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Schulmedizin
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Rektovaginale Fistel (ICD‑10 Q52.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard in der Pädiatrie
Die rektovaginale Fistel (RVF) ist eine pathologische Verbindung zwischen Rektum und Vagina, die zu einer unkontrollierten Passage von Stuhl oder Gas in die Vaginalhöhle führt. Sie tritt überwiegend nach obstetrischen Verletzungen, …
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Nierenhypoplasie (Q60.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Nierenhypoplasie bezeichnet eine kongenitale Unterentwicklung des renalen Parenchyms, die zu einer verminderten Nephronzahl führt. Sie kann segmental oder ganzseitig auftreten und ist epidemiologisch selten; genaue Prävalenzzahlen …
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Hufeisenniere (Q63.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Die Hufeisenniere ist eine kongenitale Fusion beider Nierenpoloide über die Lendenwirbelsäule, die zu einer U‑förmigen Anlage führt. Sie zählt zu den häufigsten angeborenen Nierenfehlbildungen und wird in etwa 1 % aller Neugeborenen …
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Plagiozephalie (Q67.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Die Plagiozephalie bezeichnet eine asymmetrische Schädeldeformation, die vorwiegend im Säuglingsalter durch einseitige Druckbelastung entsteht und zu einer schrägen Kopfform führt. Epidemiologische Daten aus europäischen Studien zeigen, …
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Tibiale Hemimelie (ICD‑10 Q72.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Tibiale Hemimelie bezeichnet die einseitige Schwäche oder Lähmung der Muskulatur im Bereich des Unterschenkels, meist infolge eines zerebrovaskulären Insults (Stroke). Die Prävalenz variiert stark, liegt jedoch bei etwa 30 % der Patienten …
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Patelladysplasie (Q74.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Patelladysplasie bezeichnet eine kongenitale oder erworbene Fehlentwicklung der Patella, die zu einer flachen, verkleinerten oder malformen Patella führen kann. Sie ist ein relevanter Risikofaktor für patellofemorale Instabilität und …
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Epidermolysis bullosa junctionalis Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Epidermolysis bullosa junctionalis (EBJ) ist eine seltene, genetisch bedingte Hauterkrankung, die durch Störungen der Dermal‑epidermalen Haftungszone gekennzeichnet ist. Sie resultiert meist aus Mutationen in den Genen LAMA3, LAMB3 oder …
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Primäre Ciliäre Dyskinesie (PCD) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Primäre Ciliäre Dyskinesie (PCD) ist eine seltene, genetisch heterogene Erkrankung der Motilität von Zilien, die zu einer gestörten mukoziliären Clearance führt. Die Prävalenz wird in europäischen Kohorten mit etwa 1 : 10.000 bis 1 : …
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Hyperkapnie (R06.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hyperkapnie bezeichnet eine pathologische Erhöhung des arteriellen Kohlendioxidpartialdrucks (PaCO₂ > 45 mmHg). Sie tritt vorwiegend bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen, neuromuskulären Störungen und im Rahmen einer …
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Parästhesie (R20.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Parästhesie bezeichnet ein verändertes somatisches Empfinden ohne objektiv nachweisbare Schädigung des betroffenen Nervengewebes. Sie kann als Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Brennen auftreten und ist klinisch relevant, weil sie häufig als …
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Tetanie (ICD‑10 R29.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Tetanie bezeichnet ein klinisches Syndrom, das durch erhöhte neuromuskuläre Erregbarkeit infolge eines Elektrolytstörungs‑ bzw. Kalziumstoffwechsel‑Defekts entsteht. Epidemiologisch ist die Prävalenz schwer zu quantifizieren, da Tetanie …
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Coxa saltans Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Coxa saltans, auch als „Snapping Hip Syndrome“ bezeichnet, ist ein klinisches Syndrom, das durch ein plötzliches, hörbares oder spürbares Schnappen im Hüftgelenk gekennzeichnet ist. Es wird in drei Hauptformen unterschieden: extern …
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Algurie (R30.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Dysurie bezeichnet schmerzhafte oder brennende Empfindungen beim Wasserlassen und ist ein häufiges urologisches Symptom, das sowohl bei benignen als auch bei malignen Erkrankungen des unteren Harntraktes auftreten kann. In der Gesamtheit …
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Riechstörung (R43) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Riechstörungen umfassen ein breites Spektrum von Funktionsbeeinträchtigungen des olfaktorischen Systems, von teilweiser Hyposmie bis zum vollständigen Verlust (Anosmie). Epidemiologische Daten aus jüngsten pandemiebezogenen Studien zeigen, …
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Aphasie (R47.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Leitfaden für Fachpersonal
Aphasie ist ein erworbener Sprachstörungszustand, der nach Schädigungen des zerebralen Sprachnetzes entsteht und die Produktion sowie das Verständnis von Sprache beeinträchtigt. Sie tritt am häufigsten nach ischämischem oder …
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Dyslexie (ICD‑10 R48.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Dyslexie ist eine neurobiologisch begründete Entwicklungsstörung, die primär das Erlernen von Lesen und Rechtschreiben beeinträchtigt. Die Prävalenz liegt in westlichen Populationen bei etwa 5–10 % der Schulkindheit, wobei ein …
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Kopfschmerz (ICD‑10 R51) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Leitlinien‑Übersicht
Kopfschmerz ist ein häufiges neurologisches Symptom mit einer lebenszeitlichen Prävalenz von etwa 70 % in der Allgemeinbevölkerung. Er stellt sowohl eine eigenständige Krankheitsentität als auch ein Begleitsymptom zahlreicher primärer und …
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Hyperglobulinämie (R77.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hyperglobulinämie bezeichnet eine erhöhte Gesamtkonzentration von Immunglobulinen im Serum, die über den physiologischen Referenzbereich hinausgeht. Sie kann sowohl polyklonalen als auch monoklonalen Charakter besitzen und ist in …
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Schädelbasisbruch (S02.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ein Schädelbasisbruch bezeichnet eine Fraktur der knöchernen Strukturen, die die innere und äußere Schädelhöhle voneinander trennen. Die Inzidenz liegt vor allem bei schweren polytraumatischen Verletzungen mit hoher kinetischer Energie, …
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Gehirnprellung (S06.2) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Gehirnprellung (commotio cerebri) bezeichnet eine milde traumatische Hirnverletzung ohne strukturelle Läsion im bildgebenden Verfahren, die jedoch zu vorübergehenden neurologischen Störungen führen kann. Epidemiologisch tritt sie …
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Hämatothorax (ICD‑10 S27.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Hämatothorax bezeichnet die Ansammlung von Blut im Pleuraspalt und kann sowohl traumatisch als auch spontan auftreten. Traumatische Ursachen dominieren die Inzidenz, insbesondere bei thorakalen Verletzungen mit Rippenfrakturen oder …
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Schulterluxation (S43.0) Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard
Die Schulterluxation ist die häufigste Gelenkdislokation im Erwachsenenalter und stellt sowohl akute als auch chronische Belastungen für das muskuloskelettale System dar. Epidemiologisch zeigen ältere Patienten ein anderes …
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Galeazzi-Fraktur (S52.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Galeazzi‑Fraktur ist eine kombinierte Verletzung aus einer diaphysären Radiusfraktur in der Nähe des distalen Drittels und einer gleichzeitig bestehenden Ruptur oder Luxation der distal ulnaren Sprunggelenkshintere (DRUJ). Sie stellt …
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Radiusköpfchen‑Subluxation (S53.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Radiusköpfchen‑Subluxation bezeichnet eine partielle Fehlstellung des radialen Kopfes im proximalen Unterarm, die häufig im Kontext von Frakturen oder Luxationen des Ellenbogengelenks auftritt. Epidemiologische Daten sind in den …
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Ellenbogenluxation (S53.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Ellenbogenluxation bezeichnet das vollständige Versetzen des Gelenkspalts am Ellenbogengelenk, meist durch traumatische Überlastung oder Sturz auf die ausgestreckte Hand. Sie ist insbesondere im jungen, sportlich aktiven Patienten …
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Fibulafraktur (S82.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Fibulafraktur ist eine häufige Verletzung des Unterschenkels, die meist im Rahmen von Sprunggelenksverletzungen oder kombinierten Tibia‑Fibula‑Frakturen auftritt. Epidemiologisch dominieren distale Frakturen, insbesondere vom Typ Weber …
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Außenbandruptur des oberen Sprunggelenks Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 S93.2)
Die Ruptur des oberen Sprunggelenks, insbesondere der vorderen talofibularen Ligament (ATFL), stellt eine häufige Verletzung im Rahmen von Umknickverletzungen dar. Epidemiologisch wird die ATFL‑Ruptur als dominierende Läsion bei lateralen …
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Fremdkörpererkrankungen (T18) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard in der Orthopädie
Fremdkörpererkrankungen umfassen lokale und systemische Entzündungsreaktionen, die durch das Vorhandensein von nicht‑biologischen Materialien im Gewebe ausgelöst werden. Sie können nach chirurgischen Implantaten (z. B. Polypropylen‑Netze), …
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Cinchonismus (T37.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Cinchonismus bezeichnet ein toxisches Syndrom, das durch eine Überdosierung oder Fehlanwendung von Chinolin‑Derivaten entsteht. Historisch wurde der Begriff im 19. Jahrhundert für die symptomatische Trias aus Kopfschmerz, Hörstörungen und …
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Sertoli‑Cell‑Only‑Syndrom Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Sertoli‑Cell‑Only‑Syndrom (SCOS) ist eine Form des primären testikulären Versagens, bei dem die Samenkanälchen ausschließlich von Sertoli‑Zellen besetzt sind und keine Keimzellen nachweisbar sind. Epidemiologisch wird SCOS als einer …
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