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Schulmedizin
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Inhalative Kortikosteroide Nebenwirkungen & Risiken bei Asthma (ICD‑10 J45)
Inhalative Kortikosteroide (ICS) stellen das Kernprinzip der entzündungshemmenden Therapie bei obstruktiven Atemwegserkrankungen dar. Sie wirken durch Bindung an den Glukokortikoidrezeptor und Modulation der Genexpression, was zu einer …
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Erythema multiforme & Stevens‑Johnson‑Syndrom Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 L51)
Erythema multiforme (EM) und das Stevens‑Johnson‑Syndrom (SJS) bilden ein klinisches Spektrum von mukokutanen Läsionen, die durch unterschiedliche pathogenetische Auslöser ausgelöst werden können. EM ist meist eine selbstlimitierende, …
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Substanzgebrauchsstörung (F12) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard Stufe 2
Substanzgebrauchsstörung (SUD) bezeichnet ein Muster von problematischem Konsumverhalten, das zu klinisch signifikanten Beeinträchtigungen oder Leiden führt. Epidemiologische Daten aus europäischen Studien zeigen eine Prävalenz im …
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Tablettenabhängigkeit (F55) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Tablettenabhängigkeit bezeichnet den schrittweisen Übergang von einer rein therapeutischen Einnahme zu einem zwanghaften Konsummuster, das klinische Kriterien einer Substanzgebrauchsstörung erfüllt. Die Epidemiologie ist in Deutschland nur …
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Periphere Nerven von Kopf, Gesicht und Hals Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (C47.0)
Periphere Nerven des Kopfes, Gesichts und Halsbereichs umfassen die cranialen Nerven mit peripheren Fortsetzungen sowie die Spinalnerven C2‑C4, die sensorische und motorische Versorgung von Haut, Muskulatur und Schleimhäuten sicherstellen. …
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Atherosklerotische Herz‑Kreislauf‑Krankheit (I25.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Atherosklerotische Herz‑Kreislauf‑Krankheit (ASHK) umfasst die chronische Erkrankung der Arterien, bei der sich atheromatöse Plaques in den Gefäßwänden ansammeln und zu lumenverengenden oder -verschließenden Läsionen führen. In Deutschland …
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Abnormer biochemischer Befund im pränatalen Screening Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (O28.1)
Ein abnormer biochemischer Befund bei der pränatalen Screeninguntersuchung der Mutter bezieht sich auf deviierende Werte von Serummarkern wie Alpha‑Fetoprotein (AFP), humanes Choriongonadotropin (hCG) oder Estriol. Solche Abweichungen …
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Abnormer zytologischer Befund beim pränatalen Screening Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (O28.2)
Ein abnormer zytologischer Befund bei der pränatalen Screeninguntersuchung beschreibt das Vorhandensein von Zellveränderungen, die auf chromosomale oder strukturelle Anomalien des Fötus hinweisen können. Solche Befunde entstehen häufig im …
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Abnorme Chromosomen‑ oder Genbefunde im pränatalen Screening Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Abnorme chromosomale oder genetische Befunde bei der pränatalen Screeninguntersuchung umfassen strukturelle Chromosomenanomalien, Submikrodelettionen/‑duplikationen und komplexe Umlagerungen, die im Rahmen von nicht-invasiven Pränataltests …
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Drillingsschwangerschaft (ICD‑10 O30.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Drillingsschwangerschaft bezeichnet das gleichzeitige Vorhandensein von drei embryonalen Implantationen, wobei mindestens eine davon ektopisch verläuft. Ektopische Implantationen können interstitiell, abdominal oder im Narbengewebe …
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Fortbestehen der Schwangerschaft nach Fehlgeburt Diagnostik und Therapie-Standard (ICD‑10 O31.1)
Das Fortbestehen einer Schwangerschaft nach einer Fehlgeburt eines oder mehrerer Föten, insbesondere bei Mehrlingsschwangerschaften, ist ein seltenes klinisches Szenario mit begrenzter Evidenzlage. Epidemiologisch wird die Inzidenz von …
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Hereditäre Erkrankungen im Fetus (ICD‑10 O35.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hereditäre Erkrankungen beim Fetus stellen eine besondere Herausforderung für die geburtshilfliche und neonatologische Versorgung dar, da sie sowohl diagnostische als auch therapeutische Entscheidungen bereits in der Schwangerschaft …
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Betreuung der Mutter bei Verdacht auf fetale Anomalie (ICD‑10 O35.9) Diagnostik & Therapie‑Standard
Anomalien oder Schädigungen des Fetus stellen eine gravierende Belastung für die werdende Mutter und ihr Umfeld dar. Die Prävalenz fetaler Fehlbildungen liegt in entwickelten Ländern bei etwa 2‑3 % aller Schwangerschaften, wobei ein …
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Misslungene Vakuum‑ oder Zangenextraktion Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (O66.5)
Der misslungene Versuch einer Vakuum‑ oder Zangenextraktion, nicht näher bezeichnet, beschreibt ein intrapartales Komplikationsszenario, bei dem die geplante operative Unterstützung der Entbindung durch eine Vakuum‑ oder Zangentechnik …
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Entzugssymptome des Neugeborenen bei mütterlichem Substanzkonsum Diagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 P96.1)
Neonataler Entzug (Neonatal Abstinence Syndrome, NAS) beschreibt das klinische Bild von Neugeborenen, die nach intrauteriner Exposition gegenüber abhängigkeitserzeugenden Substanzen – insbesondere Opioiden, aber auch anderen zentral …
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Cervical Tracheal Injury (S11.02) Differential Diagnosis & Standard Therapy
Die Pars cervicalis der Trachea umfasst die knorpelige und membranöse Vorwandregion von C1 bis etwa T2. Anatomisch bildet sie den proximalen Teil der Luftröhre, welcher eng mit dem Kehlkopf, den Halsmuskeln und dem Nervus laryngeus …
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Verletzung der A. axillaris (ICD‑10 S45.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Arteria axillaris ist die Fortsetzung der A. subclavia und verläuft durch das Achselgewebe bis zum Übergang in die A. brachialis. Verletzungen dieser großen Körperarterie sind selten, treten jedoch bei hochenergetischen Traumata des …
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Nachuntersuchung nach Psychotherapie Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (Z09.3)
Nachuntersuchungen nach abgeschlossener Psychotherapie dienen der Bewertung des Therapieerfolgs, der Identifikation von Rückfallrisiken und der Planung weiterführender Maßnahmen. Epidemiologische Daten zeigen, dass ein signifikanter Teil …
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Paralytischer Ileus und nicht-herniale intestinale Obstruktion Diagnostik & Therapie‑Standard
Der paralytische Ileus und die intestinale Obstruktion ohne Hernie stellen ein klinisches Syndrom dar, bei dem eine mechanisch nicht bedingte Störung der Darmmotilität bzw. ein Durchgangsverschluss des Darms vorliegt. Epidemiologisch sind …
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Abnorme Befunde bei mütterlicher Pränatal‑Screening‑Untersuchung Diagnostik & Therapie‑Standard
Abnorme Befunde bei der pränatalen Screeninguntersuchung umfassen strukturelle Anomalien im Ultraschall, chromosomale Aberrationen und submikroskopische Kopiezahlvarianten (CNVs). Die Prävalenz solcher Befunde liegt in der Gesamtheit aller …
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Vorzeitiger Blasensprung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der vorzeitige Blasensprung (Premature Rupture of Membranes, PROM) bezeichnet das spontane Öffnen der Fruchtblase vor dem Beginn der Wehen. Er tritt in etwa 8–10 % aller Schwangerschaften auf und stellt ein wichtiges Risiko für …
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Knochentuberkulose (M49.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Knochentuberkulose, auch tuberkulöse Osteomyelitis genannt, ist eine seltene Manifestation der Mycobacterium‑tuberculosis‑Infektion, die primär das Knochengewebe betrifft. Die Inzidenz liegt weltweit bei etwa 1 % aller Tuberkulosefälle; in …
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Tuberculous Lymphadenitis (A18.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Tuberkulöse Lymphadenitis (auch Scrofula genannt) ist die häufigste Form extrapulmonaler Tuberkulose und betrifft primär das periphere lymphatische Gewebe, insbesondere im zervikalen Bereich. Sie tritt weltweit vor allem in Regionen mit …
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Phytotherapie
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Kamille (Matricaria recutita) Evidenzlage, Anwendung und Wechselwirkungen in der Phytotherapie
Matricaria recutita L., gemeinhin Kamille, ist eine einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Traditionell wird sie als Heilpflanze zur Beruhigung, bei leichten Entzündungen der Haut und Schleimhäute sowie …
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