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Seite 9 für „neurologische“
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Schulmedizin
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Opioidinduzierte Obstipation (ICD‑10 K59.02) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Opioidbedingte Verstopfung (OIB) ist eine häufige Nebenwirkung bei Patienten, die Opioide zur Schmerztherapie erhalten. Die Prävalenz liegt in chronisch schmerzbehandelten Populationen bei bis zu 40 % und stellt ein signifikantes Problem …
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Abszess (L02) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ein Abszess ist eine lokalisierte, eitrige Entzündung eines Gewebes, die durch das Eindringen von Mikroorganismen und die nachfolgende Immunantwort entsteht. Er tritt häufig im abdominalen Raum auf, insbesondere bei Komplikationen wie …
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Fallfuß (Plattfuß) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 M21.3)
Der Fallfuß (Pes equinus) ist eine pathologische Plantarflexion des Fußes, die häufig im Kontext einer peripheren Nervenparese, insbesondere der Musculus peroneus longus, auftritt. Epidemiologisch wird er vor allem bei Patienten mit …
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Plattfuß (M21.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Plattfuß (Pes planus) bezeichnet eine Fehlstellung des Fußes mit einer verminderten oder fehlenden medialen Längsgewölbeausprägung, häufig verbunden mit einer nach innen gerichteten Talusposition und einer Überpronation im Gang. …
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Knickfuß (M21.5) Diagnostik, Differentialdiagnosen und Therapie‑Standard
Der Knickfuß (Pes cavus varus) bezeichnet eine pathologische Fußdeformität, bei der das Vorfuß‑ bzw. Mittelfußsegment nach innen geknickt ist und die Längsachse des Fußes nach oben verläuft. Historische Beschreibungen aus dem frühen 20. …
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Genu recurvatum Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Genu recurvatum bezeichnet eine pathologische Überstreckung des Kniegelenks in Sagittalebene, häufig definiert als Hyperextension über 10 Grad. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da die Störung primär im Rahmen neurologischer oder …
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Gelenksteife (M25.6) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Gelenksteife bezeichnet eine eingeschränkte Beweglichkeit eines Gelenks, die über den physiologischen Bewegungsumfang hinausgeht und häufig mit Schmerzen sowie funktionellen Einschränkungen einhergeht. Sie kann primär (z. B. idiopathisch) …
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Vaskulitis (ICD‑10 M30) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Orthopädie
Vaskulitis bezeichnet eine heterogene Gruppe entzündlicher Gefäßerkrankungen, die sämtliche Gefäßgrößen von Kapillaren bis zu großen Arterien betreffen können. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich, variiert jedoch …
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Torticollis (M43.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Torticollis bezeichnet eine pathologische Drehung oder Neigung des Kopfes, die durch muskuläre, neurogene oder strukturelle Ursachen hervorgerufen werden kann. Die häufigste Form im Kindesalter ist der kongenitale muskuläre Torticollus …
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Schmorl‑Knorpelknötchen (M51.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Schmorl‑Knorpelknötchen (auch als Schmorl‑Knoten bezeichnet) sind intravertebrale Herniationen von Bandscheibenmaterial in das angrenzende Wirbelkörperendplate‑ und -markgewebe. Sie treten häufig im thorakalen und lumbalen Bereich auf und …
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Cervicobrachialgie (M53.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Cervicobrachialgie bezeichnet ein Schmerzsyndrom mit Ursprung im zervikalen Bereich und Ausstrahlung in die obere Extremität. Die Prävalenz ist nicht exakt definiert, jedoch wird sie als häufige Ursache von Nackenschmerzen mit radiatischer …
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Ischialgie (M54.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ischialgie bezeichnet Schmerzen im Verlauf des Ischiasnervs, die von der Lendenwirbelsäule bis in das Gesäß, den hinteren Oberschenkel und teilweise bis zum Fuß ausstrahlen können. Die Prävalenz liegt im Rahmen häufigerer lumbaler …
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Ischialgie (M54.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ischialgie bezeichnet einen Schmerz im Verlauf des Ischiasnervs, der von der Lendenwirbelsäule über das Gesäß bis in die hintere Extremität ausstrahlt. Sie ist häufig eine Folge einer lumbalen Nervenwurzelreizung oder -kompression und …
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Gliederschmerz (M79.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Gliederschmerzen umfassen ein breites Spektrum von Schmerzen in Armen und Beinen, die sowohl akute als auch chronische Verläufe zeigen können. Sie stellen in der hausärztlichen und fachärztlichen Praxis eine häufige Beschwerde dar und …
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Knochenzyste (M85.6) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Knochenzysten umfassen primär die aneurysmatische Knochenzyste (ABC) und die solitäre (einzelne) Knochenzyste, auch als einfache oder jüngere Knochencyste bezeichnet. Sie treten überwiegend im Kindes- und Jugendalter auf, können jedoch …
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Komplikation durch Fremdkörper im Gelenk (M96.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Persistent Spinal Pain Syndrome Typ 2, früher häufig als Failed Back Surgery Syndrome (FBSS) bezeichnet, umfasst chronische Rückenschmerzen nach einer oder mehreren Wirbelsäulenchirurgien ohne ausreichende Schmerzlinderung. …
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Neurogene Blase (N31.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die neurogene Blase beschreibt eine dysfunktionelle Harnblase, die durch Schädigungen des zentralen oder peripheren Nervensystems entsteht. Sie tritt häufig bei angeborenen Fehlbildungen wie Spina bifida sowie nach erworbenen …
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Erektile Dysfunktion (ICD‑10 N48.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Erektile Dysfunktion (ED) bezeichnet die wiederholte Unfähigkeit, eine für befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Epidemiologische Daten aus deutschen Studien zeigen, dass die …
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Galaktorrhoe Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 N64.3)
Galaktorrhoe bezeichnet die abnorme Milchsekretion aus der Brustdrüse, die nicht mit einer physiologischen Schwangerschaft oder Stillzeit verbunden ist. Sie tritt bei Frauen und seltener bei Männern auf und kann ein Hinweis auf hormonelle …
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Eklampsie (ICD‑10 O15) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eklampsie bezeichnet das Auftreten von generalisierten Krampfanfällen bei einer Patientin mit Präeklampsie, die nicht durch andere neurologische Erkrankungen erklärt werden können. Sie stellt ein akutes, potenziell lebensbedrohliches …
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Aspiration in der Gynäkologie Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 O29.0)
Aspiration bezeichnet das unbeabsichtigte Einatmen von oralen oder gastro‑ösophagealen Inhalten in die unteren Atemwege. Sie ist ein bedeutender Risikofaktor für pulmonale Komplikationen, insbesondere Aspirationpneumonie, und trägt …
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Amnioninfektionssyndrom (O41.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Das Amnioninfektionssyndrom (AIS), häufig synonym mit Chorioamnionitis bezeichnet, ist eine intrauterine Entzündung des Fruchtwassers, der Membranen und ggf. der Plazenta. Es tritt primär im Rahmen einer aufsteigenden bakteriellen …
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Nabelschnurvorfall (O69.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Nabelschnurvorfall (Umbilical Cord Prolapse) ist ein obstetrisches Notfallszenario, bei dem die Nabelschnur vorzeitig durch den Geburtskanal austritt und dabei das Kind potenziell von einer Kompression betroffen wird. Die Inzidenz …
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Aspiration (O74.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard in der Gynäkologie
Aspiration bezeichnet das unbeabsichtigte Eindringen von oropharyngealem oder gastroduodenalem Inhalt in die unteren Atemwege. Sie ist ein wichtiger Auslöser für pulmonale Komplikationen, insbesondere Aspirationpneumonie, und trägt …
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Luftembolie in der Gynäkologie Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Luftembolie ist das Eindringen von gasförmigen Blasen in den Blutkreislauf, was zu einer mechanischen Obstruktion des Gefäßlumens und sekundären pathophysiologischen Effekten führt. Sie tritt sowohl iatrogen – etwa bei …
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Fettembolie nach gynäkologischen Eingriffen Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Fettembolie ist ein klinisches Syndrom, das durch die Freisetzung von Fetttröpfchen in den Blutkreislauf entsteht und insbesondere nach langknochen‑ oder Beckenfrakturen auftritt. Die Inzidenz wird als selten bis gelegentlich beschrieben; …
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Plazentainsuffizienz Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Placentalinsuffizienz bezeichnet eine chronische Störung der Plazentafunktion, bei der die fetale Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen unzureichend ist. Historisch wurde das Phänomen bereits in den 1970er‑Jahren pathologisch …
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Amnioninfektionssyndrom (ICD‑10 P02.7) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Amnioninfektionssyndrom, häufig synonym mit Chorioamnionitis bezeichnet, ist eine intrauterine Infektion der Fruchtbläschen und des Mutterleins. Es tritt vor allem in Spät- und Frühgeburten auf und ist ein bedeutender Risikofaktor für …
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Subduralhämatom im Kindesalter Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ein Subduralhämatom (SDH) ist eine Blutansammlung zwischen Dura mater und Arachnoidea, die meist durch Riss von bridging veins entsteht. Es tritt besonders häufig bei älteren Patienten auf, wobei sowohl akute als auch chronische Formen …
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Subarachnoidalblutung im Kindesalter Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 P10.3)
Die aneurysmatische Subarachnoidalblutung (aSAB) ist eine akute, lebensbedrohliche Blutung in den Subarachnoidalraum, die meist durch das Platzen eines zerebralen Aneurysmas entsteht. Sie macht etwa 5 % aller Schlaganfälle aus und betrifft …
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