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Schulmedizin
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Delir im Krankenhaus (ICD‑10 F05) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Delir ist ein akutes neuropsychiatrisches Syndrom, das durch plötzlich auftretende Störungen der Aufmerksamkeit, des Bewusstseins und der kognitiven Funktionen gekennzeichnet ist. Es tritt besonders häufig bei hospitalisierten älteren …
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Long-QT-Syndrom Risiko, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (I45.8)
Das Long‑QT‑Syndrom (LQTS) ist eine erbliche oder erworbene Störung der kardialen Repolarisation, die durch eine prolongierte QT‑Intervall-Dauer im Elektrokardiogramm gekennzeichnet ist. Epidemiologisch wird das Syndrom als seltene …
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Interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) umfassen eine heterogene Gruppe von über 200 definierten Krankheitsbildern, die durch entzündliche und/oder fibrotische Veränderungen des Lungeninterstitiums gekennzeichnet sind. Sie treten primär im …
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Hyperkaliämie bei chronischer Nierenerkrankung Diagnostik, Differenzialdiagnose und Therapie‑Standard
Hyperkaliämie bezeichnet einen serumkaliummangel über dem physiologischen Referenzbereich und ist bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) besonders häufig, da die renale Kaliumausscheidung im fortgeschrittenen …
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Eosinophile Ösophagitis Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (K20)
Eosinophile Ösophagitis (EoE) ist eine chronisch‑entzündliche Erkrankung der Speiseröhre, die durch eine eosinophile Infiltration des epitheliären und subepithelialen Gewebes gekennzeichnet ist. Die Prävalenz hat in den letzten Jahren …
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Delir bei geriatrischen Patienten Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 F05)
Delir ist ein akutes neuropsychiatrisches Syndrom, das durch eine gestörte Aufmerksamkeit, Desorientierung und Schwankungen im Bewusstseinsgrad gekennzeichnet ist. Die Prävalenz ist besonders hoch bei hospitalisierten älteren Patienten …
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Diabetisches Koma (E10.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das diabetische Koma ist ein akuter, potenziell lebensbedrohlicher Stoffwechselnotfall bei Patienten mit Diabetes mellitus, der durch schwere Hyperglykämie mit Ketoazidose (DKA) oder schwerer Hypoglykämie ausgelöst werden kann. …
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Enzymdefekt (ICD‑10 E70) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Enzymdefekte umfassen eine heterogene Gruppe von Erbkrankheiten, bei denen ein fehlendes oder funktionsgestörtes Enzym zu einer Störung des jeweiligen Stoffwechselwegs führt. Die Prävalenz variiert stark je nach spezifischem Defekt; einige …
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Endogene Depression (F33.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Endogene Depression bezeichnet eine depressive Störung, deren Auftreten nicht primär durch äußere psychosoziale Stressoren erklärt werden kann, sondern bei der neurobiologische und genetische Faktoren im Vordergrund stehen. Epidemiologisch …
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Lähmung (G80.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Lähmung bezeichnet den Verlust oder die erhebliche Einschränkung der motorischen Funktion eines Muskels oder Muskelkomplexes infolge einer Störung des zentralen oder peripheren Nervensystems. Die Prävalenz variiert stark je nach Ätiologie: …
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Schwarze Haarzunge (K14.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die schwarze Haarzunge (Lingua villosa nigra) ist eine benigne, meist asymptomatische Veränderung der dorsalen Zungenoberfläche, gekennzeichnet durch hypertrophe Papillen mit vermehrter Anhäufung von abgestorbenen Keratinozyten und …
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Fokal segmentale Glomerulosklerose (FSGS) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die fokal segmentale Glomerulosklerose (FSGS) ist eine primäre glomeruläre Erkrankung, die durch segmentale Sklerosen und podocytäre Verletzungen gekennzeichnet ist. Sie stellt einen bedeutenden Anteil der Nephrotischen Syndrome bei …
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Kontrastmittelinduziertes Nierenversagen (N14.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Kontrastmittelinduziertes Nierenversagen (CIN) bezeichnet eine akute Verschlechterung der Nierenfunktion nach intravasaler Verabreichung iodhaltiger Kontrastmittel, die nicht durch andere Ursachen erklärt werden kann. Die Inzidenz variiert …
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Agitation (ICD‑10 R45.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Agitation bezeichnet ein plötzlich auftretendes, unangemessenes und häufig motorisch‑verhaltensbezogenes Unruhe‑ bzw. Erregungsphänomen, das bei Patienten mit akuten oder chronischen Erkrankungen, insbesondere im Kontext von Schmerz, Delir …
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Myoglobinurie (ICD‑10 R82.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Myoglobinurie bezeichnet das Vorhandensein von Myoglobin im Urin, meist als Folge einer massiven Muskelzerstörung (Rhabdomyolyse). Sie tritt selten isoliert auf; häufige Auslöser sind Traumata, Ischämie, toxische Substanzen oder schwere …
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Emotionaler Missbrauch (ICD‑10 T74.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard in der Orthopädie
Emotionaler Missbrauch beschreibt wiederholte oder anhaltende Verhaltensweisen, die das Selbstwertgefühl, die emotionale Entwicklung und die psychische Stabilität einer betroffenen Person nachhaltig beeinträchtigen. In der Fachliteratur …
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Allopurinol-Hypersensitivitätssyndrom Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard
Allopurinol‑hypersensitivity‑Syndrom (AHS) ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Arzneimittelreaktion, die durch die Gabe von Allopurinol ausgelöst wird. Die Inzidenz liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich bei …
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Flaccide Lähmung (G82.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Flaccide (schlaffe) Paralyse bezeichnet eine plötzlich auftretende, meist symmetrische Lähmung mit Verlust von Muskeltonus und Reflexen. Sie tritt primär im Rahmen immunologischer Neuropathien wie dem Guillain‑Barré‑Syndrom (GBS) sowie bei …
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Microangiopathische hämolytische Anämie (D59.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Microangiopathische hämolytische Anämie (MAHA) bezeichnet eine Gruppe von Krankheitsbildern, bei denen mechanische Zerstörung roter Blutkörperchen im Rahmen einer Schädigung der kleinen Gefäße (Arteriolen, Kapillaren) auftritt. Die …
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Traumatisches Neurom
Traumatisches Neurom ist eine benigne hyperplastische Nervenreaktion nach einer Verletzung des peripheren Nervs, die typischerweise als schmerzhafte, tastbare Knotenbildung an der Stelle einer früheren Nerventransection oder -kompression …
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Hemoperikardium Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (I31.2)
Ein Hemoperikard (Blutansammlung im Perikardraum) ist eine spezielle Form des perkutanen Effusions, die häufig zu einem kardialen Tamponade‑Syndrom führt. Epidemiologisch wird das Phänomen vor allem in Zusammenhang mit traumatischen …
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Porphyria cutanea tarda Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (E80.1)
Porphyria cutanea tarda (PCT) ist die häufigste Form der hepatischen Porphyrien und zeichnet sich durch eine erworbene Störung des Enzyms Uroporphyrinogen-Decarboxylase aus, was zu einer pathologischen Anreicherung von Uroporphyrinen im …
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Sonstige Formen des Delirs (ICD‑10 F05.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Delirien stellen ein akutes neuropsychiatrisches Syndrom dar, das durch gestörte Aufmerksamkeit, Bewusstseinslage und kognitive Dysfunktion gekennzeichnet ist. Neben dem klassischen hyperaktiven und hypoaktiven Delirium werden weitere …
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Delir (F05.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Delir ist ein akutes neuropsychiatrisches Syndrom, das durch eine gestörte Aufmerksamkeit, Desorientierung und Schwankungen der kognitiven Leistungsfähigkeit gekennzeichnet ist. Es tritt vor allem bei hospitalisierten älteren Menschen auf …
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Sekundäres Parkinson‑Syndrom (ICD‑10 G21.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das sekundäre Parkinson‑Syndrom (sPS) bezeichnet eine Gruppe von Bewegungsstörungen, die den klinischen Ausdruck einer Parkinsonismus‑Symptomatik aufweisen, jedoch nicht durch die idiopathische Parkinson‑Krankheit bedingt sind. In der …
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Grand‑Mal‑Anfälle (ICD‑10 G40.6) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Grand‑Mal‑Anfälle, nicht näher bezeichnet (mit oder ohne Petit‑Mal), stellen die häufigste klinische Manifestation von generalisierten tonisch‑klonischen epileptischen Ereignissen dar. Sie betreffen sowohl Erwachsene als auch Kinder und …
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Benigne intrakranielle Hypertension (Pseudotumor cerebri) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die benigne intrakranielle Hypertension (BIH), historisch als Pseudotumor cerebri bezeichnet, ist gekennzeichnet durch einen erhöhten Hirndruck ohne erkennbare Raumforderung oder strukturelle Läsion im bildgebenden Verfahren. Sie tritt …
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Intrazerebrale Blutung im Hirnstamm Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (ICD‑10 I61.3)
Intrazerebrale Blutungen im Hirnstamm (Brainstem-Hämorrhagien) stellen einen seltenen, aber klinisch hochkritischen Subtyp intracranialer Blutungen dar. Sie betreffen vorwiegend Patienten mit schwerem Bluthochdruck oder traumatischen …
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Akut‑auf‑chronisches Leberversagen (K72.10) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Akut‑auf‑chronisches Leberversagen (AoCLF) bezeichnet das plötzliche Auftreten einer akuten hepatischen Dekompensation bei bereits bestehender chronischer Lebererkrankung. Die Prävalenz ist in Deutschland nicht exakt quantifiziert, wird …
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Dermatitis durch nicht näher bezeichnete Substanz (ICD‑10 L27.9) Diagnostik & Therapie‑Standard
Dermatitis, die durch nicht näher bezeichnete oral, enteral oder parenteral aufgenommene Substanz ausgelöst wird, umfasst sowohl irritative als auch allergische Kontaktdermatitiden mit systemischer Exposition. Die Prävalenz ist schwer zu …
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