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Schulmedizin
Alimentärer Marasmus (E41) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard
Alimentärer Marasmus ist eine Form der schweren akuten Mangelernährung, die durch einen drastischen Energie‑ und Proteinmangel gekennzeichnet ist. Er tritt vorwiegend in sozioökonomisch benachteiligten Populationen sowie bei chronisch …
Quellen des ArtikelsLipödem Stadium I Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (ICD‑10 E88.20)
Lipödem ist eine chronische, schmerzhaftes Fettverteilungsstörung, die vorwiegend Frauen betrifft und sich durch symmetrisch vermehrtes subkutanes Fettgewebe an Beinen und häufig auch Armen äußert. Das Auftreten wird meist im hormonellen …
Quellen des ArtikelsUrogenitalsystem Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard bei F45.34
Das Urogenitalsystem umfasst die anatomischen Strukturen und Funktionen von Niere, Harnleiter, Harnblase, Harnröhre sowie der männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane. Epidemiologisch sind Erkrankungen dieses Systems häufig, …
Quellen des ArtikelsSonstige näher bezeichnete Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (F68.8) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Sonstige näher bezeichnete Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen umfassen eine heterogene Gruppe von Diagnosen, die im ICD‑10/ICD‑11 nicht eindeutig einer der klassischen Kategorien (z. B. Borderline‑Persönlichkeitsstörung) zugeordnet …
Quellen des ArtikelsSonstige rezeptive Sprachstörung (F80.28) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Sonstige rezeptive Sprachstörung (SRS) bezeichnet eine spezifische Beeinträchtigung des Verständnisses gesprochener Sprache bei ansonsten intaktem Ausdruck und kognitiven Funktionen. Die Prävalenz liegt im Kindesalter bei mehreren Prozent, …
Quellen des ArtikelsGlossopharyngeal Nerve Disorders (ICD‑10 G52.1) Differential Diagnosis & Standard Therapy
Der Nervus glossopharyngeus (IX.) ist ein gemischter Hirnnerv mit sensiblen, motorischen und parasympathischen Fasern. Pathologien dieses Nervs äußern sich vorwiegend als Glossopharyngeale Neuralgie (GPN) oder seltene dysautonome …
Quellen des ArtikelsMononeuropathie der oberen Extremität (G56.9) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Mononeuropathie der oberen Extremität bezeichnet die einseitige Schädigung eines einzelnen peripheren Nervenstrangs im Arm, ohne dass andere Nervenbereiche gleichzeitig betroffen sind. Sie tritt in der klinischen Praxis relativ häufig auf, …
Quellen des ArtikelsNervus femoralis Läsion Diagnostik, Differentialdiagnosen & Therapie-Standard (G57.2)
Die Läsion des Nervus femoralis ist ein seltenes, aber klinisch bedeutsames Syndrom, das häufig im Kontext einer Kompression durch retroperitoneale Hämatome, insbesondere Iliopsoas‑ oder Iliakalhämatome, auftritt. Die Inzidenz ist nicht …
Quellen des ArtikelsPolyneuropathie durch sonstige toxische Agenzien Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 G62.2)
Polyneuropathien, die durch sonstige toxische Agenzien ausgelöst werden, gehören zu den häufigsten erworbenen peripheren Neuropathien. Sie entstehen nach Exposition gegenüber Chemikalien, Medikamenten oder Umweltgiften, die direkt axonale …
Quellen des ArtikelsKomplettes Cauda-equina-Syndrom Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (G83.40)
Das Cauda‑equina‑Syndrom (CES) bezeichnet eine akute oder subakute Kompression des lumbalen Rückenmarksnervenbündels, die zu einer Kombination aus motorischen, sensorischen und autonomischen Ausfällen führt. Epidemiologisch ist das Syndrom …
Quellen des ArtikelsZentrale Faziale Parese (G83.6) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard
Die zentrale faziale Parese (ZFP) ist ein neurologisches Defizit, das durch eine Schädigung der kortikobulbären Bahnen entsteht und typischerweise im Kontext eines akuten zerebrovaskulären Ereignisses auftritt. Epidemiologisch wird sie vor …
Quellen des ArtikelsSonstige Reaktion nach Spinal- und Lumbalpunktion Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (G97.1)
Sonstige Reaktionen auf Spinal‑ und Lumbalpunktion umfassen seltene, aber potenziell schwerwiegende Komplikationen wie intradurale Hämatome, interduale Zysten und technische Schwierigkeiten bei der Punktion in komplexer …
Quellen des ArtikelsErworbene Stenose des äußeren Gehörgangs (H61.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Erworbene Stenosen des äußeren Gehörganges (EOG) entstehen durch narbenbildende Prozesse nach traumatischen, infektiösen oder iatrogenen Ereignissen. Sie gehören zu den seltenen otologischen Erkrankungen, können jedoch zu erheblichen …
Quellen des ArtikelsZentrale Trommelfellperforation (H72.0) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie-Standard
Eine zentrale Perforation des Trommelfells bezeichnet ein rundum begrenztes Loch im mittleren Drittel der Membran, das häufig durch traumatische oder infektiöse Ursachen entsteht. Die Prävalenz liegt in der Allgemeinbevölkerung bei …
Quellen des ArtikelsPolyp im Mittelohr Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 H74.4)
Ein Polyp im Mittelohr ist eine seltene, meist entzündlich bedingte Schleimhautvermehrung, die das Trommelfell oder den Paukenraum ausfüllt. Die Prävalenz ist nicht genau quantifiziert; klinisch relevant wird er vor allem durch Hörverlust, …
Quellen des ArtikelsOtosklerose mit obliterierender Fenestra vestibuli Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard (H80.1)
Otosklerose ist eine benigne, progressive Erkrankung des otischen Labyrinths, die durch abnorme Knochenneubildung im Innenohr gekennzeichnet ist. Während die klassische Form primär die Stapesanklinke betrifft, kann in seltenen Fällen die …
Quellen des ArtikelsDegenerative und vaskuläre Ohrenerkrankungen Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie-Standard (ICD‑10 H93.0)
Degenerative und vaskuläre Erkrankungen des Ohres umfassen eine heterogene Gruppe von Pathologien, die primär das Innen- und Mittelohren betreffen. Epidemiologisch zeigen sich altersabhängige Prävalenzsteigerungen, wobei insbesondere die …
Quellen des ArtikelsRezidivierendes Cholesteatom nach Mastoidektomie Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 H95.0)
Ein rezidivierendes Cholesteatom in der Mastoidhöhle bezeichnet das erneute Auftreten eines cholesteatomatösen Wucherungsprozesses nach einer primären Mastoidektomie. Epidemiologisch wird die Rezidivrate in retrospektiven Kohorten mit …
Quellen des ArtikelsRheumatische Aortenklappenkrankheit Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard
Die rheumatische Aortenklappenkrankheit (RAK) ist eine chronische Entzündung der Aortenvalve, die im Rahmen einer persistierenden oder wiederkehrenden Streptokokkeninfektion entsteht. Sie tritt überwiegend bei Erwachsenen mittleren Alters …
Quellen des ArtikelsTrikuspidalklappenkrankheit Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (ICD‑10 I07.9)
Trikuspidalklappenkrankheiten umfassen funktionelle und organische Störungen der Trikuspidalklappe, die zu einer rechtsventrikulären Volumenüberlastung führen können. Die Prävalenz ist im Vergleich zu Mitral- und Aortenklappenerkrankungen …
Quellen des ArtikelsAkuter transmuraler Myokardinfarkt der Hinterwand Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Ein akuter transmuraler Myokardinfarkt der Hinterwand (MI‑H) ist ein plötzlich auftretender, vollständig durch die Koronararterie bedingter Nekrosebereich des linken Ventrikels, der die gesamte Wanddicke betrifft und sich primär im …
Quellen des ArtikelsRezidivierender Myokardinfarkt der Vorderwand Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (I22.0)
Rezidivierender Myokardinfarkt der Vorderwand bezeichnet das erneute Auftreten eines akuten Koronarsyndroms mit ST‑Segment-Hebung im anterioren Ableitungsbereich nach einem bereits dokumentierten Infarkt derselben Region. Die Inzidenz ist …
Quellen des ArtikelsVorhofseptumdefekt nach akutem Myokardinfarkt Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (I23.1)
Ein akuter Vorhofseptumdefekt (VSD) nach Myokardinfarkt ist ein selten beschriebenes Phänomen, das im Kontext von septalem Nekrose‑ bzw. Rupturprozessen auftreten kann. Die Inzidenz wird in den verfügbaren deutschen und europäischen …
Quellen des ArtikelsVentrikelseptumdefekt nach akutem Myokardinfarkt Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (I23.2)
Der Ventrikelseptumdefekt (VSD) nach akutem Myokardinfarkt ist eine seltene, aber hochgradig morbiditäts- und mortalitätssteigernde Komplikation. Er entsteht durch nekrotische Ruptur des interventrikulären Septums meist innerhalb von 3–7 …
Quellen des ArtikelsPostmyokardinfarkt-Syndrom (I24.1) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Das Postmyokardinfarkt‑Syndrom (PMI‑S) bezeichnet ein klinisches Bild, das nach einem akuten Myokardinfarkt auftritt und durch persistierende oder wiederkehrende Symptome sowie spezifische Labor- und Bildgebungsbefunde gekennzeichnet ist. …
Quellen des ArtikelsEin-Gefäß-Erkrankung I25.11 Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Ein‑Gefäß-Erkrankung (single‑vessel coronary artery disease) bezeichnet das Vorliegen einer signifikanten Stenose oder Verschlusses in einem einzigen Koronararterienzweig, während die übrigen Gefäße unauffällig bleiben. Epidemiologisch ist …
Quellen des ArtikelsAkute unspezifische idiopathische Perikarditis Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Akute unspezifische idiopathische Perikarditis ist eine entzündliche Erkrankung des Perikards ohne erkennbare ätiologische Ursache nach Ausschluss infektiöser, autoimmuner und neoplastischer Ursachen. Epidemiologisch tritt sie weltweit …
Quellen des ArtikelsSonstige nichtrheumatische Trikuspidalklappenkrankheiten (I36.8) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Sonstige nichtrheumatische Trikuspidalklappenkrankheiten umfassen primäre strukturelle und funktionelle Pathologien der Trikuspidalklappe, die nicht durch rheumatoide Prozesse bedingt sind. Dazu zählen angeborene Fehlbildungen, sekundäre …
Quellen des ArtikelsSonstiger atrioventrikulärer Block (I44.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Ein sonstiger und nicht näher bezeichneter atrioventrikulärer Block (AV‑Block) bezeichnet Störungen der Erregungsleitung zwischen Vorhof und Kammer, die nicht in die klassischen Kategorien 1., 2. oder 3. Grad eingeteilt werden können. Die …
Quellen des ArtikelsPapillarmuskelruptur (I51.2) Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard
Die Papillarmuskelruptur ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Komplikation des akuten Myokardinfarkts, die häufig mit einer schweren Mitralklappeninsuffizienz einhergeht. In den verfügbaren Fallberichten wird sie vorwiegend …
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