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Seite 13 für „Komplikationen“
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Schulmedizin
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Hypergenitalismus (E29.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hypergenitalismus bezeichnet eine pathologische Vergrößerung der äußeren Genitalien, die über das physiologische Entwicklungsniveau hinausgeht und häufig mit hormoneller Dysregulation einhergeht. Die Prävalenz ist nicht genau …
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Pubertas praecox Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (E30.1)
Pubertas praecox bezeichnet das Auftreten sekundärer Geschlechtsmerkmale vor dem üblichen Alter, definiert als < 8 Jahre bei Mädchen und < 9 Jahre bei Jungen. Die Prävalenz variiert geografisch; in westlichen Populationen wird ein Anstieg …
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Riesenwuchs (Gigantismus) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Riesenwuchs bezeichnet ein extremes Übermaß an Körpergröße, das meist durch eine pathologische Stimulation des Wachstumshormon‑Achsen-Systems entsteht. Historische Fallberichte aus der Mitte des 20. Jahrhunderts beschreiben sowohl …
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Enzymdefekt (ICD‑10 E70) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Enzymdefekte umfassen eine heterogene Gruppe von Erbkrankheiten, bei denen ein fehlendes oder funktionsgestörtes Enzym zu einer Störung des jeweiligen Stoffwechselwegs führt. Die Prävalenz variiert stark je nach spezifischem Defekt; einige …
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Tyrosinämie Typ I (E70.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Tyrosinämie Typ I ist eine autosomal-rezessiv vererbte Störung des Tyrosinstoffwechsels, die durch einen Defekt im Enzym Fumarylacetoacetat-Hydrolase (FAH) verursacht wird. Die Erkrankung tritt weltweit selten auf; in Europa liegt die …
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Organoazidopathie (ICD‑10 E72) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Organoazidopathien gehören zu den seltenen erblichen Störungen des Energiestoffwechsels, bei denen die Katabolismuswege von organischen Säuren gestört sind und toxische Azide entstehen. Sie manifestieren sich überwiegend im Neugeborenen‑ …
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Mukolipidose (E77.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Mukolipidose, auch als neutrale Lipidspeicherkrankheit (Neutral Lipid Storage Disease, NLSD) bezeichnet, ist eine seltene autosomal rezessive Stoffwechselstörung, die durch intrazelluläre Ablagerungen von Triglyceriden in verschiedenen …
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Hypertriglyzeridämie (ICD‑10 E78.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hypertriglyzeridämie bezeichnet eine pathologisch erhöhte Konzentration von Triglyceriden im Blutplasma. Epidemiologische Daten aus europäischen Studien zeigen, dass ein signifikanter Teil der erwachsenen Bevölkerung erhöhte …
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Fettstoffwechselstörung (E78.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Fettstoffwechselstörungen (hyperlipidämische Zustände) umfassen eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen die Regulation von Lipiden im Blut gestört ist. Sie gehören zu den häufigsten nicht‑communicable diseases und erhöhen das …
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Porphyria variegata (E80.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Porphyria variegata (auch als kutane Porphyrie oder Varietätenporphyrie bezeichnet) ist eine seltene, autosomal-dominant vererbte Störung des Häm‑Biosynthesewegs, die durch eine partielle Enzymdefizienz der Uroporphyrinogen‑Dekarboxylase …
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Hereditäres Zinkmangelsyndrom (E83.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das hereditäre Zinkmangelsyndrom (HZMS) ist eine seltene autosomal rezessiv vererbte Störung des zinkabhängigen Metallothionein‑Transporters, die zu chronisch erniedrigten Serumzinkspiegeln führt. Epidemiologische Daten aus europäischen …
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Calciphylaxie (E83.59) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Calciphylaxie ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Krankheitsbild, das durch eine kalkhaltige Mikroangiopathie der Haut und subkutanen Gefäße gekennzeichnet ist. Sie tritt vorwiegend bei Patienten mit chronischer …
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Enzephalo-kranio-kutane Lipomatose (ICD‑10 E88.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Enzephalo-kranio-kutane Lipomatose ist eine seltene, meist kongenitale Fehlbildung, die durch diffuse subkutane und tiefere Fettgewebsproliferation im Bereich von Kopf, Schädel und Gesicht gekennzeichnet ist. Die Prävalenz wird auf weniger …
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Alkoholintoxikation (ICD‑10 F10.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Alkoholvergiftung bezeichnet die akute toxische Wirkung von Ethanol auf den Organismus nach einer übermäßigen Einnahme, die zu klinisch relevanten Störungen der Vitalfunktionen führt. In Deutschland liegt die Prävalenz schwerer …
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Substanzgebrauchsstörung (F12) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard Stufe 2
Substanzgebrauchsstörung (SUD) bezeichnet ein Muster von problematischem Konsumverhalten, das zu klinisch signifikanten Beeinträchtigungen oder Leiden führt. Epidemiologische Daten aus europäischen Studien zeigen eine Prävalenz im …
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Cannabiskonsum (ICD‑10 F12.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Cannabiskonsum bezeichnet die inhalative, orale oder sublinguale Aufnahme von Cannabis‑spezifischen Phytocannabinoiden, insbesondere Δ⁹‑Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). In Deutschland steigt der Konsum in den letzten …
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Barbiturat-Überdosierung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (F13)
Barbituratvergiftungen stellen ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches klinisches Problem dar. Die Inzidenz ist in den letzten Jahrzehnten rückläufig, da die Verordnung von Barbituraten stark eingeschränkt wurde. Dennoch kommen …
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Toxikomanie (F13.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Toxikomanie bezeichnet das pathologische Muster des anhaltenden Konsums von illegalen oder missbräuchlich verwendeten Substanzen trotz negativer körperlicher, psychischer und sozialer Folgen. Epidemiologisch zeigen historische Studien aus …
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Agitated Emergence bei Substanzgebrauch Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Agitated emergence beschreibt das Auftreten von Unruhe, motorischer Erregung und psychomotorischen Symptomen unmittelbar nach dem Aufwachen aus einer Allgemeinanästhesie. Die Inzidenz ist besonders bei älteren Patienten und nach komplexen …
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Substanzbezogene Störung F14 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Substanzbezogene Störungen (SUD) umfassen ein breites Spektrum von Mustern problematischen Konsums psychoaktiver Substanzen, die zu klinisch signifikanten Beeinträchtigungen führen. Die Prävalenz variiert stark nach Substanzgruppe und …
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Drogenentzug (F19) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Drogenentzug bezeichnet das kontrollierte Absetzen bzw. die Reduktion von psychoaktiven Substanzen unter medizinischer Aufsicht. Epidemiologisch wird der Entzug häufig im Kontext von Alkohol- und Mehrstoffabhängigkeit durchgeführt; in …
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Toxikomanie (F19.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Toxikomanie bezeichnet die anhaltende, pathologische Nutzung von psychoaktiven Substanzen trotz negativer körperlicher, psychischer und sozialer Konsequenzen. Epidemiologisch zeigen aktuelle Analysen, dass Substanzgebrauchsstörungen in der …
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Hypomanie (ICD‑10 F30.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hypomanie bezeichnet einen milderen manischen Zustand, der durch gesteigerte Stimmung, erhöhtes Aktivitätsniveau und reduzierte Schlafbedürfnisse gekennzeichnet ist, ohne die gravierenden Funktionsbeeinträchtigungen einer vollen Manie zu …
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Depressive Episode F32.3 Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Eine depressive Episode ist gekennzeichnet durch das Auftreten von mindestens zwei Wochen anhaltender Niedergeschlagenheit oder Interessenverlust sowie einer Reihe begleitender affektiver, kognitiver und somatischer Symptome. …
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Vermeidend-restriktive Essstörung (ICD‑10 F50.82) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard Stufe 2
Die vermeidend-restriktive Ernährungsstörung (Avoidant/Restrictive Food Intake Disorder, ARFID) ist gekennzeichnet durch ein anhaltendes Muster von Nahrungsaufnahmevermeidung oder -einschränkung, das zu signifikanten gesundheitlichen …
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EDNOS (F50.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
EDNOS (Eating Disorder Not Otherwise Specified) bezeichnet klinische Präsentationen von Essstörungen, die nicht vollständig die diagnostischen Kriterien für Anorexia nervosa, Bulimia nervosa oder Binge‑Eating‑Störung erfüllen, jedoch …
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Tablettenabhängigkeit (F55) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Tablettenabhängigkeit bezeichnet den schrittweisen Übergang von einer rein therapeutischen Einnahme zu einem zwanghaften Konsummuster, das klinische Kriterien einer Substanzgebrauchsstörung erfüllt. Die Epidemiologie ist in Deutschland nur …
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Laxantienabusus (ICD‑10 F55.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Laxantienabusus bezeichnet den chronischen Missbrauch von abführenden Substanzen zur Gewichtsreduktion oder aus psychischer Motivation. Epidemiologisch ist der Missbrauch vor allem bei jungen Frauen verbreitet, wobei die Prävalenz in …
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Emotionale Instabile Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typ (F60.30) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung, häufig als Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) bezeichnet, umfasst mehrere Subtypen; der impulsive Typ ist durch stark ausgeprägte Impulsivität und affektive Instabilität gekennzeichnet. …
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Trichotillomanie (F63.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Trichotillomanie (TTM) ist eine psychische Störung, die durch das wiederholte, meist unkontrollierbare Ausreißen von Eigenhaar gekennzeichnet ist und zu signifikanten psychosozialen Beeinträchtigungen führen kann. Die Prävalenz liegt im …
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