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Schulmedizin
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Multiple Endokrine Neoplasie (MEN 1 & 2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Multiple endokrine Neoplasie (MEN) umfasst zwei autosomal-dominante Syndromformen, MEN‑1 und MEN‑2, die durch germline Mutationen in den Genen MEN1, RET bzw. VHL gekennzeichnet sind. Die Prävalenz liegt im Bereich von 1 : 30.000 bis 1 : …
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Prolaktinom Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (D35.2)
Das Prolaktinom ist ein gutartiger Tumor der Hypophyse, der durch autonome Sekretion von Prolaktin gekennzeichnet ist. Es stellt die häufigste hormonell aktive Adenomform dar und tritt überwiegend bei Frauen im gebärfähigen Alter auf, kann …
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Frontotemporale Demenz (FTD) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Frontotemporale Demenz (FTD) umfasst eine heterogene Gruppe neurodegenerativer Erkrankungen, die primär die Frontallappen und/oder Temporallappen betreffen. Sie stellt nach der Alzheimer‑Erkrankung die zweithäufigste Form einer …
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Psychopharmakologische Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten bei Demenz (ICD‑10 F00)
Demenz ist eine neurodegenerative Erkrankung, deren Prävalenz mit dem demografischen Wandel stark ansteigt. Neben kognitiven Defiziten treten bei einem erheblichen Teil der Betroffenen Verhaltens- und psychologische Symptome der Demenz …
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Botulinumtoxin bei Hypersalivation Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (K11.7)
Hypersalivation, medizinisch als Sialorrhoe bezeichnet, ist ein pathologisches Übermaß an Speichelproduktion oder eine gestörte orale Kontrolle des Speichelausflusses. Sie tritt häufig bei neurologischen Erkrankungen wie amyotropher …
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Retinoblastom (C69.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Das Retinoblastom ist ein maligner Tumor der Netzhaut, der primär im Kindesalter auftritt und durch Mutationen im RB1-Gen bedingt ist. Die Inzidenz liegt bei etwa 1 Fall pro 15 000 bis 20 000 Lebendgeburten, wobei die Mehrheit der Fälle …
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Pubertas praecox (E22.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Pubertas praecox bezeichnet das Auftreten sekundärer Geschlechtsmerkmale vor dem physiologischen Alter von 8 Jahren bei Mädchen bzw. 9 Jahren bei Jungen. Die Prävalenz variiert weltweit, wobei ein Anstieg in Zusammenhang mit steigender …
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Pubertas praecox Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (E30.1)
Pubertas praecox bezeichnet das Auftreten sekundärer Geschlechtsmerkmale vor dem üblichen Alter, definiert als < 8 Jahre bei Mädchen und < 9 Jahre bei Jungen. Die Prävalenz variiert geografisch; in westlichen Populationen wird ein Anstieg …
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Demenz (F04) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Fachinformation
Demenz bezeichnet ein klinisches Syndrom fortschreitender kognitiver Beeinträchtigung, das die Alltagsfunktion wesentlich einschränkt. In Deutschland liegt die Prävalenz bei Personen über 65 Jahren bei etwa zehn Prozent und steigt mit …
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Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard bei Demenz (ICD‑10 F05.1)
Demenz bezeichnet ein heterogenes Syndrom gekennzeichneter kognitiver Defizite, das die Alltagsfunktion nachhaltig beeinträchtigt und nicht durch delirante Zustände erklärt werden kann. Die Prävalenz steigt mit dem Lebensalter stark an; in …
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Demenz (F07) Differenzialdiagnostik und evidenzbasierte Therapie‑Standard‑Übersicht
Demenz bezeichnet ein klinisches Syndrom gekennzeichneter kognitiver Defizite, die das Alltagsleben beeinträchtigen und nicht durch andere neurologische oder psychiatrische Erkrankungen erklärt werden können. In Deutschland liegt die …
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Stottern (F98.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Stottern (Flüssigkeitsstörung der Sprache) ist gekennzeichnet durch wiederholte oder verlängerte Laut- und Silbenproduktionen, Blockaden sowie sichtbare Anspannungen im Sprechvorgang. Epidemiologische Daten zeigen, dass Stottern vorwiegend …
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Stottern (Poltern) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (F98.6)
Poltern bezeichnet eine fluktuierende Sprechstörung, bei der das Reden von plötzlich auftretenden, unkontrollierten Lautausbrüchen („Polterkomponente“) begleitet wird. Die Literatur verknüpft Poltern eng mit dem klassischen Stottern und …
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Frontotemporale Demenz (FTD) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Frontotemporale Demenz (FTD) umfasst eine heterogene Gruppe neurodegenerativer Erkrankungen, die primär die Frontallappen und das Temporallappen‑beteiligte Netzwerk betreffen. Die Prävalenz liegt im mittleren einstelligen Prozentbereich …
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Hirnatrophie (G31.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hirnatrophie bezeichnet den Verlust von neuronaler und glialer Substanz, der sich in einer Volumenreduktion des Gehirns manifestiert. Sie tritt im Rahmen physiologischer Alterungsprozesse auf, kann jedoch auch pathologisch beschleunigt …
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Subclavian‑Steal‑Syndrom (ICD‑10 G45.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Subclavian‑Steal‑Syndrom (SSS) bezeichnet die retrograde Blutflussumkehr in der Arteria vertebralis infolge einer hochgradigen Stenose oder Okklusion der proximalen Arteria subclavia, meist linksseitig. Epidemiologisch ist das Syndrom …
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Kleine-Levin-Syndrom (G47.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Das Kleine-Levin-Syndrom (KLS) ist ein seltenes, episodisches Schlaf‑ und Verhaltensstörungsspektrum, das durch wiederkehrende Phasen extremer Somnolenz, hyperphagischer Ernährung und veränderter kognitiver Funktionen gekennzeichnet ist. …
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Nystagmus (H81.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Nystagmus ist ein unwillkürlicher, rhythmischer Augenbewegungsphänomen, das durch abnorme Aktivität des vestibulären oder okulomotorischen Systems entsteht. Er tritt in allen Altersgruppen auf und kann sowohl physiologisch (z. B. bei …
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Lymphödem (ICD‑10 I89.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard im kardiologischen Kontext
Das Lymphödem ist eine chronische, meist progressive Gewebsschwellung, die durch eine Störung des lymphatischen Abflusses entsteht. Es kann primär (kongenital oder idiopathisch) oder sekundär (z. B. nach Operation, Bestrahlung, Infektion …
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Lymphödem bei Herzinsuffizienz (ICD‑10 I97.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Lymphödem ist eine chronische Schwellung des subkutanen Gewebes, die durch eine gestörte Lymphdrainage entsteht. Es kann primär (kongenital oder idiopathisch) oder sekundär (nach Operation, Bestrahlung, Infektion oder adipösen …
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Klebsiella pneumoniae Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (J15.0)
Klebsiella pneumoniae ist ein gramnegatives, fakultativ anaerobes Stäbchen, das als opportunistischer Erreger vor allem nosokomial verbreitet ist. Die Epidemiologie zeigt eine steigende Inzidenz von Krankenhausinfektionen und Bakteriämien, …
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Ovarielles Hyperstimulationssyndrom (N98.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS) ist eine iatrogen induzierte Komplikation der assistierten Reproduktion, insbesondere nach gonadotropinbasierter Ovulationsinduktion und In‑Vitro-Fertilisation. Epidemiologisch tritt das …
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Hydrops fetalis Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Hydrops fetalis bezeichnet die pathologische Ansammlung von Flüssigkeit in mindestens zwei fetalen Kompartimenten (z. B. Pleura, Perikard, Bauchhöhle oder subkutan). Die Inzidenz liegt weltweit bei etwa 1–3 pro 10 000 Geburten, wobei ein …
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Hydrops fetalis Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hydrops fetalis bezeichnet die pathologische Ansammlung von Flüssigkeit in mindestens zwei Kompartimenten des Fötus (z. B. Pleura, Perikard, Bauchhöhle oder subkutan). Die Prävalenz liegt bei etwa 1–3 pro 10 000 Lebendgeburten; die …
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Präaurikularanhang (Q17.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Präaurikularanhang (linker Vorhofanhang, LAA) ist ein anatomisch variabler Ausstülpungsbereich des linken Vorhofs, der bei Vorhofflimmern und Vorhofflattern als potenzielle Quelle für thromboembolische Ereignisse gilt. In Studien von …
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Achondrogenese (Q77.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Achondrogenese ist eine seltene, autosomal rezessiv vererbte Gruppe von Skelettdysplasien, die durch einen kompletten oder teilweisen Ausfall der knöchernen Endochondralen Ossifikation gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt im Bereich …
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Lymphödem bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Lymphödem ist eine chronische, meist progressive Gewebeschwellung, die durch eine gestörte Lymphdrainage entsteht und zu einer pathologischen Ansammlung von Protein‑reicher interstitieller Flüssigkeit führt. Epidemiologisch wird das …
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Häusliche Gewalt (ICD‑10 Y07.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Häusliche Gewalt (HV) umfasst physische, psychische und sexuelle Gewaltausübung innerhalb der familiären oder partnerschaftlichen Beziehung. Epidemiologische Daten aus dem deutschsprachigen Raum zeigen, dass HV während der …
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Hurthle‑Zell‑Karzinom (C73.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hurthle‑Zellen, auch als onkocytoide Zellen bezeichnet, sind eosinophile, mitochondriereich vermehrte Thyreozyten, die in verschiedenen thyroidologischen Kontexten auftreten. Sie finden sich sowohl in benignen Prozessen wie der …
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Brazilian Purpuric Fever Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 A48.4)
Brazilian Purpuric Fever (BPF) ist eine akute, fulminante Infektion, die durch einen virulenten Klon von Haemophilus influenzae biogroup aegyptius ausgelöst wird. Sie tritt überwiegend bei Kindern im frühen Schulalter in Brasilien auf und …
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