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Schulmedizin
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Fokal segmentale Glomerulosklerose (FSGS) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die fokal segmentale Glomerulosklerose (FSGS) ist eine primäre glomeruläre Erkrankung, die durch segmentale Sklerosen und podocytäre Verletzungen gekennzeichnet ist. Sie stellt einen bedeutenden Anteil der Nephrotischen Syndrome bei …
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Interstitielle Nephritis (ICD‑10 N12) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Interstitielle Nephritis (IN) bezeichnet eine heterogene Gruppe von entzündlichen Erkrankungen des Niereninterstitiums, die zu tubulärer Schädigung und Funktionsverlust führen kann. Sie macht einen relevanten Anteil akuter …
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Pyonephrose (N13.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Pyonephrose bezeichnet die Ansammlung von eitrigem Sekret in einer erkrankten Niere, meist im Kontext einer obstruktiven Harnwegsinfektion. Sie ist epidemiologisch selten, tritt jedoch häufig als Komplikation chronischer Obstruktionen oder …
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Tubulopathie (ICD‑10 N16) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Tubulopathien umfassen eine heterogene Gruppe von Nierenerkrankungen, bei denen primär die tubulären Segmente des Nephrons in ihrer Transport‑ und Reabsorptionsfunktion gestört sind. Sie können erworben oder kongenital sein und betreffen …
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Diabetes insipidus (ICD‑10 N25.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Diabetes insipidus (DI) ist eine seltene Störung der Wasserhomöostase, die durch ein unzureichendes antidiuretisches Hormon (ADH, Vasopressin) oder eine gestörte renale Responsivität gegenüber ADH gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt im …
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Neurogene Blase (N31.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die neurogene Blase beschreibt eine dysfunktionelle Harnblase, die durch Schädigungen des zentralen oder peripheren Nervensystems entsteht. Sie tritt häufig bei angeborenen Fehlbildungen wie Spina bifida sowie nach erworbenen …
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Mastodynie (Brustschmerz) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (ICD‑10 N64.4)
Mastodynie bezeichnet wiederkehrende, meist zyklusabhängige Schmerzen im Brustgewebe ohne nachweisbare organische Pathologie. Sie betrifft überwiegend Frauen im gebärfähigen Alter und stellt einen häufigen Grund für hausärztliche …
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Mastopexie (N64.81) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Mastopexie bezeichnet die chirurgische Anhebung und Formkorrektur der weiblichen Brust, häufig kombiniert mit einer Reduktion oder Implantation. Die Inzidenz liegt in Deutschland im niedrigen einstelligen Prozentbereich aller …
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Rektovaginale Fistel (ICD‑10 N82.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die rektovaginale Fistel (RVF) ist eine pathologische Kommunikation zwischen dem Rektum und der Vagina, die zu einer direkten Passage von Stuhl oder Gas in die Vaginalregion führt. Sie tritt überwiegend nach obstetrischen Verletzungen, …
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Ovarialtorsion Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 N83.5)
Die Ovarialtorsion beschreibt die Drehung eines Eierstocks um seine eigene Achse, häufig verbunden mit einer Verdrehung der zugehörigen Blutgefäße. Sie ist ein seltener, aber akuter gynäkologischer Notfall, der vorwiegend Frauen im …
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Menopause (ICD‑10 N95) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Fachinformation
Die Menopause bezeichnet das dauerhafte Ausbleiben der natürlichen Östrogen‑ und Progesteronproduktion, manifestiert durch das Ende der menstruellen Zyklusfunktion. Epidemiologisch betrifft sie weltweit etwa 45–55 % aller Frauen im …
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Anovulation (N97.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Anovulation bezeichnet das Fehlen oder die unregelmäßige Freisetzung von Ova aus den Eierstöcken und ist ein zentraler Pathomechanismus bei der polyzystischen Ovary-Syndrom (PCOS). Die Prävalenz von PCOS, in dem Anovulation häufig …
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Schulterdystokie (ICD‑10 O66.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Shoulder‑Dystokie ist ein seltenes obstetrisches Notfallphänomen, bei dem nach der Entbindung des Kopfes die Schulternadel im Geburtskanal stecken bleibt und eine weitere Passage verhindert. Die Inzidenz liegt in den geprüften Quellen im …
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Hypogalaktie (O92.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hypogalaktie bezeichnet eine unzureichende Milchproduktion der Brustdrüse trotz physiologischer Stillanregung. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da sie häufig erst nach Abbruch des Stillens erkannt wird; Schätzungen liegen im …
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Nabelschnurvorfall (P02.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Nabelschnurvorfall (Umbilical Cord Prolapse) ist ein obstetrisches Notfallszenario, bei dem die Nabelschnur vorzeitig durch den Gebärmutterhals in die Vagina oder sogar nach außen tritt und somit das fetale Blutvolumen gefährdet. Die …
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Singuläre Umbilikalarterie (P02.6) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die singuläre Umbilikalarterie (SUA) bezeichnet das Vorhandensein einer einzigen Arterie in der Nabelschnur, wobei die übliche zweite Arterie fehlt. Prenatale Diagnosen zeigen, dass diese Anomalie mit einem erhöhten Risiko für fetale …
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Lungenblutsturz (P26) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Der Lungenblutsturz (pulmonaler Hämorrhagie) bezeichnet ein plötzliches Auftreten von Blutungen in der Alveolar‑ und/oder interstitiellen Lunge, die zu einer akuten respiratorischen Insuffizienz führen können. Er tritt primär bei …
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Totgeburt (ICD‑10 P95) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Totgeburt bezeichnet die intrauterine Fruchtbarkeitsverlust nach der 22. Schwangerschaftswoche oder einem Geburtsgewicht von mindestens 500 g, wobei das Kind ohne Lebenszeichen geboren wird. Die globale Inzidenz liegt bei etwa 2–5 % aller …
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Angeborenes Glaukom Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Q15.0)
Das angeborene Glaukom ist eine seltene, primär kongenitale Fehlbildung des Kammerwinkels, die bereits im Neugeborenenalter zu einem erhöhten intraokularen Druck (IOD) führt. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Promillebereich, …
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Angeborene Aortenstenose (ICD‑10 Q23.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die angeborene Aortenstenose ist ein struktureller Defekt der Aortenklappe oder des unmittelbar proximalen Aortensegments, der bereits bei Geburt vorhanden ist. Sie zählt zu den häufigsten angeborenen Herzfehlern und kann von einer …
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Unterbrochener Aortenbogen (Q25.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Der unterbrochene Aortenbogen (Interrupted Aortic Arch, IAA) ist ein seltenes angeborenes Fehlbild des großvaskulären Kreislaufs, bei dem die Kontinuität der Aorta zwischen dem linken Unterarm und dem Ductus arteriosus fehlt. In der …
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Dolichokolie (Q43.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Dolichokolie bezeichnet eine pathologische Verlängerung des Dickdarms, die zu einer funktionellen Störung der Kolonmotilität führt. Epidemiologisch wird sie vorwiegend bei älteren Patienten über 60 Jahre beobachtet; Prävalenzschätzungen …
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Rektovaginale Fistel (ICD‑10 Q52.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard in der Pädiatrie
Die rektovaginale Fistel (RVF) ist eine pathologische Verbindung zwischen Rektum und Vagina, die zu einer unkontrollierten Passage von Stuhl oder Gas in die Vaginalhöhle führt. Sie tritt überwiegend nach obstetrischen Verletzungen, …
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Megaureter (ICD‑10 Q62.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Der Megaureter bezeichnet eine pathologische Dilatation des Ureters, die primär auf einer funktionellen oder anatomischen Störung der uretralen Peristaltik beruht und häufig bereits bei der Geburt vorhanden ist. Die Prävalenz liegt im …
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Ureterduplex (Q62.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ureterduplex bezeichnet das Vorhandensein eines doppelten Harnleiters, der aus einer duplex‑Nierenanlage resultiert. Die Anomalie entsteht embryonal durch ein fehlgeschlagenes Zusammenwachsen zweier Ureterknospen und kann mit oder ohne …
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Fibulare Hemimelie (Q72.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Fibulare Hemimelie ist eine seltene kongenitale Fehlbildung, bei der ein Teil oder die gesamte Fibula fehlt oder stark verkürzt ist. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich von angeborenen Extremitätenfehlbildungen. …
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Madelung-Deformität Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (Pädiatrie)
Die Madelung‑Deformität ist eine seltene, meist kongenitale Fehlstellung des Handgelenks, die durch ein ventrales und ulnares Missverhältnis der distalen Radius‑Epiphysis gekennzeichnet ist. Sie führt zu einer dorsalen Ausbuchtung des …
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Patelladysplasie (Q74.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Patelladysplasie bezeichnet eine kongenitale oder erworbene Fehlentwicklung der Patella, die zu einer flachen, verkleinerten oder malformen Patella führen kann. Sie ist ein relevanter Risikofaktor für patellofemorale Instabilität und …
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Polythelie (Q83.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Polythelie bezeichnet das Vorhandensein von zusätzlichen Nippeln (Supernumerary Nipples) neben dem physiologischen Brustnippel. Es handelt sich um eine angeborene Fehlbildung, die als atavistisches Merkmal klassifiziert wird. Die Prävalenz …
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Pachyonychia congenita Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 Q84.5)
Pachyonychia congenita (PC) ist eine seltene autosomal-dominante bzw. rezessive Hauterkrankung, die durch Mutationen in den KERATIN‑Genen KRT6A, KRT6B, KRT16 oder KRT17 verursacht wird. Die Prävalenz liegt im europäischen Raum im niedrigen …
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