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Schulmedizin
Standardisierte Überwachung einer normalen Schwangerschaft Leitfaden für Fachpersonal
Die Überwachung einer physiologischen Schwangerschaft dient der frühzeitigen Erkennung von Komplikationen und der Sicherstellung optimaler mütterlicher sowie fetaler Gesundheit. Epidemiologisch liegt die Mehrheit aller Schwangerschaften im …
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MODY (Monogenetischer Diabetes) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
MODY (Maturity‑Onset Diabetes of the Young) bezeichnet eine heterogene Gruppe monogenetischer Diabetesformen, die durch einzelne Genmutationen verursacht werden und typischerweise in der Jugend oder im frühen Erwachsenenalter auftreten. …
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Hyperthyreose (E05) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard – Leitfaden für Fachpersonal
Hyperthyreose bezeichnet die klinische Manifestation einer überschüssigen Produktion von Schilddrüsenhormonen. Die Prävalenz liegt in Deutschland im niedrigen einstelligen Prozentbereich, wobei Frauen deutlich häufiger betroffen sind als …
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Barrett-Ösophagus (K22.7) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Barrett‑Ösophagus (BO) bezeichnet die metaplastische Umwandlung des distalen Ösophagusschleims, meist infolge einer chronischen gastroösophagealen Refluxkrankheit. Epidemiologisch wird er bei etwa 1–2 % der erwachsenen Bevölkerung …
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TSH‑Zielwerte in der Schwangerschaft Evidenzbasierte Leitlinienübersicht
Die Schilddrüsenfunktion verändert sich während der Schwangerschaft erheblich, bedingt durch hormonelle Anpassungen und den gesteigerten Bedarf an Thyroxin für die fetale Entwicklung. Subklinische Hypothyreose und Hypothyroxinämie treten …
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Subklinische Hypothyreose (E02) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Subklinische Hypothyreose ist definiert durch erhöhte Serum‑TSH-Werte bei gleichzeitig normalen freien Thyroxin‑Spiegeln (fT4). Sie tritt häufig im mittleren und höheren Lebensalter auf, insbesondere bei Frauen. Die klinische Relevanz …
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Nutritive Therapie bei Leberzirrhose (K74.6) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Leberzirrhose ist das Endstadium chronischer hepatischer Erkrankungen, gekennzeichnet durch irreversible Vernarbung des Lebergewebes und Verlust der normalen Architektur. In Deutschland liegt die Prävalenz bei etwa 0,3 % der Bevölkerung, …
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Dissoziative Störungen (ICD‑10 F44) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Dissoziative Störungen umfassen ein heterogenes Krankheitsbild, das durch anhaltende oder wiederkehrende Unterbrechungen der normalen Integration von Bewusstsein, Gedächtnis, Identität und Wahrnehmung gekennzeichnet ist. Epidemiologische …
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Akuter Abdominalschmerz Red Flags und diagnostischer Algorithmus (ICD‑10 R10.0)
Akuter Abdominalschmerz ist ein häufiges Notfallproblem mit einer Prävalenz von mehreren Prozent der Notaufnahme‑Besuche. Die klinische Relevanz liegt in der breiten Differenzialdiagnosepalette, die sowohl harmlosere als auch …
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Descensus uteri Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Der Begriff Descensus uteri bezeichnet das Absinken der Gebärmutter aus ihrer normalen anatomischen Lage und ist ein zentraler Bestandteil des uterinen Prolaps. Epidemiologisch betrifft die Erkrankung vor allem postmenopausale Frauen, …
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Testtorsion (N44) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Hodentorsion ist ein akuter vaskulärer Notfall, bei dem das Hodenbein um seine eigene Achse rotiert und die arterielle Versorgung des Hodens abrupt unterbricht. Sie betrifft überwiegend Jugendliche und junge Männer, kann jedoch in …
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Normaldruckglaukom (H40.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Normaldruckglaukom (NPG) ist eine Form des primären Offenwinkelglaukoms, bei dem trotz intraokulärem Druckes im Normbereich ein fortschreitender Verlust von retinalen Ganglienzellen und das typische Gesichtsfeldausfälle auftreten. …
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Hidrozytom (D23.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Evidenzbasierter Leitfaden für Fachpersonal
Hydrozele bezeichnet die pathologische Ansammlung von serösem Flüssigkeitsinhalt im Skrotal‑ bzw. Inguinalbereich, resultierend aus einer persistierenden Verbindung zwischen Peritoneum und Tunica vaginalis (communicating) oder aus einer …
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Erworbene isolierte aplastische Anämie (D60) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Erworbene isolierte aplastische Anämie (AA) ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches hämatologisches Syndrom, das durch eine panzytopenische Unterdrückung der Knochenmarkszellen gekennzeichnet ist. Die Inzidenz liegt in …
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Hereditäres Angioödem (D84.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hereditäres Angioödem (HAE) ist eine seltene, autosomal-dominant vererbte Erkrankung, die durch einen funktionellen Mangel des C1‑Inhibitors im Komplement- und Kallikrein-System gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt in europäischen …
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Frühpubertät (E30) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Pubertät ist ein komplexer biologischer Übergangsprozess, der durch die Aktivierung der hypothalamisch-hypophysären Gonadenachse gekennzeichnet ist und zu tiefgreifenden hormonellen, körperlichen und psychischen Veränderungen führt. …
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Lispeln (F80.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Lispeln, medizinisch als interdentaler Sigmatismus bezeichnet, ist eine phonologische Störung, bei der die Artikulation von S‑Lauten durch einen vermehrten Luftstrom zwischen den Vorderzähnen erfolgt. Die Prävalenz variiert stark je nach …
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Mikrovaskuläre Angina pectoris (ICD‑10 I20.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Mikrovaskuläre Angina pectoris (MVA) beschreibt eine ischämische Brustschmerzsymptomatik, die trotz unauffälliger epicardialer Koronararterien auf eine Funktionsstörung der koronaren Mikrozirkulation zurückzuführen ist. Epidemiologisch …
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Arteriovenöse Fistel (I28.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Arteriovenöse Fisteln (AVF) sind pathologische Verbindungen zwischen Arterie und Vene, die den normalen Kapillarbett-Perfusionsweg umgehen. Sie können angeboren oder erworben sein; erworbene Formen entstehen häufig nach traumatischen …
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Ventrikuläre Extrasystole (ICD‑10 I49.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ventrikuläre Extrasystolen (VES) sind vorzeitige Herzschläge, die aus den Ventrikeln stammen und das normale Sinusrhythmusmuster unterbrechen. Sie gehören zu den häufigsten ventrikulären Arrhythmien und werden in der Allgemeinbevölkerung …
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Arteriovenöse Fistel (I77.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Arteriovenöse Fisteln (AVF) sind pathologische Direktverbindungen zwischen einer Arterie und einer Vene, die den normalen Kapillarfluss umgehen. Sie können angeboren oder erworben sein; erworbene Formen entstehen häufig nach chirurgischen …
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Valgusstellung (M21.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Valgusstellung des Fußes beschreibt eine laterale Abweichung des Vorfußes bzw. der Ferse vom normalen Achsenverlauf, wobei die mediale Fußkante nach außen abweicht. Historische anatomische Untersuchungen belegen bereits im frühen 20. …
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Scheibenmeniskus (M23.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der Scheibenmeniskus ist eine seltene anatomische Variante des Kniegelenks, bei der das Meniskushorn eine scheibenartige, vermehrt faserige Struktur aufweist. Er tritt vorwiegend im lateralen Kompartiment auf, kann jedoch auch medial …
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Sattelnase (M95.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Sattelnase bezeichnet eine dorsale Deformität des Nasenrückens, die durch Verlust von knorpeligem und/oder knöcherndem Gewebe entsteht. Sie kann sowohl ästhetische als auch funktionelle Probleme verursachen, insbesondere bei …
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Portioerosion (N86) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Portioerosion bezeichnet das Abschälen oder Abflachen der epithelialen Oberfläche des Gebärmutterhalses, häufig im Zusammenhang mit chronischer Zervitis. Historische Beobachtungen zeigen, dass die Prävalenz mit zunehmendem Lebensalter …
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Uterusatonie (O62.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Uterusatonie bezeichnet das Versagen des Uterus, nach der Geburt oder einer gynäkologischen Intervention adäquat zu kontrahieren, sodass ein pathologischer Blutverlust entsteht. Sie ist die häufigste Ursache für postpartale Hämorrhagien …
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Syringomyelie bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Syringomyelie ist ein zystisches, meist spinales Krankheitsbild, bei dem sich eine oder mehrere Flüssigkeits‑gefüllte Kavitäten (Syrinx) im Rückenmark bilden. Sie kann primär idiopathisch auftreten oder sekundär nach Trauma, …
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Pulmonaler Sequester (Q33.2) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard für die Pädiatrie
Der pulmonale Sequester ist ein kongenitales Fehlbildungsphänomen des Lungenparenchyms, bei dem ein segmentaler Lungenabschnitt keine Verbindung zur normalen Atemwege‑ und Gefäßversorgung aufweist. Epidemiologisch handelt es sich um eine …
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Mayer‑Rokitansky‑Küster‑Hauser‑Syndrom (Q51.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Mayer‑Rokitansky‑Küster‑Hauser‑Syndrom (MRKH) ist eine kongenitale Fehlbildung des weiblichen Genitaltraktes, gekennzeichnet durch das Fehlen oder die Unterentwicklung der Vagina und der Gebärmutter bei ansonsten normaler sekundärer …
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Steroid‑5α‑Reduktase‑Mangel (Q56.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Der Steroid‑5α‑Reduktase‑Mangel (SRD5A2‑Defizienz) ist eine autosomal rezessive Störung des Androgenstoffwechsels, bei der die Umwandlung von Testosteron zu Dihydrotestosteron (DHT) stark reduziert ist. Die Prävalenz variiert geographisch; …
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