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Schulmedizin
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Endogene Depression (F33.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Endogene Depression bezeichnet eine depressive Störung, deren Auftreten nicht primär durch äußere psychosoziale Stressoren erklärt werden kann, sondern bei der neurobiologische und genetische Faktoren im Vordergrund stehen. Epidemiologisch …
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Ängstlichkeit (F41.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ängstlichkeit bezeichnet ein übersteigertes und häufig unangemessenes Angstempfinden, das die Alltagsfunktion beeinträchtigt. In der pädiatrischen Psychiatrie wird Ängstlichkeit häufig im Kontext von dissozialen Störungen des Kindes‑ und …
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Parasomnie (F51.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Parasomnien umfassen eine heterogene Gruppe von Schlafstörungen, die durch ungewöhnliche Verhaltensweisen oder Erlebnisse während des Schlafes gekennzeichnet sind und nicht primär auf physiologische Atmungs- oder Herz-Kreislauf-Störungen …
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Frigidität (F52.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Frigidity bezeichnet ein anhaltendes sexuelles Funktionsdefizit bei Frauen, das sich durch fehlende oder stark verminderte sexuelle Erregung und Lust äußert, ohne dass organische Ursachen vorliegen. Historisch wurde der Begriff in den …
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Tablettenabhängigkeit (F55) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Tablettenabhängigkeit bezeichnet den schrittweisen Übergang von einer rein therapeutischen Einnahme zu einem zwanghaften Konsummuster, das klinische Kriterien einer Substanzgebrauchsstörung erfüllt. Die Epidemiologie ist in Deutschland nur …
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Histrionische Persönlichkeitsstörung (F60.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die histrionische Persönlichkeitsstörung (HPD) ist eine tiefgreifende, anhaltende Störung der emotionalen Regulation und zwischenmenschlichen Interaktion, die durch ein übersteigertes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Bestätigung …
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Paraphilie (ICD‑10 F65) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Paraphilien umfassen atypische sexuelle Interessen, die über das gesellschaftlich übliche Maß hinausgehen und häufig mit wiederholten, intensiven Fantasien, Impulsen oder Verhaltensweisen einhergehen. Die Prävalenz variiert stark je nach …
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Transvestitischer Fetischismus (F65.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Transvestischer Fetischismus (auch transvestische Störung) ist ein psychosexuelles Phänomen, bei dem das Anziehen des anderen Geschlechts als primäres sexuelles Erregungsobjekt dient und zu klinisch relevanten Belastungen führen kann. Nach …
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Transsexualismus (ICD‑10 F66.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die sexuelle Orientierung und die geschlechtliche Identität stellen zentrale Dimensionen der menschlichen Diversität dar. In den geprüften Quellen wird insbesondere das Phänomen der Geschlechtsdysphorie (Gender Dysphoria) behandelt, …
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Wernicke-Aphasie Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Die Wernicke‑Aphasie ist eine rezeptive Sprachstörung, die durch Schädigung des posterioren superioren Temporallappens entsteht und typischerweise im Kontext eines zerebrovaskulären Insults auftritt. Epidemiologische Daten zeigen, dass …
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Acalculie (F81.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Akalkulie bezeichnet eine erworbene Störung der Zahlenverarbeitung, die sich durch erhebliche Defizite im Rechnen und im Umgang mit quantitativen Informationen äußert. Die Prävalenz ist schwer zu bestimmen; sie tritt häufig nach …
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Kleinhirnataxie (G11.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Kleinhirnataxie bezeichnet eine heterogene Gruppe von Störungen des Kleinhirns, die zu einer gestörten Koordination von Bewegungen führen. Die Prävalenz ist gering, jedoch werden viele Fälle im Rahmen neurodegenerativer Erkrankungen oder …
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Muskelzuckungen (Faszinationen) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Muskelzuckungen (Faszikulationen) sind spontane, unwillkürliche Kontraktionen einzelner Muskelfasern oder kleiner Muskelgruppen, die klinisch als feine, flimmernde Bewegungen wahrgenommen werden. Sie treten in allen Altersgruppen auf und …
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Familiäre Alzheimer-Krankheit (ICD‑10 G30.0) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die familiäre Alzheimer‑Krankheit (FAK) ist eine autosomal dominante, monogenetisch bedingte Form der Demenz, die durch frühes Auftreten kognitiver Defizite gekennzeichnet ist. Epidemiologische Angaben aus regionalen Erhebungen zeigen, …
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Hirnatrophie (G31.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hirnatrophie bezeichnet den Verlust von neuronaler und glialer Substanz, der sich in einer Volumenreduktion des Gehirns manifestiert. Sie tritt im Rahmen physiologischer Alterungsprozesse auf, kann jedoch auch pathologisch beschleunigt …
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Obliquus‑superior‑Myokymie (G51.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Obliquus‑superior‑Myokymie bezeichnet ein intermittierendes, feines Zucken des Musculus obliquus superior, das typischerweise als plötzliches, rhythmisches Flimmern im peripheren Gesichtsfeld wahrgenommen wird. Die Literatur berichtet über …
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Post-Zoster-Neuralgie (G53.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Post‑Zoster‑Neuralgie (PZN) bezeichnet einen chronischen neuropathischen Schmerz, der nach einer Herpes‑zoster-Infektion persistiert und länger als drei Monate nach dem Auftreten des Hautausschlags anhält. Epidemiologisch betrifft sie etwa …
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Wurzelkompressionssyndrom (G55) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Wurzelkompressionssyndrom bezeichnet die pathologische Einengung einer spinalen Nervenwurzel, meist durch benachbarte strukturelle Veränderungen wie Bandscheibenprotrusionen, zervikale Gefäßanomalien oder synoviale Zysten. …
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Parese (G82) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Parese bezeichnet eine partielle Lähmung, bei der die Muskelkraft reduziert, jedoch nicht vollständig aufgehoben ist. Sie kann einseitig (hemiparese) oder beidseits (biparese) auftreten und betrifft unterschiedliche Körperregionen. …
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Babinski‑Nageotte‑Syndrom Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Babinski‑Nageotte‑Syndrom ist ein seltenes zerebrovaskuläres Befundbild, das durch eine kombinierte Schädigung der dorsalen Medulla oblongata und des seitlich verlaufenden Pyramidenbahntrakts entsteht. Es wird häufig im Kontext einer …
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Chemosis (H11.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Chemosis bezeichnet das sekundäre Ödem der Bindehaut, das sich durch eine transudative Flüssigkeitsansammlung in der Subepithelialschicht äußert. Sie tritt häufig im Kontext entzündlicher oder allergischer Konjunktivitis sowie bei …
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Linsenluxation (H27.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Linsenluxation bezeichnet die teilweise oder vollständige Dislokation der kristallinen Linse aus ihrer physiologischen Lage im Ziliarkörper. Sie kann angeboren, häufig als Ausdruck einer genetisch bedingten Bindegewebserkrankung, oder …
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Ophthalmoplegie (H49.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ophthalmoplegie bezeichnet die Funktionsstörung der Augenmuskulatur, die zu einer Einschränkung oder dem Verlust der okulären Beweglichkeit führt. Sie kann isoliert auftreten oder im Rahmen verschiedener neuro‑ophthalmologischer Syndrome. …
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Weitsichtigkeit (Hyperopie) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Weitsichtigkeit (Hyperopie) bezeichnet einen refraktiven Fehler, bei dem das Bild eines entfernten Objekts vor der Netzhaut fokussiert wird, weil die axiale Länge des Augapfels zu kurz ist oder die Brechkraft der Hornhaut/Linse zu schwach …
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Fehlsichtigkeit (H53.8) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Fehlsichtigkeit (Ametropie) bezeichnet die Abweichung der optischen Fokuslage des Auges von der Netzhaut, wodurch ein unscharfes Bild entsteht. Die häufigsten Formen sind Myopie, Hyperopie und Astigmatismus. Epidemiologisch zeigen …
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Hörsturz (Plötzlicher sensorineuraler Hörverlust) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der plötzliche Hörsturz ist ein akuter sensorineurales Hörverlustereignis, das innerhalb von 72 Stunden auftritt und häufig mit begleitendem Tinnitus sowie Druckempfindlichkeit im betroffenen Ohr einhergeht. Epidemiologische Daten zeigen, …
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Ototoxizität Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Ototoxizität bezeichnet die schädigende Wirkung von Substanzen auf das auditorische System, insbesondere auf Haarzellen der Cochlea und den vestibulären Apparat. Sie ist klinisch relevant, weil sie zu irreversiblen Hörverlusten oder …
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Presbyakusis Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 H91.1)
Presbyakusis bezeichnet die altersbedingte, meist schleichend fortschreitende Sensorineurale Hörminderung, die primär das Hochfrequenzspektrum betrifft. Epidemiologisch ist sie die häufigste Ursache für Schwerhörigkeit im höheren …
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Otalgie (H92) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Otalgie bezeichnet Schmerzen im äußeren Ohr oder im Bereich des Gehörgangs, die häufig als Symptom einer primären otologischen Erkrankung auftreten, aber auch sekundär durch benachbarte Strukturen verursacht werden können. Epidemiologisch …
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Libman‑Sacks‑Endokarditis Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Libman‑Sacks-Endokarditis ist eine sterile, nichtbakterielle Endokarditis, die vorwiegend im Zusammenhang mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) auftritt. Sie zeichnet sich durch vegetative Läsionen an den Herzklappen aus, die …
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