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Schulmedizin
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Prellung der äußeren Genitalorgane (S30.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Eine Prellung der äußeren Genitalorgane ist ein lokales Weichteilverletzungsereignis, das durch direkte stumpfe Krafteinwirkung entsteht. Epidemiologisch wird die Prävalenz in der Literatur kaum quantifiziert; sie tritt jedoch im Kontext …
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Prellung (S30.85) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Eine Prellung (Contusio) ist eine Verletzung des Weichgewebes infolge eines stumpfen Aufpralls ohne offene Wunde. Sie entsteht durch mechanische Kraftübertragung, die zu Blutungen und Ödemen im subkutanen Gewebe führt. Epidemiologisch …
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Subkutanes (geschlossenes) Décollement Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Das subkutane (geschlossene) Décollement bezeichnet die Ablösung der Haut- und Unterhautgewebe von den darunterliegenden Strukturen ohne offene Wunde. Es tritt häufig nach abdominalen Eingriffen auf, insbesondere nach komplexen …
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Luxation sonstiger Lendenwirbel- und Beckenteile (ICD‑10 S33.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Luxationen sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile der Lendenwirbelsäule sowie des Beckens umfassen seltene, aber potenziell schwerwiegende Verletzungen, bei denen ein Gelenk oder eine knöcherne Struktur aus ihrer anatomischen Lage …
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Verletzung der Vena cava inferior (ICD‑10 S35.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Verletzung der Vena cava inferior (VCI) ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Ereignis, das vor allem im Rahmen von intraabdominellen Eingriffen wie Nephrektomien oder laparoskopischen Verfahren auftritt. …
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Verletzung von Blutgefäßen der Iliakalregion (ICD‑10 S35.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen der Blutgefäße in der Iliakalregion, insbesondere der Common und External Iliac Artery, sind seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Komplikationen im Rahmen von Wirbelsäulen‑ und Beckenoperationen. Die berichtete Prävalenz …
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Komplette Ruptur des Nierenparenchyms (ICD‑10 S37.03) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine komplette Ruptur des Nierenparenchyms bezeichnet das vollständige Durchbrechen der kortikalen und medullären Schichten bis zur Perirenalfläche, häufig begleitet von massiver retroperitonealer Blutung. Die Inzidenz ist sehr gering; die …
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Nebennierenverletzung (ICD‑10 S37.81) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Nebenniere ist ein kleines endokrines Organ, das oberhalb der Niere liegt und aus einer Rinde sowie einem Mark besteht. Sie produziert lebenswichtige Hormone wie Kortikosteroide, Mineralocorticoide und Katecholamine. Erkrankungen der …
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Subkutanes (geschlossenes) Décollement Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Subkutanes (geschlossenes) Décollement bezeichnet das Abschieben der subkutanen Gewebeschichten vom darunterliegenden Faszien‑ bzw. Muskelgewebe, ohne dass ein offener Wunddefekt entsteht. Es tritt vorwiegend im Rahmen von abdominalen …
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Oberflächliche Schulter- und Oberarmläsion Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 S40.9)
Eine oberflächliche Verletzung der Schulter und des Oberarmes umfasst traumatisch bedingte Läsionen von Haut, subkutanem Gewebe sowie oberflächlichen Strukturen wie Bindegewebe und Muskulatur ohne tiefe Beteiligung von Gelenkkapsel, Sehnen …
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Posteriorer Humerusluxation (S43.02) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Luxation des Humerus nach hinten, häufig als chronische posteriore Schulterluxation bezeichnet, ist ein seltenes orthopädisches Ereignis, das meist durch unerkannte oder verspätet behandelte akute Luxationen entsteht. Die Inzidenz …
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Luxation sonstiger Teile der Schulter (ICD‑10 S43.08) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Luxationen sonstiger Teile der Schulter umfassen Verletzungen des Glenoid‑Labrum‑Komplexes, der Gelenkkapsel, der Rotatorenmanschette sowie von knöchernen Strukturen wie Tuberkeln und Processus coracoideus, die nicht unter die klassischen …
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Traumatische Amputation im Schultergelenk (ICD‑10 S48.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Traumatische Amputationen im Schultergelenk sind seltene, hochkomplexe Verletzungen, die häufig mit schweren Weichteilverletzungen und neurologischen Defekten einhergehen. Sie entstehen meist durch hochenergetische Unfälle oder selbst …
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Subkutanes (geschlossenes) Décollement Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (Stufe 2)
Subkutanes, geschlossenes Décollement bezeichnet das Abheben der subkutanen Gewebeschicht von der darunterliegenden Faszie oder Muskulatur ohne offene Wunde. Es entsteht häufig nach umfangreichen abdominalen Eingriffen, bei denen die …
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Fraktur des proximalen Ulnaschaftes mit Luxation des Radiuskopfes Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard (S52.21)
Die Fraktur des proximalen Ulnaschaftes mit gleichzeitiger Luxation des Radiuskopfes entspricht einer Monteggia‑Fraktur, bei der die Verletzungskombination insbesondere im adulten Population häufig durch ein hohes Energietrauma entsteht. …
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Fraktur des Ulna‑ und Radiusschaftes (S52.4) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die kombinierte Fraktur des Ulna‑ und Radiusschaftes bezeichnet das gleichzeitige Vorliegen von Frakturen beider Unterarmknochen im diaphysären Bereich. Diese Verletzung ist insbesondere bei hochenergetischen Traumata häufig, wobei die …
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Fraktur sonstiger Teile des Unterarms (ICD‑10 S52.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Frakturen sonstiger Teile des Unterarmes umfassen Verletzungen der distalen Radius‑ und Ulna‑Abschnitte, der distalen Metakondylen sowie von nicht‑klassischen Frakturmustern wie Salter‑Harris‑Typen II–V. Sie stellen einen relevanten Anteil …
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Fraktur des Unterarms (S52.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Frakturen des Unterarms umfassen Verletzungen der distalen Radius‑ und Ulna‑Knochen sowie deren Kombinationen. Sie gehören zu den häufigsten Skelettverletzungen bei Erwachsenen, insbesondere nach Stürzen aus geringer Höhe. Die klinische …
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Zerquetschung des Ellenbogens Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 S57.0)
Zerquetschungen des Ellenbogens entstehen durch hochenergetische, komprimierende Kräfte, die das Gelenk und umliegendes Weichgewebe akut schädigen. Sie gehören zu den schwerwiegenden Traumata der oberen Extremität und können neben …
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Zerquetschung des Unterarms (S57.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Zerquetschungen sonstiger Teile des Unterarms umfassen schwere Kompressionsverletzungen von Strukturen wie Muskulatur, Nerven, Gefäßen und Weichteilen distal zur Handgelenksregion, die nicht primär das distale Radius‑ oder …
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Traumatische Amputation im Ellenbogengelenk Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 S58.0)
Traumatische Amputation im Ellenbogengelenk bezeichnet das akute, meist unfallbedingte Abschneiden aller oder eines Teils des Unterarms einschließlich des Gelenks. Die Inzidenz ist weltweit gering, jedoch in industriellen und militärischen …
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Traumatische Unterarmamputation S58.9 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Traumatische Amputation am Unterarm beschreibt die akute oder subakute Verlust von Gewebe bis zum proximalen oder distalen Radius und/oder Ulna infolge eines hochenergetischen Traumas. Die Inzidenz ist in industrialisierten Ländern …
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Subkutanes geschlossenes Décollement (S60.86) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Subkutanes, geschlossenes Décollement bezeichnet das Ablösen der subkutanen Fettschicht von der darunterliegenden Faszie nach abdominalen Eingriffen, insbesondere nach offener Bauchdecke oder komplexen Hernienreparaturen. Die Inzidenz ist …
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Oberflächliche Handgelenk‑ und Handverletzung (ICD‑10 S60.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Oberflächliche Verletzungen des Handgelenks und der Hand umfassen ein breites Spektrum von Kontusionen, Abrasionen und leichten Rissverletzungen der Haut sowie subkutaner Strukturen ohne tiefgreifende Beteiligung von Knochen, Sehnen oder …
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Multiple Frakturen der Mittelhandknochen (ICD‑10 S62.4) Diagnostik, Differenzialdiagnose und Therapie‑Standard
Multiple Frakturen der Mittelhandknochen (Metacarpus) umfassen das gleichzeitige Auftreten von Brüchen mehrerer benachbarter oder nicht benachbarter Mittelhandknochen. Sie treten vor allem bei hochenergetischen Traumata, wie Stürzen auf …
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Karpometakarpalgelenk (CMC) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Das Karpometakarpalgelenk (CMC‑Gelenk) bezeichnet die Verbindung zwischen den distalen Handwurzelknochen und den proximalen Metakarpalknochen. Klinisch relevant sind insbesondere das erste CMC‑Gelenk des Daumens, welches aufgrund seiner …
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Karpalgelenkverletzung (ICD‑10 S63.51) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Karpalgelenk (Articulatio carpalia) bildet die proximale Verbindung zwischen den Handwurzelknochen und dem Mittelhandbereich. Es ermöglicht komplexe Bewegungen der Hand, insbesondere Flexion, Extension, Abduktion und Adduktion. …
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Karpometakarpalgelenk (CMC‑1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Karpometakarpalgelenk (CMC‑Gelenk) umfasst die Verbindungen zwischen den distalen Handwurzelknochen und den proximalen Metakarpalknochen. Klinisch relevant sind insbesondere das Daumen‑CMC‑Gelenk (erste CMC) sowie seltene isolierte …
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Verletzung des Arcus palmaris superficialis (ICD‑10 S65.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der Arcus palmaris superficialis (APS) ist ein arterielles Netzwerk, das die palmare Haut und das subkutane Gewebe versorgt. Verletzungen dieses Gefäßkreislaufs entstehen häufig durch direkte Traumata wie stumpfe Gewalt, Schnittwunden oder …
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Verletzung der Streckmuskeln und -sehnen sonstiger Finger (ICD‑10 S66.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Verletzungen der Streckmuskeln und -sehnen sonstiger Finger (Ring‑, kleiner Finger) im Bereich des Handgelenks und der Hand umfassen sowohl Weichteilverluste als auch komplexe Sehnenrupturen. Sie treten häufig bei traumatischen Ereignissen …
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