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Seite 29 für „Chronische“
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Schulmedizin
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Multiinfarkt‑Demenz (F01.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Multiinfarkt-Demenz (MID) bezeichnet eine vaskuläre Demenz, die durch multiple, meist klein‑bis mittelgroße zerebrale Infarkte entsteht und zu einem schrittweisen kognitiven Abbau führt. Historische Analysen zeigen, dass das Krankheitsbild …
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Subkortikale vaskuläre Demenz (ICD‑10 F01.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Subkortikale vaskuläre Demenz (SVD) ist eine heterogene Gruppe von neurokognitiven Störungen, die primär durch chronische ischämische Schädigungen kleiner Gefäße im Subkortex verursacht werden. Die Prävalenz steigt mit dem Alter und liegt …
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Persistente wahnhafte Störung (F22.9) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Anhaltende wahnhafte Störung, nicht näher bezeichnet (englisch: persistent delusional disorder) ist gekennzeichnet durch das Vorhandensein von mindestens einem monomanischen wahnhaften Gedanken über einen Zeitraum von mindestens drei …
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Schizoaffektive Störung F25.9 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die schizoaffektive Störung, nicht näher bezeichnet, ist eine psychische Erkrankung, die Merkmale einer Schizophrenie mit affektiven Symptomen kombiniert, ohne dass ein klares Subtyp‑Muster (depressiv oder manisch) vorliegt. …
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Bipolare affektive Störung hypomanische Episode (ICD‑10 F31.0): Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die bipolare affektive Störung (BAS) ist eine chronisch‑verlaufende, episodische Erkrankung, die durch wiederkehrende Phasen von Depression und Manie bzw. Hypomanie gekennzeichnet ist. In Deutschland liegt die Lebenszeitprävalenz bei etwa …
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Bipolare affektive Störung schwere depressive Episode (F31.4): Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die bipolare affektive Störung (BAS) ist eine chronische psychiatrische Erkrankung, die durch wiederkehrende Phasen von Manie bzw. Hypomanie und Depression gekennzeichnet ist. Etwa 1 % der Bevölkerung entwickelt im Verlauf ein bipolares …
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Bipolare affektive Störung schwere depressive Episode mit psychotischen Merkmalen (ICD‑10 F31.5)
Die bipolare affektive Störung ist eine chronische, episodisch verlaufende Erkrankung, die durch Wechsel zwischen manischen bzw. hypomanen und depressiven Phasen gekennzeichnet ist. Etwa 1 % der Bevölkerung entwickelt im Lebensverlauf eine …
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Mittelgradige depressive Episode (ICD‑10 F32.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Mittelgradige depressive Episoden zählen zu den häufigsten psychischen Störungen im Erwachsenenalter und belasten sowohl die Lebensqualität der Betroffenen als auch das Gesundheitssystem erheblich. Epidemiologische Daten aus europäischen …
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Rezidivierende depressive Störung leichte Episode (F33.0): Diagnostik & Therapie‑Standard
Die rezidivierende depressive Störung (RDS) ist gekennzeichnet durch das wiederholte Auftreten von depressiven Episoden nach vollständiger Remission der vorherigen Episode. Epidemiologische Daten aus deutschen Gesundheitsstudien zeigen, …
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Rezidivierende depressive Störung, remittiert (F33.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (rDD‑rem) bezeichnet das wiederholte Auftreten von Major‑Depressionen mit einer aktuellen symptomfreien Phase von mindestens zwei Monaten. Epidemiologische Studien aus europäischen …
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Anhaltende affektive Störung (F34.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Anhaltende affektive Störung, nicht näher bezeichnet (F34.1 nach ICD‑10) beschreibt eine länger anhaltende depressive oder gemischte affektive Symptomatik ohne die Kriterien einer spezifischen Major Depression oder bipolaren Störung zu …
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Panikstörung (F40.00) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine nicht näher bezeichnete Panikstörung beschreibt das Vorliegen wiederkehrender Panikattacken ohne die Erfüllung aller diagnostischen Kriterien einer spezifischen Panikstörung nach gängigen Klassifikationssystemen. Epidemiologisch wird …
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Transitorische dissoziative Störungen (F44.82) im Kindes‑ und Jugendalter Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Transitorische dissoziative Störungen (auch als Konversionsstörungen bezeichnet) manifestieren sich in Kindheit und Jugend durch plötzlich auftretende neurologisch‑ähnliche Symptome, die nicht durch organische Befunde erklärt werden …
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Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.40) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (auch als chronische somatisierungsbezogene Schmerzstörung bezeichnet) ist gekennzeichnet durch langanhaltende, nicht vollständig erklärbare Schmerzen, die in engem Zusammenhang mit psychischen …
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Somatoforme Störung, nicht näher bezeichnet (F45.9) Diagnostik & Therapie‑Standard
Somatoforme Störung, nicht näher bezeichnet (SSN), ist eine psychische Funktionsstörung, bei der körperliche Beschwerden im Vordergrund stehen, ohne dass organische Ursachen nachweisbar sind. Die Prävalenz liegt in europäischen Studien im …
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Anorexia nervosa, restriktiver Typ (ICD‑10 F50.00) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Anorexia nervosa, restriktiver Typ, ist eine schwere Essstörung, die durch absichtliche Nahrungsrestriktion und ein starkes Streben nach Untergewicht gekennzeichnet ist. Sie tritt vorwiegend im Jugendalter auf und hat eine signifikante …
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Anorexia nervosa, aktiver Typ (F50.01) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Anorexia nervosa im aktiven Typ ist eine schwerwiegende Essstörung, die durch restriktives Essverhalten und ein ausgeprägtes Körperbildverzerrungsphänomen gekennzeichnet ist. Sie betrifft vor allem Jugendliche und junge Erwachsene; …
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Vitamine in der Psychiatrie Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standards
Vitamine sind essentielle Mikronährstoffe, die als Kofaktoren enzymatischer Reaktionen und als Antioxidantien fungieren. In Deutschland zeigen epidemiologische Daten, dass ein signifikanter Teil der Bevölkerung subklinische Defizite …
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Störung des Sozialverhaltens (F91.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Störungen des Sozialverhaltens umfassen ein breites Spektrum von Verhaltensauffälligkeiten, die das zwischenmenschliche Miteinander beeinträchtigen und häufig mit erheblichen psychosozialen Belastungen verbunden sind. Epidemiologische …
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Emotionale Störung im Kindesalter (F93.9) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Emotionale Störungen des Kindesalters, nicht näher bezeichnet (EDK‑U), umfassen ein breites Spektrum affektiver und dysregulativer Symptome, die nicht klar einer spezifischen Diagnose wie Depression oder Angststörung zugeordnet werden …
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Sonstige Störungen sozialer Funktionen im Kindesalter (ICD‑10 F94.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit umfassen ein breites Spektrum von Entwicklungsstörungen, die primär das soziale Verhalten, die Interaktion und die Fähigkeit zur Beziehungsgestaltung betreffen. …
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Ticstörung (F95.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ticstörungen, nicht näher bezeichnet, umfassen motorische und/oder vokale Tics, die wiederholt auftreten und häufig im Kindes- und Jugendalter beginnen. Die Prävalenz liegt in der Allgemeinbevölkerung bei mehreren Prozent, wobei ein …
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HTLV-1-assoziierte Myelopathie (G04.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Humane T‑Zell‑lymphotrope Virus‑assoziierte Myelopathie (HTLV‑1‑associated myelopathy, HAM/TSP) ist eine chronisch progressive entzündliche Erkrankung des Rückenmarks, die durch Infektion mit dem humanen T‑Zell‑Lymphotropie‑Virus Typ 1 …
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Sonstige näher bezeichnete degenerative Krankheiten des Nervensystems (ICD‑10 G31.88) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete degenerative Krankheiten des Nervensystems umfassen ein heterogenes Spektrum von Erkrankungen, die durch fortschreitenden Verlust neuronaler Strukturen und Funktionen gekennzeichnet sind. Epidemiologisch zeigen …
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Trigeminale Neuralgie (ICD‑10 G50.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Erkrankungen des Nervus trigeminus umfassen ein breites Spektrum von schmerzhaften und sensomotorischen Störungen, die häufig zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität führen. Epidemiologisch ist die Prävalenz schwer zu …
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Sonstige Mononeuropathien der oberen Extremität (G56.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Sonstige Mononeuropathien der oberen Extremität umfassen seltene, meist immunologisch oder iatrogen bedingte Schädigungen einzelner peripherer Nerven. Sie treten im Vergleich zu polyneuropathischen Erkrankungen deutlich seltener auf und …
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Hereditäre und idiopathische Neuropathie (G60.9) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Hereditäre und idiopathische Neuropathien, nicht näher bezeichnet (HIN), umfassen ein heterogenes Spektrum peripherer Nervenstörungen, bei denen trotz umfangreicher Diagnostik keine eindeutige ätiologische Zuordnung möglich ist. Die …
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Polyneuritis, nicht näher bezeichnet (ICD‑10 G61.9) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Polyneuritis, nicht näher bezeichnet (PNN), umfasst chronische, meist axonale Polyneuropathien ohne eindeutige ätiologische Zuordnung. Sie stellt ein heterogenes Krankheitsbild dar, das vor allem im höheren Lebensalter auftritt und mit …
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Polyneuropathie durch sonstige toxische Agenzien Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 G62.2)
Polyneuropathien, die durch sonstige toxische Agenzien ausgelöst werden, gehören zu den häufigsten erworbenen peripheren Neuropathien. Sie entstehen nach Exposition gegenüber Chemikalien, Medikamenten oder Umweltgiften, die direkt axonale …
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Familiäre Dysautonomie (Riley‑Day‑Syndrom) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Familiale Dysautonomie (FD), auch Riley‑Day‑Syndrom genannt, ist eine autosomal-rezessiv vererbte neurogene Autonomiedysfunktion, die durch Mutationen im ELP1‑Gen (früher IKBKAP) verursacht wird. Die Prävalenz ist weltweit sehr gering und …
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