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Schulmedizin
Abnormer immunologischer Serumbefund (R76.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Ein abnormer immunologischer Serumbefund bezeichnet das Vorliegen von Laborparametern, die auf eine gestörte Immunfunktion hinweisen, ohne dass bereits eine spezifische Immundefektion diagnostiziert wurde. Solche Befunde finden sich häufig …
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Hausstaubmilben-Allergie (J30.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hausstaubmilben (HDM) gehören zu den häufigsten Allergenen in Innenräumen und sind weltweit für einen bedeutenden Anteil an allergischer Rhinitis, Konjunktivitis sowie allergischem Asthma verantwortlich. Die Sensibilisierung erfolgt meist …
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Inselzell‑Antikörper‑Diagnostik bei Typ‑1‑Diabetes (ICD‑10 E10)
Inselzell‑Antikörper (ICA) gehören zu den klassischen Autoantikörpern, die gegen Antigene der Langerhans‑Inseln gerichtet sind. Sie werden häufig im Rahmen der Diagnose von Typ‑1-Diabetes mellitus (T1DM) bei Kindern und Jugendlichen …
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Glutenallergie vs. Weizensensitivität Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 K90.0)
Glutenallergie und Weizensensitivität gehören zu den heterogenen Reaktionen auf Weizenprotein, unterscheiden sich jedoch grundlegend in Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie. Die Glutenallergie ist eine IgE‑vermittelte …
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Klimawandel und verlängerte Pollensaison Diagnostik und Therapie der allergischen Rhinitis (J30.1)
Der Klimawandel führt zu einer Verlängerung und Intensivierung der Pollensaison in Mitteleuropa. Epidemiologische Daten zeigen, dass die Gesamtdauer der Pollenexposition in den letzten Jahrzehnten um mehrere Wochen zugenommen hat, was mit …
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Ernährung und Immunsystem Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard (D84)
Ernährung beeinflusst das Immunsystem über mehrere Mechanismen, insbesondere durch Bereitstellung von Mikronährstoffen und bioaktiven Substanzen, die antioxidative und immunmodulierende Eigenschaften besitzen. Epidemiologische Daten zeigen …
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Epididymitis (N45) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Nebenhodenentzündung (Epididymitis) ist eine entzündliche Erkrankung des Nebenhodens, die häufig durch bakterielle Erreger ausgelöst wird. Epidemiologisch tritt sie vor allem bei sexuell aktiven Männern im jungen Erwachsenenalter auf, …
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Morphea und systemische Sklerose Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (L94)
Morphea (lokalisierte Sklerodermie) und die systemische Sklerose (systemische Sklerodermie, SSc) gehören zu den sklerotischen Erkrankungen des Bindegewebes. Während Morphea primär die Haut in begrenzten Arealen betrifft und meist ohne …
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Severe Combined Immunodeficiency (SCID) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Severe Combined Immunodeficiency (SCID) bezeichnet eine heterogene Gruppe von monogenetisch bedingten Erkrankungen, die durch einen gravierenden Funktionsverlust beider lymphozytärer Linien – T‑Zellen und B‑Zellen – gekennzeichnet ist. Die …
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Mononeuropathia multiplex Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (G64)
Mononeuropathia multiplex bezeichnet das gleichzeitige Auftreten von mehreren mononeuritis multiplex‑artigen Läsionen in nicht zusammenhängenden Nervenabschnitten, die typischerweise ein asymmetrisches, segmental ausgeprägtes …
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Abortivei (ICD‑10 O02.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Abortivei bezeichnet pathologische Veränderungen des Abortgewebes, insbesondere der Chorionzotten, die im Rahmen wiederholter Fehlgeburten beobachtet werden können. Die Prävalenz von wiederholten Schwangerschaftsverlusten liegt in der …
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Hydrops fetalis Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hydrops fetalis bezeichnet die pathologische Ansammlung von Flüssigkeit in mindestens zwei Kompartimenten des Fötus (z. B. Pleura, Perikard, Bauchhöhle oder subkutan). Die Prävalenz liegt bei etwa 1–3 pro 10 000 Lebendgeburten; die …
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Arrhinenzephalie (Q04.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für Fachpersonal
Die Arrhinenzephalie, auch als Hashimoto‑Enzephalopathie bezeichnet, ist eine seltene, immunvermittelte Enzephalopathie, die mit Autoantikörpern gegen Schilddrüsenperoxidase assoziiert ist. Sie tritt überwiegend bei erwachsenen Patienten …
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Drug-induced hepatitis (K71.6) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Drug‑induzierte Hepatitis (DIH) bezeichnet eine entzündliche Lebererkrankung, die durch pharmakologische Substanzen ausgelöst wird. Sie umfasst sowohl akute als auch chronische Verläufe und kann idiosynkratisch oder dosisabhängig …
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Flaccide Lähmung (G82.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Flaccide (schlaffe) Paralyse bezeichnet eine plötzlich auftretende, meist symmetrische Lähmung mit Verlust von Muskeltonus und Reflexen. Sie tritt primär im Rahmen immunologischer Neuropathien wie dem Guillain‑Barré‑Syndrom (GBS) sowie bei …
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Drug‑induced Lung Disease (ICD‑10 J70.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Drug‑induzierte Lungenerkrankungen (DILD) umfassen ein heterogenes Spektrum pulmonaler Schädigungen, die durch pharmakologische Substanzen ausgelöst werden. Sie treten insbesondere im Kontext moderner onkologischer Therapien vermehrt auf …
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Salivary Gland Hyperplasia (K11.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Salivary gland hyperplasia bezeichnet eine nicht-neoplastische, reversible Vergrößerung der Speicheldrüsen, die häufig im Kontext immunologischer Prozesse auftritt. Epidemiologisch ist sie selten isoliert zu finden; vielmehr wird sie meist …
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Nasennebenhöhlenkarzinom (C31.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Nasennebenhöhlenentzündungen umfassen ein breites Spektrum von Erkrankungen, die von akuten viralen Infektionen bis zu chronischen entzündlichen Prozessen reichen. Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) stellt einen …
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Malignes Melanom C43.8 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das maligne Melanom der Haut ist ein aggressiver Tumor mit hoher Mortalität, insbesondere bei fortgeschrittener Erkrankung. In Deutschland steigt die Inzidenz kontinuierlich; jährlich werden mehrere zehntausend neue Fälle diagnostiziert. …
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Periphere Nerven & autonomes Nervensystem im onkologischen Kontext Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (C47.8)
Periphere Nerven und das autonome Nervensystem bilden ein eng vernetztes Netzwerk, das sowohl somatische als auch viszerale Funktionen steuert. Die Prävalenz peripherer Neuropathien ist insbesondere bei Diabetes mellitus hoch; gleichzeitig …
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Sonstige und nicht näher bezeichnete Hirnnerven Diagnostik & Therapie‑Standard (C72.5)
Sonstige und nicht näher bezeichnete Hirnnerven umfassen pathologische Befunde, die nicht eindeutig einem einzelnen der zwölf Hirnnerven zugeordnet werden können. Klinisch relevant sind sie vor allem im Kontext seltener …
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Transitorische erworbene isolierte aplastische Anämie Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 D60.1)
Transitorische erworbene isolierte aplastische Anämie (tAA) bezeichnet ein plötzlich auftretendes, durch externe Faktoren induziertes Versagen der hämatopoetischen Stammzellen, das sich primär auf die erythrozytäre Linie beschränkt und …
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Erworbene Afibrinogenämie (D65.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Erworbene Afibrinogenämie bezeichnet das vollständige Fehlen von funktionellem Fibrinogen im Plasma infolge nicht‑genetischer Ursachen, häufig durch massive Blutungen, schwere Lebererkrankungen oder disseminierte intravaskuläre Koagulation …
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Heparin‑induzierte Thrombozytopenie Typ I (D69.52) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Heparin-induzierte Thrombozytopenie Typ I ist eine häufige, jedoch meist klinisch unbedeutende Form der Thrombozytopenie, die innerhalb von 1‑2 Tagen nach Beginn einer Heparintherapie auftritt. Im Gegensatz zur immunvermittelten …
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Sekundäre Thrombozytopenie (ICD‑10 D69.59) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sekundäre Thrombozytopenie, nicht näher bezeichnet (ITP‑ähnliche Formen), umfasst eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, bei denen die Thrombozytenzahl sekundär zu einer anderen Grunderkrankung reduziert ist, ohne dass ein spezifisches …
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Sonstige Immundefekte mit Antikörpermangel (ICD‑10 D80.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Sonstige Immundefekte mit vorherrschendem Antikörpermangel umfassen primäre immunologische Störungen, bei denen die humorale Immunität stark reduziert ist, während andere Komponenten des Immunsystems weitgehend intakt bleiben. Die …
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MHC‑Klasse‑II‑Defekt (D81.7) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Haupthistokompatibilitäts‑Komplex‑Klasse‑II‑Defekt (MHC‑Klasse‑II‑Defekt) ist eine seltene primäre Immundefizienz, die durch fehlende oder stark reduzierte Expression von MHC‑Klasse‑II‑Molekülen auf antigenpräsentierenden Zellen …
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Immundefekt mit disproportionalem Kleinwuchs (D82.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Immundefekte mit disproportionalem Kleinwuchs stellen ein seltenes klinisches Phänomen dar, bei dem eine primäre Immunstörung mit einer ausgeprägten Wachstumsverzögerung einhergeht, die nicht allein durch malnutritionale oder endokrine …
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Variabler Immundefekt mit B‑Zell‑Abweichungen Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard (ICD‑10 D83.0)
Der variable Immundefekt mit überwiegenden Abweichungen der B‑Zell‑Zahl und -Funktion (Common Variable Immune Deficiency, CVID) ist die häufigste primäre Antikörperdefizienz im Erwachsenenalter. Die Prävalenz liegt in europäischen Studien …
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Variabler Immundefekt (D83.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard
Der variable Immundefekt, nicht näher bezeichnet (VID), umfasst ein heterogenes Spektrum primärer Immunstörungen, die weder einer klar definierten monogenen Ursache noch einem spezifischen klinischen Syndrom zugeordnet werden können. …
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