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Schulmedizin
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Ataxien Differenzialdiagnose und Therapie-Standard (ICD‑10 G11)
Ataxien umfassen eine heterogene Gruppe von Störungen, die durch eine gestörte Koordination von Bewegungen gekennzeichnet sind und primär das Kleinhirn oder dessen Verbindungen betreffen. Die Prävalenz variiert stark je nach Untertyp; …
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Therapieresistente Depression Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und evidenzbasierte Optionen (Ketamin, TMS)
Depression mit Therapieresistenz (TRD) bezeichnet das klinische Bild, bei dem nach mindestens zwei erfolgten Therapieversuchen – sei es medikamentös oder psychotherapeutisch – keine hinreichende Remission erzielt wird. Die Prävalenz von …
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QTc‑Verlängerung bei Psychopharmaka Diagnostik, Differenzialdiagnose und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Psychopharmaka können die Repolarisation des kardialen Aktionspotenzials verlängern und damit das QTc-Intervall im EKG erhöhen. Eine prolongierte QTc-Dauer ist epidemiologisch mit einem erhöhten Risiko für torsades de pointes und …
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BRCA1/2‑Mutation Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Z15.0)
BRCA1‑ und BRCA2‑Mutationen sind hoch penetrante erblich bedingte Varianten, die das Risiko für Mammakarzinome sowie seröse Ovarialkarzinome signifikant erhöhen. In Deutschland wird die Prävalenz von pathogenen BRCA‑Varianten in der …
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Perioperative Abklärung von Hämostase-Störungen (ICD‑10 D68) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Hämostase-Störungen umfassen eine heterogene Gruppe von Gerinnungsdefekten, die perioperativ zu erhöhtem Blutungsrisiko oder thrombotischer Komplikation führen können. Die Prävalenz klinisch relevanter Störungen ist abhängig von Alter, …
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Hereditäres Angioödem (HAE) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Icatibant‑Therapie
Das hereditäre Angioödem (HAE) ist eine seltene, autosomal-dominant vererbte Erkrankung, die durch einen Mangel oder eine Funktionsstörung von C1‑Inhibitor gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt in europäischen Studien bei etwa 1:50 000, …
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Osteoporose in der Menopause Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Osteoporose in der Menopause ist eine systemische Skeletterkrankung, die durch eine verminderte Knochenmasse und -qualität gekennzeichnet ist und das Frakturrisiko erhöht. Die Prävalenz steigt mit dem Fortschreiten des Klimakteriums; ein …
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Psoriasis-Arthritis Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Psoriasis-Arthritis (PsA) ist eine chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung, die bei etwa 20–30 % der Patienten mit Plaque-Psoriasis auftritt. Sie zeichnet sich durch die gleichzeitige Manifestation von Hautveränderungen und entzündlichen …
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Berufsdermatosen (ICD‑10 L25) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Berufsdermatosen umfassen entzündliche Hauterkrankungen, die durch berufsbedingte Exposition gegenüber irritierenden oder allergenen Substanzen ausgelöst werden. Sie gehören zu den häufigsten arbeitsbedingten Erkrankungen und stellen …
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Keratokonus (H18.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Keratokonus ist eine fortschreitende, nichtentzündliche Erkrankung der Kornea, die durch lokale Thinning und konische Vorwölbung gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt in europäischen Populationen im niedrigen einstelligen …
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Schwerhörigkeit (ICD‑10 H91) Klassifikation, Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Schwerhörigkeit bezeichnet einen verminderten Hörschwellenbereich, der die Kommunikation und Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. Epidemiologisch wird sie weltweit als häufige Sinnesstörung angesehen; in Deutschland liegt die …
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Osteoporose‑Fraktur (M80) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Osteoporotische Frakturen entstehen durch eine verminderte Knochenmasse und -qualität, die das Risiko für Knochenbrüche bei geringfügigen Belastungen stark erhöht. Die Prävalenz steigt mit dem Lebensalter und ist besonders bei …
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Psoriasis-Arthritis Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Psoriasis-Arthritis (PsA) ist eine chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung, die bei etwa 20 % der Patienten mit Plaque‑Psoriasis auftritt. Sie zeichnet sich durch ein breites Spektrum an klinischen Manifestationen aus, von asymptomatischen …
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Rehabilitation bei rheumatoider Arthritis (ICD‑10 M06) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Rheumatoide Erkrankungen umfassen ein breites Spektrum entzündlicher und degenerativer Gelenkerkrankungen, die zu Schmerzen, Funktionsverlust und erhöhter Morbidität führen. Die Prävalenz von chronischen rheumatischen Beschwerden liegt in …
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Thalassämie (ICD‑10 D56) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Thalassämien sind erbliche Hämoglobinopathien, die durch Mutationen im Globin‑Genkomplex entstehen und zu einer ineffektiven Erythropoese sowie chronischer Anämie führen. Die Prävalenz variiert weltweit stark; in Mittelmeerregion, …
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G6PD-Mangel (D55.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Glucose‑6‑Phosphat‑Dehydrogenase (G6PD)-Mangel ist eine X‑chromal vererbte Enzymdefizienz, die zu einer reduzierten Fähigkeit der Erythrozyten führt, oxidativem Stress standzuhalten. Die Prävalenz variiert weltweit stark und ist in …
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QTc-Verlängerung durch Psychopharmaka im geriatrischen Kontext Diagnostik & Therapie‑Standard
QTc‑Verlängerung ist ein elektrophysiologisches Phänomen, bei dem die korrigierte QT‑Dauer im EKG über die alters- und geschlechtsabhängigen Normwerte hinausgeht. Durch Psychopharmaka kann eine iatrogene Verlängerung entstehen, die das …
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Elektrolytstörungen im Alter Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Elektrolytstörungen im Alter umfassen ein breites Spektrum an Abweichungen von den physiologischen Serumkonzentrationen der wichtigsten Ionen (Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphat). Epidemiologische Daten aus deutschen …
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Altersspezifische retinalen Erkrankungen seltene Manifestationen und aktuelle Studien
Augenerkrankungen im Alter umfassen ein breites Spektrum von Erkrankungen, die primär durch altersbedingte strukturelle und funktionelle Veränderungen des Auges sowie durch kumulative Exposition gegenüber Risikofaktoren entstehen. …
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Retinoblastom (C69.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Das Retinoblastom ist ein maligner Tumor der Netzhaut, der primär im Kindesalter auftritt und durch Mutationen im RB1-Gen bedingt ist. Die Inzidenz liegt bei etwa 1 Fall pro 15 000 bis 20 000 Lebendgeburten, wobei die Mehrheit der Fälle …
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Erworbene Hämophilie (D68.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Erworbene Hämophilie A ist eine seltene Autoimmunblutungsstörung, die durch das Auftreten von inhibitorischen Antikörpern gegen den Gerinnungsfaktor VIII gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt im europäischen Raum bei etwa ein bis zwei …
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Schilddrüsenknoten (E05.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Schilddrüsenknoten sind knotige Läsionen der Schilddrüse, die in bildgebenden Verfahren häufig zufällig entdeckt werden. Die Prävalenz von klinisch nicht palpierbaren Knoten steigt mit dem Lebensalter und liegt bei …
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Hyperinsulinismus (E15) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hyperinsulinismus bezeichnet eine pathologisch erhöhte Insulinausschüttung aus den β‑Zellen des Pankreas, die zu einer unangemessenen Hypoglykämie führt. Er tritt sowohl als primäre endokrine Störung (z. B. bei pankreatischem …
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Morbus Cushing (E24.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Morbus Cushing bezeichnet das klinische Syndrom einer chronisch erhöhten Kortisolkonzentration, die unabhängig von physiologischen Stresssituationen besteht. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Bereich pro 100 000 Einwohner und …
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Eierstockerkrankheit (ICD‑10 E28) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Eierstockerkrankung, medizinisch als primäre Ovarialinsuffizienz (POI) bezeichnet, beschreibt das vorzeitige Versagen der Eierstöcke bei Frauen unter dem 40. Lebensjahr. Epidemiologisch betrifft sie etwa 1 % bis 2 % aller Frauen im …
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Hyperandrogenämie (E28.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hyperandrogenämie bezeichnet eine pathologische Erhöhung androgen‑abhängiger Hormone im Serum, die zu einer überschießenden Wirkung auf Zielorgane führt. Sie tritt vorwiegend bei Frauen im reproduktiven Alter auf und ist häufig mit …
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Riesenwuchs (Gigantismus) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Riesenwuchs bezeichnet ein extremes Übermaß an Körpergröße, das meist durch eine pathologische Stimulation des Wachstumshormon‑Achsen-Systems entsteht. Historische Fallberichte aus der Mitte des 20. Jahrhunderts beschreiben sowohl …
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Saccharoseintoleranz (ICD‑10 E74.3) Diagnostik‑Algorithmus, Differentialdiagnosen & Therapie‑Standard
Saccharoseintoleranz bezeichnet eine hereditäre Störung der intestinalen Disaccharidase-Aktivität, bei der die Hydrolyse von Saccharose (Haushaltszucker) stark eingeschränkt ist. Die Prävalenz wird in europäischen Populationen als selten …
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Hyperurikämie (E79.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hyperurikämie bezeichnet einen dauerhaft erhöhten Serum‑Uratspiegel über die physiologischen Grenzwerte. Epidemiologisch ist sie in industrialisierten Ländern verbreitet; Prävalenzschätzungen liegen im einstelligen Prozentbereich, wobei …
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Endogene Depression (F33.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Endogene Depression bezeichnet eine depressive Störung, deren Auftreten nicht primär durch äußere psychosoziale Stressoren erklärt werden kann, sondern bei der neurobiologische und genetische Faktoren im Vordergrund stehen. Epidemiologisch …
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