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Schulmedizin
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Cheilitis exfoliativa Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (K13.0)
Cheilitis exfoliativa bezeichnet eine chronisch‑rezidivierende, schuppende Entzündung der Lippen ohne klare Ätiologie. Sie tritt überwiegend im mittleren Erwachsenenalter auf und ist klinisch bedeutsam, weil sie zu funktionellen …
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Xanthom (K13.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard in der Gastroenterologie
Xanthome sind lipidhaltige, gelblich‑bis‑orangefarbene Haut- bzw. Schleimhautveränderungen, die durch eine Ansammlung von Makrophagen mit eingeschlossenen Lipiden (Foam‑Zellen) entstehen. Sie können cutan, mukosal oder viszeral auftreten …
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Mukozele (K13.7) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Mukozele des Appendix ist eine seltene, aber klinisch relevante Dilatation des Blinddarms, die durch intraluminale Schleimansammlungen entsteht. Sie kann als isolierte Läsion auftreten oder im Kontext von neoplastischen Prozessen wie …
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Magenerkrankungen (ICD‑10 K31) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Magenerkrankungen umfassen ein breites Spektrum von Entzündungs‑ und Neoplasienformen, die weltweit zu bedeutender Morbidität und Mortalität führen. Epidemiologisch zeigen sich regionale Unterschiede in der Prävalenz von Helicobacter …
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Duodenalstenose (K31.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Duodenalstenose bezeichnet eine pathologische Verengung des Duodenums, die den luminalen Durchmesser signifikant reduziert und zu einer Obstruktion des Nahrungsflusses führt. Sie kann sowohl benign (z. B. entzündlich‑induzierte …
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Perityphlitischer Abszess (K35.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der perityphlitische Abszess ist eine seltene Komplikation, die im Zusammenhang mit einer perforierten Appendizitis auftreten kann. In den vorliegenden Fallberichten wird er zudem in Kombination mit ungewöhnlichen Begleiterkrankungen …
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Mesenterialinfarkt (K55.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Mesenterialinfarkt bezeichnet einen akuten Verschluss der arteriellen Versorgung des Dünn- oder Dickdarms, welcher zu einem ischämischen Nekroseprozess führt. Er ist selten, jedoch mit einer hohen Morbidität und Mortalität verbunden, …
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Gallensteinileus (K56.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Der Gallensteinileus (Gallstone Ileus) ist ein mechanischer Dünndarmverschluss, der durch das transenterale Eindringen eines Gallensteins aus dem Gallengangssystem in den Darm entsteht. Er tritt vorwiegend bei älteren Patienten auf und hat …
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Darmperforation (K63.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Eine Darmperforation bezeichnet das vollständige Durchbrechen der Darmwand mit Freisetzung von Darminhalt in die Peritonealhöhle. Sie ist ein medizinischer Notfall, da die Kontamination zu einer sekundären peritonalen Entzündung und Sepsis …
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Cronkhite–Canada‑Syndrom Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 K63.8)
Das Cronkhite–Canada‑Syndrom (CCS) ist ein seltenes erworbenes Polyposen‑ und Ektodermal‑Syndrom, das durch diffuse Hamartomatose des Gastrointestinaltrakts sowie kutane und hämatologische Manifestationen gekennzeichnet ist. Die Inzidenz …
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Spontan bakterielle Peritonitis Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard (K65.2)
Spontan bakterielle Peritonitis (SBP) ist eine infektiöse Entzündung des Aszites bei Patienten mit Leberzirrhose, die ohne offensichtliche intraabdominelle Quelle auftritt. Sie stellt ein häufiges und schwerwiegendes Komplikationsmuster …
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Gallensäureverlustsyndrom (ICD‑10 K90.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Gallensäureverlustsyndrom (auch als Cholic‑Acid‑Wasting‑Syndrom oder Sickinger‑Syndrom bezeichnet) ist ein seltenes Malabsorptionsphänomen, das nach umfangreichen Resektionen des kleinen Darms bei Säuglingen auftreten kann. Es zeichnet …
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Kurzdarmsyndrom (K91.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Kurzdarmsyndrom (KDS) bezeichnet die klinische Situation einer stark reduzierten funktionellen Dünndarmlänge, meist <200 cm, nach umfangreicher Resektion oder angeborener Fehlbildung. Die Prävalenz ist gering, jedoch steigt die …
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Pemphigus Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 L10)
Pemphigus bezeichnet eine heterogene Gruppe von autoimmunen Blasenbildungen der Haut und Schleimhäute, die durch Antikörper gegen Desmosomen‑Komponenten (vor allem Desmoglein 1 und 3) ausgelöst werden. Die Erkrankung ist selten, mit einer …
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Morbus Grover (L11.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Morbus Grover, auch als transient acantholytic dermatosis bezeichnet, ist eine kutane Erkrankung, die durch plötzlich auftretende papulovesikuläre Läsionen gekennzeichnet ist. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren; sie tritt …
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Blasenbildende Autoimmundermatosen (ICD‑10 L12) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Autoimmune Blasenbildende Dermatosen (ABDD) umfassen eine heterogene Gruppe von Autoimmunerkrankungen, bei denen auto‑antikörpervermittelte Angriffe auf Strukturelemente der Haut zu subepidermalen oder intraepidermalen Blasen führen. Sie …
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Handekzem (L24) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Handekzem, medizinisch als dyshidrotisches Ekzem oder Handdermatitis bezeichnet, ist eine entzündliche Hauterkrankung der Hände, die durch wiederkehrende Exazerbationen gekennzeichnet ist. Epidemiologisch betrifft es vor allem …
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Chlorakne (L24.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Chlorakne ist eine seltene, akute oder chronische Hauterkrankung, die nach hochdosierter Exposition gegenüber halogenierten Aromaten, insbesondere Dioxinen und polychlorierten Biphenylen (PCBs), auftritt. Die Pathogenese beruht auf einer …
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Erythrodermie (ICD‑10 L26) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Erythrodermie bezeichnet eine generalisierte Hautveränderung mit erythematösem Exanthem und Abschuppung, die mindestens 90 % der Körperoberfläche betrifft oder über mehrere Wochen besteht. Sie ist ein seltenes dermatologisches …
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Handekzem (L30) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Handekzem ist eine entzündliche Dermatitis der Hände, die häufig mit starkem Juckreiz, Rötung, Schuppung und nässenden Läsionen einhergeht. Epidemiologisch zeigt sich eine hohe Prävalenz bei Berufstätigen mit intensiver Feuchtigkeits- …
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Dyshidrose (L30.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Dyshidrose, auch pompholyx genannt, ist eine chronisch‑rezidivierende vesikuläre Dermatitis der Hand- und Fußflächen. Sie tritt überwiegend im jungen Erwachsenenalter auf, wobei ein leichtes weibliches Übergewicht besteht. Die Erkrankung …
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Intertrigo (L30.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Intertrigo bezeichnet eine entzündliche Hautreaktion an Körperfalten, die durch mechanische Reibung, Feuchtigkeit und Mikroklimata begünstigt wird. Die Prävalenz ist besonders hoch bei übergewichtigen Personen, diabetischen Patienten und …
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Gianotti‑Crosti‑Syndrom Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 L44.4)
Das Gianotti‑Crosti‑Syndrom (GCS) ist ein akutes, meist selbstlimitierendes papulovesikulares Exanthem, das vorwiegend bei Kindern nach einer viralen Infektion oder Impfung auftritt. Die Inzidenz liegt im Kindesalter bei etwa 1 % der …
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Unguis incarnatus Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (L60.0)
Der Unguis incarnatus, umgangssprachlich eingewachsene Zehennagel, ist eine häufige podologische Erkrankung, die vor allem an den Großzehen auftritt. Epidemiologisch zeigen aktuelle Studien aus dem ambulanten Bereich, dass insbesondere …
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Nagelablösung (Onycholyse) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Nagelablösung (Onycholyse) bezeichnet die partielle oder totale Ablösung der Nagelplatte vom darunterliegenden Nagelbett. Sie tritt häufig im Kontext von Traumen, entzündlichen Erkrankungen, Pilzinfektionen oder mechanischen Belastungen …
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Onychorrhexis Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard (L60.3)
Onychorrhexis bezeichnet das Auftreten von Rissen, Spalten und Brüchigkeit der Fingernägel. Sie ist häufig ein sekundäres Phänomen bei diversen dermatologischen, systemischen und iatrogenen Bedingungen. Epidemiologisch lässt sich keine …
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Nagelpsoriasis (L62.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Nagelpsoriasis ist eine chronisch‑entzündliche Erkrankung der Fingernägel und Zehennägel, die häufig im Kontext einer kutanen Psoriasis auftritt. Die Prävalenz liegt bei etwa 10 % der Patienten mit Plaque‑Psoriasis, wobei die …
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Acne infantum (L70.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Acne infantum bezeichnet das Auftreten von aknenodulären Läsionen im Säuglingsalter, meist zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat. Die Prävalenz ist gering; die meisten Fälle werden als isolierte Hautveränderungen ohne langfristige …
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Rasurbrand (L73.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Rasurbrand, medizinisch als Pseudofolliculitis barbae bzw. irritative Kontaktdermatitis nach Rasur bezeichnet, ist eine häufige entzündliche Hautreaktion, die durch mechanische Traumata beim Rasieren entsteht. Epidemiologisch tritt er vor …
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Hyperpigmentierung (L81.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hyperpigmentierung bezeichnet die pathologische Zunahme von Melanin oder anderen Pigmenten in der Haut, die zu einer sichtbaren Verdunkelung führt. Sie kann lokalisierte oder ausgedehnte Muster annehmen und ist häufig ein sekundäres …
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