Erkrankung
Geburtskomplikationen
Wichtigste Quellen
- Guideline No. 430: Diagnosis and management of preterm prelabour rupture of membranesLeitlinie oder Konsensus · zitiert in 2 Artikeln
- Guideline No. 439: Diagnosis and Management of Vasa PreviaLeitlinie oder Konsensus · zitiert in einem Artikel
- Pathologically diagnosed placenta accreta spectrum without placenta previa: a systematic review and meta-analysisSystematische Übersicht oder Metaanalyse · zitiert in 2 Artikeln
- Systematic review and meta-analysis on influence of human papillomavirus infection during pregnancy on premature rupture of membranes and premature deliverySystematische Übersicht oder Metaanalyse · zitiert in 2 Artikeln
- Incidence of vasa praevia: a systematic review and meta-analysisSystematische Übersicht oder Metaanalyse · zitiert in einem Artikel
- Inpatient versus outpatient management of prenatally diagnosed vasa praevia: A systematic review and meta-analysisSystematische Übersicht oder Metaanalyse · zitiert in einem Artikel
Synonyme
- Complication, Labor
- Complication, Obstetric Labor
- Complications, Labor
- Complications, Obstetric Labor
- Entbindungskomplikationen
- Labor Complication
- Labor Complication, Obstetric
- Labor Complications
- Labor Complications, Obstetric
- Obstetric Labor Complication
- Obstetric Labor Complications
Begriffsbeziehungen
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Artikel zu Unterbegriffen 22
Vasa praevia – Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: Leitlinie oder KonsensusVasa praevia bezeichnet das Vorhandensein von fetalen Blutgefäßen, die vor der Plazenta oder dem Zervixkanal verlaufen und unmittelbar über dem Muttermund liegen. Diese Gefäßlage kann zu einer plötzlich auftretenden fetalen Blutung führen, …
Vorzeitiger Blasensprung – Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: Leitlinie oder KonsensusDer vorzeitige Blasensprung (preterm premature rupture of membranes, PPROM) bezeichnet das spontane Austreten von Fruchtwasser vor dem Beginn der Wehen und vor Erreichen einer Schwangerschaftswoche von 37 + 0. Er betrifft etwa 2–4 % aller …
Vorzeitiger Blasensprung: Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (O42.20)
Stärkste Quellenart: Leitlinie oder KonsensusDer vorzeitige Blasensprung (Preterm Prelabour Rupture of Membranes, PPROM) bezeichnet das spontane Auftreten einer Fruchtbläschenruptur vor dem Beginn der Wehen und vor Erreichen von 37 Schwangerschaftswochen. Epidemiologisch tritt PPROM …
Placenta accreta – Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 O43.20)
Stärkste Quellenart: Systematische Übersicht oder MetaanalysePlacenta accreta bezeichnet das pathologische Eindringen des Chorions in die myometriale Schicht ohne interstitielle Trennschicht, häufig im Kontext einer Placenta previa oder nach uterinen Narben. Die Inzidenz ist mit steigender Zahl von …
Placenta increta/percreta (ICD‑10 O43.21): Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: Systematische Übersicht oder MetaanalysePlacenta increta und placenta percreta gehören zum Placenta accreta spectrum (PAS), einer Gruppe von Morbiditäten, bei denen die Plazenta über das normale Dekretationsniveau hinaus in die Myometrium‑ bzw. seröse Schicht eindringt. Die …
Beckenendlage (O32.1): Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: Beobachtungs- oder VergleichsstudieDie Beckenendlage (Breechpresentation) beschreibt die Lage des Fötus, bei der das Gesäß oder die Füße dem Geburtskanal zugewandt sind. Sie tritt in etwa 3–4 % aller Schwangerschaften auf und ist damit eine relevante obstetrische …
Beckenendlage (O64.1) – Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: Beobachtungs- oder VergleichsstudieDie Beckenendlage beschreibt die Lage des Fötus, bei der das Gesäß oder die Füße zuerst den Geburtskanal erreichen. Sie tritt bei etwa 3–4 % aller Schwangerschaften auf und ist damit eine relevante obstetrische Situation, weil sie mit …
Beckenendlage (O83.0) – Diagnostik, Differentialdiagnosen & Therapie-Standard
Stärkste Quellenart: Beobachtungs- oder VergleichsstudieDie Beckenendlage, auch als Steißlage bezeichnet, ist eine seltene Geburtsposition, bei der das fetale Gesäß zuerst den Geburtskanal passiert. Epidemiologische Daten aus europäischen Studien zeigen eine Prävalenz von etwa 3–4 % aller …
Geburtshindernis durch makrosomen Fetus (ICD‑10 O66.2) – Diagnostik & Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: Beobachtungs- oder VergleichsstudieGeburtshindernis durch ungewöhnlich großen Fetus, häufig bezeichnet als Cephalopelvic Disproportion (CPD), beschreibt die Diskrepanz zwischen dem fetalen Kopfumfang bzw. der Gesamtkopfgröße und den dimensionsbezogenen Merkmalen des …
Dystokie (ICD‑10 O66): Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: ÜbersichtsarbeitDystokie bezeichnet das Unvermögen einer weiblichen Säugetier‑ bzw. Reptilienart, ein gesundes Nachkommen zur Geburt zu bringen, obwohl die physiologischen Voraussetzungen für eine normale Entbindung vorliegen. In der nutz- und …
Placenta praevia mit aktueller Blutung – Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Stärkste Quellenart: ÜbersichtsarbeitPlacenta praevia ist eine placenta‑lokale Fehlposition, bei der die Plazenta teilweise oder vollständig den inneren Muttermund überdeckt. Die Prävalenz liegt in entwickelten Ländern im Bereich von etwa 0,3 % bis 0,5 % aller …
Schulterdystokie (ICD‑10 O66.0): Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: ÜbersichtsarbeitShoulder‑Dystokie ist ein seltenes obstetrisches Notfallphänomen, bei dem nach der Entbindung des Kopfes die Schulternadel im Geburtskanal stecken bleibt und eine weitere Passage verhindert. Die Inzidenz liegt in den geprüften Quellen im …
Subinvolution der Gebärmutter – Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standards (ICD‑10 O90.8)
Stärkste Quellenart: ÜbersichtsarbeitSubinvolution bezeichnet das verzögerte oder unvollständige Zurückbilden der Plazenta‑Stelle nach der Entbindung, was zu persistierenden Blutungen aus dem uterinen Substrat führen kann. Sie ist eine seltene, aber klinisch relevante Ursache …
Tiefe Plazenta (O44.10) mit aktueller Blutung – Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: ÜbersichtsarbeitDer tiefe Sitz der Plazenta, häufig als Placenta previa bezeichnet, ist eine Komplikation der Schwangerschaft, bei der die Plazenta teilweise oder vollständig den inneren Muttermund bedeckt. Aktuelle Blutungen treten in etwa einem Drittel …
Tiefe Plazenta ohne Blutung (O44.00): Diagnostik & Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: ÜbersichtsarbeitDer tiefe Sitz der Plazenta ohne aktuelle Blutung beschreibt eine Lage der Plazenta, bei der sie sich im unteren uterinen Segment befindet, jedoch bislang keine vaginale Blutung aufgetreten ist. Diese Konstellation wird häufig im Rahmen …
Uterusruptur (ICD‑10 O71.0): Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: ÜbersichtsarbeitDie Uterusruptur ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Ereignis, das durch einen kompletten Riss der myometrialen Schicht des Uters während der Schwangerschaft oder im Rahmen einer geburtshilflichen Intervention entsteht. …
Uterusruptur (ICD‑10 O71.1): Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: ÜbersichtsarbeitDie Uterusruptur ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Ereignis, das durch einen kompletten Riss der uterinen Muskulatur und serösen Schicht gekennzeichnet ist. Sie tritt überwiegend im Rahmen einer Schwangerschaft auf, kann …
Vorzeitiger Blasensprung – Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: ÜbersichtsarbeitDer vorzeitige Blasensprung (Premature Rupture of Membranes, PROM) bezeichnet das spontane Öffnen der Fruchtblase vor dem Beginn der Wehen. Er tritt in etwa 8–10 % aller Schwangerschaften auf und stellt ein wichtiges Risiko für …
Abruptio placentae – Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Stärkste Quellenart: Fachartikel ohne Angabe des StudientypsDie vorzeitige Plazentalösung, auch Abruptio placentae genannt, bezeichnet das spontane Ablösen der mütterlichen Plazenta vom Uterus vor oder während der Geburt. Sie tritt in etwa 0,5 % bis 1 % aller Schwangerschaften auf und ist eine …
Fetaler Blutverlust bei Vasa praevia (Insertio velamentosa) – Diagnostik & Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: Fachartikel ohne Angabe des StudientypsFetaler Blutverlust bei Insertio velamentosa, auch Vasa praevia genannt, beschreibt das Durchbluten des Fetus infolge einer vorzeitigen Ruptur von fetalen Gefäßen, die in der Fruchtwassermembran verlaufen. Die Prävalenz liegt im niedrigen …
Schädellage bei Spontangeburt – Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: Fachartikel ohne Angabe des StudientypsDie Schädellage bezeichnet die Position des fetalen Kopfes im Uterus, wobei der Scheitel nach unten (Kopf‑unter‑Becken) ausgerichtet ist. Sie ist die physiologisch häufigste Lage und bildet die Basis für eine vaginale Entbindung. Die …
Schädigung von Fetus und Neugeborenen durch Plazentalösung und -blutung – Diagnostik & Therapie-Standard (ICD‑10 P02.1)
Stärkste Quellenart: Fachartikel ohne Angabe des StudientypsDie Plazentalösung und -blutung umfasst pathologische Prozesse wie vorzeitige Ablösung (Placenta praevia) sowie abruptio placentae, die zu einer akuten Beeinträchtigung der fetalen Perfusion führen können. In den geprüften Studien wird …
Externe Kennungen
- MESH D007744Exakte Zuordnung · Gespeicherte Zuordnung, keine klinisch geprüfte Gleichwertigkeit
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Herkunft und Zuordnungen
Gezeigt werden gespeicherte Kennungen und Artikelbeziehungen, keine automatisch bestätigte klinische Gleichwertigkeit. Ober-, Unter- und verwandte Begriffe stammen aus dem MeSH-Thesaurus der U.S. National Library of Medicine. Die Recherchelinks führen zu Suchergebnissen, nicht zu geprüften Arzneimittel-Zuordnungen.
Artikel sind nach der stärksten zitierten Quellenart sortiert (Leitlinien zuerst, dann systematische Übersichten und Studien); „Wichtigste Quellen“ zeigt die in diesen Artikeln am häufigsten zitierten Quellen dieser Arten. Beides beschreibt die Quellenlage, nicht, ob einzelne Aussagen belegt sind.