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Seite 3 für „Epitopen“
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Schulmedizin
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Hämoglobinopathien (ICD‑10 D58.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hämoglobinopathien umfassen strukturelle Anomalien des Hämoglobins sowie quantitative Störungen der Globinkettenproduktion. Sie treten weltweit mit variabler Prävalenz auf und können sowohl asymptomatisch als auch klinisch bedeutsam sein, …
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Hyperinsulinismus (E15) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hyperinsulinismus bezeichnet eine pathologisch erhöhte Insulinausschüttung aus den β‑Zellen des Pankreas, die zu einer unangemessenen Hypoglykämie führt. Er tritt sowohl als primäre endokrine Störung (z. B. bei pankreatischem …
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Hyperoxalurie (ICD‑10 E74.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hyperoxalurie bezeichnet eine übermäßige Ausscheidung von Oxalat im Urin, die primär durch genetische Defekte des Glyoxylat‑Stoffwechsels (primäre Hyperoxalurie) oder sekundär durch erhöhte oxalatreiche Nahrungsaufnahme bzw. malabsorptive …
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Familiäre Alzheimer-Krankheit (F00.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die familiäre Alzheimer‑Krankheit (FAD) ist eine autosomal-dominant vererbte Form der Alzheimer‑Demenz, die durch pathogene Mutationen in den Genen APP, PSEN1 oder PSEN2 verursacht wird. Epidemiologisch macht sie nur einen kleinen Teil …
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Agrypnia excitata (F10.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Agrypnia excitata ist ein seltenes, nicht‑remittierendes Schlafstörungsphänomen, das durch schwere nächtliche Bewegungs- und Aufwachstörungen gekennzeichnet ist. Die Prävalenz wird als sehr gering eingeschätzt; genaue Zahlen fehlen …
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Substanzbezogene Störung F11 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Substanzbezogene Störungen umfassen ein breites Spektrum von Suchterkrankungen, die durch den wiederholten Konsum psychoaktiver Substanzen gekennzeichnet sind und zu körperlichen, psychischen sowie sozialen Beeinträchtigungen führen. …
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Toxikomanie (F15.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Toxikomanie bezeichnet ein chronisches Muster des missbräuchlichen Konsums von illegalen oder verschreibungspflichtigen Substanzen, das mit körperlicher und psychischer Abhängigkeit einhergeht. Historische Beobachtungen aus den 1960er‑ und …
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Hebephrene Schizophrenie (F20.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die hebephrene Schizophrenie ist eine Unterform der Schizophrenie, die durch einen frühen Beginn im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter sowie durch stark desorganisierte Denk‑ und Verhaltensmuster gekennzeichnet ist. Epidemiologisch macht …
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Schizophrenes Residuum (F20.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Residuum der Schizophrenie bezeichnet das klinische Bild von Patienten, bei denen nach einer akuten Episode persistierende negative Symptome und kognitive Defizite bestehen, während positive Psychosen weitgehend remittiert sind. …
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Schizophrene Reaktion (ICD‑10 F21.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Bezeichnung „schizophrene Reaktion“ wird in der Literatur als akute psychotische Episode verwendet, die im Kontext von Stressoren oder belastenden Lebenssituationen auftritt und klinisch einer Schizophrenie ähnelt, jedoch häufig eine …
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Pseudopsychopathische Schizophrenie (F21.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Pseudopsychopathische Schizophrenie bezeichnet ein klinisches Bild, bei dem Patienten psychotische Symptome zeigen, die jedoch nicht den klassischen neuropathologischen Befunden einer organisch begründeten Schizophrenie entsprechen. Die …
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Zykloidale Psychosen (ICD‑10 F23.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Zykloide Psychosen stellen ein heterogenes Syndrom innerhalb der Gruppe endogener Psychosen dar, das durch akute, plötzlich auftretende psychotische Episoden gekennzeichnet ist und sich klinisch von klassischen manisch‑depressiven …
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Hypomanie (ICD‑10 F30.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hypomanie bezeichnet einen milderen manischen Zustand, der durch gesteigerte Stimmung, erhöhtes Aktivitätsniveau und reduzierte Schlafbedürfnisse gekennzeichnet ist, ohne die gravierenden Funktionsbeeinträchtigungen einer vollen Manie zu …
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Manische Episode (ICD‑10 F30.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine manische Episode ist ein charakteristisches klinisches Bild einer ausgeprägten Stimmungserhöhung oder Reizbarkeit, die mindestens eine Woche andauert und mit gesteigerten Aktivitäten, vermindertem Schlafbedarf sowie einem erhöhten …
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Manische Episode (ICD‑10 F30.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine manische Episode ist ein zentraler Krankheitsbestandteil der bipolaren Störung und zeichnet sich durch eine ausgeprägte Stimmungserhöhung oder Reizbarkeit sowie gesteigerte Aktivität aus. Epidemiologisch tritt sie in etwa 1 % der …
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Depressive Episode F32.2 Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine depressive Episode ist ein klinisch bedeutsamer Krankheitszustand, der durch das Auftreten von mindestens zwei Wochen anhaltender Niedergeschlagenheit oder Interessenverlust gekennzeichnet ist und erhebliche Beeinträchtigungen in …
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Depressive Episode F32.3 Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Eine depressive Episode ist gekennzeichnet durch das Auftreten von mindestens zwei Wochen anhaltender Niedergeschlagenheit oder Interessenverlust sowie einer Reihe begleitender affektiver, kognitiver und somatischer Symptome. …
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Endogene Depression (F33.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Endogene Depression bezeichnet eine depressive Störung, deren Auftreten nicht primär durch äußere psychosoziale Stressoren erklärt werden kann, sondern bei der interne neurobiologische Dysregulationen im Vordergrund stehen. Epidemiologisch …
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Endogene Depression (F33.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Endogene Depression bezeichnet eine depressive Störung, deren Auftreten nicht primär durch äußere psychosoziale Stressoren erklärt werden kann, sondern bei der neurobiologische und genetische Faktoren im Vordergrund stehen. Epidemiologisch …
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Gemischte Episode (F38.0) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine gemischte Episode ist ein Krankheitsbild bei bipolaren Störungen, das gleichzeitig Kriterien einer manischen und einer depressiven Phase erfüllt. Epidemiologische Daten zeigen, dass gemischte Episoden insbesondere bei …
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Pibloktoq (Arktische Hysterie) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (F44.7)
Pibloktoq, auch als „Arctic hysteria“ bezeichnet, ist ein kulturgebundenes Syndrom, das vorwiegend bei Inuit‑Populationen beobachtet wird. Die Prävalenz ist regional stark variabel und wird in der Literatur nur sporadisch quantifiziert. …
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Pibloktoq Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (F44.88)
Pibloktoq, auch als „Arctic hysteria“ bezeichnet, ist ein kulturgebundenes Syndrom, das vorwiegend bei Inuit‑Populationen beschrieben wird. Es manifestiert sich durch akute Verhaltensauffälligkeiten und psychomotorische Störungen. …
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Cardiophobie (F45.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Cardiophobie bezeichnet die übersteigerte Angst vor Herzschlag, Palpitationen oder kardialen Ereignissen. Sie gehört zu den somatoformen bzw. angstbezogenen Störungen und kann zu erheblichem Leidensdruck sowie funktionellen Einschränkungen …
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Dhat‑Syndrom Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (F48.8)
Das Dhat‑Syndrom ist ein kulturgeprägtes psychosomatisches Störungsbild, das vornehmlich in Südasien beschrieben wird und durch die Angst vor dem Verlust von „Dhat“, also vermeintlich vitaler Samenflüssigkeit, gekennzeichnet ist. …
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Binge‑Eating‑Störung (ICD‑10 F50.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Binge‑Eating‑Störung (BED) ist gekennzeichnet durch wiederholte Episoden von unkontrolliertem, übermäßigem Essen ohne anschließende kompensatorische Verhaltensweisen. Epidemiologische Daten zeigen eine Prävalenz von etwa 1–3 % in der …
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EDNOS (F50.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
EDNOS (Eating Disorder Not Otherwise Specified) bezeichnet klinische Präsentationen von Essstörungen, die nicht vollständig die diagnostischen Kriterien für Anorexia nervosa, Bulimia nervosa oder Binge‑Eating‑Störung erfüllen, jedoch …
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Somnambulismus (F51.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Somnambulismus, auch als Schlafwandeln bezeichnet, ist ein parasomniisches Phänomen, das im Nicht-REM‑Schlaf (vorwiegend in den N3‑Phasen) auftritt. Betroffene führen komplexe motorische Handlungen aus, bleiben jedoch bewusstlos und haben …
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Parasomnie (F51.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Parasomnien umfassen eine heterogene Gruppe von Schlafstörungen, die durch ungewöhnliche Verhaltensweisen oder Erlebnisse während des Schlafes gekennzeichnet sind und nicht primär auf physiologische Atmungs- oder Herz-Kreislauf-Störungen …
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Ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (F60.6) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die ängstlich‑vermeidende Persönlichkeitsstörung (AVPD) ist durch ein tiefgreifendes Muster von sozialer Hemmung, Gefühl der Unzulänglichkeit und übermäßiger Angst vor negativer Bewertung gekennzeichnet. Epidemiologische Schätzungen aus …
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Geschlechtsidentitätsstörung (ICD‑10 F64.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Geschlechtsidentitätsstörung bezeichnet ein anhaltendes Unbehagen oder Leiden im Zusammenhang mit einer Diskrepanz zwischen dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht und der empfundenen eigenen Geschlechtsidentität. Die Prävalenz ist …
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