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Seite 1 für „Prolaktin“
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Schulmedizin
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Prolaktinom Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (D35.2)
Das Prolaktinom ist ein gutartiger Tumor der Hypophyse, der durch autonome Sekretion von Prolaktin gekennzeichnet ist. Es stellt die häufigste hormonell aktive Adenomform dar und tritt überwiegend bei Frauen im gebärfähigen Alter auf, kann …
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Hyperprolaktinämie (E22.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hyperprolaktinämie bezeichnet eine pathologisch erhöhte Serumkonzentration von Prolaktin. Epidemiologische Daten aus europäischen Populationen zeigen, dass die Prävalenz in der Allgemeinbevölkerung gering ist, jedoch bei Frauen im …
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Andropause & Hypogonadismus (ICD‑10 E29.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Andropause und hypogonadischer Zustand beim Mann werden als klinisch relevante Syndrome definiert, die durch einen altersassoziierten Rückgang der Testosteronproduktion gekennzeichnet sind. Epidemiologisch betrifft ein signifikanter Teil …
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Multiple Endokrine Neoplasie (MEN 1 & 2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Multiple endokrine Neoplasie (MEN) umfasst zwei autosomal-dominante Syndromformen, MEN‑1 und MEN‑2, die durch germline Mutationen in den Genen MEN1, RET bzw. VHL gekennzeichnet sind. Die Prävalenz liegt im Bereich von 1 : 30.000 bis 1 : …
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Hypogonadismus beim Mann (E29.1) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard 2024
Hypogonadismus beim Mann bezeichnet ein klinisches Syndrom, das durch eine unzureichende Testosteronproduktion bzw. -wirkung gekennzeichnet ist. Die Prävalenz steigt mit dem Lebensalter und wird bei Männern über 60 Jahren auf bis zu 20 % …
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Amenorrhö (primär & sekundär) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 N91)
Amenorrhö bezeichnet das Ausbleiben der Menstruation und wird nach dem Zeitpunkt des ersten Auftretens in primäre (Fehlen einer ersten Menstruation bis zum Alter von 15 Jahren bei Vorhandensein sekundärer Geschlechtsmerkmale) und sekundäre …
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Pituitary Tumor (C75.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Pituzytom, allgemein als Hypophysentumor bezeichnet, ist ein meist gutartiger Neoplasma der Adenohypophyse, das jedoch je nach Hormonsekretion und Größe klinisch relevant sein kann. Die Prävalenz liegt im europäischen Kontext bei etwa …
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Multiple endokrine Neoplasie (MEN) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die multiple endokrine Neoplasie (MEN) umfasst erbliche Tumorsyndrome, bei denen neuroendokrine und epithelial‑tumorale Läsionen verschiedener endokriner Drüsen gleichzeitig auftreten. Die beiden am häufigsten beschriebenen Subtypen sind …
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Pubertas tarda (E30.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Pubertas tarda bezeichnet das verspätete Auftreten der Pubertätszeichen jenseits des physiologischen Altersrahmens, wobei die Definition je nach Geschlecht variiert (bei Jungen nach 14 Jahren, bei Mädchen nach 13 Jahren). Epidemiologisch …
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Anovulation (N97.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Anovulation bezeichnet das Fehlen oder die unregelmäßige Freisetzung von Ova aus den Eierstöcken und ist ein zentraler Pathomechanismus bei der polyzystischen Ovary-Syndrom (PCOS). Die Prävalenz von PCOS, in dem Anovulation häufig …
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Agalaktie (O92.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Agalaktie bezeichnet das vollständige Fehlen von Milchsekretion trotz hormoneller und physiologischer Voraussetzungen für die Laktation. In der Veterinärmedizin, insbesondere bei Schweinen, wird Agalaktie häufig im Kontext des …
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Mehrdrüsenbeteiligung bei benignen endokrinen Neoplasien Diagnostik & Therapie‑Standard
Die Beteiligung mehrerer endokriner Drüsen tritt vor allem im Kontext von erblichen Tumorsyndromen wie dem Multiple Endocrine Neoplasia Typ I (MEN‑1) und Typ V (MEN‑5) auf. Diese Syndromformen sind durch germline Mutationen in spezifischen …
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Sonstige näher bezeichnete Hypothyreose (E03.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Sonstige näher bezeichnete Hypothyreose umfasst seltenere Formen der Schilddrüsenunterfunktion, die nicht durch primäre Autoimmunthyreoiditis (Hashimoto-Thyreoiditis) oder iatromechanische Ursachen (z. B. Radiojodtherapie, Thyreoidektomie) …
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Sonstige testikuläre Dysfunktion (ICD‑10 E29.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige testikuläre Dysfunktion umfasst ein heterogenes Spektrum hormoneller Störungen, die nicht durch klassische Gonadotropin‑ oder Tumorerkrankungen erklärt werden können. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da viele Fälle …
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Primäre Oligomenorrhoe (ICD‑10 N91.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Primäre Oligomenorrhoe bezeichnet das Auftreten von Menstruationszyklen mit einer Länge von mehr als 35 Tagen, die nicht sekundär zu bekannten gynäkologischen oder systemischen Erkrankungen auftreten. Sie ist epidemiologisch relevant, weil …
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Sekundäre Oligomenorrhoe (ICD‑10 N91.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Sekundäre Oligomenorrhoe bezeichnet ein pathologisches Verlängern des Menstruationszyklus (>35 Tage) nach einer zuvor regelrechten Zykluslage und ist häufig mit zugrunde liegenden endokrinen oder systemischen Störungen assoziiert. …
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Unregelmäßige Menstruation (ICD‑10 N92.6) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Unregelmäßige Menstruation (amenorrhoische oder oligomenorrhoische Muster ohne spezifische Klassifikation) beschreibt ein breites Spektrum von Zyklusabweichungen hinsichtlich Frequenz, Dauer und Blutungsmenge. Epidemiologisch wird die …
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Systemische Bindegewebserkrankungen Überblick für Fachpersonal
Systemische Bindegewebserkrankungen (systemic connective tissue diseases, CTD) umfassen eine heterogene Gruppe von Autoimmunerkrankungen, die neben klassischen Manifestationen wie Arthritis und Hautveränderungen häufig multiple …
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Ausbleiben, schwache oder seltene Menstruation Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard
Ausgebliebene, zu schwache oder zu seltene Menstruation – zusammenfassend als primäre bzw. sekundäre Amenorrhoe bezeichnet – stellen ein häufiges klinisches Problem dar und können sowohl hormonelle Dysregulationen als auch strukturelle …
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Inositol bei PCOS und psychischen Erkrankungen Evidenzbasierte Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Inositol ist ein cyclisches Polyol, das als sekundärer Botenstoff im Insulin‑ und Gonadotropin‑Signalweg wirkt. Es kommt in zwei isomeren Formen vor – Myo‑Inositol (MI) und D‑Chiro‑Inositol (DCI) – die beide an der Regulation von …
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Frühzeitige Ovarialinsuffizienz (POI) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Frühzeitige Ovarialinsuffizienz (Premature Ovarian Insufficiency, POI) bezeichnet das vorzeitige Versagen der ovarialen Funktion vor dem 40. Lebensjahr. Die Prävalenz liegt bei etwa 1 % der Frauen im reproduktiven Alter und ist damit eine …
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Eierstockerkrankheit (ICD‑10 E28) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Eierstockerkrankung, medizinisch als primäre Ovarialinsuffizienz (POI) bezeichnet, beschreibt das vorzeitige Versagen der Eierstöcke bei Frauen unter dem 40. Lebensjahr. Epidemiologisch betrifft sie etwa 1 % bis 2 % aller Frauen im …
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Galaktorrhoe Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 N64.3)
Galaktorrhoe bezeichnet die abnorme Milchsekretion aus der Brustdrüse, die nicht mit einer physiologischen Schwangerschaft oder Stillzeit verbunden ist. Sie tritt bei Frauen und seltener bei Männern auf und kann ein Hinweis auf hormonelle …
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Hypogalaktie (O92.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hypogalaktie bezeichnet eine unzureichende Milchproduktion der Brustdrüse trotz physiologischer Stillanregung. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da sie häufig erst nach Abbruch des Stillens erkannt wird; Schätzungen liegen im …
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Hyperpituitarismus (E22) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hyperpituitarismus bezeichnet die funktionelle Überaktivität einer oder mehrerer Hormondrüsen der Hypophyse, die zu einer pathologisch erhöhten Hormonsekretion führt. Die Prävalenz variiert je nach Subtyp: Akromegalie (GH‑Überproduktion) …
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Hypophyse Differentialdiagnostik und Therapie-Standard (ICD‑10 D44.3)
Die Hypophyse (Glandula pituitaria) ist ein kleines, aber zentrales endokrines Organ im Schädelboden, das über ihre hormonelle Sekretion die Funktion nahezu aller anderen Drüsen reguliert. Ihre Störung kann zu einer Vielzahl von klinischen …
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