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Schulmedizin
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Hypergammaglobulinämie (ICD‑10 D89.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hypergammaglobulinämie bezeichnet einen erhöhten Gesamtgehalt von Immunglobulinen im Serum, meist polyklonal und nicht durch eine einzelne monoklonale Population erklärt. Sie tritt in einer Vielzahl von systemischen Erkrankungen auf, …
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Jodmangelbedingte diffuse Struma (E01.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Jodmangelbedingte diffuse Struma (endemisch) bezeichnet eine vergrößerte Schilddrüse infolge chronisch unzureichender Jodversorgung in einer Population. In Regionen mit niedrigem Jodgehalt des Grundwassers oder der Nahrung ist die …
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Nichttoxische mehrknotige Struma (E04.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die nichttoxische mehrknotige Struma (multinoduläres Schilddrüsengrün) ist eine häufige, meist gutartige Vergrößerung der Schilddrüse, die durch das Vorhandensein von mehreren autonomen Knoten gekennzeichnet ist. Epidemiologisch tritt sie …
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Thyreotoxische Krise (E05.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die thyreotoxische Krise (auch Thyroid Storm genannt) ist ein akutes, potenziell lebensbedrohliches Syndrom bei Patienten mit bereits bestehender Hyperthyreose. Sie tritt selten auf, jedoch mit hoher Mortalität, wenn sie nicht umgehend …
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Polyglanduläre Dysfunktion (E31.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Polyglanduläre Dysfunktion bezeichnet das gleichzeitige Auftreten von Funktionsstörungen mehrerer endokriner Drüsen ohne eindeutige Ursache. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da die Definition heterogen verwendet wird und es an …
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Folgen sonstiger alimentärer Mangelzustände Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (E64.8)
Alimentäre Mangelzustände umfassen ein breites Spektrum an Mikronährstoffdefiziten, die weltweit eine erhebliche Krankheitslast darstellen. Die systematische Analyse der Global Burden of Disease 2021 quantifiziert das Ausmaß von Vitamin‑ …
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Mukopolysaccharidose (E76.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Mukopolysaccharidose (MPS) bezeichnet eine Gruppe von lysosomalen Speicherkrankheiten, die durch Defekte im Abbau von Glykosaminoglykanen (GAG) verursacht werden. Die Inzidenz variiert je nach Subtyp stark; einige Formen sind extrem …
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Zystische Fibrose Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (E84.80)
Zystische Fibrose (CF) ist eine autosomal-rezessiv vererbte Stoffwechselerkrankung, die durch Mutationen im CFTR‑Gen bedingt ist und zu einer dysfunktionellen Chloridkanalaktivität führt. In Europa liegt die Prävalenz bei etwa 1 : 3.000 …
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Sonstige Lipomatose (E88.29) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Sonstige Lipomatose, anderenorts nicht klassifiziert, umfasst heterogene Fettgewebsvermehrungen, die weder den Kriterien einer klassischen Lipomatosis noch einer spezifischen lokalisierenen Lipomatose entsprechen. Die Prävalenz ist unklar, …
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Multiinfarkt‑Demenz (F01.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Multiinfarkt-Demenz (MID) bezeichnet eine vaskuläre Demenz, die durch multiple, meist klein‑bis mittelgroße zerebrale Infarkte entsteht und zu einem schrittweisen kognitiven Abbau führt. Historische Analysen zeigen, dass das Krankheitsbild …
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Transitorische dissoziative Störungen (F44.82) im Kindes‑ und Jugendalter Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Transitorische dissoziative Störungen (auch als Konversionsstörungen bezeichnet) manifestieren sich in Kindheit und Jugend durch plötzlich auftretende neurologisch‑ähnliche Symptome, die nicht durch organische Befunde erklärt werden …
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Konversionsstörung (F44.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Dissoziative Störung (nicht näher bezeichnet), häufig als Konversionsstörung bezeichnet, ist gekennzeichnet durch neurologisch scheinbare Symptome ohne organische Basis. Sie tritt überwiegend im jungen Erwachsenenalter auf und betrifft …
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Premature Ejaculation (F52.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Premature ejaculation (PE) ist die häufigste männliche sexuelle Funktionsstörung und wird definiert durch ein signifikant verkürztes intravaginale Eindringen bis zum Orgasmus, das Unvermögen, den Zeitpunkt des Samenergusses willentlich zu …
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Akute disseminierte Enzephalitis (G04.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Akute disseminierte Enzephalomyelitis (ADEM) ist eine entzündlich‑demyeliniserende Erkrankung des zentralen Nervensystems, die typischerweise nach Infektionen oder Impfungen auftritt. Die epidemiologischen Schätzungen aus großen …
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HTLV-1-assoziierte Myelopathie (G04.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Humane T‑Zell‑lymphotrope Virus‑assoziierte Myelopathie (HTLV‑1‑associated myelopathy, HAM/TSP) ist eine chronisch progressive entzündliche Erkrankung des Rückenmarks, die durch Infektion mit dem humanen T‑Zell‑Lymphotropie‑Virus Typ 1 …
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Intrakranieller Abszess vs. Granulom Diagnostik‑ und Therapie‑Standard (G06.0)
Ein intrakranieller Abszess ist eine lokalisierte, eitrige Raumforderung im Gehirn, die durch bakterielle, fungale oder parasitäre Erreger entstehen kann. Ein intrakranielles Granulom bezeichnet hingegen eine chronisch‑entzündliche, meist …
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Extraduraler und subduraler Abszess (G06.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein extraduraler (epidurale) und ein subduraler Abszess des Rückenmarks stellen schwere, potenziell lebensbedrohliche Infektionen dar, die eine rasche Diagnostik und Therapie erfordern. Während der epidurale Abszess gut charakterisiert …
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Parkinson‑Syndrom durch sonstige exogene Agenzien (ICD‑10 G21.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Parkinson‑Syndrom durch sonstige exogene Agenzien (sekundäre Parkinsonismusformen) umfasst klinische Phänomene, die durch identifizierbare nicht‑degenerative Ursachen ausgelöst werden. In den letzten Jahren wurden einzelne Fälle …
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Postenzephalitisches Parkinson‑Syndrom (ICD‑10 G21.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das postenzephalitische Parkinson‑Syndrom (PEPS) bezeichnet eine sekundäre parkinsonistische Erkrankung, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer vorangegangenen Enzephalitis auftritt. Epidemiologisch ist das Syndrom selten; es wird …
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Progressive supranukleäre Ophthalmoplegie (G23.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Progressive supranukleäre Ophthalmoplegie (PSO), auch bekannt als Steele‑Richardson‑Olszewski‑Syndrom, ist eine seltene neurodegenerative Erkrankung, die durch einen fortschreitenden Verlust der supranukleären Augenbewegungssteuerung …
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Sonstige näher bezeichnete degenerative Krankheiten des Nervensystems (ICD‑10 G31.88) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete degenerative Krankheiten des Nervensystems umfassen ein heterogenes Spektrum von Erkrankungen, die durch fortschreitenden Verlust neuronaler Strukturen und Funktionen gekennzeichnet sind. Epidemiologisch zeigen …
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Neuromyelitis optica (Devic-Krankheit) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Neuromyelitis optica (NMO), auch als Devic‑Krankheit bezeichnet, ist eine seltene entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems, die primär Optikusneuriten und longitudinal ausgedehnte Myelitis verursacht. Die Prävalenz liegt in …
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Sonstige näher bezeichnete akute disseminierte Demyelinisierung (ICD‑10 G36.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete akute disseminierte Demyelinisation (AD) umfasst seltene Varianten der akuten disseminierten Enzephalomyelitis, die sich durch atypische klinische Präsentationen oder kombinierte zentrale und periphere …
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Akute disseminierte Demyelinisierung (G36.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Akute disseminierte Demyelinisierung, nicht näher bezeichnet (ADEM) ist eine entzündlich‑demyelinisierende Erkrankung des zentralen Nervensystems, die typischerweise nach Infektionen oder Impfungen auftritt. Die Inzidenz liegt im Kindes- …
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Zentrale pontine Myelinolyse Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die zentrale pontine Myelinolyse (CPM) ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche demyelinisierende Erkrankung des zentralen Nervensystems, die primär den Pontinus basilaris betrifft. Sie tritt vorwiegend bei Patienten mit …
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Subakute nekrotisierende Myelitis (Foix‑Alajouanine‑Syndrom) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Subakute nekrotisierende Myelitis, auch bekannt als Foix‑Alajouanine‑Syndrom, ist eine seltene, progressive myelonale Gefäßerkrankung, die durch venöse Stauungen und sekundäre Ischämie gekennzeichnet ist. Die Inzidenz wird in europäischen …
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Zentrales Schlafapnoe‑Syndrom (ICD‑10 G47.30) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das zentrale Schlafapnoe‑Syndrom (CSA) ist gekennzeichnet durch wiederholte Atempausen im Schlaf, die auf einen fehlenden oder stark verminderten ventilatorischen Antrieb zurückzuführen sind. Im Gegensatz zur obstruktiven Form fehlt eine …
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Sonstige Trigeminus-Erkrankungen (G50.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Nervus trigeminus ist für die sensorische Versorgung von Gesicht und Mundhöhle sowie für die Kaumuskulatur verantwortlich. Neben der gut bekannten Trigeminusneuralgie umfasst das Krankheitsbild weitere, seltener auftretende …
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Trigeminale Neuralgie (ICD‑10 G50.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Erkrankungen des Nervus trigeminus umfassen ein breites Spektrum von schmerzhaften und sensomotorischen Störungen, die häufig zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität führen. Epidemiologisch ist die Prävalenz schwer zu …
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Sonstige Mononeuropathien der oberen Extremität (G56.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Sonstige Mononeuropathien der oberen Extremität umfassen seltene, meist immunologisch oder iatrogen bedingte Schädigungen einzelner peripherer Nerven. Sie treten im Vergleich zu polyneuropathischen Erkrankungen deutlich seltener auf und …
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