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Chronische nicht-suppurative Otitis media (H65.4) – Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard

Stärkste Quellenart: Systematische Übersicht oder Metaanalyse
  • Systematische Übersicht oder Metaanalyse: 2
  • Übersichtsarbeit: 1

Einordnung nach dem Studientyp der zitierten Quellen laut PubMed bzw. Leitlinienregister. Sie bewertet nicht, ob einzelne Aussagen des Artikels durch diese Quellen belegt sind. Zurückgezogene und nicht bestätigte Quellenangaben zählen nicht.

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In diesem Artikel
  1. Übersicht
  2. Klinisches Erscheinungsbild
  3. Diagnostik
  4. Differenzialdiagnosen
  5. Therapie
  6. Besondere Populationen
  7. Sonderfälle & aktuelle Studienlage
  8. Verwandte Codes

Übersicht

Chronic non‑suppurative otitis media (CNSOM) bezeichnet eine langanhaltende Entzündung des Mittelohrs ohne eitrige Sekretion. Die Prävalenz ist im Vergleich zur chronisch suppurativen Form deutlich geringer, jedoch können langfristige Komplikationen wie Hörverlust und Cholesteatom entstehen. Epidemiologische Daten aus den geprüften Quellen beziehen sich primär auf die suppurative Variante; für CNSOM liegen keine belastbaren Zahlen vor.

Klinisches Erscheinungsbild

Typische Leitsymptome von CNSOM sind ein persistierender, meist dumpfer Ohrgeräusch‑ oder Druckempfindung sowie eine schleichende Verschlechterung des Hörvermögens. Im Gegensatz zur suppurativen Form fehlt ein eitriger Ausfluss; das Trommelfell kann trocken erscheinen, jedoch häufig mit transudativem Sekret belegt sein. Der Verlauf ist meist chronisch‑progressiv, wobei akute Exazerbationen selten auftreten.

Diagnostik

Die Diagnose stützt sich auf eine gründliche Anamnese (chronische Ohrsymptome ohne Ausfluss), otoskopische Befundaufnahme (trockenes oder leicht befeuchtetes Trommelfell, mögliche Tympanosklerose) und audiometrische Messungen zur Quantifizierung des Hörverlusts. Bildgebende Verfahren wie CT des Mittel- bis Innenohrs dienen der Ausschlussdiagnostik von Komplikationen (z. B. Cholesteatom). In den geprüften Quellen werden keine spezifischen Labor‑ oder mikrobiologischen Kriterien für CNSOM beschrieben.

Differenzialdiagnosen

Wichtige abzugrenzende Diagnosen umfassen die chronisch suppurative Otitis media, Mittelohrentzündungen mit exsudativem Befund, Cholesteatom, Otosklerose und eustachische Tubenfunktionsstörungen. Das Fehlen von eitrigem Ausfluss sowie das Vorhandensein eines trockenen Trommelfells helfen, CNSOM von der suppurativen Form zu unterscheiden.

Therapie

Eine leitliniengerechte Therapie von CNSOM richtet sich nach dem Fehlen einer bakteriellen Superinfektion und fokussiert auf die Kontrolle des Entzündungsprozesses sowie die Optimierung des Hörvermögens. Topische oder systemische Antibiotika werden nur bei Hinweis auf sekundäre bakterielle Besiedlung eingesetzt; ansonsten stehen entzündungshemmende Maßnahmen (z. B. nasale Kortikosteroide zur Verbesserung der Tubenfunktion) im Vordergrund. Chirurgische Interventionen, etwa Tympanoplastik, kommen in Betracht, wenn strukturelle Schäden oder persistierender Hörverlust vorliegen.

Besondere Populationen

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Sonderfälle & aktuelle Studienlage

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Verwandte Codes

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Gesundheitsinformationen ersetzen keine individuelle medizinische Beratung.