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Seite 3 für „Reflexe“
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Schulmedizin
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Kraniorrachischisis (ICD‑10 Q00.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Kraniorhachischisis ist ein seltener Neuralrohrdefekt, bei dem sowohl das craniale als auch das spinale Neuralrohr nicht vollständig schließt. Die Fehlbildung entsteht bereits im vierten Embryonalstadium und führt zu einer kombinierten …
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Sonstiger angeborener Hydrozephalus (Q03.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Sonstiger angeborener Hydrozephalus bezeichnet eine Gruppe von nicht‑syndromalen, bereits bei der Geburt vorhandenen Erweiterungen der Hirnventrikel, die nicht durch bekannte genetische Syndrome wie Aqueductalstenose oder Spina bifida …
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Spina bifida mit Hydrozephalus (ICD‑10 Q05.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Pädiatrie
Nicht näher bezeichnete Spina bifida (SB) mit begleitendem Hydrozephalus ist eine angeborene Fehlbildung des Neuralrohrs, bei der ein offenes Rückenmarksegment und eine übermäßige Zerebrospinalflüssigkeitsansammlung im Ventrikelsystem …
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Lumbale Spina bifida ohne Hydrozephalus Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (ICD‑10 Q05.7)
Lumbale Spina bifida ohne Hydrozephalus bezeichnet ein neuralrohrdefektes Phänomen, bei dem die Fehlbildung im lumbalen Wirbelbereich liegt und keine begleitende Zerebrospinalflüssigkeitsansammlung im Gehirn (Hydrozephalus) vorliegt. Die …
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Angeborene Fehlbildung des Rückenmarks (Q06.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Angeborene Fehlbildungen des Rückenmarks umfassen ein heterogenes Spektrum von Neuralrohrdefekten, die bereits im Embryonalstadium entstehen und zu strukturellen Anomalien des spinalen Kanals sowie des Rückenmarks führen. Die Prävalenz …
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Abnorme CNS-Funktionsprüfungen (ICD‑10 R94.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Abnorme Ergebnisse von Funktionsprüfungen des Zentralnervensystems (ZNS) umfassen pathologische Befunde in bildgebenden, neurophysiologischen und biochemischen Tests, die über das physiologische Spektrum hinausgehen. Epidemiologisch sind …
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Komplette Querschnittverletzung des zervikalen Rückenmarks (S14.11) Diagnostik & Therapie‑Standard
Eine komplette Querschnittverletzung des zervikalen Rückenmarks (cSCIW) bezeichnet die vollständige Unterbrechung aller sensorischen und motorischen Bahnen im Halssegment des Rückenmarks, meist infolge eines traumatischen Ereignisses. Die …
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Zentrale Halsmarkverletzung (inkomplette Querschnittverletzung) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Zentrale Halsmarkverletzungen (inkomplette Querschnittverletzungen) betreffen das Rückenmark im Bereich C1‑C7 ohne vollständige Durchtrennung der axonalen Leitungsbahnen. Sie entstehen häufig durch hochenergetische Traumata, insbesondere …
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Nervenwurzelverletzung der Halswirbelsäule (ICD‑10 S14.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Verletzung der Nervenwurzeln der Halswirbelsäule (C1‑C8) ist ein seltenes, aber potenziell schwerwiegendes Ereignis, das vor allem im Kontext iatrogener Eingriffe auftritt. Die Prävalenz ist in der allgemeinen Bevölkerung nicht …
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Multiple Brustwirbel-Frakturen (S22.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Multiple Frakturen der Brustwirbelsäule (T1–T12) stellen ein komplexes Krankheitsbild dar, das häufig mit erheblicher Morbidität verbunden ist. Sie betreffen vor allem Patienten nach hochenergetischen Traumata, wobei die Inzidenz in den …
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Kontusion und Ödem des thorakalen Rückenmarks (ICD‑10 S24.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Kontusion und Ödem des thorakalen Rückenmarks stellen eine häufige Verletzungsform nach traumatischer Belastung der Wirbelsäule dar. Sie resultieren aus einer plötzlich auftretenden mechanischen Kraft, die das Rückenmark komprimiert und …
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Lendenwirbelsäule und Kreuzbein Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (S32.82)
Die Lendenwirbelsäule (LV) und das Kreuzbein (Sacrum) bilden gemeinsam den zentralen Teil des axialen Skeletts, der sowohl mechanische Stabilität als auch Schutz neuro‑vertebraler Strukturen gewährleistet. Pathologien in diesem Segment …
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Traumatische lumbale Bandscheibenruptur (ICD‑10 S33.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die traumatische Ruptur einer lumbalen Bandscheibe bezeichnet das akute Durchrutschen des Nucleus pulposus durch einen Riss im Anulus fibrosus infolge eines plötzlich einwirkenden Traumas. Epidemiologisch tritt sie vorwiegend bei jüngeren …
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L3/L4-Verletzung (S33.13) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
L3/L4 bezeichnet die Intervertebral‑Diskus‑ und Facettengelenksregion zwischen dem dritten und vierten Lendenwirbel. Pathologien in diesem Segment – insbesondere Bandscheibenvorfälle, Degeneration oder Instabilität – gehören zu den …
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Verstauchung/Zerrung der Lendenwirbelsäule und des Beckens (ICD‑10 S33.7) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Verstauchungen und Zerrungen sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile der Lendenwirbelsäule (LWS) sowie des Beckens gehören zu den häufigen muskuloskelettalen Verletzungen im ambulanten und stationären Setting. Sie entstehen …
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Sonstige Verletzung des lumbalen Rückenmarks (ICD‑10 S34.18) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Sonstige Verletzung des lumbalen Rückenmarkes umfasst traumatische und nicht‑traumatische Schädigungen des Rückenmarks im Lendenbereich, die nicht unter die klassischen Kategorien wie Wirbelsäulenfraktur mit sekundärer …
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Inkomplettes traumatisches Cauda‑equina‑Syndrom (ICD‑10 S34.31) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das inkomplette traumatische Cauda‑equina‑Syndrom (CES) bezeichnet eine partielle Schädigung des Nervenbündels im Lumbosakralbereich, die durch ein akutes Trauma ausgelöst wird. Im Gegensatz zum vollständigen CES fehlt mindestens ein …
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Verletzung sonstiger Nerven im Unterschenkel (S84.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Eine Verletzung sonstiger Nerven in Höhe des Unterschenkels umfasst alle peripheren Nervenstrukturen, die nicht zum Nervus tibialis oder Peroneus gehören, beispielsweise den Nervus saphenus, Nervus suralis oder kleinere sensorische Äste. …
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Verletzung sonstiger Nerven im Knöchel- und Fußbereich (ICD‑10 S94.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Verletzungen sonstiger Nerven in Höhe des Knöchels und des Fußes umfassen traumatische Schädigungen von peripheren Nerven, die nicht zu den großen sensorischen oder motorischen Nerven (wie dem Nervus tibialis) zählen, sondern kleinere Äste …
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Oberflächliche Verletzungen der unteren Extremität Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard (T00.3)
Oberflächliche Verletzungen der unteren Extremität, die mehrere anatomische Regionen (z. B. Haut, subkutanes Gewebe und angrenzende Nerven oder Gefäße) gleichzeitig betreffen, stellen in der Akutversorgung eine häufige Herausforderung dar. …
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Schilddrüsenhormone und Ersatzstoffe Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (T38.1)
Schilddrüsenhormone regulieren den Grundumsatz und das gesamte Stoffwechselnetzwerk. Störungen der Hormonproduktion führen zu hypo‑ oder hyperthyreotischen Zuständen, die in der Allgemeinbevölkerung häufig vorkommen und erhebliche …
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Sonstige und nicht näher bezeichnete Betäubungsmittel (ICD‑10 T40.6) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard in der Orthopädie
Sonstige und nicht näher bezeichnete Betäubungsmittel (NANB) umfassen Substanzen, die nach dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) als suchterzeugend eingestuft sind, jedoch keiner spezifischen Wirkstoffgruppe zugeordnet werden können. …
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Neuromuskuläre Blocker Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Muskelrelaxanzien, insbesondere neuromuskuläre Blocker, sind pharmakologische Substanzen, die die Transmission an der neuromuskulären Endplatte hemmen und damit eine kontrollierte Muskelerschlaffung ermöglichen. Sie finden vorrangig …
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Nervenverletzungen der unteren Extremität (ICD‑10 T93.4) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Verletzungen der peripheren Nerven der unteren Extremität gehören zu den häufigsten Komplikationen nach traumatischen Ereignissen und bei chronischen Stoffwechselerkrankungen. Sie können zu sensomotorischen Defiziten, Schmerzen und einer …
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Versorgung und Anpassung von Geräten für das Nervensystem Evidenzbasierter Überblick
Versorgung und Anpassung von medizintechnischen Hilfsmitteln für das zentrale und periphere Nervensystem sowie für spezielle Sinnesorgane umfasst ein breites Spektrum von Implantaten, externen Stimulationssystemen und …
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Organ- und Gewebespende (Z52.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Spender eines nicht näher bezeichneten Organs oder Gewebes umfassen Personen, die nach dem Tod – entweder hirnlich oder kreislaufstillstandbasiert – Organe bzw. Gewebe für die Transplantation bereitstellen. Die Inzidenz von Organ- und …
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Mangel an B‑Komplex‑Vitamine Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ein Mangel an den Vitaminen des Vitamin‑B‑Komplexes umfasst Defizite von Vitamin B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Niacin), B5 (Pantothensäure), B6 (Pyridoxin), B7 (Biotin), B9 (Folat) und B12 (Cobalamin). Diese Mikronährstoffe sind als …
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Hereditäre Ataxie Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Hereditäre Ataxien umfassen eine heterogene Gruppe neurodegenerativer Erkrankungen, die durch genetisch bedingte Funktionsstörungen des Kleinhirns und häufig assoziierter motorischer Bahnen gekennzeichnet sind. In den vorliegenden Quellen …
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Spinale Muskelatrophie Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Spinale Muskelatrophie (SMA) ist eine autosomal-rezessiv vererbte neurodegenerative Erkrankung, die durch den Verlust funktioneller SMN‑Protein‑Allele bedingt ist und zu einer progressiven Degeneration der Vorderhornzellen des Rückenmarks …
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Infantile Zerebralparese Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Infantile Zerebralparese (ICP) ist eine nicht‑progressive, perinatale Schädigung des unreifen Gehirns, die zu dauerhaften Störungen der Bewegung und Haltung führt. Die Prävalenz liegt in hochindustrialisierten Ländern bei etwa 2–3 pro 1 …
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