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Schulmedizin
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Barbiturat-Überdosierung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (F13)
Barbituratvergiftungen stellen ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches klinisches Problem dar. Die Inzidenz ist in den letzten Jahrzehnten rückläufig, da die Verordnung von Barbituraten stark eingeschränkt wurde. Dennoch kommen …
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Pseudopsychopathische Schizophrenie (F21.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Pseudopsychopathische Schizophrenie bezeichnet ein klinisches Bild, bei dem Patienten psychotische Symptome zeigen, die jedoch nicht den klassischen neuropathologischen Befunden einer organisch begründeten Schizophrenie entsprechen. Die …
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Paranoide Psychose (ICD‑10 F23.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Paranoide Psychosen sind schwere psychotische Störungen, die durch ausgeprägte Wahnvorstellungen und Misstrauen gekennzeichnet sind. Sie treten sowohl im Rahmen primärer Schizophreniespektren als auch sekundär nach pharmakologischen …
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Depressive Episode F32.2 Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine depressive Episode ist ein klinisch bedeutsamer Krankheitszustand, der durch das Auftreten von mindestens zwei Wochen anhaltender Niedergeschlagenheit oder Interessenverlust gekennzeichnet ist und erhebliche Beeinträchtigungen in …
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Depressive Episode F32.3 Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Eine depressive Episode ist gekennzeichnet durch das Auftreten von mindestens zwei Wochen anhaltender Niedergeschlagenheit oder Interessenverlust sowie einer Reihe begleitender affektiver, kognitiver und somatischer Symptome. …
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Endogene Depression (F33.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Endogene Depression bezeichnet eine depressive Störung, deren Auftreten nicht primär durch äußere psychosoziale Stressoren erklärt werden kann, sondern bei der interne neurobiologische Dysregulationen im Vordergrund stehen. Epidemiologisch …
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Binge‑Eating‑Störung (ICD‑10 F50.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Binge‑Eating‑Störung (BED) ist gekennzeichnet durch wiederholte Episoden von unkontrolliertem, übermäßigem Essen ohne anschließende kompensatorische Verhaltensweisen. Epidemiologische Daten zeigen eine Prävalenz von etwa 1–3 % in der …
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Somnambulismus (F51.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Somnambulismus, auch als Schlafwandeln bezeichnet, ist ein parasomniisches Phänomen, das im Nicht-REM‑Schlaf (vorwiegend in den N3‑Phasen) auftritt. Betroffene führen komplexe motorische Handlungen aus, bleiben jedoch bewusstlos und haben …
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Laxantienabusus (ICD‑10 F55.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Laxantienabusus bezeichnet den chronischen Missbrauch von abführenden Substanzen zur Gewichtsreduktion oder aus psychischer Motivation. Epidemiologisch ist der Missbrauch vor allem bei jungen Frauen verbreitet, wobei die Prävalenz in …
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Schizoide Persönlichkeitsstörung (F60.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die schizoidale Persönlichkeitsstörung (SPD) ist gekennzeichnet durch ein tiefgreifendes Muster von sozialer Isolation, eingeschränkter emotionaler Ausdrucksfähigkeit und einem geringen Bedürfnis nach zwischenmenschlichen Beziehungen. …
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Dissoziale Persönlichkeitsstörung (F60.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die dissoziale Persönlichkeitsstörung, häufig synonym als antisoziale Persönlichkeitsstörung bezeichnet, ist gekennzeichnet durch ein dauerhaftes Muster von Missachtung und Verletzung der Rechte anderer. Epidemiologische Daten aus …
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Zwanghafte Persönlichkeitsstörung (F60.5) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die zwanghafte Persönlichkeitsstörung (ZPS) ist eine tiefgreifende und anhaltende Störung der Persönlichkeit, die durch ein starkes Bedürfnis nach Ordnung, Perfektionismus und Kontrolle gekennzeichnet ist. Epidemiologische Studien zeigen, …
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Paraphilie (ICD‑10 F65) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Paraphilien umfassen atypische sexuelle Interessen, die über das gesellschaftlich übliche Maß hinausgehen und häufig mit wiederholten, intensiven Fantasien, Impulsen oder Verhaltensweisen einhergehen. Die Prävalenz variiert stark je nach …
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Lujan‑Fryns‑Syndrom Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Lujan‑Fryns‑Syndrom (LFS) ist eine seltene X‑chromosomal vererbte neurogenetische Störung, die durch intellektuelle Beeinträchtigung, ein marfanoid‑ähnliches Erscheinungsbild und charakteristische psychiatrische Befunde gekennzeichnet …
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Asperger‑Syndrom (F84.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Asperger‑Syndrom (AS) wird als Teil der Autismus‑Spektrum‑Störungen (ASS) klassifiziert und ist gekennzeichnet durch ausgeprägte Defizite in sozialer Interaktion sowie restriktive, repetitive Verhaltensmuster, wobei die kognitive …
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Spätdyskinesie (ICD‑10 G24.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Spätdyskinesie bezeichnet das Auftreten von dyskinetischen Bewegungsstörungen nach längerfristiger Exposition gegenüber Neuroleptika, häufig erst nach mehreren Jahren Therapie oder im Rahmen einer Reduktion bzw. einem Absetzen des …
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Ziehen‑Oppenheim‑Syndrom (G24.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Ziehen-Oppenheim‑Syndrom ist eine seltene, primär genetisch bedingte Dystonie, die sich durch ausgeprägte, unwillkürliche Muskelkontraktionen manifestiert. Epidemiologische Daten sind aufgrund der Seltenheit und fehlender …
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Muskelzuckungen (Faszinationen) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Muskelzuckungen (Faszikulationen) sind spontane, unwillkürliche Kontraktionen einzelner Muskelfasern oder kleiner Muskelgruppen, die klinisch als feine, flimmernde Bewegungen wahrgenommen werden. Sie treten in allen Altersgruppen auf und …
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Familiäre Alzheimer-Krankheit (ICD‑10 G30.0) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die familiäre Alzheimer‑Krankheit (FAK) ist eine autosomal dominante, monogenetisch bedingte Form der Demenz, die durch frühes Auftreten kognitiver Defizite gekennzeichnet ist. Epidemiologische Angaben aus regionalen Erhebungen zeigen, …
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Funikuläre Myelose (G32.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Funikuläre Myelose bezeichnet eine entzündliche Schädigung der Rückenmarksfaserbündel (Funikel) mit daraus resultierender neurologischer Dysfunktion. Sie tritt selten auf, ist jedoch klinisch relevant wegen des potenziell progressiven …
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Paroxysmale Hemikranie (ICD‑10 G44.03) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Paroxysmale Hemikranie (PH) ist ein primärer Kopfschmerztyp, der durch kurze, hochintensive, einseitige Schmerzattacken gekennzeichnet ist und häufig mit autonomer Begleiterscheinung auftritt. Die Prävalenz liegt deutlich unter der von …
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Komplexes regionales Schmerzsyndrom (ICD‑10 G56.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS) ist ein chronisches Schmerzzustandsbild, das nach einem lokalen Trauma oder einer Nervenverletzung auftreten kann und durch ausgeprägte sensorische, autonome und motorische Dysfunktionen …
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Brody-Erkrankung (G71.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Brody‑Myopathie ist eine seltene autosomal rezessiv vererbte Muskelerkrankung, die durch Mutationen im ATP2A1‑Gen verursacht wird und zu einer Funktionsstörung der SERCA1‑Pumpe führt. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Bereich …
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Lähmung (G80.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Lähmung bezeichnet den Verlust oder die erhebliche Einschränkung der motorischen Funktion eines Muskels oder Muskelkomplexes infolge einer Störung des zentralen oder peripheren Nervensystems. Die Prävalenz variiert stark je nach Ätiologie: …
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Karotissinus‑Syndrom Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (G90.01)
Das Karotissinus‑Syndrom (KSS) ist ein reflexbasierter Kreislaufstillstand, der durch eine Überempfindlichkeit des Karotissinus ausgelöst wird. Historische Arbeiten beschreiben das Phänomen vor allem bei Patienten mit fortgeschrittener …
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Arachnoidalzyste (G93.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Arachnoidalzysten sind flüssigkeitsgefüllte, mit der Subarachnoidalflüssigkeit in Kommunikation stehende, benigne Zysten der Hirn- bzw. Rückenmarkshäute. Sie entstehen meist embryonal durch Fehlentwicklung der Arachnoidea und treten häufig …
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GLUT1‑Defizit‑Syndrom (G93.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Glukosetransporter‑1‑Defizit‑Syndrom (GLUT‑1‑DS) ist eine seltene, meist autosomal dominante Erkrankung, die durch einen Funktionsverlust des glialen Glukosetransporters 1 verursacht wird. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen …
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Hirnstammsyndrom (ICD‑10 G93.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Hirnstammsyndrom bezeichnet eine heterogene Gruppe von klinischen Präsentationen, bei denen strukturelle oder funktionelle Störungen des Hirnstamms zu charakteristischen neurologischen Defiziten führen. Die Inzidenz ist gering und wird …
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Günal‑Seber‑Başaran‑Syndrom (H04.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Günal‑Seber‑Başaran‑Syndrom (GSBS) ist eine seltene autosomal rezessiv vererbte Multicentric‑Osteolyse, Nodulosis und Arthropathie (MONA). Es wurde erstmals 2014 durch die Identifikation einer MMP2‑Mutation charakterisiert. Die …
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Linsenluxation (H27.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Linsenluxation bezeichnet die teilweise oder vollständige Dislokation der kristallinen Linse aus ihrer physiologischen Lage im Ziliarkörper. Sie kann angeboren, häufig als Ausdruck einer genetisch bedingten Bindegewebserkrankung, oder …
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