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Schulmedizin
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Katzenaugen‑Syndrom (Q92.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Das Katzenaugen‑Syndrom (Cat‑Eye Syndrome, CES) ist eine seltene chromosomale Fehlbildung, die durch eine partielle Trisomie oder tetrasomie des kurzen Arms von Chromosom 22 (pteroduplication 22q11.2) entsteht. Es zeichnet sich durch ein …
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Monosomie (ICD‑10 Q93) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Monosomie bezeichnet den Verlust eines gesamten Chromosoms in einer diploiden Zelle und stellt eine der häufigsten strukturellen Aberrationen im menschlichen Genom dar. Sie kann konstitutionell (in allen Zellen) oder somatisch (auf …
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Trisomie (ICD‑10 Q97) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard für Fachpersonal
Trisomien sind chromosomale Anomalien, bei denen ein zusätzliches Chromosom eines bestimmten Paares vorhanden ist. Die häufigsten lebensfähigen Trisomien beim Menschen betreffen die Geschlechtschromosomen (z. B. 47,XXX) sowie die Autosomen …
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Trisomie (ICD‑10 Q98) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Trisomien sind chromosomale Fehlbildungen, bei denen ein zusätzliches Chromosom in allen oder einem Teil der Zellen vorliegt. Die häufigsten lebensfähigen Volltrisomien beim Menschen sind Trisomie 21, Trisomie X (47,XXX) und Trisomie 18. …
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XYY‑Syndrom (Q98.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das XYY‑Syndrom (47,XYY) ist eine Chromosomenanomalie, die durch das Vorhandensein eines zusätzlichen Y‑Chromosoms bei einem männlichen Karyotyp gekennzeichnet ist. Epidemiologische Daten zeigen, dass diese Aneuploidie etwa 1 : 1000 bis 1 …
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Gonadendysgenesie (Q99.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für Fachpersonal
Gonadendysgenesie bezeichnet eine angeborene Fehlentwicklung der Gonaden, die zu einer Störung der Geschlechtsdifferenzierung führt. Sie umfasst sowohl komplette als auch partielle Formen und kann mit einem 46,XX- oder 46,XY‑Karyotyp …
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Palpitationen Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 R00.2)
Palpitationen, definiert als das subjektive Empfinden eines schnellen, starken oder unregelmäßigen Herzschlags, gehören zu den häufigsten kardialen Beschwerden in der ambulanten und internistischen Praxis. Epidemiologische Daten zeigen, …
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Dysphagia lusoria Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Dysphagia lusoria bezeichnet eine Schluckstörung, die durch Kompression der Ösophagus durch eine aberrante arterielle Subclavia entsteht, meist einer rechtsseitigen arteriellen Aberration (arteria lusoria). Die Prävalenz ist gering und …
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Sensibilitätsstörung (R20) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sensibilitätsstörungen umfassen ein breites Spektrum von Wahrnehmungsdefiziten des somatosensorischen Systems, die sich als Taubheit, Hypästhesie, Dysästhesien oder paresthetische Empfindungen äußern können. Sie treten in allen …
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Polyurie (R35) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Polyurie bezeichnet die pathologische Erhöhung des Urinvolumens über 2 l/Tag bei Erwachsenen und ist ein häufiges klinisches Zeichen, das in zahlreichen internistischen und urologischen Kontexten auftritt. Epidemiologisch wird Polyurie vor …
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Kopfschmerz (ICD‑10 R51) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Leitlinien‑Übersicht
Kopfschmerz ist ein häufiges neurologisches Symptom mit einer lebenszeitlichen Prävalenz von etwa 70 % in der Allgemeinbevölkerung. Er stellt sowohl eine eigenständige Krankheitsentität als auch ein Begleitsymptom zahlreicher primärer und …
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Epileptischer Anfall Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 R56)
Ein epileptischer Anfall ist eine plötzlich auftretende, vorübergehende Störung der kortikalen neuronalen Aktivität, die zu klinisch beobachtbaren motorischen, sensorischen oder autonomen Symptomen führt. Die Prävalenz von Epilepsie liegt …
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Hyperglobulinämie (R77.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hyperglobulinämie bezeichnet eine erhöhte Gesamtkonzentration von Immunglobulinen im Serum, die über den physiologischen Referenzbereich hinausgeht. Sie kann sowohl polyklonalen als auch monoklonalen Charakter besitzen und ist in …
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Hirnblutung (S06) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hirnblutungen umfassen spontane intrazerebrale Blutungen (ICH) sowie Subarachnoidal‑ und subdurale Hämatome, die zu einer akuten neurologischen Dekompensation führen können. In Deutschland beträgt die jährliche Inzidenz von ICH etwa 20–30 …
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Epiduralhämatom (S06.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Ein Epiduralhämatom (EDH) bezeichnet die Blutansammlung zwischen der Dura mater und dem knöchernen Schädel oder, im spinalen Kontext, zwischen der Dura mater und den benachbarten Wirbelkörpern bzw. Laminae. In der Neurochirurgie ist das …
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Hämatothorax (ICD‑10 S27.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Hämatothorax bezeichnet die Ansammlung von Blut im Pleuraspalt und kann sowohl traumatisch als auch spontan auftreten. Traumatische Ursachen dominieren die Inzidenz, insbesondere bei thorakalen Verletzungen mit Rippenfrakturen oder …
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Wirbelbruch (S32.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard
Ein Wirbelbruch bezeichnet die Fraktur eines oder mehrerer Wirbelkörper bzw. der angrenzenden posterioren Elemente der Wirbelsäule. Historische Beschreibungen aus dem frühen 20. Jahrhundert belegen, dass solche Verletzungen bereits seit …
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Ellenbogenluxation (S53.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Ellenbogenluxation bezeichnet das vollständige Versetzen des Gelenkspalts am Ellenbogengelenk, meist durch traumatische Überlastung oder Sturz auf die ausgestreckte Hand. Sie ist insbesondere im jungen, sportlich aktiven Patienten …
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Jones-Fraktur (S92.3) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die Jones‑Fraktur bezeichnet eine Fraktur im proximalen Drittel des fünften Metatarsalknochens, meist am metaphysären Übergang zum Diaphysenbereich. Sie tritt vorwiegend bei sportlich aktiven jungen Erwachsenen auf und ist gekennzeichnet …
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Fremdkörpererkrankungen (T18) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard in der Orthopädie
Fremdkörpererkrankungen umfassen lokale und systemische Entzündungsreaktionen, die durch das Vorhandensein von nicht‑biologischen Materialien im Gewebe ausgelöst werden. Sie können nach chirurgischen Implantaten (z. B. Polypropylen‑Netze), …
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Schlangenbiss Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (T63.0)
Ein Schlangenbiss stellt ein potenziell lebensbedrohliches Ereignis dar, das je nach Art der Schlange und Lokalisation des Bisses zu unterschiedlichen klinischen Konsequenzen führen kann. In Deutschland sind Schlangenbisse selten; die …
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Nikotinvergiftung (T65.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard in der Orthopädie
Nikotinvergiftung bezeichnet die akute toxische Wirkung von überschüssigem Nikotin auf das zentrale und periphere Nervensystem sowie kardiovaskuläre Strukturen. In Deutschland treten Fälle vorwiegend durch unbeabsichtigte Einnahme von …
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Dekompressionskrankheit (T70.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Dekompressionskrankheit (DK) ist ein pathophysiologisches Syndrom, das durch die Bildung von gasförmigen Bläschen im Gewebe nach einer raschen Druckentlastung entsteht. Sie tritt vorwiegend bei Tauchern, aber auch in anderen …
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Hypovolämie Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Hypovolämie bezeichnet ein vermindertes intravasales Blutvolumen, das zu einer unzureichenden Gewebeperfusion führen kann. Sie ist häufige Ursache für Kreislaufinstabilität bei akuten Erkrankungen und Verletzungen. Epidemiologisch lässt …
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COVID‑19 (U07.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Innere Medizin
COVID‑19, verursacht durch das neuartige Coronavirus SARS‑CoV‑2, stellt seit 2019 eine globale Pandemie dar. Die epidemiologische Situation ist geprägt von wiederholten Wellen, die durch Virusvarianten und unterschiedliche Impfquoten …
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Motorradunfall (ICD‑10 V29.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für Fachpersonal
Motorradunfälle stellen eine bedeutende Ursache für schwere Mehrfachverletzungen im Straßenverkehr dar. Sie betreffen vor allem junge bis mittelalte Männer, wobei die Verletzungsmechanismen stark von Aufprallgeschwindigkeit und …
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Autounfall (ICD‑10 V49.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Innere – Allgemein
Ein Autounfall (Motor Vehicle Collision, MVC) stellt ein heterogenes Trauma‑Spektrum dar, das von leichten Kontusionen bis zu lebensbedrohlichen Verletzungen reicht. Epidemiologisch gehören Verkehrsunfälle weltweit zu den häufigsten …
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Suizid (ICD‑10 X84) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard – Stufe 2
Suizid ist die vorsätzliche Selbsttötung und stellt weltweit eine bedeutende Ursache vorzeitiger Mortalität dar. In Deutschland liegt die Altersstandardisierte Sterberate bei etwa 10‑12 pro 100 000 Einwohner, wobei ein hoher Anteil auf …
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Polizeigewalt Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Polizeigewalt bezeichnet die Anwendung physischer Gewalt durch Polizeikräfte gegenüber Personen im Rahmen ihrer dienstlichen Tätigkeit. Epidemiologische Daten aus europäischen Kontexten zeigen, dass körperliche Übergriffe durch …
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Blutalkoholkonzentration (ICD‑10 Y90) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Blutalkoholkonzentration (BAK) gibt an, wie viel Gramm Alkohol pro 100 ml Blut vorhanden sind. Sie ist ein zentraler Parameter zur Bewertung akuter Alkoholeinwirkung und spielt eine entscheidende Rolle in der forensischen Medizin, im …
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