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Schulmedizin
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Lippenhaut Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (D04.0)
Lippenhaut bildet die äußere Schleimhautschicht der Lippen und ist anatomisch dem perioralen Hautbereich zuzuordnen. Sie besteht aus einer dünnen, stark keratinisierten Epidermis, einer darunterliegenden Dermis sowie subkutanen Strukturen, …
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Ektozervix (D06.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Ektozervix bezeichnet den äußeren, exozytären Teil des Gebärmutterhalses, welcher die Übergangszone zwischen dem vaginalen Epithelium und dem endozervikalen Kanal bildet. Histologisch besteht er aus mehrschichtigem Plattenepithel, das …
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Mesotheliales Gewebe an sonstigen Lokalisationen (ICD‑10 D19.7) Diagnostik‑ und Therapie‑Standard
Mesotheliales Gewebe kommt primär in den serösen Membranen von Pleura, Perikard und Peritoneum vor. Während das maligne Pleuramesotheliom (MPM) das am besten untersuchte Phänomen ist, können mesotheliale Neoplasien auch an anderen …
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Binde- und Weichteilgewebe des Rumpfes Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (D21.6)
Binde- und sonstige Weichteilgewebe des Rumpfes umfassen Dermis, subkutanes Fettgewebe, Faszien, Muskel‑ und Sehnenaponeurosen sowie das peritoneale Bindegewebe. Pathologien in diesem Bereich können von entzündlichen Prozessen über …
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Behaarte Kopfhaut und Haut des Halses Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 D23.4)
Behaarte Kopfhaut und Haut des Halses stellen seltene dermatologische Phänomene dar, die in der Literatur vorwiegend als Einzelfälle beschrieben werden. Die vorhandenen Fälle umfassen das sogenannte „Hairy Throat Syndrome“ (anterior …
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Hautveränderungen der oberen Extremität inkl. Schulter Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (D23.6)
Die Haut der oberen Extremität, einschließlich Schulterregion, kann durch eine Vielzahl von pathogenetischen Prozessen beeinträchtigt werden – von traumatischer Ischämie über infektiöse Dermatitis bis hin zu iatrogenen Wundkomplikationen …
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Vaginale Tumoren (ICD‑10 D28.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Vagina ist ein muskuläres, von Schleimhaut ausgekleidetes Organ des weiblichen Genitaltraktes, das eine zentrale Rolle für Fortpflanzung, Mikrobiom‑Stabilität und sexuelle Gesundheit spielt. Epidemiologisch sind vaginale Beschwerden …
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Sonstige näher bezeichnete weibliche Genitalorgane (ICD‑10 D28.7) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
„Sonstige näher bezeichnete weibliche Genitalorgane“ umfasst anatomische Strukturen, die nicht zu den primären Fortpflanzungsorganen (Vagina, Uterus, Eierstöcke) gehören, jedoch im Rahmen von Pathologien von Bedeutung sind. Dazu zählen …
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Skrotal Tumoren (ICD‑10 D29.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Skrotum ist ein schützender Haut‑ und Muskelbeutel, der die Hoden, Nebenhoden sowie das Samenstrangsystem beherbergt. Epidemiologisch treten akute Beschwerden des Skrotums besonders bei Kindern und jungen Erwachsenen auf, während …
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Kornea‑Neoplasien (ICD‑10 D31.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die Kornea ist die transparente Vorderfläche des Augapfels und bildet zusammen mit der Hornhautepithel‑ und -endothelsschicht die primäre Lichtbrechungsfläche des visuellen Systems. Sie besteht aus mehreren Schichten (Epithel, …
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Benigne Schilddrüsenneoplasie (D32.9) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die Meningen bilden die schützenden Hüllen des zentralen Nervensystems und umfassen die Dura mater, Arachnoidea und Pia mater. Sie umschließen das Gehirn und das Rückenmark sowie die subarachnoidalen Liquorräume, in denen sich …
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Benigne endokrine Neoplasien (ICD‑10 D35.9) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Endokrine Drüsen umfassen ein Netzwerk von Organen, die Hormone synthetisieren und sekretieren. Zu den klinisch bedeutsamen endokrinen Neoplasien zählen familiäre Schilddrüsenerkrankungen mit neoplastischer Komponente sowie erblich …
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Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard bei nicht näher bezeichneten weiblichen Genitalorgan‑Neoplasien (ICD‑10 D39.9)
Tumoren des weiblichen Genitaltraktes, die nicht eindeutig einer spezifischen histologischen Kategorie zugeordnet werden können, umfassen ein heterogenes Spektrum von Läsionen mit unterschiedlicher Prognose und Therapiebedarf. Zwei …
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Sonstige Teile des Zentralnervensystems (ICD‑10 D43.7) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das zentrale Nervensystem (ZNS) umfasst neben Gehirn und Rückenmark weitere Strukturen wie Meninge, Ventrikelsystem, periventrikuläres Gewebe und das zerebrospinale Fluid. Erkrankungen dieser „sonstigen“ Teile des ZNS sind selten, jedoch …
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Nebennierenadenom (ICD‑10 D44.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Nebenniere ist ein kleines, hormonproduzierendes Organ, das sich suprarenal an der oberen Lumenfläche jedes Nierenpols befindet. Sie besteht aus einem kortikalen Cortex, in dem Mineralocortikoide, Glukokortikoide und Androgene …
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Knochen‑ und Gelenkknorpel‑Neoplasien (ICD‑10 D48.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Knochen und Gelenkknorpel bilden das zentrale Stütz- und Bewegungsapparat des Menschen. Pathologien reichen von benigner Knochenerkrankung wie dem intraartikulären Osteoidosteom bis zu degenerativen Prozessen des Gelenkknorpels, …
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Delta‑Beta‑Thalassämie (D56.2) Diagnostik, Differenzialdiagnose und Therapie‑Standard
Die Delta‑Beta‑Thalassämie ist eine seltene Form der Thalassämie, bei der gleichzeitig die Expression der Δ‑ und β‑Globinketten reduziert oder ausgefallen ist. In Deutschland wurde sie sowohl in zugewanderten als auch in einheimischen …
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Sichelzellenanämie ohne Krisen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (D57.1)
Sichelzellenanämie ist eine erblich bedingte Hämoglobinopathie, die durch einen Punktmutationswechsel von Glutaminsäure zu Valin an Position 6 der β‑Globinkette verursacht wird. Die Verbreitung ist weltweit vor allem in Regionen mit …
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Hereditäre hämolytische Anämie (ICD‑10 D58.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hereditäre hämolytische Anämien (HHA) umfassen eine heterogene Gruppe von erblich bedingten Störungen der Erythrozyten, die zu einer vorzeitigen Zerstörung der roten Blutkörperchen führen. Die Prävalenz ist in europäischen Populationen …
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Chronische erworbene isolierte aplastische Anämie Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (D60.0)
Chronische erworbene isolierte aplastische Anämie (AA) ist ein seltenes hämatologisches Syndrom, das durch eine panzytopenische Suppression des Knochenmarks gekennzeichnet ist und nicht auf bekannte Erreger, Medikamente oder systemische …
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Erworbene isolierte aplastische Anämie (ICD‑10 D60.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Erworbene isolierte aplastische Anämie (AA) ist ein seltenes hämatologisches Syndrom, das durch eine panzytopenische Unterdrückung der Knochenmarkszellen gekennzeichnet ist, ohne dass eine zugrunde liegende systemische Erkrankung vorliegt. …
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Arzneimittelinduzierte aplastische Anämie (ICD‑10 D61.19) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Arzneimittelinduzierte aplastische Anämie (AA) ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Nebenwirkungsphänomen, das durch eine hämopoetisch toxische Wirkung von Medikamenten ausgelöst wird. Die Inzidenz liegt im europäischen …
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Sonstige sideroblastische Anämien (D64.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sideroblastische Anämien umfassen eine heterogene Gruppe von Störungen, bei denen die erythrozytäre Proliferation durch gestörte Häm-Synthese gekennzeichnet ist und sich im Knochenmark Ring‑Sideroblasten bilden. Die „sonstigen“ bzw. …
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Hereditäres Willebrand‑Jürgens‑Syndrom Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 D68.00)
Das hereditäre Willebrand‑Jürgens‑Syndrom (WJS) ist eine seltene, autosomal dominante Blutgerinnungsstörung, die durch kombinierte Defekte des von‑Willebrand‑Faktors (vWF) und einer vermehrten Aktivität des Gerinnungsfaktors VIII …
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Willebrand‑Jürgens‑Syndrom (ICD‑10 D68.09) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Willebrand‑Jürgens‑Syndrom (vWD) ist die häufigste erbliche Blutgerinnungsstörung und resultiert aus einem quantitativen oder qualitativen Defekt des von‑Willebrand‑Faktors (vWF). Die Prävalenz liegt weltweit im einstelligen …
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Hämorrhagische Diathese durch Antikörper gegen Gerinnungsfaktoren Diagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 D68.32)
Hämorrhagische Diathesen durch die Bildung von Autoantikörpern gegen Gerinnungsfaktoren stellen eine seltene, aber klinisch bedeutsame Ursache für persistierende Blutungen dar. Die Pathogenese beruht auf inhibitorischer Immunantwort …
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Sonstige hämorrhagische Diathese (ICD‑10 D68.38) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die sonstige hämorrhagische Diathese durch nicht näher bezeichnete Antikörper umfasst primär die erworbene Hämophilie A (Acquired Hemophilia A, AHA). Dabei richtet sich ein auto‑ oder alloimmuner Antikörper gegen den Gerinnungsfaktor VIII …
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Hyper-IgE-Syndrom (D82.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Hyper‑IgE‑Syndrom (HIES) ist eine seltene primäre Immundefekterkrankung, die durch stark erhöhte Serum‑IgE‑Spiegel und charakteristische klinische Manifestationen gekennzeichnet ist. Die meisten Fälle beruhen auf monogenetischen …
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Primäre Immundefekte (D82.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard
Ein Immundefekt in Verbindung mit einem schweren, nicht näher bezeichneten Defekt beschreibt ein klinisches Bild, bei dem eine primäre Immunstörung durch zusätzliche schwere Komorbiditäten oder organische Fehlfunktionen kompliziert wird. …
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Variabler Immundefekt mit B‑Zell‑Abweichungen Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard (ICD‑10 D83.0)
Der variable Immundefekt mit überwiegenden Abweichungen der B‑Zell‑Zahl und -Funktion (Common Variable Immune Deficiency, CVID) ist die häufigste primäre Antikörperdefizienz im Erwachsenenalter. Die Prävalenz liegt in europäischen Studien …
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