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Schulmedizin
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Pibloktoq (Arktische Hysterie) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (F44.7)
Pibloktoq, auch als „Arctic hysteria“ bezeichnet, ist ein kulturgebundenes Syndrom, das vorwiegend bei Inuit‑Populationen beobachtet wird. Die Prävalenz ist regional stark variabel und wird in der Literatur nur sporadisch quantifiziert. …
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Calciphylaxie (E83.59) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Calciphylaxie ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Krankheitsbild, das durch eine kalkhaltige Mikroangiopathie der Haut und subkutanen Gefäße gekennzeichnet ist. Sie tritt vorwiegend bei Patienten mit chronischer …
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Calciphylaxis Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Kalziphylaxie bezeichnet ein seltenes kutanes Syndrom, das durch ischämische Hautnekrosen gekennzeichnet ist und insbesondere bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz auftritt. Die Literatur berichtet über eine niedrige Prävalenz, …
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Medikamenteninduzierte Nephrotoxizität NSAR, ACE-Hemmer & Aminoglykoside – Diagnostik & Therapie‑Standard
Medikamenteninduzierte Nephrotoxizität beschreibt eine Schädigung der Nierenfunktion, die durch pharmakologische Substanzen hervorgerufen wird. Die am häufigsten betroffenen Wirkstoffklassen umfassen nicht‑steroidale Antirheumatika (NSAR), …
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Huntington-Krankheit Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (G10)
Die Huntington‑Krankheit (HK) ist eine autosomal-dominante neurodegenerative Erkrankung, die durch eine CAG‑Trinukleotidexpansion im HTT‑Gen verursacht wird. Die Prävalenz in europäischen Populationen liegt bei etwa 5–10 pro 100 000 …
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Menorrhagie (ICD‑10 N92.0) Ursachen, Diagnostik‑Algorithmus und Therapie‑Standard
Menorrhagie bezeichnet eine pathologisch verlängerte oder stark blutende Menstruation, die zu einer klinisch relevanten Blutungsmenge und/oder Anämie führen kann. Epidemiologische Daten aus europäischen Studien zeigen, dass etwa 10 % der …
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Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) ist eine seltene, erworbene Clonalerkrankung der hämatopoetischen Stammzelle, die durch einen Defekt im GPI‑Ankerproteinkomplex gekennzeichnet ist. Dieser Defekt führt zu einer fehlenden …
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Allogene Stammzelltransplantation Indikationen, Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Die allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSCT) ist ein therapeutisches Verfahren, bei dem hämatopoetische Vorläuferzellen von einem genetisch nicht identischen Spender auf den Empfänger übertragen werden. Sie wird primär bei …
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Bluttransfusion Indikationen, Schwellenwerte und diagnostische Algorithmen
Bluttransfusionen stellen ein zentrales therapeutisches Verfahren zur akuten Korrektur von Blutverlust und schwerer Anämie dar. In der klinischen Praxis werden sie vor allem bei lebensbedrohlichen Situationen eingesetzt, etwa bei …
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Kleinhirnataxie (G11.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Kleinhirnataxie bezeichnet eine Gruppe von neurodegenerativen und -entzündlichen Erkrankungen, bei denen das Kleinhirn primär betroffen ist. Sie führt zu Störungen der Koordination, des Gleichgewichts und der Feinmotorik. Epidemiologisch …
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Susto (F45.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Susto ist ein kulturübergreifendes Krankheitskonzept, das vor allem in lateinamerikanischen und karibischen Populationen verbreitet ist und als plötzliches Erschrecken oder Schockereignis definiert wird, das zu einem tiefgreifenden …
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Microangiopathische hämolytische Anämie (D59.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Microangiopathische hämolytische Anämie (MAHA) bezeichnet eine Gruppe von Krankheitsbildern, bei denen mechanische Zerstörung roter Blutkörperchen im Rahmen einer Schädigung der kleinen Gefäße (Arteriolen, Kapillaren) auftritt. Die …
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Malariale Nephropathie (B52.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Malarial Nephropathy bezeichnet die Nierenbeteiligung bei einer Infektion mit Plasmodium-Spezies, vornehmlich bei schwerer Malaria. Die Erkrankung tritt besonders in endemischen Regionen auf und ist ein signifikanter Prädiktor für …
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Dünndarmkarzinom (C17.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der Dünndarm ist ein etwa 6 m langer Abschnitt des Gastrointestinaltrakts, der zwischen Magen und Ileozökalklappe liegt. Erkrankungen des kleinen Darms sind epidemiologisch selten im Vergleich zu kolorektalen oder gastroduodenalen …
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Aplastische Anämie durch äußere Ursachen (ICD‑10 D61.2) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Aplastische Anämie infolge sonstiger äußerer Ursachen bezeichnet ein hämopoetisches Versagen, das nicht durch klassische idiopathische oder erbliche Formen, sondern durch externe Einflüsse wie Medikamente, Strahlung oder toxische …
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Refraktionsfehler (H52.7) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Refraktionsfehler umfassen Myopie, Hyperopie, Astigmatismus und Ametropie und stellen weltweit eine der häufigsten Sehbehinderungen dar. Epidemiologische Daten aus dem Nahen Osten zeigen, dass bereits im Kindesalter ein signifikanter …
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Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien (ICD‑10 I63.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien ist eine akute ischämische Schlaganfallerkrankung, die durch das plötzliche Verschließen einer zerebralen Arterie mittels eines Thromboembolus entsteht. Epidemiologisch macht embolisch …
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Verschluss und Stenose der Arteria cerebri posterior Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Verschluss bzw. die Stenose der Arteria cerebri posterior (A cerebri posterior) stellt eine seltene, aber potenziell schwerwiegende Ursache zerebraler Ischämien dar. Epidemiologische Daten aus deutschen Registerstudien zeigen, dass …
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Präeklampsie (O14.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Präeklampsie ist ein hypertensives Syndrom, das erst nach der 20. Schwangerschaftswoche auftritt und durch neue Blutdrucksteigerungen sowie Proteinurie oder andere Organmanifestationen gekennzeichnet ist. Sie betrifft etwa 2–8 % aller …
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Betreuung der Mutter bei sonstigen näher bezeichneten Komplikationen des Fetus (ICD‑10 O36.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Betreuung der schwangeren Mutter bei spezifischen fetalen Komplikationen umfasst ein breites Spektrum maternaler Erkrankungen, die das intrauterine Milieu beeinflussen und sowohl mütterliche als auch neonatale Morbidität erhöhen …
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Komplikationen im Fetus (ICD‑10 O36.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Komplikationen der Mutter im Zusammenhang mit fetalen Erkrankungen stellen ein zentrales Problem in der perinatalen Medizin dar. Sie umfassen sowohl obstetrische Komplikationen wie Präeklampsie und vorzeitige Wehen als auch systemische …
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Komplikationen nach therapeutischer Infusion, Transfusion oder Injektion (ICD‑10 T80.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard in der Orthopädie
Nicht näher bezeichnete Komplikationen nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken umfassen ein breites Spektrum von unerwarteten Ereignissen, die nicht eindeutig einer spezifischen Pathologie zugeordnet werden …
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Eisenmangelanämie Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eisenmangelanämie (IDA) ist die häufigste Form der Anämie und resultiert aus einem negativen Eisenhaushalt, der die Hämoglobinproduktion einschränkt. In Deutschland betrifft sie vor allem Frauen im gebärfähigen Alter sowie Patienten mit …
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Anämie durch Enzymdefekte Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Anämien, die durch monogene Enzymdefekte verursacht werden, stellen eine heterogene Gruppe von hämatologischen Störungen dar, deren Pathogenese häufig in gestörter Erythrozyten‑Metabolik begründet ist. Zu den klinisch relevanten Defekten …
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Sonstige Komplikationen bei Wehentätigkeit und Entbindung Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Sonstige Komplikationen bei Wehentätigkeit und Entbindung umfassen seltene oder schlecht klassifizierte Ereignisse, die außerhalb der etablierten Kategorien wie Präeklampsie, Blutungen oder Infektionen liegen. Sie treten häufig im Kontext …
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Infektiöse und parasitäre Erkrankungen in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett Diagnostik & Therapie‑Standard
Infektiöse und parasitäre Erkrankungen der Schwangeren stellen ein bedeutendes Risiko für Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett dar. Zu den am besten untersuchten Erregern zählen das Zika‑Virus, Cytomegalovirus (CMV), Parvovirus B19, …
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Angeborene Viruskrankheiten Diagnostik, Differenzialdiagnose und Therapie‑Standard im Kindesalter
Angeborene Virusinfektionen (congenitale virale Infektionen) umfassen insbesondere die intrauterine Übertragung von Cytomegalovirus (CMV) und Parvovirus B19. Sie stellen weltweit eine bedeutende Ursache für fetale Morbidität und …
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