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Schulmedizin
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Antikoagulation bei Vorhofflimmern NOAK vs Phenprocoumon – Evidenzbasierter Überblick
Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung und stellt einen bedeutenden Risikofaktor für thromboembolische Ereignisse, insbesondere ischämischen Schlaganfall, dar. Die Prävalenz steigt mit dem Lebensalter …
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Nierenzellkarzinom (C64) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapieoptionen – Sunitinib vs Immuntherapie
Das Nierenzellkarzinom (RCC) ist die häufigste maligne Tumorerkrankung des Nierenparenchyms und macht etwa 85 % aller Nierentumoren aus. In Deutschland werden jährlich rund 12 000 neue Fälle diagnostiziert, wobei das mediane Diagnosealter …
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Thyroid Dyshormonogenesis (E07.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Thyroid‑Dyshormonogenese bezeichnet eine Gruppe erblich bedingter Störungen der Schilddrüsenhormonproduktion, die häufig zu primärer kongenitaler Hypothyreose führen. Die Prävalenz liegt im europäischen Kontext bei etwa 1 – 2 von 10 000 …
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Sonstige Folsäure‑Mangelanämien (ICD‑10 D52.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige Folsäure‑Mangelanämien umfassen seltene, meist genetisch bedingte Störungen des Folatstoffwechsels, die nicht durch eine klassische Ernährungsmängel‑Defizienz erklärt werden können. Epidemiologisch sind sie in der Gesamtpopulation …
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Transitorische Hypertyrosinämie beim Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Transitorische Hypertyrosinämie beim Neugeborenen beschreibt einen vorübergehenden Anstieg des Thyroxin‑Spiegels, der meist durch die mütterliche Autoimmunthyreoiditis (Graves‑Krankheit) ausgelöst wird. Die Inzidenz ist gering und …
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Intravenöse Anästhetika Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 T41.1)
Intravenöse Anästhetika stellen ein zentrales Element der modernen Allgemeinanästhesie dar, insbesondere bei Kurzzeit‑ und ambulanten Eingriffen. In den 1990er Jahren wurden mehrere neue Substanzen – darunter Remifentanil, das S‑(+)-Isomer …
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Paralytischer Ileus und nicht-herniale intestinale Obstruktion Diagnostik & Therapie‑Standard
Der paralytische Ileus und die intestinale Obstruktion ohne Hernie stellen ein klinisches Syndrom dar, bei dem eine mechanisch nicht bedingte Störung der Darmmotilität bzw. ein Durchgangsverschluss des Darms vorliegt. Epidemiologisch sind …
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Phytotherapie
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Anis (Pimpinella anisum) in der Phytotherapie Anwendung, Evidenz und Wechselwirkungen
Anis (Pimpinella anisum L.) ist eine einjährige Krautpflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Die getrockneten Samen werden traditionell als Gewürz und in phytotherapeutischen Präparaten verwendet. In der modernen Medizin wird …
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Ceylon‑Zimt (Cinnamomum verum) in der Phytotherapie Evidenz, Diagnostik & Therapie‑Standard
Ceylon‑Zimt (Cinnamomum verum) ist ein aromatischer Baum aus der Familie der Lorbeergewächse, dessen getrocknete innere Rinde als Gewürz und in phytotherapeutischen Präparaten verwendet wird. In der medizinischen Fachliteratur werden …
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Echter Lorbeer (Laurus nobilis) Anwendung, Evidenzlage & Wechselwirkungen
Echter Lorbeer (Laurus nobilis L.) ist ein immergrüner Baum aus der Familie der Lorbeergewächse, dessen Blätter seit Jahrhunderten in Küche und traditionelle Medizin verwendet werden. In der modernen phytotherapeutischen Praxis wird Laurus …
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Geflecktes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) Evidenz, Diagnostik‑Algorithmus & Interaktionen
Geflecktes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) ist eine mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Traditionell wird das Kraut vor allem bei Entzündungs‑ und Schleimhautreizungen der Atemwege …
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Gewöhnliche Pestwurz (Petasites hybridus) Evidenz, Anwendung & Interaktionen
Gewöhnliche Pestwurz (Petasites hybridus) ist eine mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die getrockneten Rhizome und Wurzelstöcke werden pharmakologisch verarbeitet, insbesondere als standardisierter …
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Grüne Minze (Mentha spicata) Evidenz, Anwendung & Wechselwirkungen in der Phytotherapie
Grüne Minze (Mentha spicata L.) wird als Heilpflanze vorwiegend wegen ihrer aromatischen Öle und ihres Gehalts an Menthol, Flavonoiden sowie Phenolcarbonsäuren eingesetzt. In der modernen Phytotherapie finden sich Anwendungen bei hormonell …
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Kalmus (Acorus calamus) in der Phytotherapie Evidenz, Anwendung & Interaktionen
Acorus calamus (Vacha) ist eine mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Acoraceae, die vorwiegend in Südasien und Südostasien vorkommt. Die getrockneten Rhizome werden traditionell als Heilmittel eingesetzt; moderne Anwendungen …
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Klebriger Salbei (Salvia glutinosa) Evidenz, Anwendung & Interaktionen
Klebriger Salbei (Salvia glutinosa L.) ist eine mehrjährige krautige Pflanze der Familie Lamiaceae, die vorwiegend im südlichen Mitteleuropa und in Teilen Südosteuropas vorkommt. Traditionell wird sie als Heilpflanze zur Unterstützung von …
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Rauschminze (Mentha pulegium) Anwendung, Evidenzlage & Interaktionen in der Phytotherapie
Rauschminze (Mentha pulegium L., auch Pennyroyal genannt) ist eine mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie wird traditionell als aromatisches Kraut und in phytotherapeutischen Präparaten eingesetzt, …
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Strand-Beifuß (Artemisia campestris) Evidenz, Anwendung & Interaktionen in der Phytotherapie
Strand‑Beifuß (Artemisia campestris L.) ist eine mehrjährige krautige Pflanze der Familie Asteraceae, die vorwiegend in sandigen Küstenregionen Europas und Nordafrikas vorkommt. Die Pflanze wird wegen ihrer sekundären Pflanzenstoffe – …
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Süßdolde (Stevia rebaudiana) Evidenz, Anwendung und Interaktionen in der Phytotherapie
Stevia rebaudiana Bertoni, gemeinhin als Steviapflanze bezeichnet, liefert die süßenden Glycoside Steviosid und Rebaudiosid A, welche etwa 200‑ bis 300‑fach süßer als Saccharose sind. Die Substanz wird primär als kalorienarmer Süßstoff in …
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Weiß‑Tanne (Abies alba) Evidenz, Anwendung & Interaktionen in der Phytotherapie
Weiß‑Tanne (Abies alba Mill.) ist ein Nadelbaum aus der Familie der Pinaceae, dessen Rinde, Nadeln und Harz in der Phytotherapie verwendet werden. Historisch wird die Substanz vor allem bei entzündlichen Erkrankungen der Atemwege sowie bei …
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Ernährung
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Omega-6-Fettsäuren
Omega‑6‑Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren (PUFA) und kommen vorwiegend in pflanzlichen Ölen, Nüssen und Samen vor. Sie stehen im physiologischen Gleichgewicht mit Omega‑3‑Fettsäuren und beeinflussen …
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Zucker in der Ernährung
Zucker (einfach‑ und komplexe Kohlenhydrate) stellt einen wesentlichen Energielieferanten dar, ist jedoch in vielen Ernährungskonzepten umstritten. Aktuelle Leitlinien betonen eine ausgewogene Zufuhr von Kohlenhydraten, wobei ein …
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Polyphenole
Polyphenole sind eine heterogene Gruppe von sekundären Pflanzenstoffen, die in zahlreichen Lebensmitteln wie Beeren, Trauben, Tee, Kakao und Gewürzen vorkommen. Sie werden nach ihrer chemischen Struktur (z. B. Flavonoide, Phenolsäuren, …
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Grüner Tee
Grüner Tee (Camellia sinensis) ist ein nicht‑fermentiertes Blattgetränk, das reich an Polyphenolen, insbesondere Epigallocatechingallat (EGCG), sowie an Koffein und Aminosäuren wie L-Theanin ist. Er wird in vielen Ernährungsempfehlungen …
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Zartbitterschokolade
Zartbitterschokolade (≥70 % Kakao) ist ein energiereiches Lebensmittel, das neben Kohlenhydraten und Fett bedeutende Mengen an polyphenolischen Flavonoiden, insbesondere Flavanolen, enthält. Sie liefert Mikronährstoffe wie Magnesium, …
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Purinarme Ernährung bei Gicht
Eine purinarme Ernährung reduziert die Aufnahme von Purinen, die im Körper zu Harnsäure metabolisiert werden und bei Gichtpatienten zur Kristallisation in Gelenken führen können. Die wichtigsten Nahrungsquellen mit hohem Puringehalt sind …
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Alkohol in der Ernährung
Alkohol ist ein psychoaktives Lebensmittel, das in vielen Kulturen als Genussmittel verbreitet ist und gleichzeitig eine bedeutende Quelle von Kalorien (etwa 7 kcal/g) darstellt. In der Ernährung wird Alkohol nicht als essentieller …
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Zuckerersatzstoffe
Zuckerersatzstoffe (künstliche Süßstoffe) gehören zu den nicht‑nutritiven Kohlenhydraten und werden in Lebensmitteln sowie Getränken eingesetzt, um süßen Geschmack ohne signifikante Kalorienzufuhr zu erzielen. In der klinischen Praxis sind …
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Süßstoffe
Süßstoffe gehören zu den nicht‑nutritiven Lebensmittelzusatzstoffen, die zur Geschmacksverbesserung von Lebensmitteln und Getränken eingesetzt werden, ohne signifikante Kalorien beizutragen. Sie umfassen sowohl kalorienfreie Substanzen (z. …
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Nahrungsnitrat (Rote Bete)
Nahrungsnitrat ist ein anorganisches Anion, das in hoher Konzentration insbesondere in roter Bete (Beta vulgaris) vorkommt. Durch die orale Aufnahme wird Nitrat im oralen Kavity‑Mikrobiom zu Nitrit reduziert und anschließend systemisch zu …
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Beeren und Polyphenole
Beeren liefern ein heterogenes Spektrum an Polyphenolen, insbesondere Anthocyane, Flavonole und Phenolsäuren. Diese sekundären Pflanzenstoffe besitzen antioxidative, antiinflammatorische und mikrobiomodulierende Eigenschaften, die in …
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