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Schulmedizin
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Angeborene arteriovenöse Fehlbildung der zerebralen Gefäße (Q28.29) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Angeborene arteriovenöse Fehlbildungen (AVF) der zerebralen Gefäße sind seltene, strukturelle Anomalien des neurovaskulären Systems, bei denen arterielle Blutgefäße direkt in venöse Gefäße übergehen ohne dazwischenliegende Kapillaren. Die …
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Angeborene zerebrale Gefäßfistel (Q28.31) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die angeborene Fistel der zerebralen Gefäße (cerebrovaskuläre arteriovenöse Fistel, AVF) ist ein seltener vaskulärer Fehlbau, bei dem arterielle und venöse Gefäßsysteme ohne dazwischenliegende Kapillaren direkt miteinander verbunden sind. …
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Angeborene zerebrale Gefäßfehlbildungen (ICD‑10 Q28.38) Diagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige angeborene Fehlbildungen der zerebralen Gefäße umfassen primär arteriovenöse Malformationen (AVM) und Entwicklungsvenen‑Anomalien (DVA). Beide Entitäten entstehen während der Embryonalentwicklung des zerebralen Gefäßsystems und …
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Hypoplasie des Kehlkopfes (Q31.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Hypoplasie des Kehlkopfes bezeichnet eine angeborene Unterentwicklung der Larynx‑Strukturen, die zu funktionellen Einschränkungen im Bereich Stimme, Atmung und Schluckmechanik führen kann. Die Prävalenz ist aufgrund seltener isolierter …
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Angeborene Bronchiektasie (Q33.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Angeborene Bronchiektasie bezeichnet strukturelle Dilatationen der Bronchien, die bereits im Kindesalter entstehen und häufig mit einer gestörten mukoziliären Clearance einhergehen. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da viele …
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Gaumenspalte mit einseitiger Lippenspalte (ICD‑10 Q37.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine einseitige Gaumenspalte (unilateraler Lippen-Gaumenspalten-Defekt) ist eine angeborene Fehlbildung, bei der das harte und weiche Palatum sowie die zugehörige Lippe unvollständig ausgebildet sind. Die Prävalenz liegt im europäischen …
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Angeborene Stenose und Striktur der Gallengänge (ICD‑10 Q44.3) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Angeborene Stenosen und Strikturen der Gallengänge (intra- bzw. extrahepatischer Ductus) stellen seltene, aber klinisch relevante Fehlbildungen dar, die bereits im Neugeborenenalter auftreten können. Sie resultieren aus einer fehlerhaften …
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Dysontogenetische Ovarialzyste (ICD‑10 Q50.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Dysontogenetische Ovarialzyste bezeichnet eine Gruppe von funktionellen Zysten, die aus einer gestörten Follikelentwicklung resultieren. Sie treten vorwiegend im reproduktiven Alter auf und gelten als häufige Ursache für abdominelle …
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Angeborener vesikoureteraler Reflux (VUR) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Der angeborene vesiko-uretero-renale Reflux (VUR) beschreibt den retrograden Urinfluss von der Blase in die Harnleiter und ggf. bis zu den Nieren bereits bei Geburt. Er ist eine häufige Fehlbildung des ureterovesikalen Übergangs, die …
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Tuberöse Sklerose (Q85.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Die tuberöse Sklerose (TSC) ist ein autosomal-dominanter Multisystem-Erkrankungszusammenhang, der durch Mutationen in den Genen TSC1 oder TSC2 bedingt ist. Sie betrifft etwa 1 – 2 von 10.000 Neugeborenen und zeichnet sich durch das …
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Trisomie 21 Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 Q90.0)
Trisomie 21 ist das häufigste chromosomale Auftreten von aneuploidem Erbgut und resultiert aus einer meiotischen Non‑Disjunction, bei der ein zusätzliches Chromosom 21 in allen oder einem Teil der Zellen vorhanden ist. Die Prävalenz liegt …
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Lokalisierte Schwellung, Raumforderung & Knoten der oberen Extremitäten Diagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 R22.3)
Lokalisierte Schwellungen, Raumforderungen und Knoten der Haut sowie der subkutanen bzw. tiefen Weichteile an den oberen Extremitäten stellen ein häufiges klinisches Problem dar. Sie können benign (z. B. Intravaskuläre papilläre …
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Nachweis sonstiger Substanzen im Blut (ICD‑10 R78.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Der Nachweis von Substanzen, die physiologisch nicht im Blut vorkommen, umfasst sowohl klassische Drogen als auch neuartige chemische Verbindungen und pflanzliche Metaboliten. Während etablierte Substanzen durch standardisierte …
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Hämoglobinurie (ICD‑10 R82.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) ist ein erworbener klonaler Defekt der hämatopoetischen Stammzelle, bei dem eine fehlende GPI‑verankerte Membranproteinsynthese zu einer erhöhten Sensibilität der Erythrozyten gegenüber …
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Abnorme Lungenbefunde (R91) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Abnorme Befunde in der bildgebenden Diagnostik der Lunge umfassen strukturelle und funktionelle Anomalien, die über das physiologische Spektrum hinausgehen und häufig mit interstitiellen Lungenerkrankungen oder postviralen Veränderungen …
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Diffuse Hirn‑ und Kleinhirnverletzung (S06.20) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Diffuse Hirn‑ und Kleinhirnverletzungen (DHI) ohne eindeutige lokalisierbare Läsionen stellen ein heterogenes Krankheitsbild dar, das häufig nach schwerem nicht penetrierendem Kopft trauma auftritt. Die Inzidenz ist im Kontext von schweren …
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Umschriebenes zerebrales Hämatom (ICD‑10 S06.33) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein umschriebenes zerebrales Hämatom bezeichnet eine Blutansammlung im Subduralraum, die von einer duralen Membran eingeschlossen ist. Die Inzidenz steigt mit dem Alter und nach Kopftrauma; chronische Verläufe sind häufig bei älteren …
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Intrakranielle Verletzung (S06.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Intrakranielle Verletzungen (IKV) umfassen ein breites Spektrum struktureller Schädigungen des Gehirns, die durch äußere Gewalteinwirkung entstehen. Sie stellen einen relevanten Anteil der notfallmedizinischen Fälle dar und sind mit hoher …
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Rachenverletzungen (ICD‑10 S11.21) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der Rachen (Pharynx) ist ein muskuläres Schlauchsegment, das die Atem- und Nahrungspassage verbindet. Er gliedert sich in Nasopharynx, Oropharynx und Laryngopharynx. Epidemiologisch sind akute Infektionen des Rachens, insbesondere virale …
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Verletzung mehrerer Halsgefäße (ICD‑10 S15.7) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Verletzung mehrerer Blutgefäße in Höhe des Halses, medizinisch als zervikale vaskuläre Traumatisierung bezeichnet, umfasst Läsionen der Arterien (z. B. Carotis‑ oder Vertebralarterie) und Venen (jugularis interna/external). Die …
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Verletzung epiduraler Blutgefäße im Halsbereich Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Verletzungen epiduraler Blutgefäße im Halsbereich, häufig als zervikale epidurale Hämatome bezeichnet, stellen eine seltene aber potenziell lebensbedrohliche Komplikation nach invasiven Eingriffen oder traumatischer Belastung dar. Die …
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Multiple oberflächliche Thoraxverletzungen (S20.7) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Multiple oberflächliche Verletzungen des Thorax umfassen häufige Kontusionen, Rippenfrakturen ohne dislozierte Frakturstücke und thorakale Prellungen, die primär das Weichteilgewebe betreffen. Epidemiologisch treten sie vor allem bei …
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Fraktur der ersten Rippe Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard (S22.31)
Die Fraktur der ersten Rippe ist eine seltene thorakale Verletzung, die meist im Kontext hochenergetischer Traumata wie Verkehrsunfällen oder Stürzen aus großer Höhe auftritt. Epidemiologisch wird sie seltener als Frakturen der seitlichen …
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Verletzung sonstiger Thoraxgefäße (ICD‑10 S25.88) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen sonstiger Blutgefäße des Thorax umfassen traumatische Läsionen der subclavialen, axillären und anderen thorakalen Arterien sowie Venen außerhalb der großen Gefäßstrukturen wie Aorta und Pulmonalarterie. Epidemiologisch treten …
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Lungenprellung und -hämatom (ICD‑10 S27.31) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Prellung (Kontusion) und ein Hämatom der Lunge entstehen durch eine stumpfe thorakale Krafteinwirkung, die das pulmonale Parenchym verletzt ohne dass ein Penetrationsschaden vorliegt. Epidemiologisch treten diese Verletzungen häufig …
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Multiple intrathorakale Organschäden (ICD‑10 S27.7) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Multiple Verletzungen intrathorakaler Organe entstehen häufig im Kontext schwerer Thoraxtraumata und umfassen gleichzeitig Schäden an Lunge, Herz, großen Gefäßen sowie Mediastinum. Die Inzidenz ist in polytraumatisierten Patienten mit …
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Verletzung von Truncus coeliacus und A. mesenterica Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Verletzungen des Truncus coeliacus und der Arteria mesenterica gehören zu den seltenen, jedoch potenziell lebensbedrohlichen intraabdominellen Gefäßverletzungen nach stumpfem Bauchtrauma. Die Inzidenz liegt im niedrigen einstelligen …
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Verletzung von Nierengefäßen (ICD‑10 S35.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen der Nierengefäße entstehen meist im Kontext eines stumpfen Bauchtraumas, wobei die Niere aufgrund ihrer retroperitonealen Lage und ihres relativ festen Gefäßsystems besonders anfällig für Rupturen oder Intimationsschäden ist. …
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Rissverletzung der Milz (Parenchymbeteiligung) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Rissverletzung der Milz mit Beteiligung des Parenchyms umfasst sowohl traumatische als auch atraumatische Rupturen, bei denen das splenische Gewebe durch einen Riss im parenchymalen Anteil beschädigt wird. Die Inzidenz ist relativ …
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Leichte Leberrissverletzung (ICD‑10 S36.13) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Leichte Rissverletzungen der Leber (auch als kleine Leberläsionen bezeichnet) entstehen meist durch stumpfe oder penetrierende Traumata, können jedoch auch spontan im Rahmen pathologischer Prozesse auftreten. Die Inzidenz ist schwer zu …
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