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Seite 4 für „electrophysiology“
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Schulmedizin
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Neuromuskuläre Erkrankungen (ICD‑10 G70.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Neuromuskuläre Erkrankungen umfassen ein heterogenes Spektrum von Krankheiten, die primär das periphere Nervensystem und die Muskulatur betreffen. Sie sind selten, aber klinisch bedeutsam, weil sie häufig zu schwerer motorischer …
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Critical‑Illness‑Myopathie (G72.80) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Critical‑Illness‑Myopathie (CIM) bezeichnet eine erworbene, primär muskelfaserbezogene Schwäche bei Patienten mit schwerer kritischer Erkrankung, häufig im Kontext von Intensivtherapie. Die Prävalenz liegt in intensivmedizinischen Kohorten …
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Spastische Hemiparese und Hemiplegie (G81.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Spastische Hemiparese und Hemiplegie beschreiben einseitige motorische Ausfälle, die durch eine Schädigung der oberen Motoneuronenbahn entstehen und häufig mit erhöhter Muskelspannung (Spastizität) einhergehen. Die Prävalenz variiert stark …
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Diparese und Diplegie der oberen Extremitäten Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 G83.0)
Diparese und Diplegie der oberen Extremitäten bezeichnen eine gleichzeitige Schwäche bzw. Lähmung beider Arme, wobei die Bezeichnung „Diparese“ meist eine milde Form (muskelkraft ≤ 4/5) und „Diplegie“ eine schwerere Ausprägung (muskelkraft …
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Sonstige idiopathische periphere autonome Neuropathie (G90.08) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die sonstige idiopathische periphere autonome Neuropathie (SIPAN) umfasst eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, bei denen primär das autonome Nervensystem peripher betroffen ist, ohne dass eine klare ätiologische Zuordnung möglich ist. …
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Familiäre Dysautonomie (Riley‑Day‑Syndrom) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Familiale Dysautonomie (FD), auch Riley‑Day‑Syndrom genannt, ist eine autosomal-rezessiv vererbte neurogene Autonomiedysfunktion, die durch Mutationen im ELP1‑Gen (früher IKBKAP) verursacht wird. Die Prävalenz ist weltweit sehr gering und …
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Ptosis des Augenlides Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 H02.4)
Ptosis des Augenlides bezeichnet das Absinken des Oberlids, das zu einer Einschränkung des Gesichtsfeldes und potenziell zu einer Beeinträchtigung der visuellen Entwicklung führen kann. Die Prävalenz variiert je nach Ursache und …
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Posteriorer Cyclitis (H30.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Cyclitis posterior bezeichnet eine entzündliche Beteiligung des hinteren Ziliarkörpers, die im Kontext einer Posterior‑Uveitis auftreten kann. Die Prävalenz ist in der Gesamtpopulation gering und wird vorwiegend bei Patienten mit …
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Sonstiger Strabismus paralyticus (H49.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Sonstiger Strabismus paralyticus bezeichnet eine okulomotorische Fehlstellung, die durch eine Lähmung oder paresen der extraokularen Muskulatur entsteht und nicht in die klassischen Kategorien des konvergenten, divergierenden oder …
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Arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVCM) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVCM) ist eine primär genetisch bedingte Myokardpathologie, die durch progressive Fibrofettinfiltration des rechten Ventrikels gekennzeichnet ist. Sie tritt überwiegend bei jungen …
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Unspezifischer intraventrikulärer Block (I45.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Unspezifischer intraventrikulärer Block (IVB) bezeichnet eine atrioventrikuläre Leitungsstörung, bei der die QRS-Dauer verbreitert ist, ohne dass klassische morphologische Merkmale eines Rechts- oder Linkschenkelblocks vorliegen. Die …
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Paroxysmale Tachykardie (I47.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Paroxysmale Tachykardie (PT) bezeichnet ein plötzlich auftretendes, episodisches Herzrasen mit einer Dauer von Sekunden bis Stunden und spontaner Rückkehr zum Sinusrhythmus. Epidemiologische Analysen aus den Jahren 1999‑2020 zeigen …
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Fetale und neonatale Schädigung durch mütterliche Noxen (ICD‑10 P04.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die pränatale Exposition gegenüber nicht näher bezeichneten Noxen, insbesondere toxischen Schwermetallen wie Blei, stellt ein bedeutendes Risiko für die fetale und neonatale Entwicklung dar. Epidemiologische Daten aus europäischen und …
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Tetanie beim Neugeborenen ohne Kalzium‑ oder Magnesiummangel Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Tetanie beim Neugeborenen ohne nachweisbaren Kalzium‑ oder Magnesiummangel beschreibt ein seltenes klinisches Phänomen, bei dem typische Zeichen einer erhöhten neuromuskulären Erregbarkeit auftreten, obwohl die üblichen biochemischen …
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Transitorische Myasthenia gravis im Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie-Standard (ICD‑10 P94.0)
Transitorische Myasthenia gravis beim Neugeborenen (TNMG) ist eine seltene, aber klinisch bedeutsame Komplikation, die im Kontext einer mütterlichen Autoimmunmyasthenie entsteht. Durch plazentär übertragene autoaktive …
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Angeborene Deformitäten des Schädels, Gesichts und Kiefers (ICD‑10 Q67.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige angeborene Deformitäten des Schädels, des Gesichts und des Kiefers umfassen ein heterogenes Spektrum struktureller Fehlbildungen, die bereits in der Embryonalentwicklung entstehen. Sie reichen von isolierten craniofacialen …
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Spalthand (Q71.6) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Die Spalthand (Split‑Hand) bezeichnet ein charakteristisches morphologisches Phänomen, bei dem die thenaren und ulnaren Digitus‑Segmente reduziert oder fehlen, während der zentrale Bereich weitgehend erhalten bleibt. Dieses Muster wird …
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R44.8 Sinnesbezogene Symptome: Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Sonstige und nicht näher bezeichnete Symptome, die die Sinneswahrnehmungen und das Wahrnehmungsvermögen betreffen, umfassen ein breites Spektrum unspezifischer Beschwerden wie diffuse Sensibilitätsstörungen, visuelle Unschärfe oder …
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Abnorme Funktionsprüfungen des peripheren Nervensystems Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 R94.1)
Abnorme Befunde bei Funktionsprüfungen des peripheren Nervensystems (PNS) und ausgewählter Sinnesorgane spiegeln häufig eine kombinierte zentrale und periphere Neuropathologie wider. In der klinischen Praxis treten solche Befunde besonders …
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Verletzung eines nicht näher bezeichneten Hirnnervs (ICD‑10 S04.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Verletzung eines nicht näher bezeichneten Hirnnervs stellt ein seltenes, aber klinisch bedeutsames Ereignis dar, das im Kontext von Schädel-Hirn-Trauma oder iatrogenen Eingriffen auftreten kann. Die Prävalenz ist schwer zu …
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Cervical Tracheal Injury (S11.02) Differential Diagnosis & Standard Therapy
Die Pars cervicalis der Trachea umfasst die knorpelige und membranöse Vorwandregion von C1 bis etwa T2. Anatomisch bildet sie den proximalen Teil der Luftröhre, welcher eng mit dem Kehlkopf, den Halsmuskeln und dem Nervus laryngeus …
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C7/T1-Verletzungen (ICD‑10 S13.17) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der zervikale Übergangsbereich C7/T1 bildet die Schnittstelle zwischen dem unteren zervikalen und dem oberen thorakalen Plexus. Läsionen in diesem Segment können durch traumatische, neoplastische oder degenerative Prozesse entstehen und …
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Sonstige inkomplette Querschnittverletzungen des zervikalen Rückenmarks (ICD‑10 S14.13) Diagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige inkomplette Querschnittverletzungen des zervikalen Rückenmarks (SCI) umfassen traumatische Läsionen, bei denen das Rückenmark nicht vollständig durchtrennt ist, jedoch funktionelle Unterbrechungen auftreten. Die Inzidenz von …
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Nervenwurzelverletzung der Halswirbelsäule (ICD‑10 S14.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Verletzung der Nervenwurzeln der Halswirbelsäule (C1‑C8) ist ein seltenes, aber potenziell schwerwiegendes Ereignis, das vor allem im Kontext iatrogener Eingriffe auftritt. Die Prävalenz ist in der allgemeinen Bevölkerung nicht …
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Verletzung sonstiger und nicht näher bezeichneter Nerven des Halses (S14.6) Diagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen sonstiger und nicht näher bezeichneter Nerven des Halses umfassen Läsionen von peripheren Nervenstrukturen, die im Bereich der zervikalen Region liegen, jedoch nicht explizit als einzelne benannte Nerven klassifiziert sind. …
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Thorakale Wirbelsäulenverletzung T11/T12 Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (S23.16)
Der Bereich der Wirbelsäule zwischen dem elften und zwölften Brustwirbel (T11/T12) bildet den Übergang vom thorakalen zum lumbalen Segment. Pathologien in diesem Segment, wie Bandscheibenherniationen, Synovialzysten oder Verletzungen des …
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Verletzung der Brustwirbelsäulen-Nervenwurzeln (ICD‑10 S24.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen der Nervenwurzeln der Brustwirbelsäule (vor allem im Bereich von T1 bis T4) sind selten, treten jedoch iatrogen nach thorakalen Eingriffen wie offener Herzchirurgie oder mediastinalen Verfahren auf. Sie können zu …
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Thorakale sympathische Nervenverletzung (S24.4) Diagnostik‑Algorithmus und Therapie‑Standard
Verletzungen der thorakalen sympathischen Nerven entstehen vorwiegend iatrogen während thorakaler Eingriffe, insbesondere bei resektiven oder rekonstruktiven Verfahren am Mediastinum. Die Inzidenz ist gering, jedoch können die Folgen – von …
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L3/L4-Verletzung (S33.13) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
L3/L4 bezeichnet die Intervertebral‑Diskus‑ und Facettengelenksregion zwischen dem dritten und vierten Lendenwirbel. Pathologien in diesem Segment – insbesondere Bandscheibenvorfälle, Degeneration oder Instabilität – gehören zu den …
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Inkomplette lumbale Querschnittverletzung (S34.11) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine inkomplette Querschnittverletzung des lumbalen Rückenmarks (häufig klassifiziert als AIS C/D) betrifft die thorako‑luminale Region und führt zu partieller motorischer und sensorischer Funktionsstörung unter Erhalt einiger spinaler …
Quellen des Artikels