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Seite 23 für „Typischer“
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Schulmedizin
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Hughes‑Stovin‑Syndrom Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Das Hughes‑Stovin‑Syndrom (HSS) ist eine seltene systemische Vaskulitis, die durch wiederkehrende pulmonale Arterienaneurysmen und tiefe Venenthrombosen gekennzeichnet ist. Es wird häufig als schwere Manifestation des Behçet‑Syndroms …
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Torticollis (M43.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Torticollis bezeichnet eine pathologische Drehung oder Neigung des Kopfes, die durch muskuläre, neurogene oder strukturelle Ursachen hervorgerufen werden kann. Die häufigste Form im Kindesalter ist der kongenitale muskuläre Torticollus …
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Sakroiliitis (M46.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Sakroiliitis bezeichnet die entzündliche Beteiligung des Sakroiliakalgelenks und stellt ein zentrales Manifestationsmerkmal der Spondyloarthropathien dar. Sie tritt überwiegend im jungen Erwachsenenalter auf, wobei eine leichte männliche …
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Ermüdungsfraktur (M48.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ermüdungsfrakturen sind mikroskopische Knochenbrüche, die durch wiederholte mechanische Belastung ohne ein einzelnes traumatisches Ereignis entstehen. Sie treten bevorzugt an belasteten Skelettabschnitten wie dem Sakrum, der Tibia oder den …
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Cervicobrachialgie (M53.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Cervicobrachialgie bezeichnet ein Schmerzsyndrom mit Ursprung im zervikalen Bereich und Ausstrahlung in die obere Extremität. Die Prävalenz ist nicht exakt definiert, jedoch wird sie als häufige Ursache von Nackenschmerzen mit radiatischer …
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Ischialgie (M54.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ischialgie bezeichnet Schmerzen im Verlauf des Ischiasnervs, die von der Lendenwirbelsäule bis in das Gesäß, den hinteren Oberschenkel und teilweise bis zum Fuß ausstrahlen können. Die Prävalenz liegt im Rahmen häufigerer lumbaler …
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Ischialgie (M54.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ischialgie bezeichnet einen Schmerz im Verlauf des Ischiasnervs, der von der Lendenwirbelsäule über das Gesäß bis in die hintere Extremität ausstrahlt. Sie ist häufig eine Folge einer lumbalen Nervenwurzelreizung oder -kompression und …
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Rektusdiastase (M62.08) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Rektusdiastase bezeichnet die Trennung der musculo‑aponeurotischen Fasern des Musculus rectus abdominis entlang der Linea alba. Sie tritt vor allem im Kontext von Schwangerschaft und postpartaler Phase auf, kann jedoch auch bei Männern …
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Beinkrampf (M62.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Beinkrampf (medizinisch: nächtlicher Muskelkrampf der unteren Extremität) bezeichnet ein plötzliches, stark schmerzhaftes Zusammenziehen des Musculus gastrocnemius oder anderer Unterschenkelmuskeln, das typischerweise im Ruhezustand und …
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Synovitis (M65.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Synovitis bezeichnet die Entzündung der Gelenksynovialmembran und ist ein zentraler Pathomechanismus bei degenerativen Gelenkerkrankungen, insbesondere der Osteoarthritis (OA). Epidemiologische Daten zeigen, dass synovitische Veränderungen …
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Ganglion (M67.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ganglien sind periphere Nervenzellkörperansammlungen, die als Schaltstellen im autonomen und sensorischen Nervensystem fungieren. Sie können sowohl primär durch autoimmune Prozesse (autoimmune autonome Ganglionopathie) als auch sekundär …
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Stieda‑Pellegrini‑Köhler‑Schatten (M76.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Stieda‑Pellegrini‑Köhler‑Schatten bezeichnet ein charakteristisches radiologisches Phänomen, das im Kontext von Syndromen mit Hydrozephalus und kraniofazialen Fehlbildungen beobachtet wird. In der Literatur wird er insbesondere in …
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Achillessehnenentzündung (M77.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Achillessehnenentzündung (Tendinitis der Achillessehne) bezeichnet eine entzündliche oder degenerative Veränderung der Sehne, die häufig durch Überlastung entsteht. Sie tritt besonders bei sportlich aktiven Personen im Alter von 30 bis 50 …
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Neuralgie (M79.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Neuralgien sind schmerzhafte, meist neuropathische Störungen, die durch Schädigung oder Reizung von Nerven entstehen. Die postzosterische Neuralgie (PZN) stellt nach einer Herpes‑Zoster-Infektion das häufigste klinische Bild dar und ist …
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Gliederschmerz (M79.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Gliederschmerzen umfassen ein breites Spektrum von Schmerzen in Armen und Beinen, die sowohl akute als auch chronische Verläufe zeigen können. Sie stellen in der hausärztlichen und fachärztlichen Praxis eine häufige Beschwerde dar und …
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Melorheostose Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 M85.8)
Melorheostose ist eine seltene, benigne skelettale Dysplasie, die durch hyperplastische Knochenvermehrung gekennzeichnet ist und radiologisch das typische „Flüssig-Wachs‑ähnliche“ Muster zeigt. Sie tritt überwiegend sporadisch auf, ohne …
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Nicht ossifizierendes Fibrom (M89.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das nicht ossifizierende Fibrom (NOF) ist ein gutartiger, meist asymptomatischer Knochentumor, der vorwiegend im metaphysären Bereich langer Röhrenknochen bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Es handelt sich um die häufigste benigne …
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Morbus Köhler‑Freiberg (M92.7) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Morbus Köhler‑Freiberg ist eine seltene osteochondrale Erkrankung des Vorfußes, die vorwiegend den zweiten Metatarsalkopf betrifft. Sie manifestiert sich durch schrittweise Degeneration und mögliche Osteonekrose des betroffenen Knochens. …
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Komplikation durch Fremdkörper im Gelenk (M96.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Persistent Spinal Pain Syndrome Typ 2, früher häufig als Failed Back Surgery Syndrome (FBSS) bezeichnet, umfasst chronische Rückenschmerzen nach einer oder mehreren Wirbelsäulenchirurgien ohne ausreichende Schmerzlinderung. …
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Membranoproliferative Glomerulonephritis (MPGN) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Die membranoproliferative Glomerulonephritis (MPGN) ist eine heterogene Gruppe von primären glomerulären Erkrankungen, die durch ein charakteristisches Muster der glomerulären Basalmembran und mesangialen Proliferation gekennzeichnet ist. …
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Refluxnephropathie (N11.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Refluxnephropathie bezeichnet die Schädigung des Nierenparenchyms infolge eines vesikoureteralen Refluxes (VUR). Sie tritt vorwiegend im Kindesalter auf und kann zu chronischer Nierenerkrankung führen. Die Prävalenz von VUR liegt in …
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Interstitielle Nephritis (ICD‑10 N12) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Interstitielle Nephritis (IN) bezeichnet eine heterogene Gruppe von entzündlichen Erkrankungen des Niereninterstitiums, die zu tubulärer Schädigung und Funktionsverlust führen kann. Sie macht einen relevanten Anteil akuter …
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Refluxnephropathie (N13.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Refluxnephropathie bezeichnet die Schädigung des Nierenparenchyms infolge eines vesikoureteralen Refluxes (VUR), also dem retrograden Rückfluss von Urin aus der Blase in das Ureter‑ und Nierensystem. Historische Beobachtungen zeigen, dass …
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Kontrastmittelinduziertes Nierenversagen (N14.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Kontrastmittelinduziertes Nierenversagen (CIN) bezeichnet eine akute Verschlechterung der Nierenfunktion nach intravasaler Verabreichung iodhaltiger Kontrastmittel, die nicht durch andere Ursachen erklärt werden kann. Die Inzidenz variiert …
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Nierenabszess (ICD‑10 N15.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ein Nierenabszess ist eine lokalisierte, eitrige Entzündung des Nierenparenchyms, die häufig als Komplikation einer akuten Pyelonephritis entsteht. Die Inzidenz ist insgesamt gering, tritt jedoch vermehrt bei Risikopatienten wie …
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Niereninfarkt (ICD‑10 N28.0) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Der Niereninfarkt ist ein seltenes vaskuläres Ereignis, bei dem eine segmentale oder komplette Durchblutungsstörung des Nierenparenchyms zu nekrotischem Gewebe führt. Epidemiologisch wird er als sehr unhäufige Ursache akuter …
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Ureterozele (ICD‑10 N28.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Ein Ureterozel ist eine kongenitale Dilatation des distalen Ureters, die typischerweise in das Blasengebiet hineinragt und dort einen sackartigen Ausbau bildet. Die Erkrankung tritt überwiegend im Kindesalter auf; erworbene Formen sind …
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Nephrokalzinose (ICD‑10 N29.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Nephrokalzinose bezeichnet die pathologische Ablagerung von Calcium‑Phosphat‑Kristallen im Nierenparenchym, häufig in Form von medullären oder kortikalen Kalkablagerungen. Sie tritt sowohl isoliert als auch im Kontext von Nephrolithiasis …
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Hydrosalpinx (N70.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hydrosalpinx bezeichnet die distale Dilatation einer oder beider Eileiter durch Flüssigkeitsansammlung, meist infolge von chronischer Entzündung oder tubarer Obstruktion. Die Prävalenz liegt bei Frauen im reproduktionsfähigen Alter …
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Bartholin‑Zyste (N75.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Bartholin‑Zyste ist eine benigne Zystenbildung des vestibulären Drüsenausgangs der großen Schamlippe, resultierend aus einer Obstruktion des Ausführungsgangs. Sie tritt überwiegend im reproduktionsfähigen Alter auf und stellt in …
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