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Schulmedizin
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Umschriebene Entwicklungsstörung der Grobmotorik (F82.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Umschriebene Entwicklungsstörung der Grobmotorik (UEMF) bezeichnet eine spezifische Verzögerung oder Störung in der Entwicklung grobmotorischer Fähigkeiten, die nicht durch allgemeine intellektuelle Beeinträchtigung, neurologische …
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Sonstige Störungen sozialer Funktionen im Kindesalter (ICD‑10 F94.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit umfassen ein breites Spektrum von Entwicklungsstörungen, die primär das soziale Verhalten, die Interaktion und die Fähigkeit zur Beziehungsgestaltung betreffen. …
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Enuresis nocturna Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Enuresis nocturna bezeichnet das wiederholte nächtliche Einnässen bei Kindern und Jugendlichen ab einem Alter von fünf Jahren, sofern es nicht durch organische Ursachen erklärt werden kann. Die Prävalenz liegt im Kindesalter zwischen 5 % …
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Enuresis nocturna und diurna (ICD‑10 F98.02) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard Stufe 2
Enuresis nocturna und diurna bezeichnet das wiederholte unwillkürliche Einnässen während der Nacht bzw. des Tages bei Kindern und Jugendlichen, sofern die altersentsprechende Kontinenz bereits erwartet wird. Die Prävalenz von nächtlicher …
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Infantile spinale Muskelatrophie Typ I (Werdnig‑Hoffmann) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Infantile spinale Muskelatrophie (SMA) Typ I, auch als Werdnig‑Hoffmann‑Krankheit bezeichnet, ist die schwerste Form der autosomal-rezessiv vererbten neurodegenerativen Erkrankung, die durch einen Defekt des SMN1-Gens verursacht wird. Sie …
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Hallervorden‑Spatz‑Syndrom (Pantothenatkinase‑Assoziierte Neurodegeneration) Diagnostik & Therapie‑Standard
Das Hallervorden‑Spatz‑Syndrom ist eine seltene autosomal rezessiv vererbte Neurodegenerationsstörung, die durch pathologische Eisenablagerungen im Globus pallidus gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt im europäischen Raum bei wenigen …
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Progressive supranukleäre Ophthalmoplegie (G23.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Progressive supranukleäre Ophthalmoplegie (PSO), auch bekannt als Steele‑Richardson‑Olszewski‑Syndrom, ist eine seltene neurodegenerative Erkrankung, die durch einen fortschreitenden Verlust der supranukleären Augenbewegungssteuerung …
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Multiple Systematrophie Parkinson‑Typ (MSA‑P): Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Multiple Systematrophie vom Parkinson‑Typ (MSA‑P) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die zu einer Kombination aus parkinsonistischen Motorikstörungen und autonomer Dysfunktion führt. Sie zählt zu den atypischen Parkinsonsyndromen und …
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Pseudo‑Lennox‑Syndrom (ICD‑10 G40.00) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Pseudo‑Lennox‑Syndrom bezeichnet ein klinisches Bild, das den Merkmalen des klassischen Lennox‑Gastaut‑Syndroms (LGS) ähnelt, jedoch ohne die typischen elektrophysiologischen Befunde und mit einer anderen Krankheitsdynamik. In der …
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Sonstige Trigeminus-Erkrankungen (G50.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Nervus trigeminus ist für die sensorische Versorgung von Gesicht und Mundhöhle sowie für die Kaumuskulatur verantwortlich. Neben der gut bekannten Trigeminusneuralgie umfasst das Krankheitsbild weitere, seltener auftretende …
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Toxische neuromuskuläre Erkrankungen (ICD‑10 G70.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Toxische neuromuskuläre Erkrankungen umfassen eine heterogene Gruppe von Störungen, bei denen exogene Toxine die Signalübertragung an der neuromuskulären Endplatte beeinträchtigen. Sie treten selten, können jedoch akut lebensbedrohlich …
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Infantile Zerebralparese (G80.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Infantile Zerebralparese (CP) bezeichnet eine Gruppe nicht‑progressiver neurologischer Störungen, die durch Schädigungen des unreifen Gehirns in der Perinatalperiode entstehen und zu dauerhaften Bewegungs- und Haltungseinschränkungen …
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Diparese und Diplegie der oberen Extremitäten Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 G83.0)
Diparese und Diplegie der oberen Extremitäten bezeichnen eine gleichzeitige Schwäche bzw. Lähmung beider Arme, wobei die Bezeichnung „Diparese“ meist eine milde Form (muskelkraft ≤ 4/5) und „Diplegie“ eine schwerere Ausprägung (muskelkraft …
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Zentrale Faziale Parese (G83.6) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard
Die zentrale faziale Parese (ZFP) ist ein neurologisches Defizit, das durch eine Schädigung der kortikobulbären Bahnen entsteht und typischerweise im Kontext eines akuten zerebrovaskulären Ereignisses auftritt. Epidemiologisch wird sie vor …
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Lähmungssyndrom, nicht näher bezeichnet (ICD‑10 G83.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Lähmungssyndrom, nicht näher bezeichnet, umfasst eine heterogene Gruppe von Krankheitsbildern, bei denen plötzlich auftretende oder progressive Muskelschwäche bis zur kompletten Lähmung führt. In den vorliegenden Quellen wird das …
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Karotissinus‑Syndrom Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Das Karotissinus‑Syndrom (KSS) ist ein reflexbasierter Synkopenmechanismus, der durch eine übermäßige Sensitivierung des Karotissinus ausgelöst wird. Historische Arbeiten beschreiben die Bedeutung eines hyperaktiven Karotissinus …
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Posturales Tachykardiesyndrom (PoTS) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das posturale Tachykardiesyndrom (PoTS) ist eine Form der orthostatischen Intoleranz, die durch einen übermäßigen Anstieg der Herzfrequenz beim Aufstehen gekennzeichnet ist. Epidemiologische Daten aus europäischen Studien deuten darauf …
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Idiopathischer Normaldruckhydrozephalus Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Idiopathischer Normaldruckhydrozephalus (iNPH) ist ein reversibles, neurodegeneratives Syndrom gekennzeichnet durch eine pathologische Dilatation der Ventrikel bei normalem Liquordruck. Die Prävalenz steigt mit dem Lebensalter und wird in …
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Normaldruckhydrozephalus (G91.29) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Normaldruckhydrozephalus (NPH) ist ein Syndrom gekennzeichneter ventrikulärer Dilatation bei gleichzeitig normalem Liquordruck, das typischerweise ältere Patienten betrifft. In den vorliegenden Quellen wird jedoch primär nicht …
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Benigne intrakranielle Hypertension (Pseudotumor cerebri) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die benigne intrakranielle Hypertension (BIH), historisch als Pseudotumor cerebri bezeichnet, ist gekennzeichnet durch einen erhöhten Hirndruck ohne erkennbare Raumforderung oder strukturelle Läsion im bildgebenden Verfahren. Sie tritt …
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Neurogene Blasenfunktionsstörung nach spinalem Schock (ICD‑10 G95.82) Diagnostik & Therapie‑Standard
Harnblasenfunktionsstörungen gehören zu den häufigsten Komplikationen nach einem spinalen Schock, insbesondere bei Patienten mit Rückenmarksverletzungen oberhalb des Sakralsegments. Die gestörte neuronale Kontrolle führt zu neurogener …
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Ptosis des Augenlides Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 H02.4)
Ptosis des Augenlides bezeichnet das Absinken des Oberlids, das zu einer Einschränkung des Gesichtsfeldes und potenziell zu einer Beeinträchtigung der visuellen Entwicklung führen kann. Die Prävalenz variiert je nach Ursache und …
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Epiphora (H04.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Epiphora bezeichnet das pathologische Tränenüberlaufen, das nicht durch physiologischen Bedarf, sondern durch Störungen im Tränenabflusssystem entsteht. Die Prävalenz steigt mit dem Lebensalter und ist bei älteren Menschen besonders hoch, …
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Affektion des Tränenapparates (H04.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Affektionen des Tränenapparates umfassen ein breites Spektrum von Funktionsstörungen der Tränendrüsen bis hin zu strukturellen Veränderungen der Bindehautoberfläche. Klinisch relevant sind insbesondere die altersassoziierten Dysfunktionen …
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Ulcus corneae Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 H16.0)
Ein Ulkus corneae bezeichnet eine epitheliale und stromale Defektbildung der Hornhaut, die häufig mit einer Entzündungsreaktion einhergeht. Epidemiologisch ist das Auftreten stark abhängig von lokalen Risikofaktoren wie …
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Senile Katarakt (H25.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die senile Katarakt ist die häufigste Ursache für erworbene Sehbehinderung im höheren Lebensalter. Sie entsteht durch progressive Proteinaggregation und oxidative Schädigung der Linsenkapsel, was zu einer allmählichen Trübung führt. …
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Ablatio chorioideae (H31.4) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Ablatio chorioideae bezeichnet die therapeutische Entfernung oder Inaktivierung von Gewebe des Choroidea, häufig im Kontext pathologischer Neubildungen wie der choroidalen Neovaskularisation (CNV) oder malignen Tumoren. Epidemiologisch …
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Sonstige Degeneration der Makula und des hinteren Poles (H35.38) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die sonstige Degeneration der Makula und des hinteren Poles umfasst seltene, nicht klassifizierbare Erkrankungen, die primär das zentrale Sehfeld betreffen. In den geprüften Fallberichten wird eine atypische Choroideremie mit markanten …
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Affektionen des Chiasma opticum Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 H47.4)
Affektionen des Chiasma opticum umfassen eine heterogene Gruppe von strukturellen und funktionellen Störungen, die das zentrale Kreuzungsgebiet der retinalen Nervenfasern betreffen. Sie können angeboren oder erworben sein und reichen von …
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Unspezifische Sehstörung (H53.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Sehstörungen, die nicht näher spezifiziert sind, umfassen ein breites Spektrum funktioneller und struktureller Beeinträchtigungen des visuellen Systems. Epidemiologisch zeigen Studien, dass visuelle Einschränkungen mit einer erhöhten …
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