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Seite 7 für „Medikamente“
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Schulmedizin
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Neurogene Blase (N31.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die neurogene Blase beschreibt eine dysfunktionelle Harnblase, die durch Schädigungen des zentralen oder peripheren Nervensystems entsteht. Sie tritt häufig bei angeborenen Fehlbildungen wie Spina bifida sowie nach erworbenen …
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Eierstockerkrankheit (N83) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Eierstockerkrankung bezeichnet eine Gruppe von ovarialen Funktionsstörungen, die durch anhaltende Stauung von Eizellen im Ovar gekennzeichnet sind. Die Prävalenz variiert stark je nach Definition und untersuchter Population; in klinischen …
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Leukoplakie im Mund Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard (ICD‑10 N89.4)
Leukoplakie bezeichnet eine klinisch sichtbare, nicht abheilbare, weißliche Plaque des Mundschleimhautgewebes, die nicht durch eine bekannte entzündliche oder infektiöse Ursache erklärt werden kann. Sie ist die häufigste prämaligne Läsion …
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Uterusatonie (O62.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Uterusatonie bezeichnet das Versagen des Uterus, nach der Geburt oder einer gynäkologischen Intervention adäquat zu kontrahieren, sodass ein pathologischer Blutverlust entsteht. Sie ist die häufigste Ursache für postpartale Hämorrhagien …
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Rötelnembryofetopathie (P35.0) Diagnostik, Differenzialdiagnose und Therapie‑Standard
Die Rötelnembryofetopathie (Congenital Rubella Syndrome, CRS) bezeichnet das klinische Syndrom, das bei Neugeborenen nach einer intrauterinen Infektion mit dem Rubellavirus entsteht. Epidemiologisch ist die Häufigkeit stark von der …
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Säuglingstoxikose (P74.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Säuglingstoxikose bezeichnet eine akute Störung des Stoffwechsels bei Neugeborenen und Kleinkindern, die durch die Aufnahme toxischer Substanzen oder durch endogene Fehlregulation entsteht. Die Epidemiologie ist aufgrund fehlender …
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Eisenmenger‑Reaktion bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Eisenmenger‑Reaktion beschreibt das Auftreten einer pulmonalen Hypertonie mit umgekehrtem Rechts‑nach‑Links‑Shunt infolge eines langjährig ungeklärten, großen zirkulären Herzfehlers. Sie ist ein Endstadium unzureichend behandelter …
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Klitorishypertrophie (Q52.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Klitorishypertrophie bezeichnet eine pathologische Vergrößerung des Klitoris, die über das physiologische Maß hinausgeht und häufig im Kontext von hormonellen Störungen oder intersexuellen Varianten auftritt. Die Prävalenz ist nicht genau …
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Cheyne‑Stokes‑Atmung Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Cheyne‑Stokes‑Atmung (CSA) ist ein periodisches Atemmuster, das durch abwechselnde Phasen von Hyperventilation und Apnoe bzw. Hypopnoe gekennzeichnet ist. Sie tritt häufig im Kontext einer fortgeschrittenen linksventrikulären …
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Hyperkapnie (R06.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hyperkapnie bezeichnet eine pathologische Erhöhung des arteriellen Kohlendioxidpartialdrucks (PaCO₂ > 45 mmHg). Sie tritt vorwiegend bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen, neuromuskulären Störungen und im Rahmen einer …
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Sodbrennen (R12) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sodbrennen, medizinisch als gastroösophagealer Reflux (GER) bezeichnet, ist ein häufiges Symptom, das durch den Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre entsteht und dort eine reizende Schleimhautreaktion auslöst. Epidemiologische …
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Tenesmus vesicae Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard (R30.1)
Tenesmus vesicae bezeichnet das wiederholte, häufig schmerzhafte Drängen zum Wasserlassen ohne ausreichende Blasenentleerung. Die Prävalenz ist in der Allgemeinbevölkerung nicht genau quantifiziert; sie tritt vor allem im Kontext …
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Harnverhaltung (ICD‑10 R33) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die akute Harnverhaltung (AHV) ist ein plötzliches Unvermögen, die Blase vollständig zu entleeren, was zu einem signifikanten post‑void residualen Urinvolumen führt. Epidemiologisch tritt sie vorwiegend bei Männern über 50 Jahren im …
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Riechstörung (R43) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Riechstörungen umfassen ein breites Spektrum von Funktionsbeeinträchtigungen des olfaktorischen Systems, von teilweiser Hyposmie bis zum vollständigen Verlust (Anosmie). Epidemiologische Daten aus jüngsten pandemiebezogenen Studien zeigen, …
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Visuelle Halluzinationen (R44.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Visuelle Halluzinationen (VH) stellen bei neurodegenerativen Erkrankungen, insbesondere der Parkinson‑Krankheit (PK), ein häufiges und klinisch bedeutsames Phänomen dar. Sie können als frühes Warnsignal für kognitive Verschlechterung …
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Epileptischer Anfall Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 R56)
Ein epileptischer Anfall ist eine plötzlich auftretende, vorübergehende Störung der kortikalen neuronalen Aktivität, die zu klinisch beobachtbaren motorischen, sensorischen oder autonomen Symptomen führt. Die Prävalenz von Epilepsie liegt …
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Multiorganversagen (R65.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Multiorganversagen (MOV) bezeichnet das gleichzeitige Versagen von mindestens zwei Organsystemen infolge einer systemischen Schädigung, häufig ausgelöst durch Sepsis. Die Inzidenz ist auf Intensivstationen hoch; ein signifikanter Anteil …
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Mundtrockenheit (Xerostomie) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Mundtrockenheit (Xerostomie) bezeichnet das subjektive Empfinden einer unzureichenden Speichelproduktion oder -qualität, das zu funktionellen Einschränkungen im oralen Bereich führt. Epidemiologische Daten aus europäischen Studien zeigen, …
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Transaminasenanstieg (R74.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ein Transaminasenanstieg bezeichnet die Erhöhung der Serumkonzentrationen von Alanin‑Aminotransferase (ALT) und Aspartat‑Aminotransferase (AST). Diese Enzyme werden vorwiegend in Hepatozyten, aber auch in Muskel- und Herzgewebe gebildet. …
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Abdominaltrauma (ICD‑10 S39) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Das Abdominaltrauma umfasst Verletzungen der Bauchhöhle und ihrer Organe, die durch stumpfe oder penetrierende Kräfte entstehen. In Deutschland machen intraabdominelle Verletzungen etwa 10 % aller schweren Traumata aus und sind häufig mit …
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Rotatorenmanschettenruptur (ICD‑10 S46.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Rotatorenmanschettenruptur ist ein häufiger Ursache für Schulterschmerzen und Funktionsverlust, insbesondere im mittleren bis höheren Lebensalter. Sie entsteht durch Teil- oder Komplettrisse der Muskulatur und Sehnen des Supraspinatus, …
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Prellung (Kontusion) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Eine Prellung (Contusio) ist eine stumpfe Verletzung des Weichgewebes ohne Hautdurchtrennung, die durch direkte Krafteinwirkung entsteht. Sie gehört zu den häufigsten muskuloskelettalen Verletzungen im Alter sowie bei sportlicher Aktivität …
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Thalliumvergiftung (ICD‑10 T60.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard in der Orthopädie
Thallium (Tl) ist ein hochgiftiges Schwermetall, das bei akuter Aufnahme zu einer schweren Multisystemvergiftung führen kann. Die Inzidenz in Deutschland ist äußerst gering und beschränkt sich überwiegend auf seltene Unfälle oder …
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Höhenkrankheit (T70.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Höhenkrankheit (Acute Mountain Sickness, AMS) ist ein klinisches Syndrom, das bei raschem Aufstieg in große Höhe auftritt und durch eine Fehlregulation der respiratorischen und zirkulatorischen Anpassungsmechanismen gekennzeichnet ist. …
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Transplantatabstoßung (T86) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard in der Orthopädie
Transplantatabstoßung bezeichnet die immunologisch vermittelte Schädigung eines transplantierten Organs oder Gewebes durch den Empfänger. Sie ist eine der häufigsten Komplikationen nach allen Arten von Transplantationen, insbesondere bei …
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Straßenverkehrsunfall (ICD‑10 V89.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Straßenverkehrsunfälle (SVU) stellen weltweit eine bedeutende Ursache für Morbidität und Mortalität dar. Sie betreffen alle Altersgruppen und führen häufig zu komplexen Verletzungsmustern, die sowohl akute als auch langfristige …
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Akutes fetales Leberversagen in der Schwangerschaft Diagnostik & Therapie‑Standard
Acute fatty liver of pregnancy (AFLP) ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Lebererkrankung, die typischerweise im dritten Trimester auftritt. Die Inzidenz liegt in westlichen Populationen bei etwa 1 – 2 pro 10.000 …
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Urtikaria‑Vaskulitis (ICD‑10 L95.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Urtikaria‑Vaskulitis ist eine seltene Form der kutanen Leukocytoklastischen Vaskulitis, die durch hämorrhagische Entzündungen kleiner Gefäße gekennzeichnet ist und klinisch mit urtikarialen Läsionen einhergeht. Die Prävalenz liegt deutlich …
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Neurozystizerkose (B69.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Neurozystischerkerose (NC) ist die häufigste infektiöse Erkrankung des Zentralnervensystems in Endemiegebieten, verursacht durch das Larvenstadium des Schweinebandwurms Taenia solium. Die Prävalenz variiert stark zwischen Regionen mit …
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Erythema gyratum repens Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Erythema gyratum repens (EGR) ist ein seltenes, stark gewundetes, erythematisches Hautmuster, das klassisch als paraneoplastisches Syndrom beschrieben wird. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich bei onkologischen …
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