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Schulmedizin
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Splenomegalie (R16.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Splenomegalie bezeichnet eine pathologische Vergrößerung der Milz, die in vielen internistischen und hämatologischen Krankheitsbildern vorkommt. Epidemiologisch ist sie ein häufiges Befundbild; in klinischen Routinen wird sie bei etwa 5 % …
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Hepatosplenomegalie (R16.2) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hepatosplenomegalie bezeichnet die gleichzeitige Vergrößerung von Leber und Milz. Sie tritt in einer Vielzahl von pädiatrischen und adulten Krankheitsbildern auf, darunter hämatologische Malignome, infektiöse Prozesse sowie …
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Ikterus (R17) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Ikterus bezeichnet die sichtbare Gelbfärbung von Haut, Schleimhäuten und Skleren infolge einer erhöhten Konzentration von Bilirubin im Blut. Epidemiologisch ist Ikterus ein häufiges klinisches Zeichen, das sowohl in der Primär‑ als auch in …
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Harnverhaltung (ICD‑10 R33) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die akute Harnverhaltung (AHV) ist ein plötzliches Unvermögen, die Blase vollständig zu entleeren, was zu einem signifikanten post‑void residualen Urinvolumen führt. Epidemiologisch tritt sie vorwiegend bei Männern über 50 Jahren im …
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Desorientiertheit (R41.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Desorientiertheit bezeichnet die Störung der zeitlichen, örtlichen oder situativen Orientierung und tritt häufig im Rahmen akuter internistischer Notfälle auf. In den vorliegenden Fallberichten zeigte sich Desorientiertheit bei Patienten …
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Riechstörung (R43) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Riechstörungen umfassen ein breites Spektrum von Funktionsbeeinträchtigungen des olfaktorischen Systems, von teilweiser Hyposmie bis zum vollständigen Verlust (Anosmie). Epidemiologische Daten aus jüngsten pandemiebezogenen Studien zeigen, …
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Fieber (R50) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Fieber ist eine Erhöhung der Körpertemperatur über die physiologische Norm, meist definiert als ein axillärer Wert von ≥ 38,0 °C oder ein rektaler Wert von ≥ 38,5 °C. Es stellt ein häufiges klinisches Zeichen einer zugrunde liegenden …
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Schock (R57) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Der Schock ist ein lebensbedrohlicher physiologischer Zustand, gekennzeichnet durch eine unzureichende Gewebeperfusion, die zu einer zellulären Hypoxie und potenziellen Organversagen führt. Epidemiologisch stellt der Schock in Notaufnahmen …
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Hypovolämie (R57.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hypovolämie bezeichnet ein relatives oder absolutes Blutvolumendefizit, das zu einer unzureichenden Gewebeperfusion führt. Sie ist in akuten Notfallsituationen häufig und kann durch Blutverlust, Flüssigkeitsverschiebungen oder verminderte …
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Kreislaufkollaps (R57.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Kreislaufkollaps bezeichnet das akute Versagen des hämodynamischen Systems mit kritischer Unterversorgung von Geweben und Organen. Epidemiologisch ist er selten, tritt jedoch in Notfallsituationen wie schweren Vergiftungen oder …
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Sepsis (ICD‑10 R65.20) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Innere Medizin
Sepsis ist ein lebensbedrohlicher Organdysfunktion‑Zustand, der durch eine fehlgeleitete Immunantwort auf eine Infektion ausgelöst wird. In Deutschland werden jährlich mehrere hunderttausend Fälle gemeldet; die Mortalität liegt trotz …
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Multiorganversagen (R65.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Multiorganversagen (MOV) bezeichnet das gleichzeitige Versagen von mindestens zwei Organsystemen infolge einer systemischen Schädigung, häufig ausgelöst durch Sepsis. Die Inzidenz ist auf Intensivstationen hoch; ein signifikanter Anteil …
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Hyperviskositätssyndrom Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 R70.1)
Das Hyperviskositätssyndrom beschreibt eine pathologische Erhöhung der Blutviskosität, meist bedingt durch schwere hämatologische Erkrankungen wie das multiple Myelom. Die erhöhte Viskosität führt zu einer gestörten Mikrozirkulation und …
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Transaminasenanstieg (R74.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ein Transaminasenanstieg bezeichnet die Erhöhung der Serumkonzentrationen von Alanin‑Aminotransferase (ALT) und Aspartat‑Aminotransferase (AST). Diese Enzyme werden vorwiegend in Hepatozyten, aber auch in Muskel- und Herzgewebe gebildet. …
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Myoglobinurie (ICD‑10 R82.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Myoglobinurie bezeichnet das Vorhandensein von Myoglobin im Urin, meist als Folge einer massiven Muskelzerstörung (Rhabdomyolyse). Sie tritt selten isoliert auf; häufige Auslöser sind Traumata, Ischämie, toxische Substanzen oder schwere …
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Pneumatosis intestinalis Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Pneumatosis intestinalis (PI) bezeichnet das Vorhandensein von gasgefüllten Hohlräumen in der Darmwand, die radiologisch sichtbar sind. Sie kann sowohl idiopathisch („pneumatosis cystoides intestinalis“) als auch sekundär zu einer Vielzahl …
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Retroperitoneale Blutung Diagnostik, Differenzialdiagnose und Therapie-Standard (ICD‑10 R93.5)
Eine retroperitoneale Blutung (RPB) bezeichnet das Austreten von Blut in den Retroperitonealraum, meist infolge einer Gefäßruptur oder organischen Läsion. Sie ist selten, aber potenziell lebensbedrohlich und wird häufig erst spät erkannt, …
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Nasenbeinfraktur (S02.2) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Nasenbeinfraktur (Fractura nasalis) ist die häufigste Gesichtsverletzung und entsteht meist durch direkte Traumata im Rahmen von Sport, Verkehrsunfällen oder körperlichen Auseinandersetzungen. Die Inzidenz liegt in europäischen …
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Orbitabodenfraktur (ICD‑10 S02.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Orbitabodenfraktur ist eine Verletzung des knöchernen Fundus der Orbita, die häufig durch direkte Traumata entsteht. Epidemiologisch tritt sie vorwiegend bei jungen Erwachsenen nach Verkehrsunfällen oder Stürzen auf, kann jedoch in …
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Hirnblutung (S06) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hirnblutungen umfassen spontane intrazerebrale Blutungen (ICH) sowie Subarachnoidal‑ und subdurale Hämatome, die zu einer akuten neurologischen Dekompensation führen können. In Deutschland beträgt die jährliche Inzidenz von ICH etwa 20–30 …
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Epiduralhämatom (S06.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Ein Epiduralhämatom (EDH) bezeichnet die Blutansammlung zwischen der Dura mater und dem knöchernen Schädel oder, im spinalen Kontext, zwischen der Dura mater und den benachbarten Wirbelkörpern bzw. Laminae. In der Neurochirurgie ist das …
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Subduralhämatom (ICD‑10 S06.5) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Das Subduralhämatom (SDH) ist eine Blutansammlung zwischen der Dura mater und der Arachnoidea. Es entsteht meist durch venöse Blutungen aus den Bridging-Venen, kann jedoch auch arterielle Quellen haben. Epidemiologisch tritt das akute SDH …
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Zwerchfellruptur (S27.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard
Die Zwerchfellruptur ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Verletzung des Zwerchfells, die meist im Kontext schwerer thorakoabdomineller Traumata auftritt. Epidemiologisch wird sie vorwiegend bei stumpfen Gewalteinwirkungen …
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Traumatische Aortenruptur (S35.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die traumatische Aortenruptur ist ein seltenes, aber hochgradig lebensbedrohliches Ereignis, das vorwiegend nach schweren thorakalen Traumata auftritt. Die Inzidenz liegt im Rahmen von 0,1 % bis 2 % aller polytraumatisierten Patienten, …
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Milzruptur (S36.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Milzruptur ist ein akutes, potenziell lebensbedrohliches Ereignis, das überwiegend durch traumatische Einwirkungen auf den Oberbauch ausgelöst wird. In nicht‑traumatischen Kontexten kann sie als seltene Komplikation invasiver …
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Abdominaltrauma (ICD‑10 S39) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Das Abdominaltrauma umfasst Verletzungen der Bauchhöhle und ihrer Organe, die durch stumpfe oder penetrierende Kräfte entstehen. In Deutschland machen intraabdominelle Verletzungen etwa 10 % aller schweren Traumata aus und sind häufig mit …
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Patellarsehnenruptur (ICD‑10 S76.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Patellarsehnenruptur ist ein seltener, aber klinisch bedeutsamer Läsionsmechanismus des Kniegelenks, bei dem die Sehne zwischen Patella und Tuberositas tibiae komplett durchtrennt wird. Sie tritt vorwiegend bei jüngeren sportlich …
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Leistenzerrung (S76.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Leistenzerrungen, auch als adductorische Muskelzerrungen bezeichnet, betreffen häufig die Adduktoren‑Muskelgruppe des Oberschenkels und sind besonders bei sportlich aktiven Personen verbreitet. Die Prävalenz ist in Sportarten mit …
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Polytrauma (T07) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard in der Orthopädie
Polytrauma bezeichnet das gleichzeitige Auftreten von Verletzungen mehrerer Körperregionen oder Organsysteme, die zusammen eine potenziell lebensbedrohliche Situation darstellen. Die Inzidenz ist in Europa besonders bei Verkehrsunfällen …
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Rückenmarkssyndrom (ICD‑10 T09.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Rückenmarkssyndrom bezeichnet ein akutes oder subakut auftretendes Funktionsdefizit des Rückenmarks, das zu motorischen, sensiblen und autonomen Störungen führen kann. Es umfasst unterschiedliche Pathomechanismen, darunter vaskuläre …
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