bezeichnet die chirurgische Teilung eines Embryos im Rahmen einer Fehlgeburt, um das Austreten von Fruchtwasser zu ermöglichen und Komplikationen für die Mutter zu reduzieren. Historisch wurde sie vor allem bei transversalen …
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Luftembolie in der Gynäkologie Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Luftembolie ist das Eindringen von gasförmigen Blasen in den Blutkreislauf, was zu einer mechanischen Obstruktion des Gefäßlumens und sekundären pathophysiologischen Effekten führt. Sie tritt sowohl iatrogen – etwa bei …
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Nabelschnurvorfall (P02.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Nabelschnurvorfall (Umbilical Cord Prolapse) ist ein obstetrisches Notfallszenario, bei dem die Nabelschnur vorzeitig durch den Gebärmutterhals in die Vagina oder sogar nach außen tritt und somit das fetale Blutvolumen gefährdet. Die …
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Angeborene Aortenstenose (ICD‑10 Q23.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die angeborene Aortenstenose ist ein struktureller Defekt der Aortenklappe oder des unmittelbar proximalen Aortensegments, der bereits bei Geburt vorhanden ist. Sie zählt zu den häufigsten angeborenen Herzfehlern und kann von einer …
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Herzektopie (Q24.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Herzektopie bezeichnet das Vorhandensein von Herzgewebe an einer anatomisch falschen Stelle, häufig im Rahmen komplexer Fehlbildungen wie dem Cantrell‑Syndrom oder isolierten Ektopien des Herzens. Die Prävalenz ist extrem niedrig; die …
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Laryngomalazie bei Säuglingen Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Laryngomalazie bezeichnet eine strukturelle Instabilität der supraglottischen Atemwegshilfen, die zu einer dynamischen Obstruktion während des Einatmens führt. Sie ist die häufigste Ursache für inspiratorische Stridor bei Säuglingen, kann …
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Plattfuß (Q66.5) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Der Plattfuß (Pes planus) bezeichnet eine verminderte oder fehlende Längsgewölbeausprägung des Fußes, die sowohl angeboren als auch erworben auftreten kann. In der erwachsenen Bevölkerung ist die erworbene Form häufig mit einer posterioren …
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Hohlfuß (Pes planus) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 Q66.7)
Der Hohlfuß, auch als Pes cavus bezeichnet, ist eine anatomische Fehlstellung des Fußes, bei der das Längsgewölbe übermäßig ausgeprägt ist. Epidemiologische Daten aus den verfügbaren Quellen sind nicht ausreichend quantifiziert; jedoch …
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Harrenstein-Deformität (ICD‑10 Q67.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Harrenstein‑Deformität bezeichnet eine Instabilität des oberen zervikalen Wirbelsegments, die insbesondere bei axialer Spondyloarthritis und rheumatoider Arthritis beobachtet wird. Epidemiologische Daten zeigen, dass cervicale …
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Brachydaktylie (ICD‑10 Q68.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Brachydaktylie bezeichnet eine angeborene Verkürzung der Finger- bzw. Zehenknochen, die meist durch verkürzte Mittel- oder Endphalanx entsteht. Die Prävalenz ist nicht exakt quantifiziert; sie tritt sporadisch in Familien auf und kann Teil …
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Kniefehlstellung (Q68.3) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard für Pädiatrie
Kniefehlstellungen umfassen varus‑ und valgus‑Malalignment, die das mechanische Belastungsaxis des Kniegelenks von der physiologischen Linie abweichen lassen. Epidemiologisch zeigen bildgebende Studien eine hohe Prävalenz von …
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Kniefehlstellung (Q68.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard im Kindesalter
Kniefehlstellungen umfassen varus‑ und valgus‑Malalignment des unteren Extremitätsskeletts. Sie treten häufig im Kontext von Arthrose, posttraumatischen Veränderungen oder Entwicklungsstörungen auf. Epidemiologische Daten zeigen eine hohe …
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