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Seite 3 für „Weil“
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Schulmedizin
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Asymptomatische Hyperurikämie Wann ist eine Therapie indiziert?
Hyperurikämie bezeichnet einen dauerhaft erhöhten Serum‑Uratspiegel ohne klinische Manifestationen einer Gicht. Die Prävalenz asymptomatischer Hyperurikämie liegt in europäischen Bevölkerungsstudien bei etwa 10 % und steigt mit zunehmendem …
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Nachtschweiß (R61) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Nachtschweiß bezeichnet das nächtliche Schwitzen, das zu einer nennenswerten Feuchtigkeitsbildung der Haut führt und häufig mit einem gestörten Schlaf einhergeht. Epidemiologisch tritt Nachtschweiß in allen Altersgruppen auf, wobei die …
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Langzeitbetreuung multimorbider Patienten im Hausarztsetting (ICD‑10 Z09)
Multimorbidität beschreibt das gleichzeitige Auftreten von zwei oder mehr chronischen Erkrankungen bei einer Person. In der hausärztlichen Versorgung ist die Langzeitbetreuung multimorbider Patientinnen besonders relevant, weil sie mit …
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Dünndarmtransplantation (K91.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Dünndarmtransplantation (Small Intestine Transplantation, SIT) ist ein lebensrettender Eingriff für Patienten mit intestinaler Fehlfunktion, die trotz maximaler konservativer Therapie an unkontrollierbarem Parenteralernährung …
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Cholangiokarzinom (ICD‑10 C22.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Cholangiokarzinom (CCA) ist ein primäres malignes Tumorleiden der Gallenwege, das sowohl intrahepatisch als auch extrahepatisch auftreten kann. Die Inzidenz in Deutschland liegt im niedrigen einstelligen Bereich pro 100 000 Einwohner …
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Beta‑Lactam‑Kreuzreaktivität Diagnostik‑Algorithmus und Therapie‑Standard
Beta‑Lactam‑Kreuzreaktivität bezeichnet das Phänomen, dass eine allergische Sensibilisierung gegenüber einem Beta‑Lactam‑Antibiotikum (z. B. Penicilline) zu klinischen Reaktionen bei anderen Subklassen derselben Klasse führen kann. …
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Hereditäres Angioödem (HAE) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Icatibant‑Therapie
Das hereditäre Angioödem (HAE) ist eine seltene, autosomal-dominant vererbte Erkrankung, die durch einen Mangel oder eine Funktionsstörung von C1‑Inhibitor gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt in europäischen Studien bei etwa 1:50 000, …
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Allergische Konjunktivitis (H10.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Allergische Konjunktivitis ist eine entzündliche Bindehauterkrankung des Auges, die durch eine IgE‑mediierte Reaktion auf Umweltallergene ausgelöst wird. Sie tritt vor allem in den wärmeren Monaten bei Pollenallergikern und ganzjährig bei …
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Lokale allergische Rhinitis (J30.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Lokale allergische Rhinitis (LAR) bezeichnet eine Form der allergischen Rhinitis, bei der die Sensibilisierung primär auf die nasalen Schleimhaut beschränkt bleibt und systemische IgE‑Sensibilisierungen nicht nachweisbar sind. …
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Desensibilisierung zu Hause Dosierungsschema und diagnostischer Algorithmus
Desensibilisierung (Allergie‑Immuntherapie) im häuslichen Umfeld gewinnt an Bedeutung, weil sie eine kontinuierliche Exposition mit kontrollierten Dosen ermöglicht und damit die Therapieadhärenz erhöhen kann. In den geprüften Studien …
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Chronobiologie und Mahlzeiten‑Timing Evidenzbasierte Orientierung für Fachpersonal
Chronobiologie befasst sich mit der zeitlichen Organisation biologischer Prozesse und deren Anpassung an die 24‑Stunden‑Umgebung. Im Kontext der Ernährung spielt das Mahlzeiten‑Timing eine zentrale Rolle, weil Nahrungsaufnahme als starker …
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Weibliche Sexualfunktionsstörungen (ICD‑10 F52) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Weibliche Sexualfunktionsstörungen umfassen ein breites Spektrum von Beschwerden, die das sexuelle Verlangen, die Erregung, den Orgasmus und die Schmerzempfindung betreffen. Epidemiologische Daten aus europäischen Studien zeigen, dass bis …
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Ovarielle Reserve AMH-Test – Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Die ovariellen Reserve beschreibt die quantitative und qualitative Kapazität der Ovarialfollikel, die für die Fortpflanzungsfähigkeit einer Frau entscheidend ist. Das Anti-Müller-Hormon (AMH) gilt als zentraler Serummarker zur Abschätzung …
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Endometriumkarzinom Screening, Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Das Endometriumkarzinom ist das häufigste maligne Tumorstadium des weiblichen Genitaltrakts in industrialisierten Ländern. Die Inzidenz steigt mit dem Lebensalter und ist eng verknüpft mit hormonellen Risikofaktoren wie Östrogenexposition …
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Schwangerschaft und Autoimmunerkrankungen Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Autoimmunerkrankungen stellen in der Schwangerschaft ein komplexes klinisches Problem dar, da die immunologische Anpassung an das fetale Allograft mit bereits bestehenden dysregulierten Immunantworten interferieren kann. Die Prävalenz von …
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Adoleszente Gynäkologie Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (ICD‑10 N94)
Endometriose ist eine chronisch‑entzündliche, estrogenabhängige Erkrankung, bei der endometriumähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle wächst. Sie tritt bereits im Jugendalter auf; Schätzungen zeigen, dass ein signifikanter Anteil …
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Urethraldivertikel bei Frauen Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Urethraldivertikel der Frau ist eine seltene, erworbene oder angeborene Ausstülpung der Harnröhrenwand in das periurethrale Gewebe. Epidemiologische Studien zeigen eine Prävalenz von etwa 1–6 % bei gynäkologischen Patientinnen, wobei …
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Hydronephrose (N13.0) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hydronephrose bezeichnet die pathologische Dilatation des Nierenbeckens und der Sammelrohre infolge eines Hindernisses im Harnabfluss. Sie ist häufige Befundung in der Notfall‑ und Urologie, insbesondere bei urolithiasisbedingten …
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Interstitielle Zystitis (N30.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Interstitial Cystitis (IC), auch als Bladder Pain Syndrome (BPS) bezeichnet, ist ein chronisches, schmerzhaftes Krankheitsbild des Harnblase‑Urogenitaltraktes ohne nachweisbare infektiöse oder urologische Ursache. Die Prävalenz liegt in …
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Retroperitoneale Lymphadenektomie bei Testikelkarzinom (ICD‑10 C62) Indikation, Diagnostik & Therapie‑Standard
Die retroperitoneale Lymphadenektomie ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung von Lymphknoten im Retroperitonealraum, der vor allem bei malignen Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes und des Urogenitaltraktes indiziert ist. …
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Gedeihstörung (ICD‑10 R62.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Gedeihstörungen umfassen ein heterogenes Spektrum von Störungen, die das physische Wachstum von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen. Sie können monogenetisch, syndromal oder sekundär zu anderen Erkrankungen sein. Die Prävalenz ist …
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Frühkindlicher Autismus Frühsymptome, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Frühkindlicher Autismus bezeichnet die frühe Manifestation einer Autismusspektrumstörung (ASS) im Säuglings- und Kleinkindalter. Die Prävalenz liegt in europäischen Studien bei etwa 1 % der Kinder, wobei ein leichtes Geschlechtergefälle …
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Kindesmisshandlung Red Flags, Diagnostik‑Algorithmus und Therapie‑Standard (T74)
Kindesmisshandlung umfasst physische, sexuelle und emotionale Gewalt sowie Vernachlässigung von Kindern bis zum 18. Lebensjahr. Die Prävalenz liegt in Deutschland im einstelligen Prozentbereich, wobei die Dunkelziffer aufgrund von …
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Juvenile idiopathische Arthritis (JIA) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Juvenile idiopathische Arthritis (JIA) bezeichnet eine heterogene Gruppe chronisch‑entzündlicher Gelenkerkrankungen, die bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren erstmals auftreten und länger als sechs Wochen andauern. Die Prävalenz …
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Androgenetische Alopezie (ICD‑10 L64) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Androgenetische Alopezie (AGA) ist die häufigste Form des Haarausfalls bei Männern und Frauen und wird durch eine kombinierte Wirkung von androgenen Hormonen und genetischer Prädisposition ausgelöst. Die Prävalenz steigt mit dem …
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Normaldruckglaukom (H40.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Normaldruckglaukom (NPG) ist eine Form des primären Offenwinkelglaukoms, bei dem trotz intraokulärem Druckes im Normbereich ein fortschreitender Verlust von retinalen Ganglienzellen und das typische Gesichtsfeldausfälle auftreten. …
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Netzhautablösung (H33) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Netzhautablösung (Retina detachment) bezeichnet die Trennung der retinalen Neuroepithelzellschicht von der darunterliegenden Bruchmembran. Sie stellt einen ophthalmologischen Notfall dar, weil ein unbehandelter Verlauf innerhalb von …
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Uveitis (anterior & posterior) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 H20)
Uveitis bezeichnet die Entzündung der Uvea, also des Iris‑, Ziliarkörpers und der Choroidea, kann jedoch auch benachbarte Strukturen wie das Glaskörpergel oder die Netzhaut betreffen. Epidemiologische Daten zeigen, dass die Erkrankung in …
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Herpes zoster ophthalmicus (ICD‑10 B02.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Herpes zoster ophthalmicus (HZO) ist die Beteiligung des Trigeminus‑Nervs, insbesondere des Ophthalmikus‑Zweigs, durch das Varicella‑zoster‑Virus. Die Erkrankung tritt vorwiegend bei älteren Erwachsenen auf; das Risiko steigt mit dem Alter …
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Vestibularisneuritis (H81.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Vestibularisneuritis ist eine akute, meist einseitige Entzündung des vestibulären Nerven, die zu einem plötzlichen, anhaltenden Schwindel ohne begleitende Hörstörung führt. Die Inzidenz liegt im mittleren Bereich der neurootologischen …
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