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Seite 3 für „Beobachtung“
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Schulmedizin
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Tympanosklerose Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 H74.0)
Tympanosklerose bezeichnet eine chronische, nichtentzündliche Verknöcherung des Trommelfells und der angrenzenden ossikulären Strukturen. Sie tritt vorwiegend im mittleren Ohr auf und kann zu einer progressiven Hörverlustentwicklung …
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Chorea minor Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Kardiologie)
Chorea minor bezeichnet leichte, meist transiente hyperkinetische Bewegungsstörungen, die häufig im Kindesalter auftreten und selten persistieren. Die Prävalenz ist gering und liegt unterhalb der Schwelle für klinisch relevante …
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Elektromechanische Entkoppelung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Elektromechanische Entkoppelung bezeichnet das Phänomen, bei dem die bioelektrische Erregungsleitung von glatten Muskelzellen von ihrer mechanischen Kontraktionsfähigkeit getrennt wird. Experimentelle Arbeiten an Gefäß‑ und …
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Herz‑Kreislauferkrankung I51.6 Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Herz‑Kreislauferkrankungen umfassen ein breites Spektrum von pathophysiologischen Prozessen, die das Herz und die Blutgefäße betreffen. Sie stellen weltweit eine der häufigsten Todesursachen dar und verursachen erhebliche Morbidität. …
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Krampfadern (Varikose) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (I83.9)
Krampfadern (Varizen) sind dilatierte, verlängerte Venen der unteren Extremitäten, die durch venöse Insuffizienz entstehen. Epidemiologisch treten sie häufig bei älteren Menschen und Frauen nach Schwangerschaft auf, wobei das Risiko mit …
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Mund‑Antrum‑Verbindung Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (J01.8)
Die Mund‑Antrum‑Verbindung (auch oroantral Connection genannt) bezeichnet eine pathologische Durchtrittsstelle zwischen der Mundhöhle und dem Kieferanhang (Sinus maxillaris). Sie entsteht vorwiegend nach zahnärztlichen Eingriffen, …
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Rekurrensparese (J38.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard in der Pneumologie
Die Rekurrensparese bezeichnet eine Funktionsstörung des Nervus recurrens, die typischerweise nach Eingriffen im Hals‑ und Thoraxbereich auftritt. Sie ist besonders relevant in der Schilddrüsenchirurgie, wo ein Läsionsrisiko für den Nerv …
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Mediastinalemphysem (J98.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Mediastinalemphysem bezeichnet das Vorhandensein von freien Luft- bzw. Gasansammlungen im Mediastinum ohne erkennbare traumatische Ursache. Es tritt selten auf, wird jedoch häufig im Kontext einer Trichterbrust (Pectus excavatum) …
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Xanthom (K13.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard in der Gastroenterologie
Xanthome sind lipidhaltige, gelblich‑bis‑orangefarbene Haut- bzw. Schleimhautveränderungen, die durch eine Ansammlung von Makrophagen mit eingeschlossenen Lipiden (Foam‑Zellen) entstehen. Sie können cutan, mukosal oder viszeral auftreten …
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Möller-Hunter-Glossitis (K14.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Möller‑Hunter‑Glossitis bezeichnet eine seltene, meist schmerzlose Veränderung der Zungenoberfläche, die durch diffuse erythematöse und glatte Läsionen gekennzeichnet ist. In den geprüften Quellen wird diese Entität nicht explizit …
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Hernie (ICD‑10 K45) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Eine Hernie bezeichnet das Hervortreten von intraabdominellen Strukturen durch eine anatomische Schwachstelle der Bauchwand. Epidemiologisch sind insbesondere Leisten‑ und Narbenhernien die häufigsten Formen; ihre Prävalenz steigt mit dem …
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Pneumoperitoneum (K66.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ein Pneumoperitoneum bezeichnet das Vorhandensein von Luft oder Gas im Peritonealraum. Es kann primär iatrogen, beispielsweise nach laparoskopischen Eingriffen, oder sekundär durch perforation eines luftgefüllten Organs entstehen. Die …
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Lymphomatoide Papulose (L41.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Lymphomatoide Papulose (LyP) ist ein chronisch‑rezidivierendes kutanes Lymphoproliferationssyndrom, das klinisch durch wiederkehrende, asymptomatische Papeln und Plaques gekennzeichnet ist, die spontan heilen. Die Erkrankung gehört zu den …
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Café-au-lait-Flecken Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (L81.3)
Café-au-lait-Flecken (CALF) sind homogene, hellbraune bis kastanienfarbene Hautverfärbungen mit klar definierten Rändern und einer Mindestgröße von 5 mm bei Kindern bzw. 15 mm bei Erwachsenen. Sie treten häufig als isoliertes Phänomen auf, …
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Borrelien‑Lymphozytom (ICD‑10 L98.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Borrelien‑Lymphozytom (auch lymphocytoma cutis genannt) ist eine benigne, kutane B‑Zell‑Pseudolymphom, die im Kontext einer Borreliose auftreten kann. Es handelt sich um eine seltene Manifestation, die überwiegend in endemischen …
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Knochenzyste (M85.6) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Knochenzysten umfassen primär die aneurysmatische Knochenzyste (ABC) und die solitäre (einzelne) Knochenzyste, auch als einfache oder jüngere Knochencyste bezeichnet. Sie treten überwiegend im Kindes- und Jugendalter auf, können jedoch …
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Nicht ossifizierendes Fibrom (M89.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das nicht ossifizierende Fibrom (NOF) ist ein gutartiger, meist asymptomatischer Knochentumor, der vorwiegend im metaphysären Bereich langer Röhrenknochen bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Es handelt sich um die häufigste benigne …
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Ureterozele (ICD‑10 N28.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Ein Ureterozel ist eine kongenitale Dilatation des distalen Ureters, die typischerweise in das Blasengebiet hineinragt und dort einen sackartigen Ausbau bildet. Die Erkrankung tritt überwiegend im Kindesalter auf; erworbene Formen sind …
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Galaktorrhoe Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 N64.3)
Galaktorrhoe bezeichnet die abnorme Milchsekretion aus der Brustdrüse, die nicht mit einer physiologischen Schwangerschaft oder Stillzeit verbunden ist. Sie tritt bei Frauen und seltener bei Männern auf und kann ein Hinweis auf hormonelle …
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Ovarialtorsion Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 N83.5)
Die Ovarialtorsion beschreibt die Drehung eines Eierstocks um seine eigene Achse, häufig verbunden mit einer Verdrehung der zugehörigen Blutgefäße. Sie ist ein seltener, aber akuter gynäkologischer Notfall, der vorwiegend Frauen im …
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Hämatosalpinx (ICD‑10 N83.6) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hämatosalpinx bezeichnet die Ansammlung von Blut im Eileiter, meist als Folge einer chronischen oder akuten Blutung in der Tubenwand. Die Prävalenz ist nicht genau quantifiziert, da die Erkrankung selten und häufig erst im Rahmen …
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Leukoplakie (N90.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Leukoplakie bezeichnet eine klinisch sichtbare, weißlich bis grauweißliche Verfärbung der Mundschleimhaut, die nicht durch eine andere definierbare Läsion erklärt werden kann. Sie zählt zu den häufigsten präkanzerösen Veränderungen des …
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Ovarielles Hyperstimulationssyndrom (N98.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS) ist eine iatrogen induzierte Komplikation der assistierten Reproduktion, insbesondere nach gonadotropinbasierter Ovulationsinduktion und In‑Vitro-Fertilisation. Epidemiologisch tritt das …
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Unnütze Wehen (O47) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Unnütze Wehen (auch als Pseudo‑uterine Contractions bezeichnet) stellen ein klinisches Phänomen dar, bei dem uterine Kontraktionen ohne den physiologischen Kontext einer bevorstehenden oder bereits eingetretenen Geburt auftreten. Die …
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Schulterdystokie (ICD‑10 O66.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Shoulder‑Dystokie ist ein seltenes obstetrisches Notfallphänomen, bei dem nach der Entbindung des Kopfes die Schulternadel im Geburtskanal stecken bleibt und eine weitere Passage verhindert. Die Inzidenz liegt in den geprüften Quellen im …
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Schädellage bei Spontangeburt Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Schädellage bezeichnet die Position des fetalen Kopfes im Uterus, wobei der Scheitel nach unten (Kopf‑unter‑Becken) ausgerichtet ist. Sie ist die physiologisch häufigste Lage und bildet die Basis für eine vaginale Entbindung. Die …
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Embryotomie bei intrauterinem Fruchtwasserverlust Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Embryotomie bezeichnet die chirurgische Teilung eines Embryos im Rahmen einer Fehlgeburt, um das Austreten von Fruchtwasser zu ermöglichen und Komplikationen für die Mutter zu reduzieren. Historisch wurde sie vor allem bei transversalen …
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Agalaktie (ICD‑10 O92.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Agalaktie bezeichnet das vollständige Fehlen von Milchsekretion trotz voll ausgebildeter Brustdrüsen nach der Geburt. In der Humanmedizin ist sie selten und wird häufig im Kontext des Mastitis‑Metritis‑Agalactia‑Syndroms (MMA) bei …
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Mediastinalemphysem bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (P25.2)
Mediastinalemphysem bezeichnet das Vorhandensein von freien Luft- oder Gasansammlungen im Mediastinum, die nicht mit einer iatrogenen Ursache wie Thoraxdrainage verbunden sind. Es tritt selten auf und wird häufig im Kontext von …
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Frühgeborenenapnoe (ICD‑10 P28) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Frühgeborenenapnoe (Apnea of Prematurity, AOP) bezeichnet das wiederholte Aussetzen der Atembewegungen bei Neugeborenen vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche, die nicht durch zentrale neurologische Störungen erklärt werden kann. …
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